Freileitungsmast

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Freileitungsmast
Typischer amerikanischer Freileitungsmast mit Masttransformatoren.

Der Freileitungsmast (umgangssprachlich Strommast) ist eine Konstruktion für die Aufhängung einer elektrischen Freileitung.

Übernimmt der Freileitungsmast eine reine Tragfunktion, so spricht man von einem Tragmast. Freileitungsmasten, an denen Sektionen von Leiterseilen enden, bezeichnet man als Abspannmast. Daneben gibt es noch Abzweigmasten für die Realisierung von Leitungsabzweigen und Endmasten für den Übergang Erdkabel-Freileitung.

Je nach der elektrischen Spannung der Freileitung werden unterschiedliche Freileitungsmasten verwendet. Je nach vorhandenen Rohmaterialien werden die Masten aus Stahl, Beton oder aber auch aus Holz hergestellt. Im D-A-CH-Gebiet ist der Stahlmast bis in die obersten Spannungsebenen die häufigsten. Vermehrt werden Masttypen auch dem notwendigen Naturschutz angepasst um beispielsweise Zugvögel möglichst wenig Hindernis darzustellen.

Typen[Bearbeiten]

Nachrichtenübermittlung[Bearbeiten]

Hauptartikel: Telefonmast

Niederspannung (Betriebsspannung bis 1000 Volt)[Bearbeiten]

In Niederspannungsnetzen werden Drehstromsysteme immer als Vierleitersystem (der Neutralleiter ist stets separater Leiter) ausgeführt. Daneben gibt es auch zweipolige Stichleitungen für die Versorgung einzelner Häuser mit Einphasenwechselstrom.

Aus diesem Grund haben Drehstromfreileitungen für Niederspannung stets vier Leiterseile: drei Phasen und ein Neutralleiter. Eine mögliche Anordnung dieser Leiterseile ist in zwei Ebenen (zwei auf der obersten, zwei auf der untersten Traverse). Daneben wird gelegentlich auch die Verlegung in einer Ebene praktiziert. Ein fünftes oder sogar sechstes Leiterseil kann vorhanden sein, wenn die Straßenbeleuchtung ebenfalls von der Freileitung gespeist wird. Im Norden und im Osten Deutschlands wird die wechselseitige Montage am Mast – links-rechts auf 45° – mit einzelnen Isolatoren bevorzugt.

Drehstromfreileitungen im Niederspannungsbereich besitzen meistens nur einen Stromkreis. Wenn zwei Stromkreise auf einen Mast parallel geführt werden sollen, wird meistens die Zwei-Ebenen-Anordnung gewählt, wobei jede Masthälfte einen Stromkreis trägt. Als Isolatoren werden meistens stehende, seltener hängende Isolatoren verwendet.

Als Masten kommen meistens Holzmasten oder Betonmasten zum Einsatz. Die Verwendung von Stahlrohr- und Stahlfachwerkmasten ist für Freileitungsmasten für Niederspannung eher selten. Häufig werden Niederspannungsfreileitungen auch mittels auf Hausdächern befestigten kleinen Stahlrohrmasten, Dachständer genannt, verlegt.

Leitungsmast in einer Gartensiedlung, ehemalige Freileitung

Zweipolige Niederspannungsleitungen haben stets ein Leiterseil für eine Phase und eines für den Neutralleiter. Sie werden entweder in Ein-Ebenen-Anordnung verlegt oder weisen zwei einzelne in den Mast geschraubte Isolatoren auf. Als Masttypen können alle oben genannten Masttypen in Frage kommen. Ebenfalls zweipolige Freileitungen werden gelegentlich für die Speisung von Straßenlampen verwendet, da Beleuchtungskörper stets für zweipolige Stromanschlüsse ausgelegt sind. Diese werden entweder an den Laternenmasten in Höhe der Beleuchtungskörper befestigt oder auch an Hängekonstruktionen über der Straße, an denen auch die Beleuchtungskörper hängen, geführt.

Oftmals soll die Straßenbeleuchtung in voller und in halber Leistung (Stärke) betreibbar sein. In diesen Fällen muss eine zusätzliche Leitung verwendet werden, so dass ein solches Leitungssystem drei Leiterseile hat.

Erdseile werden bei Freileitungen für Betriebsspannungen unter 1.000 Volt nicht verwendet.

Mittelspannung (1 kV bis 50 kV)[Bearbeiten]

Zwei parallel verlaufende Mittelspannungsleitungen, eine mit hängenden, eine mit stehenden Isolatoren

In Mittelspannungsnetzen werden für Drehstromsysteme stets Dreileitersysteme verwendet. Der Sternpunkt wird in den Umspannstationen entweder niederohmig oder induktiv geerdet. Die Masten müssen daher für die Aufnahme von drei Leiterseilen (oder einem ganzzahlig Vielfachen davon, wenn sie mehrere Stromkreise tragen) ausgerüstet sein. Für Leitungen mit einem Stromkreis wird meistens die Einebenenanordnung verwendet. Ist nur eine geringe Trassenbreite möglich, so ist eine Anordnung in drei Ebenen versetzt am Mast sinnvoll. Für zwei Stromkreise kommen Einebenenmasten, Donaumasten, Tannenbaummasten und Tonnenmasten zum Einsatz.

