Freescale Semiconductor

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Freescale Semiconductor
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN US35687M1071
Gründung 2004
Sitz Austin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung Gregg Lowe (CEO)
Mitarbeiter ~17.000[1]
Umsatz 4,19 Mrd. USD (2013)[2]
Gewinn -208 Mio. USD (2013)[2]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Produkte HalbleiterVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.freescale.com

Freescale Semiconductor ist ein texanischer Halbleiterhersteller, der im Juli 2004 aus der Ausgliederung des Halbleiterbereiches von Motorola entstand. Motorola gab den Spin-off am 6. Oktober 2003 bekannt. Am 4. April 2004 nahm Freescale als hundertprozentige Tochter von Motorola den Geschäftsbetrieb auf, am 16. Juni 2004 ging Freescale an die Börse. Freescale wurde mit Zustimmung der Aktionäre am 1. Dezember 2006 von einem Investorenkonsortium unter Führung der Blackstone Group mit Beteiligung der Carlyle Group, Permira und der Texas Pacific Group für 17,6 Milliarden Dollar übernommen, es war das bis dahin höchste Leveraged Buyout eines Technologieunternehmens.[3]

Am 11. Februar 2011 ging Freescale wieder an die Börse.

Freescale Semiconductor Logo.

Die Halbleiterherstellung begann bei Motorola schon 1953. Der Geschäftsbereich Semiconductor Components Group (SCG) mit deren meist diskreten Bauelementen und Standardprodukten wurde 1999 von Motorola als ON Semiconductor abgespalten. Die komplexeren Schaltungen wie Prozessoren gingen später an Freescale. In diesem Bereich sind heute ca. 17.000 Arbeitnehmer in über 20 Ländern bei Freescale beschäftigt. In Deutschland ist Freescale als Freescale Halbleiter Deutschland GmbH tätig.

Produkte sind zum Beispiel CPUs wie der PowerPC und ARM-basierte Prozessoren, zugehörige Dienstprogramme und Entwicklungssysteme (mit CHRP-Rechnern wie der ODW auf Pegasos-Basis) und zahlreiche sonstige ICs für den Markt eingebetteter Systeme und DSPs. Bekannte Mikrocontrollerreihen sind die I.MX in der ARM-Architektur, außerdem PowerQUICC und QorIQ in der PowerPC-Architektur.

Im Geschäftsjahr 2013 erzielte Freescale einen Umsatz von 4,19 Milliarden US-Dollar bei einem Verlust von 208 Millionen US-Dollar.[2]

An Bord des am 8. März 2014 verschollenen Flugs 370 der Malaysia Airlines befanden sich 20 Mitarbeiter des Unternehmens.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freescale at a Glance. Freescale, 2013, abgerufen am 10. März 2014.
  2. a b c Freescale Semiconductor Announces Fourth Quarter and Full-Year 2013 Results. Freescale, 28. Januar 2014, abgerufen am 10. März 2014.
  3. Sorkin, Andrew Ross and Flynn, Laurie J.: Blackstone Alliance to Buy Chip Maker for $17.6 Billion." New York Times, September 16, 2006
  4. Loss of employees on Malaysia flight a blow, U.S. chipmaker says. 9. März 2014. Abgerufen am 15. März 2014.