Frei.Wild

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Frei.Wild
Schwarzer Schriftzug, mit dem W als Hirschgeweih, auf weißem Grund
Schwarzer Schriftzug, mit dem W als Hirschgeweih, auf weißem Grund
Frei.Wild (2013)
Frei.Wild (2013)
Allgemeine Informationen
Herkunft ItalienItalien Italien
Genre(s) Deutschrock, Hard Rock
Gründung 2001
Website www.frei-wild.net
Aktuelle Besetzung
Jochen „Zegga“ Gargitter
Christian „Föhre“ Fohrer
Philipp „Fips“ Burger
E-Gitarre
Jonas „Joy“ Notdurfter

Frei.Wild ist eine deutschsprachige Rock-Band aus der Südtiroler Gemeinde Brixen. Der Name lehnt sich an das Wort Freiwild an, ist aber eigentlich durch die Zusammensetzung der Adjektive frei und wild entstanden. In den Medien wird der Gruppe wiederholt eine Nähe zu politisch rechten Motiven vorgeworfen.[1] Die Band selbst distanziert sich von Extremismus jeglicher Art.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde im September 2001 von Philipp Burger (Gesang, E-Gitarre) und Jonas Notdurfter (E-Gitarre) gegründet. Bald darauf stießen Schlagzeuger Christian Fohrer und Bassist Jochen Gargitter hinzu. Alle Bandmitglieder sind Fans der Böhsen Onkelz und anderer deutschsprachiger Rockbands wie Rammstein, Subway to Sally und In Extremo.[2] Auch der Bandname ist beeinflusst durch diese Rockbands, wie Philipp Burger in einem Interview berichtete:

„Wir fanden die Adjektive ‚Frei‘ und eben auch ‚Wild‘ geil und auch passend für Onkelzsound! Es sind zwei Wörter die typisch für jugendliche Einstellungen sind! Beide zusammen Frei.Wild eben! Es sollte halt ein deutscher Name sein, weil Frei.Wild ausschließlich deutsche Texte hat und auch immer haben wird!“

Philipp Burger[3]

2002 erschien das erste Album Eines Tages. Im Jahr 2003 wurde das zweite Album Wo die Sonne wieder lacht auf dem belgischen Label Razorwire Records veröffentlicht. Das dritte Album Mensch oder Gott wurde für Anfang 2004 angekündigt, erschien aufgrund von Problemen beim Label jedoch erst am 30. Juli 2004. Michael Clemenz gründete am 17. April 2005 den Fanclub Frei.Wild Supporters Club, kurz FWSC. 2006 übernahm Michael Clemenz neben dem Fanclub auch das Management der Band. 2006 wechselte Frei.Wild zum Magdeburger Label Asphalt Records, welches das Debütalbum wiederveröffentlichte. Im gleichen Jahr erschien auch Mitten ins Herz, ihr viertes Album. Es enthielt in der Erstauflage eine DVD mit drei Videos und einem Interview. Die späteren Pressungen wurden ohne DVD ausgeliefert. Im Jahr 2007 erschien die Live-DVD Von nah und fern, 2008 das Album Gegen alles, gegen nichts in einer Startauflage von 2000 Stück, die schon am ersten Tag vergriffen war. Am 23. Oktober 2009 erschien das Album Hart am Wind in drei CD-Versionen: als Standard-Version im Jewelcase mit 15 Songs, als Special Edition im Digipak mit 18 Songs, als eine auf 2000 Exemplare limitierte Fanbox, die neben der Special Edition-CD außerdem ein Merchandisepaket enthält, sowie als eine auf 1000 Stück limitierte Picture-Vinyl-Version. Zur Single Das Land der Vollidioten wurde ein Video veröffentlicht.[4] Am 1. Oktober erschien ihre Single Allein nach vorne, zu der es auch, wie beim Song Nicht dein Tag, ein Video gibt.

Mit dem zugehörigen Album Gegengift, das am 15. Oktober 2010 erschien, wurde in Deutschland Platz 2 der Albumcharts erreicht. Dieser Erfolg brachte Frei.Wild ihre erste Nominierung für den von der Deutschen Phono-Akademie vergebenen Echo in der Kategorie Gruppe Rock/Alternative (national) ein.[5] Seit dem 20. Mai 2011 ist die 10-Jahres-Edition des Albums Gegengift erhältlich. Diese beinhaltet neben den 19 Songs des Albums fünf komplett neue Lieder und eine Neuaufnahme des Stücks Schlauer als der Rest. Auch dieses Album schaffte es wieder in die Charts (Platz 4).