Als Masten werden meistens Holz-, Stahlrohr- oder Betonmasten (Herstellung im Betonwerk), seltener Stahlfachwerkmasten verwendet.

Maststation mit Vogelschutzhauben über den stehenden Isolatoren

Daneben können solche Leitungen auch auf Masten für Hochspannung (110 kV), meistens auf der untersten Traverse installiert sein. Grundsätzlich müssen bei Masten, die für mehr als einen Stromkreis ausgelegt sind, nicht alle Stromkreise beim Bau der Leitung auf denselben installiert werden. Eine nachträgliche Installation fehlender Stromkreise zu einem späteren Zeitpunkt ist weit verbreitet.

Als Isolatoren kommen sowohl stehende als auch hängende Isolatoren zum Einsatz. Erstere ermöglichen eine geringere Bauhöhe der Masten, doch ist die Gefahr von Blitzeinschlägen groß. Letztere ergeben eine größere Sicherheit vor Blitzeinschlägen und können größere Lasten tragen. Die Leitungen auf stehenden Isolatoren stellen auch eine Gefahr für große Vögel dar, die auf der Traverse zwischen den Isolatoren landen oder abfliegen und dabei leicht Erd- oder Kurzschlüsse verursachen können. Zur Vermeidung werden manche Leitungen im Mastbereich mit Kunststoffhauben abgedeckt oder in sicherem Abstand über der oberen Traverse eine Ansitzstange montiert.

Erdseile werden bei Freileitungsmasten für Mittelspannungsnetze nur in Ausnahmefällen verwendet.

Eine Besonderheit bei Freileitungen in diesem Spannungsbereich sind Freileitungsmasten, die auf einer Plattform eine Umspannstation tragen (Masttransformator) und Freileitungsmasten, auf denen ein vom Erdboden aus mit einer langen Stange bedienbarer Trennschalter (Masttrenner) montiert ist.

Hoch- und Höchstspannungsleitungen (50 kV und mehr)[Bearbeiten]

Tragmast mit Isolator (unten links); Isolatorgruppe eines Abspannmasts zum Vergleich (unten rechts)

Wie in der Mittelspannungsebene so sind auch in der Hochspannungsebene Drehstromsysteme stets Dreileitersysteme. Die verwendeten Masten müssen daher ebenfalls für die Aufnahme von drei Leiterseilen (oder einem ganzzahlig Vielfachen davon, wenn sie mehrere Stromkreise tragen) ausgerüstet sein. Als Isolatoren werden stets Hängeisolatoren verwendet, als Masten meistens Stahlfachwerkmasten (Gittermasten), seltener Stahlrohrmasten oder Betonmasten. Holzmasten werden in Deutschland nur in Ausnahmefällen eingesetzt.

Fast immer wird ein Erdseil für den Blitzschutz verwendet. Für erhöhte Anforderungen an den Blitzschutz ist die Verwendung von zwei Erdseilen, die entweder an der Oberseite der obersten Traverse, einer Erdseiltraverse oder v-förmigen Erdseilspitzen montiert sind, möglich.

In Deutschland sind Freileitungsmasten für Hoch- und Höchstspannungsleitungen meistens für die Aufnahme von zwei oder mehr Stromkreisen ausgelegt. Für zwei Stromkreise wird in Westdeutschland meistens der Donaumast, seltener der Tannenbaummast, Tonnenmast oder Mast für Einebenenanordnung verwendet. In Ostdeutschland ist bei Freileitungen die Einebenenanordnung eine typische Erscheinungsform. Bei Masten für mehrere Stromkreise ist es nicht nötig, alle Stromkreise beim Bau der Leitung auf den Masten zu installieren. Die Praxis einer nachträglichen Installation einzelner Stromkreise ist weit verbreitet.

Häufig werden auf Freileitungsmasten für 110-kV-Leitungen auch Mittelspannungsleitungen parallel zu diesen geführt. Auch eine Parallelführung von 380-kV-, 220-kV- und 110-kV-Leitungen auf demselben Mast ist üblich. Manchmal erfolgt auch, insbesondere bei 110-kV-Stromkreisen, eine Parallelführung zu Bahnstromleitungen.

