Freemium

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Freemium ist ein Geschäftsmodell, bei dem Basisdienste gratis angeboten werden und über das Basisangebot hinausgehende Dienste kostenpflichtig sind. Freemium ist ein Kunstwort, bestehend aus free (gratis) und premium. Viele Internetfirmen benutzen Freemium als Geschäftsmodell, so z. B. Skype, Flickr, XING, Zynga und Pandora.[1]

Das Freemium-Geschäftsmodell wurde vom Risikokapitalgeber Fred Wilson am 23. März 2006 beschrieben: „Biete deinen Dienst gratis an, möglicherweise mit Werbeeinblendungen oder vielleicht auch nicht, gewinne viele Kunden auf effiziente Weise durch Mundpropaganda, Werbepartner, Platzierung in Suchmaschinen und so weiter, und biete dann deinem Kundenstamm zu einem Aufpreis Zusatzleistungen oder eine erweiterte Version deines Dienstes an.“

Nachdem Wilson das Geschäftsmodell beschrieben hatte, fragte er nach Vorschlägen für einen Namen. Innerhalb weniger Stunden wurden mehr als 30 Namen von seinen Blog-Lesern vorgeschlagen. Der Vorschlag Freemium wurde schließlich angenommen.[2]

Seitdem erschien dieser Begriff im Wired-Magazin und im Business 2.0 Magazine[3], und wurde von Bloggern wie Chris Anderson (Chefredakteur von Wired) und Tom Evslin verwendet. 2009 veröffentlichte Anderson das Buch Free, das die steigende Popularität dieses Geschäftsmodells beschreibt.

Free-to-play ist eine Variante von Freemium, die zunehmend in Computerspielen für Smartphones und in Browserspielen als Geschäftsmodell eingesetzt wird.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. TechCrunch: The Freemium Model And A Desktop App Get The Thumbs Up With Pandora One
  2. Fred Wilson’s Blog: The Freemium Business Model
  3. CNN Money / Business 2.0 Magazine: Why It Pays to Give Away the Store

Siehe auch [Bearbeiten]