Mit dem Lied 1000 Meilen 1000 Worte unter dem Projektnamen Wilde Flamme unterstützte die Band das Südtiroler Kinderdorf, in deren Räumlichkeiten sie 2001, zu Beginn ihrer Karriere, geprobt hatte. Die Gruppe spendete im Voraus einen Geldbetrag an die Wohltätigkeitsorganisation und veröffentlichte kurz darauf eine Single mit Gastmusikern wie Matthias Röhr (Böhse Onkelz), Alexx (Eisbrecher), Delroy Rennalls (Mr. President), Norbert Rier (Kastelruther Spatzen), Christian Dejaco (4Twenty), Pat (Fiddler’s Green) und Nord (Hämatom). Nachdem die Spendensumme gedeckt war, gingen die weiteren Erlöse direkt an das Kinderdorf.[6] Eine weitere Spende in Höhe von 5.500 Euro übergab der Fanclub der Band 2012 der Initiative ProKids aus Villingen-Schwenningen.[7]

Am 5. Oktober 2012 erschien das achte Studioalbum Feinde deiner Feinde, das wie der Vorgänger Platz 2 der deutschen Albumcharts erreichte und für mehr als 100.000 verkaufte Exemplare eine Goldene Schallplatte erhielt.

Am 19. April 2013 wurde das Album Feinde deiner Feinde als Gold-Edition wiederveröffentlicht und stieg Anfang Mai 2013 als erstes Frei.Wild-Album an die Spitze der deutschen Charts. Die Verkaufszahlen beider Versionen werden zusammengezählt.

Nachdem am 30. August 2013 das Album Gegen alles, gegen nichts wiederveröffentlicht wurde und Platz 4 der deutschen Charts erreichte, erschien am 22. November 2013 mit Still das erste Akustik-Album der Band. Dieses stieg auf Anhieb auf Platz 1 in den offiziellen deutschen Albumcharts.

Am 13. März 2015 soll das zehnte Studioalbum der Band mit dem Namen Opposition erscheinen.

Auftritte[Bearbeiten]

Frei.Wild auf dem Festival Alpen Flair 2012 in Natz-Schabs in Südtirol

Frei.Wild hatten auf dem Wacken Open Air 2009 eine Secret Show absolviert und bei den Wacken-Ablegern Wacken Rocks South und Wacken Rocks Seaside jeweils einen Auftritt. Passend zum Album Hart am Wind startete Frei.Wild 2009 eine gleichnamige Nightliner-Tour mit 13 Auftritten, die ihre erste Headliner-Tour darstellte. Aufgrund des Erfolgs dieser Tour fand zudem eine Erweiterung in Form weiterer fünf Konzerte im Zeitraum zwischen Weihnachten und Silvester statt. Die Hart am Wind-Tour wurde im März 2010 mit zehn weiteren Konzerten fortgesetzt. Am 17. April 2010 hat die Band ein Konzert zum fünfjährigen Bestehen des Frei.Wild Supporters-Club in der Stadthalle in Alsfeld gegeben. Im Sommer 2010 folgten Auftritte auf verschiedenen Festivals wie dem With Full Force-, Wacken Open Air-, Summerbreeze-, Viva los Tioz- und dem Ehrlich & Laut-Festival. Frei.Wild spielte 2011 zum sechsten Mal auf dem Festival G.O.N.D. Vor dem WM-Achtelfinalspiel 2010 Deutschland gegen England spielte die Band auf dem FIFA Fan Fest vor dem Berliner Olympiastadion drei Songs vor ungefähr 500.000 Zuschauern. Vom 15. bis zum 21. Oktober erfolgte eine Gegengift-Promotour durch Deutschland mit 15 Stationen. Vom 12. bis zum 21. November 2010 ging die Band auf die Gegengift Tour 2010 mit drei Konzerten in Österreich und sechs in Deutschland.

Auch 2011 veranstalteten Frei.Wild im März eine Ladies Night in Berlin, ein Konzert ausschließlich für Frauen. Zu den Highlights der Festivalsaison 2011 gehörten die G.O.N.D., das Rock am Schlern in Kastelruth, was im Rahmen des Kastelruther Spatzen Open-Airs veranstaltet wurde, ein Auftritt auf dem Rockharz Open Air als Headliner und der Auftritt auf der Black Stage, einer der zwei Hauptbühnen des Wacken Open Air. Seit 2009 geht die Band zwischen Weihnachten und Silvester auf die sog. X-Mas Meetings-Tour. 2011 spielten bei dieser Xmas-Tour u. a. Gonzo, Warthy (von der Band Justice), Alexx von Eisbrecher und Doro Pesch in Stuttgart zusammen mit Frei.Wild ein Medley.

