Freilichtmuseum

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Freilichtmuseum Řepora in Prag

Ein Freilichtmuseum (auch Freilandmuseum, Freiluftmuseum oder Museumsdorf) ist eine Institution, in der eine Sammlung von am Originalstandort (in situ) erhaltenen, umgesetzten oder rekonstruierten Baudenkmälern – oft einschließlich deren Ausstattung − der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Ziel eines Freilichtmuseums ist es, die Besucher über ein bestimmtes Thema und/oder eine Epoche zu informieren. Vorzugsweise zeigen Freilichtmuseen Gebäude und Anlagen vergangener Zeiten. Sie bieten so einen Eindruck damaliger Bau- und ggf. Lebensweisen.

Definition und Geschichte[Bearbeiten]

Volkskundliche Freilichtmuseen[Bearbeiten]

Der häufigste Typ des Freilichtmuseums ist das volkskundliche (oder ethnologische) Museum. Es sind in der weitaus überwiegenden Zahl der Fälle wissenschaftlich geführte Einrichtungen zum Erhalt, zur Erforschung und Präsentation von Zeugnissen des vor- oder frühindustriellen ländlichen Wohnens, Arbeitens und Lebens. Auf ihrem Gelände werden in der Regel die historischen Gebäude von ihren Originalstandorten umgesetzt und zu neuen, thematischen Ensembles (Mühlenmuseum) zusammengefügt. Auswahlkriterien sind neben der Verfügbarkeit das Alter und der Zustand, der Bedeutungsgehalt und die Relevanz der mit dem jeweiligen Gebäude unter musealen Bedingungen zu vermittelnden Inhalte. Idealerweise, aber selten, handelt es sich um ein Ensemble von Gebäuden, die an ihren Originalstandorten (in situ) stehen, wie zum Beispiel das Freilichtmuseum Schwerin-Mueß am Schweriner See.

Freilichtmuseen können ein intensiveres Verständnis für die Lebensumstände vergangener Zeiten ermöglichen, als Bücher oder Filme es vermögen. Auch eine ganz detailgenaue textliche Beschreibung kann nicht den gleichen Einblick in Lebensumstände vermitteln, wie die sinnliche Erfahrung eines Aufenthalts in originalen Gebäuden mit authentischer Einrichtung. Dies gilt insbesondere, wenn dieses Freilichtmuseum "lebt", das heißt zum Beispiel Brot backen genauso möglich ist, wie die Gerüche von Pflanzen oder Tieren wahrzunehmen. Diese direkten emotionalen Erfahrungen können Auslöser für ein daran anschließendes theoretisches Vertiefungsbedürfnis sein. Auf jeden Fall kann die Assoziation mit sinnlichen Erfahrungen die Erkenntnisse aus theoretischer Beschäftigung so vertiefen, dass sie langfristig im Gedächtnis gespeichert bleiben.[1]

Daneben widmen sich viele Freilichtmuseen auch Sammlungen (z. B. Trachten, Volkskunst, Waldglas, Keramik, Werkzeuge) oder dem Erhalt des Genreservoirs von vom Aussterben bedrohter Haustier- und Nutzpflanzen.

Die als weltweit erstes Freilichtmuseum geltende Sammlung von König Oskar II. mit der Stabkirche von Gol (um 1900, bevor sie vom Norsk Folkemuseum übernommen wurden).
Fischerkate im Kaschubischen Freilichtmuseum (Wdzydze Kiszewskie, Polen)
Altböhmische Chaluppe im Museum von Přerov nad Labem (Tschechien)
Bauernhausmuseum Bielefeld Mai 1995: Meierhof (kurze Zeit später durch Brand vollständig zerstört) und Bockwindmühle
Das Etno-Dorf Selo Stanišić

Ornamental Farms als Vorläufer[Bearbeiten]

Die Idee einzelne landwirtschaftliche Gebäude oder ganze Dörfer als Schauobjekte auszustellen, wurde schon im 18. Jahrhundert in der Form der sogenannten Ornamental Farm von der Aristokratie gepflegt. Die Anfangsidee war, vorhandene landwirtschaftliche Bereiche in einen Schlosspark zu integrieren. Diese Idee entwickelte sich dann zur Mitte des 18. Jahrhunderts dahingehend weiter, dass die landwirtschaftlichen Objekte (Bauernhäuser, Mühlen, Molkereien, etc.) ohne praktischen Zweck in den Park gestellt wurden. Sie wurden so zu einer reinen, romantischen Staffage in der die hochgestellten Damen und Herren für ein paar Stunden romantisches Landleben – oder das was sie dafür hielten – spielen konnten.

