Freie Demokratische Partei der DDR

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Freie Demokratische Partei der DDR (F.D.P.) war eine im Zuge der politischen Wende in der DDR entstandene liberale Partei. Der Gründungsaufruf erfolgte am 25. November 1989 in Berlin. Die Partei sollte eine Alternative zur Blockpartei LDPD sein.

Am 4. Februar 1990 wurde die F.D.P. der DDR offiziell gegründet; Vorsitzender wurde der Dessauer Bruno Menzel.[1] Allerdings war die Mitgliederzahl der Partei sehr gering. Eigene Strukturen konnten kaum aufgebaut werden. Selbst die westdeutsche FDP schenkte der ehemaligen Blockpartei LDPD mit ihren über 100.000 Mitgliedern mehr Aufmerksamkeit. Am 12. Februar 1990 trat die F.D.P. der DDR im Vorfeld der ersten freien Volkskammerwahl 1990 dem Wahlbündnis Bund Freier Demokraten (BFD) bei. Der BFD erreichte 5,3 % und 21 Sitze in der Volkskammer.

Die Parteien des BFD beteiligten sich anschließend an der letzten DDR-Regierung unter Lothar de Maizière. Am 11. August 1990 erfolgte der Zusammenschluss der F.D.P., der Deutschen Forumpartei sowie der Partei Bund Freier Demokraten (entstanden durch Fusion von LDPD und NDPD) mit der westdeutschen FDP zur gesamtdeutschen FDP.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FDP Dessau