Bahnstromleitung[Bearbeiten]

Typischer Hochspannungsmast einer Bahnstromleitung in Deutschland

Freileitungsmasten für Bahnstromleitungen entsprechen in ihrer Konstruktion Masten für 110-kV-Hochspannungsleitungen. Es werden meistens Stahlfachwerkmasten, seltener Stahlrohr- oder Betonmasten eingesetzt. Allerdings sind Bahnstromsysteme zweipolige Wechselstromsysteme, so dass Bahnstrommasten für die Aufnahme von zwei Leiterseilen (bzw. einem ganzzahligen Vielfachen davon, meistens 4, 8 oder 12) ausgelegt sein müssen. Im Regelfall tragen die Masten von Bahnstromleitungen zwei Stromkreise, so dass sie vier Leiterseile besitzen. Diese werden meistens in einer Ebene angeordnet, wobei ein Stromkreis die rechte und einer die linke Masthälfte besetzt. Bei vier Stromkreisen Bahnstrom ist die Zweiebenen- und bei sechs Stromkreisen Bahnstrom die Dreiebenenanordnung möglich. Bei beengten Platzverhältnissen ist auch die Anordnung eines Stromkreises in zwei Ebenen möglich.

Bei Parallelführung zu Hochspannungsleitungen für Drehstrom ist für die Bahnstromkreise meistens eine separate Traverse vorgesehen. Wenn Bahnstromleitungen parallel zu 380-kV-Leitungen geführt werden, muss die Isolation auf 220 kV verstärkt werden, da im Fehlerfall der Drehstromleitung gefährliche Überspannungen auftreten können. Bahnstromfreileitungen werden meistens mit einem Erdseil ausgestattet. In Österreich ist auch die Verwendung von zwei Erdseilen bei Bahnstromfreileitungen üblich.

Bahnstromleitungen können auch auf einer Traverse auf verlängerten Oberleitungsmasten verlegt werden. Diese Art der Verlegung ist für die Speisung von Unterwerken von wechselstrombetriebenen S-Bahnen sinnvoll. Hierbei wird meistens bei zweikreisigen Bahnstromleitungen entlang zweigleisiger Bahnstrecken jeder der beiden Oberleitungsmasten für eine Traverse mit einem Stromkreis ausgerüstet. Gelegentlich kommt auch eine Zweiebenenanordnung beider Stromkreise zum Einsatz. Die sonst bei Bahnstromleitungen gebräuchliche Einebenenanordnung ist, da Oberleitungsmasten einen kleineren Querschnitt haben als übliche Bahnstromfreileitungsmasten, für diesen Zweck eher unüblich.

Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung[Bearbeiten]

Freileitungsmast der HGÜ Baltic Cable

Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungen (HGÜ) sind entweder ein- oder zweipolige Systeme. Aus diesem Grund werden hier ein- oder zweipolige Leitungen verwendet. Bei zweipoligen Systemen wird meistens die Einebenenanordnung der Leiterseile verwendet und auf jeder Masthälfte je ein Pol verwendet. Freileitungsmasten für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungen werden meistens mit einem, manchmal auch mit zwei Erdseilen ausgestattet. Bei manchen Anlagen werden das oder die Erdseile als Leitung zur Erdungselektrode verwendet. Hierfür müssen diese, um elektrochemische Korrosion der Masten zu verhindern, an mit Funkenstrecken überbrückten Isolatoren am Mast befestigt sein. Daneben kann die Elektrodenleitung auch als zusätzlicher Leiter ausgeführt sein. Bei einpoligen Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungen können Masten mit nur einem Leiterseil zum Einsatz kommen. Häufig werden aber bei solchen Anlagen die Masten schon für einen späteren zweipoligen Ausbau der Leitung ausgelegt. In diesen Fällen werden aus statischen Gründen häufig auf beiden Masthälften die Leiterseile installiert, wobei der eine Pol entweder bis zum zweipoligen Ausbau als Leitung zur Erdungselektrode oder parallel geschaltet mit dem anderen Pol betrieben wird. Im letzteren Fall ist die Leitung von der Stromrichterstation zur Erdungselektrode als Erdkabel, als separate Freileitung oder unter Verwendung des Erdseils ausgeführt.

Elektrodenleitungen[Bearbeiten]

Bei manchen HGÜ-Anlagen ist die Leitung von der Stromrichterstation zur Erdungselektrode teilweise oder vollständig als Freileitung auf separater Trasse ausgeführt. Solche Leitungen ähneln in der Ausführung Mittelspannungsleitungen, allerdings mit nur ein oder zwei Leitern. Diese müssen, um elektrochemische Korrosion der Masten zu verhindern, stets mit Isolatoren an diesen befestigt sein. Wie bei Mittelspannungs-Freileitungen können Masten für Elektrodenleitungen als Holzmast, Betonmast oder Gittermast ausgeführt sein.