Am 22. Juni 2012 trat Frei.Wild auf dem Alpen-Flair Open Air in Natz bei Brixen auf. Voraus ging dem Auftritt ein von der Band erstmals veranstalteter Rad-Marathon, der die Teilnehmer ab dem 13. Juni in zehn Etappen von Halle (Saale) über Thüringen, Bayern, Innsbruck (Nordtirol) und den Brenner bis zum Veranstaltungsort in Südtirol führte. Das während des Marathons eingenommene Geld kam der Kinderkrebshilfe zugute.

Nach dem Erscheinen des Albums Feinde deiner Feinde ging die Band Anfang November 2012 auf die Feinde deiner Feinde Arena Tour. Es folgten im Laufe von vier Wochen zehn Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auftakt zur Tour war ein Auftritt in der ausverkauften Westfalenhalle in Dortmund. Nach Angaben der Band waren fast alle Konzerte ausverkauft und die Tour hatte insgesamt über 100.000 Besucher. Zwischen Weihnachten und Silvester 2012 hat die Band zudem eine X-Mas Tour mit vier Auftritten gespielt. Darüber hinaus folgte im April 2013 eine Feinde deiner Feinde Gold-Re-Tour, die wiederum durch verschiedene Arenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz führte.

Stil[Bearbeiten]

Der Stil von Frei.Wild ist dem Deutschrock zuzuordnen, und von verschiedenen Medien werden sie der Neuen Deutschen Härte zugeordnet.[8] Bisher sind auf den Alben sowohl sehr rockige Stücke als auch sanfte Balladen vertreten.

Texte[Bearbeiten]

Die Texte von Frei.Wild handeln zumeist von diversen Lebens- und Alltagserfahrungen. So geht es z. B. um Freundschaft, Geld, Alkohol, Führerscheinentzug, Freiheit, den Umgang mit Rückschlägen und Niederlagen sowie um die Heimat. Nach der Ansicht von Kritikern wird allerdings in vielen Texten auch patriotisches bis nationalistisches Gedankengut deutlich, insbesondere im Rahmen der propagierten engen Verbundenheit zu Südtirol. Die Band selbst legt großen Wert darauf, nicht als politisch gesinnte Musikgruppe angesehen zu werden. Dazu wurde schon mehrmals in Interviews oder Konzerten Stellung bezogen. Zudem distanziert sich Frei.Wild vom Rechts- und Linksextremismus. Deutlich wird diese Haltung auch in zahlreichen Liedtexten.[2]

Musik[Bearbeiten]

Frei.Wild spielte neben eigenen Songs zu Beginn auch Cover der Böhsen Onkelz, Toten Hosen, Dimple Minds, WIZO und einigen weiteren Bands. Musikalisch lehnen sich die Musiker ebenfalls stark an diese Bands an. Philipp Burger schrieb bis dato die meisten der Stücke.

Kontroversen und politische Einordnung[Bearbeiten]

Burger sang vorher bei der Rechtsrock-Band Kaiserjäger.[9] Noch aus den letzten Tagen dieser Band stammt auch das Lied Südtirol, das die Liebe zu ihrer Heimat zum Thema hat. Kaiserjäger löste sich 2001 nach einem Konzert auf, „das in einer Massenschlägerei zwischen deutsch und italienisch sprechenden Neonazis endete“.[10] Darüber hinaus bekundet Sänger Philipp Burger regelmäßig seine Überzeugung, sich bewusst als Südtiroler und nicht als Italiener zu fühlen. So sagte er etwa im Dezember 2010 in einem Interview mit der Sächsischen Zeitung: „Wir haben nie Wert darauf gelegt, Italiener zu sein. Das hat uns die Geschichte eingebrockt. Und als deutschsprachige Südtiroler machen wir eben auch deutschsprachige Musik für deutschsprachige Fans.“[11]

