Fred Creighton

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KanadaKanada Fred Creighton Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 24. Juni 1930
Geburtsort Port Arthur, Ontario, Kanada
Todesdatum 28. September 2011
Sterbeort Charlotte, North Carolina , USA
Größe 180 cm
Gewicht 75 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Schusshand Links
Spielerkarriere
1955–1956 Saskatoon Quakers
New Westminster Royals
1956–1957 Seattle Americans
1957–1959 New Westminster Royals
1959–1960 Spokane Spokes
1960–1961 Portland Buckaroos
Providence Reds
1961–1963 Charlotte Checkers
1963–1964 New Haven Blades
Fort Wayne Komets
1964–1966 Charlotte Checkers

Fred Creighton (* 24. Juni 1930 in Port Arthur, Ontario; † 28. September 2011 in Charlotte, North Carolina) war ein kanadischer Eishockeyspieler und -trainer, der unter anderem die Atlanta Flames und Boston Bruins in der National Hockey League trainiert hat.

Karriere[Bearbeiten]

Fred Creighton begann seine Karriere als Eishockeyspieler in der professionellen Western Hockey League, in der er von 1955 bis 1961 für die Saskatoon Quakers, New Westminster Royals, Seattle Americans, Spokane Spokes und Portland Buckaroos aktiv war. Anschließend wechselte der Angreifer zu Beginn der Saison 1961/62 zu den Providence Reds aus der American Hockey League. Nach nur einer Spielzeit verließ er die Mannschaft wieder und spielte zwei Jahre lang für die Charlotte Checkers in der Eastern Hockey League. Die Saison 1963/64 verbrachte er bei deren Ligarivalen New Haven Blades und den Fort Wayne Komets aus der International Hockey League.

Im Sommer 1964 kehrte Creighton zu seinem Ex-Club Charlotte Checkers zurück, für den er in den folgenden beiden Spielzeiten als Spielertrainer auflief, ehe er im Anschluss an die Saison 1965/66 im Alter von 35 Jahren seine aktive Laufbahn beendete. Fortan war er bis 1972 ausschließlich als Cheftrainer der Checkers tätig. Danach unterschrieb er bei den Omaha Knights aus der Central Hockey League, mit denen er in der Saison 1972/73 erstmals die Meisterschaft gewann. Zudem wurde er mit der Jake Milford Trophy als bester Trainer der CHL ausgezeichnet. Nach zweieinhalb Jahren verließ der Kanadier die Knights gegen Ende der Saison 1974/75 und schloss sich den Atlanta Flames aus der National Hockey League an, mit denen er in fünf Spielzeiten vier Mal die Playoffs um den Stanley Cup erreichte, jedoch nie über die erste Runde hinauskam.

Zur Saison 1979/80 wurde Creighton von Atlantas Ligarivalen, den Boston Bruins, verpflichtet. Dort wurde er trotz einer erfolgreichen Spielzeit mit 40 Siegen in 73 Spielen sieben Spieltage vor Schluss von General Manager Harry Sinden entlassen, der anschließend selbst das Traineramt für den Rest der Saison übernahm. Von 1981 bis 1984 arbeitete Creighton als Trainer für die Indianapolis Checkers aus der CHL, mit denen er in seinen ersten beiden Jahren jeweils die CHL-Meisterschaft gewann. Nachdem er von 1985 bis 1988 die Springfield Indians betreut hatte, zog sich Creighton aus dem professionellen Eishockey zurück.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]