Kompaktmast[Bearbeiten]

Raumoptimierte- oder Kompaktmasten werden als Mastbauweisen definiert, die zur Verringerungen von Trassenbreiten bei gleicher Masthöhe oder zu geringeren Masthöhen bei gleicher Trassenbreite führen. Im Bereich der Höchstspannung kann durch kompakte Mastbauweisen bei gleicher Masthöhe die Trasse inklusive Schutzzone um bis zu 50% reduziert werden. Die Breite des Schutzstreifens beträgt etwa 18 m zu beiden Seiten der Mastachse bei einer Höhe der Masten zwischen 40 und 60 Meter – unter Einhaltung aller aktuell gültigen normativen und technischen Vorgaben. Die Standfläche der Kompaktmasten ist dabei deutlich geringer als die der konventionellen Masten. Die kompaktere Bauweise (je nach Anordnung der Leiterseile) kann zudem zu einer schnelleren Abnahme der elektro-magnetischen Feldstärke im Vergleich zu Standardbauweisen führen. Gleichzeitig ergibt sich ein anderes optisches Erscheinungsbild, das – je nach Lösung – in öffentlichen Befragungen tendenziell positiver und moderner bewertet wurde und dadurch zu einer höheren Akzeptanz in der Bevölkerung beitragen kann. Dies wurde weiterhin in zahlreichen Projekten mit Kompaktmasten im Hochspannungsbereich (110 kV) aufgezeigt. Die Lebensdauer der Kompaktmasten liegt bei rund 80 bis 100 Jahren. Im europäischen Verbundnetz werden raumoptimierte Leitungen bereits in Italien, Frankreich, Dänemark, Polen, Finnland, Schweiz und den Niederlande eingesetzt.

Montage[Bearbeiten]

Neubau eines Mastes bei Castrop-Rauxel
Mast mit vier Stromkreisen
Donaumast von unten gesehen

Hochspannungsmasten aus Holz oder Beton werden im Regelfall als Ganzes angeliefert und am Aufstellungsort aufgerichtet. Dieses gilt auch für Stahlrohrmasten. Auch Gittermasten können liegend zusammengebaut werden und dann mittels Seilzug aufgerichtet werden. Obwohl dieses Verfahren wegen der Reduzierung von Arbeiten in größerer Höhe auch heute noch interessant ist, wird es im Regelfall wegen des nötigen Montageplatzes kaum noch angewandt. Häufiger werden Gittermasten gestockt. Das heißt die einzelnen Mastabschnitte (Schüsse, Ausleger und Spitze) werden einzeln mittels eines Autokranes hinaufgehoben. Oben werden die Teile von Monteuren befestigt und verschraubt. Sollte genug Platz für eine Vormontage vorhanden sein, kann man auch optional die einzelnen Teile des sogenannten „Oberteiles“ mit einem Ladekran zusammensetzen. Der Vorteil dieser Montageart ist die Zeit- und somit auch Geldersparnis, da sich die meisten Leitungsbaufirmen einen Autokran mieten müssen. Allerdings erhöht sich dadurch der Flurschaden um ein vielfaches. Hochspannungsmasten an unzugänglichen Stellen, wie im Gebirge, werden auch mit Helikoptern montiert. Es ist auch üblich, Gittermasten durch Einsetzen weiterer Elemente in ihrer Höhe zu vergrößern, um zum Beispiel die Leitungshöhe für Bauprojekte unter der Leitung zu erhöhen. Solche Arbeiten werden in der Regel mit einem Kran, manchmal auch mit einem Helikopter durchgeführt.

Gittermasten können bei Bedarf demontiert und gegebenenfalls an einem neuen Standort wiederaufgebaut werden. Allerdings ist dieses in der Praxis durchaus übliche Vorgehen nur bei Konstruktionen sinnvoll, die sich in gutem Zustand befinden.

Kennzeichnung[Bearbeiten]

Neben den obligaten Hochspannungswarnschild besitzen Freileitungsmasten häufig auch ein Schild mit den Namen der Leitung (entweder den Endpunkten der Leitung oder der internen Bezeichnung des EVU) und der Mastnummer, um Schadensmeldungen zu erleichtern.

Außerdem verwenden manche Regionalbetreiber Farbmarkierungen in Form von Streifen am Mastfuß oder Kugeln in den Traversen.

In manchen Ländern müssen Freileitungsmasten, die als Stahlfachwerkkonstruktion ausgeführt sind, an den Eckstielen mit einigen Reihen Stacheldraht versehen sein, um deren unbefugte Besteigung zu verhindern. In Deutschland sind solche Konstruktionen nur gelegentlich bei Freileitungsmasten in der Nähe von Festplätzen oder ähnlichen Orten anzutreffen.

Standfestigkeit[Bearbeiten]

Vereiste Freileitung nach einem Eisregen

Zur Überprüfung der Standfestigkeit von Freileitungsmasten gibt es spezielle Teststationen, in denen Masten aufgebaut werden und die mechanische Festigkeit derselben überprüft werden kann.