Im Jahre 2008 führte die Ankündigung der Band, auf einer Veranstaltung der Südtiroler Partei Die Freiheitlichen auftreten zu wollen, zu einer öffentlichen Diskussion. Der Sänger Philipp Burger war bis zum 2. Oktober 2008 Mitglied der Partei.[12][13] Der Fanclub Frei.Wild Supporters Club kritisierte die Band auf Grund des geplanten Konzerts. Auf Druck des Managements zog sich die Band von der Veranstaltung zurück und distanzierte sich.[2] Die Zusammenarbeit mit Asphalt Records wurde dennoch von Seiten des Labels eingestellt. In einem Interview mit dem Onlineportal Laut.de bezeichnete Burger später die Ziele und Wege der Freiheitlichen als „alles andere als toll“.[14]

Als Protestaktion gegen das vermeintlich „deutschnationale Deutschrockmilieu“, in dem sich Frei.Wild bewegen würde, wandelte die Berliner Punk-Band Frei Schnauze 2011 das Bandlogo von Frei.Wild ab. Wild war auf einem von der Band vertriebenen T-Shirt durchgestrichen und das Wort Schnauze ergänzt. Zudem enthielt das T-Shirt den Slogan „Politcore statt Kommerzrock“. Die Frei.Wild GbR mahnte die Band ab, was zu Kritik an der Band in einer Reihe von Punk-Magazinen und anderen Medien führte.[9][15]

Der Journalist Thomas Kuban ordnete im Februar 2012 Frei.Wild dem Begriff Identitätsrock zu, der in der Neonazi-Szene verbreitet sei. Nach Kubans Meinung seien neben dem Text des Liedes Südtirol auch andere Texte von Frei.Wild nationalistisch und völkisch geprägt.[10] Das Album Feinde deiner Feinde ordnete Kuban im März 2013 sogar dem Rechtsrock zu. In den auf dieser CD enthaltenen Texten gäbe es subtile Andeutungen, mit denen „auch Neonazi-Bands arbeiten“ würden. Im Lied Gutmenschen und Moralapostel würden Frei.Wild auf das antisemitische Stereotyp von angeblich reichen Juden anspielen. Zudem hebt er die Textstelle „Geschichte, die noch Kohle bringt“ hervor. Im Kontext des Liedes wird diese Stelle jedoch menschenfeindlichen Politikern und christlichen Priestern zugeschrieben.[16] Im Lied mit der Textpassage „Heut gibt es den Stempel, keinen Stern mehr”, die sich im faschismuskritischen[17] Lied Wir reiten in den Untergang auf das politische Abstempeln der Band bezieht, verharmlose Frei.Wild laut Kuban die Judenverfolgung.[18]

Dem Mitarbeiter im Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (Apabiz) Christoph Schulze nach vertrete die Band „ultranationalistische“ politische Inhalte, da sie einen Zusammenhang zwischen menschlicher Abstammung und dem Heimatboden behaupten würden. Als Beispiel wird das Lied Wahre Werte angeführt, in dem der Untergang des Volkes prophezeit werde. Migranten seien in dieser Definition von Volk freilich nicht einbezogen.[19] Das Lied, in dem die Band sich deutlich vom Nationalismus distanziert („Wir hassen Faschisten und Nationalsozialisten“), thematisiert den Erhalt von ethnischen Minderheiten.[20]

Der Geschäftsleiter des Brandenburgischen Instituts für Gemeinwesenberatung, Dirk Wilking, beurteilt sie als rechtsextrem, da sie seiner Meinung nach „Nazi-Ideologien“ verbreite. Als Beispiel dafür nannte er das Lied Südtirol und sagte: „Im Lied «Südtirol» etwa wird eindeutig Italien angegriffen: Südtirol soll nicht mehr zu Italien gehören, vielmehr wollen sie etwas Grossdeutsches. Es ist ein klassisches Modell der rechtsextremen Szene, dass die Staatengeografie Europas in Frage gestellt wird.“[21]

Die Band selbst bestreitet diese Vorwürfe und gibt an, keine bestimmte politische Richtung zu vertreten.[10] Allerdings genießt Frei.Wild nach Ansicht von Internetportalen wie Zeit online und publikative.org in der rechtsextremen Szene große Beliebtheit, was beispielsweise durch entsprechende Kommentare in einschlägigen Foren[22] oder im Rahmen einer Web-TV-Sendung des NPD-Funktionärs Patrick Schröder[23] deutlich werde. Im Rahmen von Konzerten der Band fielen zudem hin und wieder Fans mit rechtsextremen Handlungen auf.[22]

