Free State Project

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Free State Project
Vorsitzende Logo
Carla Gericke
 
Basisdaten
Ausrichtung: Libertarismus
Verbreitung: New Hampshire
Gründungsdatum: 1. September 2001
Vorsitzende: Carla Gericke
Adressen
Adresse: Free State Project, Inc.
PO Box 1684
Keene, NH 03431
Website: www.freestateproject.org
Struktur
Mitglieder: 14.000+[1]
Logo von Free State Project
Ron Paul spricht auf einer FSP-Veranstaltung.

Das Free State Project (FSP) (dt. etwa: „Projekt für einen freien Staat“) ist eine US-amerikanische libertäre Initiative, deren Ziel es ist, 20.000 „freiheitsorientierte“ Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam in den Bundesstaat New Hampshire überzusiedeln und dort ein Maximum an politischer, wirtschaftlicher und persönlicher Freiheit zu verwirklichen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Free State Project wurde offiziell am 1. September 2001 gegründet. Einer der Initiatoren war der damalige Yale-Student und heutige Assistenzprofessor der Universität Buffalo Jason Sorens.[2]

Im März 2013 hatte das Free State Project knapp 14.000 Teilnehmer (Mitglieder), von denen über 1.100 bereits nach New Hampshire gezogen sind.[3]

Eine Reihe von Mitgliedern des Free State Project wurde in New Hampshire in öffentliche Ämter auf lokaler und Landesebene als Vertreter beider großer US-Parteien – Republikaner und Demokraten – gewählt. Bei der Wahl zum Repräsentantenhaus von New Hampshire im Jahr 2010 zogen mindestens 12 „Free Staters“ in das Parlament ein, hauptsächlich als Vertreter der Republikanischen Partei.[4] Ungefähr dieselbe Zahl an Sitzen konnten Mitglieder des Free State Project bei der folgenden Wahl 2012 erringen bzw. halten, obwohl die Republikaner eine empfindliche Wahlniederlage erlitten und ihre Mehrheit an die Demokraten verloren.[5]

Im Dezember 2012 bezeichnete Cynthia Chase, Abgeordnete der Demokraten im Repräsentantenhaus von New Hampshire, die Aktivisten des Free State Project als „die größte Bedrohung, der sich der Staat heute gegenüber sieht“, bedauerte, dass man die Einwanderung von Libertären nach New Hampshire nicht verbieten könne und schlug vor, stattdessen „die Freiheitsrechte einzuschränken, die sie hier zu finden glauben“.[6] Diese Äußerungen entfachten eine landesweite Kontroverse.[7][8]

Sonstiges[Bearbeiten]

Das Motto des Free State Project lautet ist „Liberty in Our Lifetime“ (dt.: „Freiheit zu unserer Lebenszeit“). Das FSP-Symbol ist ein wehrhaftes Stachelschwein.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://freestateproject.org/about/membership.php
  2. http://www.polsci.buffalo.edu/faculty_staff/sorens/
  3. http://freestateproject.org/about/membership.php
  4. http://www.nationaljournal.com/politics/for-some-ron-paul-backers-a-new-motto-go-east-young-man-and-woman--20110510
  5. http://www.nashuatelegraph.com/news/994856-469/movement-starts-slowly-but-future-encouraging.html
  6. http://reason.com/blog/2012/12/27/new-hampshire-democrat-free-staters-are
  7. http://www.sentinelsource.com/news/state_regional/where-is-the-free-state-project-now/article_21578050-c527-51a1-8388-6b5bf638bf92.html
  8. http://www.unionleader.com/article/20130223/NEWS06/130229559
  9. Die Freiheitsstatue steht falsch in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 26. Juni 2011, Seite 24