In bestimmten Wettersituationen bei kalter Witterung kann Schnee an den Leitungen anfrieren und im Zusammenspiel mit Wind oder Sturm im Extremfall zum Abriss der Leitungen oder sogar zum Einbrechen von Masten führen. Beispiele:

  • Schneekatastrophe in Norddeutschland 1978 (Norddeutschland und DDR); im Winter 1978/79 gab es drei schneereiche Fronten mit teils katastrophalen Auswirkungen.
  • Am 25. und 26. November 2005 sowie an den darauf folgenden Tagen kam es beispielsweise im Münsterland und umliegenden Gebieten zu einer solchen Wettersituation, bei der 82 Masten einknickten oder brachen (siehe Münsterländer Schneechaos).[1] Nach diesem 'Schneechaos' wurde bekannt, wie alt viele der in Deutschland stehenden Strommasten sind und dass sie bis in die 1970er-Jahre oft aus (geringwertigem und relativ sprödem) Thomasstahl gebaut wurden (näheres siehe hier).

Zur Reduktion der Eislast im Winter können Freileitungen mit Enteisungsanlagen ausgestattet werden. Ein Beispiel einer Anlage zur kontrollierten Enteisung von Freileitungen ist der Lévis-Enteiser in Kanada.

Sonderkonstruktionen[Bearbeiten]

Tragemasten der Elbekreuzung 1 und Elbekreuzung 2.

Für die Realisierung von Abzweigen müssen gelegentlich recht eindrucksvolle Konstruktionen errichtet werden. Dieses trifft auch mitunter für Verdrillmasten bei Anordnung der Leiterseile in drei Ebenen zu.

Gelegentlich werden auf Freileitungsmasten (insbesondere auf Stahlfachwerkmasten für die obersten Spannungsebenen) auch Sendeanlagen installiert. Meistens sind es Anlagen für den Mobilfunk oder den Betriebsfunk des Energieversorgungsunternehmens, gelegentlich aber für andere Funkdienste. So wurden schon Sendeantennen für UKW-Hörfunk- und Fernsehsender kleiner Leistung auf Freileitungsmasten installiert. Auf dem Tragmast der Elbekreuzung 1 befindet sich eine Radaranlage des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hamburg. Für die Überquerung breiter Täler muss ein großer Abstand der Leiterseile gewählt werden, damit diese auch bei Sturm nicht zusammenschlagen können und einen Kurzschluss verursachen. In diesen Fällen wird gelegentlich für jeden Leiter ein eigener Mast verwendet.

Für die Überquerung breiter Flüsse und Meerengen müssen bei flacher Küstentopographie sehr hohe Masten errichtet werden, da für die Schifffahrt eine große Durchfahrtshöhe nötig ist. Solche Masten müssen mit Flugsicherheitslampen ausgerüstet sein. Sie besitzen häufig auch zur Wartung dieser Anlagen Treppen und mit Geländern versehene Laufstege. Zwei bekannte Kreuzungen breiter Flüsse sind die Elbekreuzung 1 und Elbekreuzung 2. Letztere verfügt über die höchsten Freileitungsmasten Europas (Höhe: 227 Meter).

Von besonders interessanter Konstruktion sind die beiden in den 1950er-Jahren gebauten Freileitungsmasten von Cádiz, Spanien. Bei ihnen handelt es sich um rund 160 Meter hohe Tragmasten mit einer Traverse, die aus einer kegelstumpfförmigen Fachwerkkonstruktion bestehen.

Der letzte noch existierende hyperbolische konstruierte Hochspannungsmast dient zur Überquerung der Oka durch die NIGRES in der Nähe von Nischni Nowgorod, Russland.

Die größten Spannweiten bei Freileitungen wurden bei der Überspannung des norwegischen Sognefjord (bei Leikanger, Spannweite zwischen zwei Masten 4597 Meter) und in Grönland bei Ameralik (5376 Meter) realisiert. In Deutschland hat die 1992 errichtete Freileitung der EnBW AG, die das Eyachtal bei Höfen überspannt, mit 1444 Metern die größte Spannweite.

Um Freileitungen in steile tiefe Täler hinunterzuführen, werden gelegentlich auch schiefe Freileitungsmasten errichtet. Solche Masten findet man zum Beispiel in den USA am Hoover-Damm. In der Schweiz steht in der Nähe von Sargans ein um 20 Grad gegenüber der Vertikalen geneigter Freileitungsmast der NOK. Auch die beiden höchstgelegenen 380-kV-Freileitungsmasten der Schweiz auf dem Vorab sind als um 18 Grad gegen die Vertikale geneigte 32 Meter hohe Deltamasten ausgeführt.

Manchmal wurden auch die Schornsteine von Kraftwerken mit Auslegern für die Aufnahme von Leiterseilen der abgehenden Leitungen ausgerüstet. Wegen möglicher Korrosionsprobleme durch die Rauchgase sind derartige Konstruktionen sehr selten.