Siehe Hauptartikel Ornamental Farm

Frühe Gründungen[Bearbeiten]

Im Zuge der europaweit im Gefolge der Industrialisierung aufkommenden „Heimatschutzbewegung“ wurden die ersten Bemühungen zur Rettung von Zeugnissen des „Traditionellen“ (= Vorindustriellen) gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Skandinavien unternommen. Vorgänger, wie etwa das von Marie Antoinette in Versailles erbaute idealisierte Dorf Hameau de la Reine dienten keinen wissenschaftlichen Zielen.

Als das erste größere „zentrale“ Freilichtmuseum Deutschlands gilt das Museumsdorf Cloppenburg (Cloppenburg in Niedersachsen), gegründet 1934. Das älteste Freilichtmuseum in Süddeutschland ist das 1955 eröffnete Schwäbische Bauernhofmuseum (Illerbeuren in Bayern). In den 1960er Jahren kam es zu einer Gründungswelle von Freilichtmuseen. Anlagen wie das LVR-Freilichtmuseum in Kommern oder das LWL-Freilichtmuseum Detmold mit derzeit über 100 Hektar Gelände und über 110 Gebäuden entstanden. Eine weitere Gründungswelle erfasste ab den 1970er Jahren auch den deutschen Süden. Neben Anlagen wie dem 1976 eröffneten und 38 Hektar großen oberbayerischen Freilichtmuseum Glentleiten und dem seit 1979 errichteten Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim entstanden vor allem kleinere regionale Museen, die im Gegensatz zu „zentralen“ Freilichtmuseen die Gegebenheit und Kontinuität des Ortsbezuges und der regionaltypischen Authentizität (Zusammenhang von Haus- und Landschaftsform) für sich beanspruchen.

Für die Schweiz ist von herausragender Bedeutung das Schweizerische Freilichtmuseum Ballenberg. Neben dem Österreichische Freilichtmuseum in Stübing in der Steiermark sind das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain sowie das Museumsdorf Niedersulz in Niederösterreich die bekanntesten.

Das älteste Freilichtmuseum Norwegens ist das 1894 gegründete heutige Norsk Folkemuseum. Seine ältesten Teile ist die 1881 von König Oskar II zusammengestellte Häusersammlung. Kurz danach setze − unterstützt vom wachsenden Nationalbewußtsein und er Unabhängigkeit Norwegens von Schweden — ein Gründerboom für regionale Freilichtmuseen ein. Die meisten auch heute noch existierenden norwegischen Freilichtmuseen wurde zwischen 1894 und 1915 gegründet. In der Nachkriegszeit wurden vor einige gewachsene Siedlungen wie Agatunet oder historische Handelsplätze wie Kjerringøy gamle handelssted mit in situ erhaltenen Gebäuden musealisiert. Um die Jahrtausendwende wurden viele kleine kulturhistorische Museen, Industriemuseen wie auch Freilichtmuseen zu größeren organisatorischen Einheiten zusammengefasst und diese mit einer professionellen Museumsleitung ausgestattet. In der Regel geschah diese auf der Ebene der jeweiligen Provinz.

Das Nederlandse Openluchtmuseum Arnhem, das Openluchtmuseum Bokrijk in Belgien oder das Écomusée d’Alsace (Freilichtmuseum des Elsass) in Ungersheim bei Mülhausen, letzteres ursprünglich mit einem eigenen, weiterführenden konzeptionellen Ansatz, nämlich der Einbeziehung der Umwelt. Das Écomuséee d’Alsace wurde 2006 an einen Betreiber von kommerziellen Freizeitparks verkauft.[2] Auf 60 Hektar wurde seit 1967 das größte Freilichtmuseum in Ungarn, das Skanzen (Szabadtéri Néprajzi Múzeum) errichtet. Es befindet sich in Szentendre und besitzt ein wissenschaftliches Forschungsinstitut.[3] Zu den Besonderheiten gehört außerdem seit 2009 eine historische Dieseltriebwagengarnitur, die das Gelände auf Normalspurweite erschließt.