Zur Kritik an der Band führten Textzeilen wie „Südtirol, du bist mein Heimatland, das Herzstück dieser Welt“ (aus dem Lied Südtirol) oder „Sprache, Brauchtum und Glaube sind Werte der Heimat, Ohne sie gehen wir unter, stirbt unser kleines Volk“ (aus dem Lied Wahre Werte).[22][23] Andere Textstellen wie „Südtirol, deinen Brüdern entrissen, schreit es hinaus, lasst es alle wissen. Südtirol, du bist noch nicht verloren. In der Hölle sollen deine Feinde schmoren“ (ebenfalls aus dem Lied Südtirol) werden ebenfalls als offen nationalistisch bezeichnet. Ein anderes Zitat aus dem Lied Nennt es Zufall, nennt es Plan propagiere laut Kritikern der Band eine „reine Schlägermentalität“, die „auch bei gewaltbereiten Neonazis auf Gegenliebe“ stoße,[23] aber tatsächlich auch in der unpolitischen Hooliganszene verbreitet ist: „Wir haben’s getan, Wir haben’s gemacht, Wir haben Leute verdroschen, Über die Folgen nicht nachgedacht, Wir haben die Straßen der Stadt für uns in Anspruch genommen, Keine Gefangene gemacht, Wir haben gesoffen und geboxt, Standen oft vorm Richter, Keine Reue, haben darüber gelacht“.

Philipp Burger dagegen sieht darin vor allem ein deutsches Problem:

„Aber du musst einfach auch bedenken: Wir sind keine Deutschen! Wir sind Südtiroler. […] Dort hat keiner ein Problem mit unseren Texten, die verstehen, um was es uns geht. Wenn dort ein Feiertag ist, dann wird da die Tiroler Flagge vors Haus gehängt und zwar überall. Die haben da auch lauter Vereine, die das hegen und pflegen und diese Verbundenheit zu Südtirol auch erhalten wollen. Wir sind in diesem Umfeld aufgewachsen und sprechen aus unserer Sicht als Südtiroler, nicht als Deutscher. Das verstehen einige anscheinend nicht. Da muss ich doch nicht andauernd Rücksicht darauf nehmen, dass man als Deutscher keinen Nationalstolz entwickeln oder zeigen darf, weil man sofort als Nazi beschimpft wird. Das darf man als Deutscher immer nur während der EM oder WM. Ich weiß, dass das viele Leute provoziert, aber das sind halt Sachen, die uns wichtig sind.“

Philipp Burger: Interview[24]

Vor allem durch die Echo-Kontroverse wurden auch Fernseh- und Radiosendungen auf die zunehmend erfolgreiche Band aufmerksam, die in ihrer Berichterstattung auf die Vorwürfe eingehen.[25][26] Auf verschiedenen Konzerten ließ die Band das Publikum „Nazis raus“ skandieren und gibt an, keine „Nazis“ in die Konzerte einzulassen. Allerdings kritisierte Jörn Menge von Laut gegen Nazis, dass „Frei.Wild […] sich bisher immer nur so weit distanziert [hätten], wie es nötig war“.[27] Auch die Fernsehsendung Aspekte warf der Band vor, sich nicht ausreichend genug zu distanzieren. Kritiker wie der Rechtsextremismusexperte Andreas Speit oder die Band Jupiter Jones werfen der Band vor, klassische Rechtsrock-Themen zu besetzen[25] und so für den Mainstream tauglich zu machen.[28][29] Der Journalist Thomas Kuban bezeichnete Sänger Philipp Burger aufgrund dessen als „erste[n] Rechtsrockstar im klassischen Sinne“, „denn sein Wirken [sei] auf keine Szene beschränkt, er [erreiche] auch das bürgerliche Spektrum, ohne dass sich bislang politischer oder zivilgesellschaftlicher Widerstand regen würde. Frei.Wild [verkaufe und etabliere] Nationalismus und Anti-Antifaschismus als hippe Protestkultur“.[23]

Die Rockband Jennifer Rostock kündigte im Januar 2013 an, dass Besucher mit T-Shirts von Frei.Wild auf ihren Konzerten nicht mehr erwünscht seien, da diese mit ihren Texten eine „große Identifikationsfläche für nationalistisches Gedankengut“ böten.[30] Frei.Wild-Sänger Philipp Burger bezeichnete in einem Interview mit der Südtiroler Tageszeitung das T-Shirt-Verbot dagegen als einen „billig geplanten PR-Gag.“[31]