Spezielle Freileitungsmasten, bei denen die Leiterseile in einem Gerüst geführt werden, findet man häufig dort, wo eine Luftseilbahn über eine Freileitung hinwegführt. Sie ermöglichen im Fall einer Havarie der Seilbahn den Weiterbetrieb der Leitung ohne Gefährdung von Rettern und Geretteten.

Besondere Standorte[Bearbeiten]

Ein nicht-alltäglicher Maststandort – ein Mittelspannungsmast in einem kleinen See östlich von Etzenricht

Wenn es die kulturgeographischen Gegebenheiten erfordern, dann werden Freileitungsmasten auch an ungewöhnlichen Standorten aufgestellt. So wurden schon Freileitungsmasten über Bächen gebaut. Der schiffbare Huddersfield Narrow Canal läuft unter den Beinen eines Abspannmasts hindurch. Im Stausee von Santa Maria in der Schweiz wurde ein 47 Meter hoher Abspannmast einer 380-kV-Leitung auf 28 Meter hohen Betonsockeln in den Fluten des Stausees errichtet.[2] Freileitungsmasten für Betriebsspannungen über 1 kV werden fast ausnahmslos als eigenständige Bauwerke errichtet, obwohl es prinzipiell möglich wäre, sie auch auf Dächern von Häusern, Fabrikhallen oder anderen Gebäuden zu montieren. Eine der wenigen Ausnahmen ist der Mast 9108 der Bahnstromleitung durch Fulda.

In der Nähe von Hergisdorf gab es einen Freileitungsmast, unter dessen Beinen eine normalspurige Bahnlinie hindurchführt.[3] Auch auf Brücken können Freileitungsmasten stehen. Dies ist bei Oberleitungsmasten und Telefonmasten normal, allerdings können auf Brücken auch Konstruktionen existieren, welche die Aufnahme von Stromkreisen von Hochspannungsleitungen gestatten. Sie sind entweder als kleine Masten auf der Brücke oder als am Brückenträger montierte Ausleger realisiert. Eine Brücke, die mit derartigen Auslegern ausgestattet ist, ist die dänische Storstrømsbroen.

Die Budapester Straße Margo Tivadar Utca (47° 26′ 20″ N, 19° 10′ 21″ O47.43888888888919.1725) verläuft zwischen den Beinen einer einkreisigen 110-kV-Portalmastleitung. Noch skurriler ist der Standort von drei Freileitungsmasten in Dresden-Löbtau. Sie stehen direkt auf der Grumbacher Straße.[4]

Unter den Beinen des östlichen Masts der Rhein-Freileitungskreuzung Reisholz läuft ein Anschlussgleis für ein Umspannwerk hindurch. In Uchihara, Ibaraki, Japan verläuft unter den Beinen eines 45 Meter hohen Freileitungsmast eine zweispurige Straße.[5]

Bezeichnungen[Bearbeiten]

Nach Funktion[Bearbeiten]

Nach verwendetem Material[Bearbeiten]

Nach Anordnung der Leiterseile[Bearbeiten]

Nach Aufstellungsort[Bearbeiten]

Nach Verwendungszweck[Bearbeiten]

Freileitungsmasten in Kunst und Kultur[Bearbeiten]

Besondere Freileitungsmasten[Bearbeiten]

