Fred Bodsworth

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Charles Frederick „Fred“ Bodsworth (* 11. Oktober 1918 in Port Burwell, Ontario; † 15. September 2012 in Toronto[1]) war ein kanadischer Schriftsteller, Journalist und Amateurnaturforscher.

Fred Bodsworth galt als kanadischer Romancier, allerdings haben sich seine Romane und Geschichten vor allem auf Natur- und Tierschilderungen bezogen, wenig auf die Darstellung gesellschaftlicher Kreise. Viele seiner Bücher enthalten Tiergeschichten, wie "The Last of the Curlews" (1954, deutsch 1977: "Der letzte Eskimobrachvogel"), in dem es um die rastlose und vergebliche Suche eines Eskimobrachvogels nach einer Partnerin geht. Auch "The Strange One" (1959, deutsch 1995: "Der Fremde von Barra") stehen Tiere, hier Ringelganter, im Mittelpunkt. "The Sparrow's Fall" (1967, deutsch 1973: "Lauft Füße, lauft") greift den Überlebenskampf eines jungen Indianerpaares, den Kampf mit dem Winter, mit der Natur auf. Daneben geht es auch um gesellschaftliche Aspekte wie die Missionierung der Indianer und den Kampf des einzelnen, die Auseinandersetzung mit der Notwendigkeit des Kampfes sowie seine moralischen und ethischen Fragen. Die Schilderungen Bodsworths basieren auf umfangreichen eigenen Forschungstätigkeiten wie ornithologischen Expertisen.[2]


Bodsworth arbeitete als Journalist für die Journale "The St. Thomas Times-Journal", "The Toronto Star" und "Maclean’s".

Er erhielt 2002 den Matt-Cohen-Preis für seine Bücher.

Bücher[Bearbeiten]

Deutsch übersetzt als "Der große Flug" (BRD-Ausgabe) und "Der letzte Eskimobrachvogel" (DDR-Ausgabe). Handelt von dem fast ausgestorbenen Eskimobrachvogel.
  • The Strange One (1959)
Deutsch übersetzt als "Der Fremde von Barra".
  • The Atonement of Ashley Morden (1964)
  • The Sparrow's Fall (1967)
Deutsch übersetzt als "Lauft, Füße, lauft".
  • Pacific Coast (1970)

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Nachruf, abgerufen am 19. September 2012
  2. BI Schriftsteller Lexikon, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1. Auflage, 1988, Seite 85