Im gleichen Jahr geriet auch die erneute Nominierung von Frei.Wild für den Musikpreis Echo in der Kategorie Rock/Alternative National zum Politikum. Nach Protesten und Boykottandrohungen von den politisch links orientierten Bands MIA., Kraftklub und den Ärzten zogen die Verantwortlichen der Deutschen Phono-Akademie die Nominierung mit der Begründung zurück, dass der „Echo-Preis“ kein geeigneter Schauplatz einer öffentlichen politischen Debatte sei.[32][33][34] Gegen die Behauptungen der Bands wurde von Frei.Wild-Fans über die Website Facebook protestiert.[35][36]

Einen geplanten Auftritt auf dem Festival With Full Force im Juni 2013 sagte die Band wenige Tage nach der Ankündigung wieder ab.[37][38] Grund dafür waren Proteste in sozialen Netzwerken wie Facebook und ein Meinungsbeitrag im Musikmagazin Visions, der sich gegen die Teilnahme von Frei.Wild wandte. Zudem zogen u. a. Visions, Jägermeister und das TätowierMagazin ihre Unterstützung für das Festival aufgrund des geplanten Auftritts der Band zurück.[39][40] Das Online-Magazin Laut.de bezeichnete den Druck, der in diesem Zusammenhang auf den Veranstalter des Festivals ausgeübt wurde, als „beispiellos“.[38]

Die Veranstalter des Festivals Ehrlich und Laut sahen sich im Vorfeld bei den Planungen für 2013 den gleichen Anfeindungen bzw. Problemen wie die Veranstalter des With Full Force ausgesetzt. In einem ausführlichem Statement wurde zu den Geschehnissen im Vorfeld des Festivals 2013 Stellung genommen. In der Begründung für die Entscheidung, Frei.Wild trotz der zu erwartenden Schwierigkeiten mit Sponsoren und anderen geplanten Bands 2013 zum sechsten Male auf dem Festival auftreten zu lassen, hieß es u. a., dass man nicht „nur jegliche Form rechten Gedankengutes sowie linken und rechten Extremismus“ ablehne, sondern auch „ungerechtfertigte Einschränkungen der Meinungs- und Redefreiheit, falsche Verurteilungen, Vorurteile, jegliche Art von Hetzkampagnen und digitalem Mobbing (Shitstorm & Co)“.[41]

Der Einladung zur Echo-Verleihung von 2014 erteilte die Band trotz ihrer erneuten Nominierung eine Absage. Frei.Wild forderte von der Echo-Akademie eine Entschuldigung für die Ausladung von 2013. Diese erhielt die Band jedoch nicht.[42]

Indizierungsverfahren[Bearbeiten]

Im November 2013 hat die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), nach Anregung durch den Journalisten Thomas Kuban bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien eine Überprüfung der Veröffentlichungen von Frei.Wild veranlasst.[43] Die Überprüfung des BPjM bezog sich ausschließlich auf das Lied Rache muss sein vom im Jahr 2002 veröffentlichten Debütalbum Eines Tages. Der Antrag wurde vom BPjM aus formalen Gründen abgelehnt, da die vom thüringischem Sozialministerium im Antrag genannten Websites bzw. URLs nicht mehr abrufbar seien.[44] Thomas Kuban kritisierte die Entscheidung. Vom umstrittenen Song Rache muss sein distanzierte sich Philipp Burger zwischenzeitlich.[45] Im Januar 2014 wurde der Song Rache muss sein ein zweites Mal vom Thüringischen Sozialministerium beanstandet. In dem zweiten Indizierungsantrag wurde die CD Eines Tages beigelegt. Nach einer neuerlichen Prüfung am 6. Februar 2014 entschied die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zugunsten von Frei.Wild und lehnte eine Indizierung ab.[46][47] Als Begründung wurde angegeben, dass der künstlerische Kontext im Album Eines Tages ansonsten gewaltfrei und zum Teil explizit gewaltablehnend sei.[48]

Medienarbeit[Bearbeiten]

Im Januar 2013 startete die Band im Internet ein eigenes Medienprojekt mit einer Website zum Thema „Berichterstattung über Frei.Wild in den Medien“ unter der Domain die-macht-der-medien.de, die eine Anlaufstelle für alle Informationssuchenden zum Thema Frei.Wild sein. Dort sollen auf der einen Seite alle über die Band verfügbaren Berichte bzw. Artikel gesammelt, von der Band kommentiert und so weit wie rechtlich möglich auch archiviert werden. Auf der anderen Seite will Frei.Wild den Medien bzw. allen anderen Interessierten dort alle aus ihrer Sicht relevanten Fakten, Meinungen und Daten über Frei.Wild online bereitstellen. Einen großen Teil des Inhaltes nehmen gesammelte Interviewfragen und die dazugehörigen Antworten der Band ein.

Ein Grund für den Start dieses Medienprojektes ist die Auffassung der Band, dass die meisten Medien bzw. Medienvertreter bei der Recherche über Frei.Wild bevorzugt die Berichterstattung Dritter als Quelle benutzen, anstatt sich auf die Ergebnisse eigener Recherchen zu verlassen.

Nach Ansicht des Webportals Endstation Rechts der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD Mecklenburg-Vorpommern bedient dagegen die Website Macht-der-Medien „mit der ‚Mär der (System)Presse‘ ein weiteres rechtsextremes Klischee“. Damit sähen „rechtsoffene Fans, die man auf den Konzerten doch gar nicht haben möchte […] ihr Weltbild bestätigt“. Das Portal verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass auf der dortigen „Negativliste“ neben „Artikeln des ‚Störungsmelder‘, der taz oder des WDR auch einige Beiträge von Endstation Rechts. gelandet“ seien.[49]

In einem Interview des NDR für die Sendung ZAPP äußerte sich der freie Musikjournalist Daniel Köhler unter anderem zu der Frage, wie sich traditionelle Medien auf Webseiten wie macht-der-medien.de in Zukunft einstellen müssten: „[…] die [Frei.Wild] müssen nicht objektiv sein! Die müssen nicht sachlich sein! Die vertreten da ihre Sache und es ist ihr gutes Recht in der Meinungsfreiheit auch zu sagen, wenn sie mit Medienberichten nicht einverstanden sind.“ Köhler bezeichnet weiterhin die Website als interessengesteuertes Tool der Band.[50]

Diskografie[Bearbeiten]

Hauptartikel: Frei.Wild/Diskografie

Frei.Wild veröffentlichte folgende Musikalben:

Jahr Titel Chartpositionen[51] Anmerkungen
DE AT CH
2002 Eines Tages Erstveröffentlichung: 2002 - Erstauflage: 1.000 Stück[52]
Wiederveröffentlichungen: 2006, 9. Oktober 2009
2003 Wo die Sonne wieder lacht Erstveröffentlichung: 2003
Wiederveröffentlichung: 28. Mai 2010
2004 Mensch oder Gott Erstveröffentlichung: 30. Juli 2004 - Erstauflage: 1.000 Stück[53]
Wiederveröffentlichung: 28. Mai 2010
2006 Mitten ins Herz Erstveröffentlichung: 15. März 2006 - Erstauflage: 2.500 Stück[54]
Wiederveröffentlichung: 9. Oktober 2009
Verkäufe: 6.000 (bis Ende 2007)
[55]
2008 Gegen alles, gegen nichts 4
(3 Wo.)
7
(4 Wo.)
68
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. März 2008 - Erstauflage: 2.250 Stück[56]
Wiederveröffentlichung: 9. Oktober 2009, 30. August 2013
2009 Hart am Wind 15
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Oktober 2009
Wiederveröffentlichung: 4. Juni 2010 als Festival-Edition
2010 Gegengift 2 Gold
(28 Wo.)
15
(6 Wo.)
66
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 2010
Wiederveröffentlichung: 20. Mai 2011 als 10 Jahre Jubiläumsedition
Verkäufe in Deutschland: 100.000+
[57]
2012 Feinde deiner Feinde 1 Gold
(39 Wo.)
2
(13 Wo.)
12
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 2012
Wiederveröffentlichung: 19. April 2013 als Gold-Edition
Verkäufe in Deutschland: 100.000+
[57]
2013 Still 1 Gold
(19 Wo.)
4
(10 Wo.)
17
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. November 2013
Akustik-Album
Verkäufe in Deutschland: 100.000+
[57]

Live-Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[51] Anmerkungen
DE AT CH
2007 Von nah und fern Erstveröffentlichung: 30.April 2007
2011 Händemeer 5 Gold
(8 Wo.)
*4
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2011
1 Live-CD + 2 DVDs
Verkäufe in Deutschland: 25.000+
[57]
2012 Die Welt brennt – Live in Stuttgart Erstveröffentlichung: 2. März 2011
2014 Auf stiller Fahrt 5
(3 Wo.)
*2
(5 Wo.)
89
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. März 2014
Live in Frankfurt: Unfassbar, unvergleichbar, unvergesslich 2
(6 Wo.)
*1
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. März 2014

*Angaben aus den Musik-DVD-Charts


Auszeichnungen[Bearbeiten]

Goldene Schallplatte[57]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frei.Wild – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAntonie Rietzschel: „Für die Rechten müssten wir eigentlich Verräter sein“. Süddeutsche Zeitung Online, 11. November 2012, abgerufen am 12. November 2012.
  2. a b c Biografie. Laut.de, abgerufen am 28. Oktober 2012.
  3. Philipp Burger, Interview auf punkrocknews.de
  4. FREI.WILD – Video Premiere 'Land der Vollidioten'. stormbringer.at, abgerufen am 18. Oktober 2012.
  5. Heute „Echo“: Spatzen und Frei.Wild nominiert. Südtirol online, 9. März 2011, abgerufen am 16. März 2011.
  6. Michael Edele: Wir rennen keinem Trend hinterher. Laut.de, abgerufen am 28. Oktober 2012.
  7.  Gesellschafter der Südkurier GmbH (Hrsg.): Villingen-Schwenningen – 5500 Euro für Prokids In: Südkurier. 12. Februar 2011 (Online, abgerufen am 14. November 2012).
  8. Jürgen Ziemer: Unheilig, Frei.Wild und Haudegen: Stallknechte der Herzen. In: Rolling Stone, 1. Juni 2011. Abgerufen am 3. Januar 2013.
  9. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatMarkenrecht oder Meinungsfreiheit? „Frei.Wild“ gegen „Frei Schnauze“. Netz gegen Nazis, 14. Juli 2011, abgerufen am 9. November 2011.
  10. a b c Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatThomas Kuban: Das Erbe der „Böhsen Onkelz“. „Ich dulde keine Kritik an diesem heiligen Land“. Süddeutsche Zeitung, 22. Februar 2012, abgerufen am 23. Februar 2012.
  11. Heftig scherbelt’s aus den Bergen von Andy Dallmann. In: Sächsische Zeitung, 23. Dezember 2010
  12. Nach den „Böhsen Onkelz“ folgt die Band „Frei.Wild“ – Ab Morgen in den deutschen „Media Control“ Album Charts auf Platz 2 – Empfohlen von rechten Kameradschaften. Laut gegen Nazis, 26. Oktober 2010, abgerufen am 19. Januar 2013.
  13. Anne Lena Mösken: Philipp Burger von Frei.wild. Der Volksmusiker. In: Berliner Zeitung, 18. Dezember 2012. Abgerufen am 18. November 2013.
  14. Michael Edele: „Wir sind eben KEINE Deutschen!“ Sänger Philipp ‚Fips‘ Burger über „Gegengift, Kommerzvorwürfe und Heimatliebe in Südtirol.“ (Interview)
  15. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFrei.Wild Gbr gegen Frei Schnauze! Impact Records, 14. Juli 2011, abgerufen am 10. November 2011.
  16. Gutmenschen und Moralapostel im Songtext-Archiv von Freiwild. Abgerufen am 19. Januar 2014.
  17. Wir reiten in den Untergang im Songtext-Archiv von Freiwild. Abgerufen am 19. Januar 2014.
  18.  Olaf Neumann: „Freiwild machen eindeutig Rechtsrock“. Interview über Musikszene. In: Stuttgarter Zeitung. 9. März 2013 (online, abgerufen am 13. März 2013).
  19. „Entgegen aller Beteuerungen vertreten Frei.Wild sehr wohl politische Inhalte, und zwar ultranationalistische“, Christoph Schulze: Rechtsrock: Die neue Reichskapelle. In: Zeit Online, 10. Mai 2012. Abgerufen am 27. Oktober 2012.
  20. Wahre Werte im Songtext-Archiv von Frei.Wild. Abgerufen am 19. Januar 2014.
  21. Frei.Wild-Auftritt sorgt für Ärger, 20 Minuten Online vom 7. Mai 2012; Zugriff am 27. Oktober 2012
  22. a b c Rechtsrock: Die neue Reichskapelle, Zeit Online vom 10. Mai 2012; Zugriff am 27. Oktober 2012
  23. a b c d Kein Frei.Wild!, publikative.org vom 26. Oktober 2012; abgerufen am 27. Oktober 2012
  24. Michael Edele: „Wir sind eben keine Deutschen“. Laut.de, abgerufen am 201210.
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  50. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDaniel Köhler zu Die Band „Frei.Wild“ und der Echo. NDR, 20. März 2013, abgerufen am 24. März 2013.
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