Mast Baujahr Land Ort Höhe Bemerkungen
Hochspannungsleitung zur Insel Zhoushan 2009–2010 China Damao 370 m höchste Freileitungsmasten der Welt
Tragmasten der Jangtse-Freileitungskreuzung 2003 China Jiangyin 346,5 m
Tragmasten der Jangtse-Freileitungskreuzung Nanking 1992 China Nanking 257 m höchste Stahlbeton-Freileitungsmasten der Welt
Tragmasten der Perlfluss-Freileitungskreuzung 1987 China Guangdong 253 m + 240 m
Tragmasten der Orinoco-Freileitungskreuzung 1990 Venezuela Caroní 240 m höchste Freileitungsmasten in Südamerika
Freileitung über die Straße von Messina 1957 Italien Messina 232 m (224 m ohne Fundament) nicht mehr als Freileitungsmasten genutzt
Tragmasten der Jangtse-Freileitungskreuzung Wuhu 2003 China Wuhu 229 m höchste Freileitungsmasten für HGÜ
Elbüberspannung Elbekreuzung 2 1976–1978 Deutschland Hetlingen 227 m (ohne Fundament) höchste Freileitungsmasten in Europa
Chusi-Freileitungskreuzung 1962 Japan Takehara 226 m
Freileitungskreuzung des Sueskanals 1999 Ägypten Sueskanal 221 m
Freileitungskreuzung des LingBei-Kanals 1993 Japan Takehara 214,5 m
Luohe Freileitungskreuzung 1989 China Luohe 202,5 m
Wolga-Freileitungskreuzung Balakowo, Mast Ost  ? Russland Balakowo 197 m höchster Freileitungsmast in Russland
380-kV-Themse-Freileitungskreuzung 1965 Großbritannien West Thurrock 190 m
Elbüberspannung Elbekreuzung 1 1958–1962 Deutschland Hetlingen 189 m
Freileitungskreuzung des Sankt Lorenz Flusses Tracy  ? Kanada Tracy 174,6 m höchster Freileitungsmast in Kanada
Schelde-Freileitungskreuzung Doel  ? Belgien Antwerpen 170 m Mast auf Caisson in der Schelde
Bosporus-Leitungskreuzung 3 1997 Türkei Istanbul 160 m
Wolga-Freileitungskreuzung Balakowo, Mast West  ? Russland Balakowo 159 m
Freileitungsmasten von Cádiz 1955 Spanien Cádiz ca. 160 m ungewöhnliche Konstruktion
Severn-Freileitungskreuzung Aust ? Großbritannien Aust 148,75 m
132-kV-Themse Freileitungskreuzung 1932 Großbritannien West Thurrock 148,4 m 1987 abgerissen
Karmsund-Freileitungskreuzung  ? Norwegen Karmsund 143,5 m
Limfjord-Freileitungskreuzung 2  ? Dänemark Raerup 141,7 m
Freileitungskreuzung des Sankt Lorenz Flusses der HGÜ Québec–Neuengland 1989 Kanada Deschambault–Grondines 140 m 1992 abgebaut
Masten der Rhein-Freileitungskreuzung Voerde 1926 Deutschland Voerde 138 m
Köhlbrand-Freileitungskreuzung  ? Deutschland Hamburg 138 m
Weser-Freileitungskreuzung Bremen-Farge  ? Deutschland Bremen 135 m
Tragmasten der Ghesm-Freileitungskreuzung 1984 Iran Straße von Ghesm 130 m ein Mast auf einem Caisson im Meer gegründet
NIGRES-Stromleitungsmast an der Oka 1929 Russland Dserschinsk 128 m hyperbolischer Mast
Weichsel-Freileitungskreuzung Tarchomin-Lomianki  ? Polen TarchominLomianki 127 m (Tarchomin), 121 m (Lomianki)
Dnepr-Freileitungskreuzung Energodar 2 1984 Ukraine Energodar 126 m Masten auf Caissons
Oder-Freileitungskreuzung Skolwin-Inoujście  ? Polen SkolwinInoujście 126 m (Skolwin), 125 m (Inoujście)
Freileitungskreuzungen des Kleinen Belt, Leitung 2  ? Dänemark Middelfart 125,3 m + 119,2 m
drei Masten der Wolga-Kreuzung der HGÜ Ekibastus-Zentrum 1989–1991 Russland bei Wolsk 124 m
Bosporus-Leitungskreuzung 2 1983 Türkei Istanbul 124 m
Freileitungskreuzungen des Kleinen Belt, Leitung 1  ? Dänemark Middelfart 119,5 m + 113,1 m
Rheinquerung bei Duisburg-Rheinhausen 1926 Deutschland Duisburg-Rheinhausen 118,8 m
Rhein-Freileitungskreuzung Duisburg-Wanheim  ? Deutschland Duisburg 122 m
Anschluss des Umspannwerkes Asslar sowie eines Abzweiges nach Dillenburg an die 380-kV-Leitung DauersbergGießen  ? Deutschland in der Nähe vom Wetzlarer Kreuz  ?
Elbe-Freileitungskreuzung Bullenhausen  ? Deutschland Bullenhausen 117 m
Weichsel-Freileitungskreuzung Lubaniew-Bobrowniki  ? Polen Lubaniew/Bobrowniki 117 m
Weichsel-Freileitungskreuzung Świeże Górne-Rybakow  ? Polen Świeże Górne/Rybaków 116 m
Weichsel-Freileitungskreuzung Ostrówek-Tursko  ? Polen Ostrówek/Tursko 115 m
Bosporus-Leitungskreuzung 1 1957 Türkei Istanbul 113 m
Weserquerungen Bremen-Industriehafen 1972–1974 (Drehstromleitung) Deutschland Bremen 111 m zwei parallel verlaufende Leitungen (Bahnstrom + Drehstrom)
Rheinquerung bei Wittlaer  ? Deutschland Wittlaer 110 m
Weichsel-Freileitungskreuzung Nowy Bógpomóż–Probostwo Dolne  ? Polen Nowy Bógpomóż/Probostwo Dolne 111 m (Probostwo Dolne), 109 m (Nowy Bógpomóż)
380-kV-Ems-Freileitungskreuzung  ? Deutschland Mark (südlich von Weener) 110 m
Daugava-Freileitungskreuzung 1975 Lettland Riga 110 m
Weichsel-Freileitungskreuzung Regów–Gołąb  ? Polen Regów/Gołąb 108 m
Rheinquerung bei Orsoy  ? Deutschland Orsoy 105 m
Limfjord-Freileitungskreuzung 1  ? Dänemark Raerup 101,2 m
Dnepr-Freileitungskreuzung Energodar 1 1977 Ukraine Energodar 100 m Masten auf Caissons
Swine-Freileitungskreuzung Swinemünde 2009 Polen Świnoujście 99 m höchste Stahlrohrmasten Europas
Rhein-Freileitungskreuzung Reisholz 1917 Deutschland Düsseldorf 88 m unter dem östlichen Mast der Rhein-Freileitungskreuzung Reisholz läuft eine Bahnlinie hindurch
Strelasund-Freileitungskreuzung  ? Deutschland Sundhagen 85 m
Abspannmast im Stausee von Santa Maria 1959 Schweiz Stausee von Santa Maria 75 m Abspannmast in einem Stausee
Masttripel von Saporischschja 1945–1949 Ukraine Saporischschja 74,5 m zwei Dreifachportalmasten für eine Freileitung von der Insel Chortyzja zum Ostufer des Dnepr
Aggersund-Freileitungskreuzung der HGÜ Cross-Skagerrak 1977 Dänemark Aggersund 70 m höchste Masten einer HGÜ in Europa
Rheinquerung bei Leverkusen und Köln-Niehl  ? Deutschland LeverkusenKöln-Niehl  ?
Überspannung des Eyachtals 1992 Deutschland Höfen an der Enz 70 m längste Spannweite einer Freileitung in Deutschland (1444 Meter)
Freileitungskreuzung der Carquinez-Straße 1901 USA Benicia 68 m + 20 m erste Freileitungskreuzung einer größeren Wasserstraße
Mast 1 der vom Heizkraftwerk Reuter West abgehenden Leitung  ? Deutschland Berlin 66 m schornsteinähnlicher Betonmast mit Stahlfachwerktraversen
Mast 310 der Leitung Innertkirchen–Littau–Mettlen 1990 Schweiz Littau 59,5 m höchster Freileitungsmast aus Schleuderbeton
Mast 24 der Leitung Watari–Kaschiwaba  ? Japan Uchihara, Ibaraki 45 m Mast, unter dessen Beinen eine zweispurige Straße hindurchläuft
Mast 4ZO251B  ? Großbritannien Stalybridge, Cheshire  ? wahrscheinlich einziger Freileitungsmast, unter dem man mit einem Boot hindurchfahren kann
Mast 9108 1983 Deutschland Fulda  ? einziger Freileitungsmast für 110 kV, der auf dem Dach eines Gebäudes steht, welches keine Schaltanlage o.ä. ist
Schiefer Mast von Mingjian  ? Taiwan Mingjian  ? Mahnmal für ein Erdbeben [6]
Pink Pylon  ? Großbritannien Ashworth Valley  ? Mast, der für den Film „Among Giants“ 1998 rosa gestrichen wurde, 2003 abgerissen
Anlage 2610, Mast 69  ? Deutschland Bochum 47 m mit Kugeln dekorierter Tragmast einer 220-kV-Leitung der RWE im Ruhr-Park
Freileitungsmast über der Bahnlinie Blankenheim–Klostermansfeld  ? Deutschland Hergisdorf  ? Freileitungsmast unter dessen Beinen eine Eisenbahnlinie hindurchführt
Source  ? Frankreich Amnéville les Thermes 34 m / 28 m vier als Kunstwerke hergerichtete Freileitungsmasten
Rhein-Freileitungskreuzung Hirzenach-Oberkestert  ? Deutschland Hirzenach-Oberkestert  ? 734 Meter lange Rheinquerung
Überspannungen des Sognefjords 1956 Norwegen Sognefjord 17 drei Freileitungskreuzungen, Länge 4850 Meter, 4520 Meter und 4500 Meter
Überspannung des Fjords von Ameralik 1992 Grönland Ameralik Fjord  ? 5376-Meter-Fjordüberspannung (Stromleitung mit längster Spannweite)

Besondere Konstruktionen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sturmdokumentation Deutschland – 2005 der Deutschen Rückversicherung AG (PDF, 5,81 MB), Seite 20, Zeilen 34–61
  2. G. Schwickard: Elektroenergietechnik. AT Verlag, Aarau/Schweiz 1979.
  3. Bild in: Dampflokparadies Deutsche Reichsbahn. ISBN 3-88255-270-0, S. 78.
  4. Fotos abgerufen am 24. März 2013
  5. http://www.asahi-net.or.jp/~js4m-isgi/tettou/tettou113.htm
  6. http://www.flickr.com/photos/thenhbushman/2465773565/

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Strommasten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien