Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag

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Filmdaten
Deutscher Titel Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag
Originaltitel Freaky Friday
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK o. A.
JMK uneingeschränkt[1]
Stab
Regie Mark Waters
Drehbuch Heather Hach,
Leslie Dixon
Produktion Andrew Gunn
Musik Rolfe Kent
Kamera Oliver Wood
Schnitt Bruce Green
Besetzung

Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag (Originaltitel: Freaky Friday) ist eine Filmkomödie aus dem Jahr 2003 von Regisseur Mark Waters mit Jamie Lee Curtis und Lindsay Lohan in den Hauptrollen. Die Neuverfilmung von Ein ganz verrückter Freitag ist bereits die dritte Disney-Adaption des gleichnamigen Romans aus dem Jahr 1972 von Mary Rodgers.

Handlung[Bearbeiten]

Dr. Tess Coleman und ihre 15-jährige Tochter Anna kommen nicht miteinander zurecht. Zu unterschiedlich sind ihre Ansichten bezüglich Mode, Styling, Musik und Männer. Tess kann Annas schlechte Schulnoten und ihr wiederholtes Nachsitzen ebenso wenig verstehen wie Anna den neuen Verlobten ihrer Mutter: Ryan. Die Hochzeit soll am Wochenende stattfinden.

In einem China-Restaurant geschieht etwas Wundersames: Durch zwei Glückskekse einer älteren chinesischen Dame tauschen sie in der nächsten Nacht um Mitternacht ihre Körper. Da sie der Sache nicht sofort auf den Grund gehen können, verbringen sie den Freitagvormittag erstmal mit dem Leben des jeweils anderen ohne jemanden einzuweihen.

Während Tess im Körper ihrer Tochter wieder zur Schule geht und feststellt, dass die schlechten Englischnoten ihrer Tochter aus einer alten Geschichte ihrer Highschool-Zeit resultieren, stylt Anna den Körper ihrer Mutter völlig um. Den Rest des Vormittags verbringt Anna mit den psychologischen Patienten ihrer Mutter und ist genervt von den vielen Anrufen.

Sie müssen feststellen, dass sich der Zauber nur durch Einhalten des Glückskeks-Spruches umkehren lässt: durch Selbstlosigkeit. Sie müssen den Tag erstmal weiterleben.

Anna erfährt beim Elternsprechtag in der Schule ihres Bruders Harry, dass dieser sie gar nicht so hasst, wie es den Anschein hat. Tess muss dagegen feststellen, dass der Hass ihrer Tochter gegenüber ihrer ehemaligen Freundin Stacey begründet ist. Zudem lernt sie Annas Flamme Jake näher kennen, doch dieser kann sich nicht mit ihrem Verhalten anfreunden.

Anna präsentiert in einer Fernsehshow das neue Buch ihrer Mutter. Unwissenheit über den Inhalt kaschiert sie geschickt mit einer Show, die gut ankommt. Jake findet die vermeintliche Mutter viel anziehender. Nach einem Gespräch über Musik läuft er ihr hinterher.

Am Abend findet der Polterabend für die Hochzeit am nächsten Tag statt. Annas Bandkolleginnen Maddie und Peg brauchen sie für einen wichtigen Auftritt einige Blocks weiter. Ihr Versuch, Anna (bzw. Tess) mitzunehmen, fällt allerdings auf. Doch Ryan stellt sich nicht als Spielverderber heraus und erlaubt Anna das Konzert. Anna im Körper von Tess kommt ebenfalls zum Konzert. Tess kann keine Gitarre spielen, doch Anna übernimmt hinter der Bühne ihren Part, während Tess im Körper von Anna die Show liefert.

Zurück auf dem Polterabend stellen Anna und Tess fest, dass sich ihre Konfliktthemen aufgelöst haben. Die Glückskeks-Bedingung ist erfüllt und jede bekommt den richtigen Körper zurück.

Am nächsten Tag findet die Hochzeit von Tess und Ryan statt. Auch Anna und Jake finden zueinander. Die alte Chinesin will dem kleinen Harry sowie dessen Großvater zwei Glückskekse anbieten, wird aber im letzten Moment von ihrer Tochter daran gehindert. Am Ende spielt Anna mit ihrer Band ein Lied vor.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Die Produktionskosten wurden auf rund 26 Millionen US-Dollar geschätzt. Der Film spielte in den Kinos weltweit rund 160 Millionen US-Dollar ein, davon rund 110 Millionen US-Dollar in den USA und rund 6 Millionen US-Dollar in Deutschland.
  • Marc McClure, der Boris Harris im Original von 1977 spielte, hat im Film einen kurzen Gastauftritt als Postbote.

Kritiken[Bearbeiten]

  • James Berardinelli schrieb auf ReelViews, dass der Film bereits die dritte Verfilmung desselben Romans sei. Er peile ein Publikum im Alter um 20 Jahre an. Der Film sei kein „großes Kino“, aber das Zuschauen habe Freude gemacht. Berardinelli lobte die „erstklassigen“ Darstellungen von Jamie Lee Curtis und Lindsay Lohan.[2]

„So altbacken und vorhersehbar die Komödie ist […] – so erfrischend ist doch die erstaunlich spritzige und witzige Umsetzung.“

Filmstarts.de

„‚Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag‘ eignet sich für die ganze Familie für einen entspannten Nachmittag. Disney hat wieder mal einen unterhaltsamen Film für Groß und Klein produziert.“

Celluloid-Dreams.de

„Rasant-witziger Körpertausch-Ulk mit zwei brillant agierenden Hauptdarstellerinnen.“

Cinema[3]

„Amüsant und tadellos inszenierte Komödie, die Slapstick und Situationskomik, aber auch schreiend peinliche Momente zu einem solide gespielten Unterhaltungsfilm verbindet. Thematisch bleibt der Film jedoch an der Oberfläche und opfert das Ausbalancieren von jugendlicher Unbeschwertheit und erwachsenem Verantwortungsbewusstsein häufig zugunsten simplen Pubertätsklamauks.“

Lexikon des Internationalen Films[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. Filmkritik von James Berardinelli
  3. Cinema.de
  4. Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag im Lexikon des Internationalen Films