Freccia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt den Radschützenpanzer Freccia, für das ebenfalls Freccia genannte italienische Jagdflugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg, siehe Fiat G.50, auch Name italienischer Kriegsschiffe
Freccia (Veicolo Blindato Medio - VBM)
Schützenpanzer Freccia

Freccia bei einem Manöver (Foce del Reno, 2006)

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 3 + 6 bis 8
Länge 7,94 m
Breite 3,29 m
Höhe m (Turm Oberseite)
Masse 24 Tonnen
Panzerung und Bewaffnung
Hauptbewaffnung 1 × Oerlikon KBA 25-mm-Bordkanone (+ Spike-ER-Raketen)
Sekundärbewaffnung 1 × 7,62-mm-MG (koaxial),

1 × 7,62-mm-Flugabwehr-MG und Nebeltöpfe 2×4

Beweglichkeit
Antrieb IVECO 5HP-1500 V6-Dieselmotor mit Turbolader
550 PS
Federung Radaufhängung 8x8
Höchstgeschwindigkeit 110 km/h (Straße)
Leistung/Gewicht 23 PS/Tonne
Reichweite 800 km

Der Freccia (dt. Pfeil) ist ein italienischer 8x8-Radschützenpanzer.

Es handelt sich um eine Version des Radpanzers Centauro. Aus diesem Grund trug das Fahrzeug bis 2006 die Bezeichnung Centauro VBC (Veicolo Blindato da Combattimento). Es wurde vom Firmenkonsortium IVECO-Fiat-Oto Melara für das italienische Heer entwickelt, das ab 2008 insgesamt 249 dieser Panzerfahrzeuge erhalten und damit voraussichtlich zwei Brigaden in Süditalien ausrüsten wird. Der Freccia in der Standardausführung wird mit dem Turm des Schützenpanzers Dardo ausgestattet (Oto Melara Hitfist 25), es können jedoch auch Bordkanonen bis zum Kaliber 60 mm eingebaut werden (Hitfist 60/70). Am Turm können zwei Startvorrichtungen für Spike-ER-Raketen angebracht werden. Von den 249 Fahrzeugen für das italienische Heer werden 172 mit Hitfist-Turm ausgerüstet und 36 mit Hitfist-Turm und Spike-LR-Raketen. Dazu kommen 20 Kommandofahrzeuge und 21 120-mm-Mörser-Träger.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Freccia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien