Freddy Maertens

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Freddy Maertens, 2008

Freddy Maertens (* 13. Februar 1952 in Lombardsijde) ist ein ehemaliger belgischer Radrennfahrer.

Maertens galt in den 1970er Jahren als der weltbester Sprinter, der es in seiner langen Karriere von 1972 bis 1985 auf insgesamt 142 Profisiege brachte. Mit dem Sieg bei der Spanien-Rundfahrt und bei Paris-Nizza (beides im Jahr 1977) konnte er auch zwei wichtige Rundfahrten gewinnen, ansonsten war er einer der erfolgreichsten Etappenjäger bei Rundfahrten. Bei der Tour de France gewann er insgesamt 15 Etappen und holte 1976, 1978 und 1981 dreimal das Grüne Trikot des Punktbesten. Allein 1976 gewann er den Prolog und weitere sieben Etappen. Eine ähnlich erfolgreiche Tour fuhr er 1981 als er sechs Etappen gewinnen konnte. So erfolgreich er auch bei der Tour de France war, er konnte in seiner Karriere nie eines der Monumente des Radsports gewinnen. Maertens ist auch der Rekordsieger bei Vier Tage von Dünkirchen, er gewann dieses Etappenrennen 1973, 1975, 1976 und 1978. Auch das Rennen Gent-Wevelgem konnte er 1976 für sich entscheiden.

Auch bei der Straßenrad-WM war er sehr erfolgreich: 1974 wurde er Vize-Weltmeister, 1976 und 1981 konnte er den Titel erringen.

Freddy Maertens wurde mehrfach des Dopings mit Pemolin überführt, so 1977 bei der Flèche Wallone und der Flandern-Rundfahrt. Er wurde deshalb deklassiert bzw. disqualifiziert.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ralf Meutgens: Doping im Radsport, Bielefeld 2007, S. 258. ISBN 978-3-7688-5245-6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Freddy Maertens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien