Freddy Rincón

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Freddy Rincón
Spielerinformationen
Voller Name Freddy Eusebio Rincón Valencia
Geburtstag 14. August 1966
Geburtsort BuenaventuraKolumbien
Größe 185 cm
Position Mittelfeld
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1986–1988
1988–1990
1990–1993
1993–1994
1994–1995
1995–1996
1996–1997
1997–2000
2000
2001
2004
Atlético Buenaventura
Independiente Santa Fé
América de Cali
SE Palmeiras
SSC Neapel
Real Madrid
SE Palmeiras
Corinthians São Paulo
FC Santos
Cruzeiro Belo Horizonte
Corinthians São Paulo
 ? (?)
? (?)
77 (32)

28 (7)
14 (0)
17 (7)
151 (9)
20 (1)
16 (1)
7 (2)
Nationalmannschaft
1990–2001 Kolumbien 84 (17)
Stationen als Trainer
2005
2006
2009
2009
2010
2010
Iraty SC
EC São Bento
São José EC
Corinthians São Paulo (Jugend)
AA Flamengo
Atlético Mineiro (Assistent)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Freddy Eusebio Rincón Valencia (* 14. August 1966 in Buenaventura, Kolumbien) ist ein ehemaliger kolumbianischer Fußballspieler und Kapitän des Nationalteams.

Der Mittelfeldspieler absolvierte 84 Spiele für die kolumbianische Fußballnationalmannschaft und erzielte dabei 17 Tore. Er nahm an drei Weltmeisterschaften teil: 1990, 1994 und 1998.

Seinen berühmtesten Treffer erzielte Freddy Rincón am 16. Juni 1990 im WM-Spiel gegen Deutschland, als er in der Nachspielzeit den Ball durch die Beine des deutschen Torhüters Bodo Illgner zum 1:1 ins Tor schoss und damit Kolumbien zum Einzug ins Achtelfinale verhalf.

Rincón begann seine Karriere 1986 bei Atlético Buenaventura. Seine weiteren Stationen waren Santa Fe CD und América de Cali in Kolumbien, SSC Neapel in Italien, Real Madrid in Spanien, sowie SE Palmeiras, FC Santos und Corinthians São Paulo in Brasilien.

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn gründete Freddy Rincón die Kaffeehauskette „Café Rincon“, die besonders in Brasilien aktiv ist. 2005 wurde er auf Empfehlung seines Freundes Vanderlei Luxemburgo zum Trainer des südbrasilianischen Vereins Iraty Sport Club ernannt.

Freddy Rincón wurde 2007 wegen angeblicher Geldwäsche und Drogenhandels verhaftet.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. El País vom 10. Mai 2007, abgerufen am 10. Mai 2010 (spanisch)