Manche Freilichtmuseen werden, vor allem in den Sommermonaten je nach Museumsgröße mit Personen, die in den jeweiligen in Trachten, von der Steinzeit bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts, „belebt“ werden.

Das 1965 eröffnete Freilichtmuseum Meiji Mura in Inuyama in der Präfektur Aichi (Japan), das mehr als 60 restaurierte und wieder aufgebaute Gebäude umfasst, stellt eine Mischung aus archäologischem Freilichtmuseum und städtischer Anlage dar.

Grundsätze der Arbeit von Freilichtmuseen[Bearbeiten]

Die Arbeit der Freilichtmuseen ist in allen Bereichen den Kriterien des internationalen Museumsrates ICOM (Museum) verpflichtet. Am 15. Juni 2007 wurde unter anderem von den Leitern der 10 größten Freilichtmuseen in Deutschland die Fachgruppe Freilichtmuseen innerhalb des Deutschen Museumsbundes gegründet. Darüber hinaus gibt es auf regionaler wie auch auf nationaler und europäischer Ebene verschiedene Zusammenschlüsse und Kooperationsforen, etwa die „Sieben im Süden“ oder die „Arbeitsgemeinschaft Freilichtmuseen in Deutschlands Mitte“, auf europäischer Ebene den „Verband Europäischer Freilichtmuseen“ oder Exarc. Der Dachverband nordamerikanischer Freilichtmuseen ist die Association for Living History, Farm and Agricultural Museums. Innerhalb der ICOM gibt es die "International Association of Agricultural Museums".

Freilichtmuseen gehören zu den am häufigsten besuchten Museen, die deutschen Freilichtmuseen haben nach den laufenden Erhebungen des Berliner Instituts für Museumskunde jährlich etwa 6 Mio. Besucher.

Städtische Anlagen[Bearbeiten]

Marktplatz im Hessenpark

Eine Variante der Freilichtmuseen sind Museen, die kein Dorf, sondern eine Stadt darstellen. Die größten und bekanntesten sind Den Gamle By im dänischen Aarhus und das Freilichtmuseum Gamle Bergen in Norwegen. Die Museen liegen in (Aarhus) oder am Rande (Bergen) der jeweiligen Stadt. Historische Städte im Rahmen eines sonst eher ländlich ausgerichteten Freilichtmuseums gibt es im Freilichtmuseum Hessenpark (städtischer Marktplatz vor dem Museumseingang) und in der Domein Bokrijk (Flandern/Belgien). Bei letzterem wurde nach einem Wechsel in der Museumsleitung der Bau der Alten Stadt eingestellt, da es aus deren Sicht nicht sinnvoll war, städtische Gebäude auf dem platten Land wieder aufzubauen. Zeitweise wurden die Informationen über diesen Museumsteil auch aus den offiziellen Führern (nahezu) getilgt. Auch auf der derzeitigen (2006) Internetseite des Museums finden sich über die Alte Stadt nur wenige Informationen.

Neben den volkskundlichen Freilichtmuseen nennen sich manche Museen mit anderer fachlicher Ausrichtung Freilichtmuseum. Gemeinsam ist ihnen, dass ihre Sammlung nicht nur in einem einzigen Gebäude gezeigt wird.

Montanhistorische Freilichtmuseen[Bearbeiten]

Montanhistorische Freilichtmuseen bestehen aus begehbaren Tagebauen, Stollenpfaden (Wanderwegen von Stollen zu Stollen) und/oder Bergwerksanlagen und Bergwerkssiedlungen. Oft existieren derartige Anlagen in Zusammenhang mit einem Besucherbergwerk. Fließend ist hier der Übergang zum Ecomuseum – wie z. B. dem Ekomuseum Bergslagen

Militärhistorische Freilichtmuseen[Bearbeiten]

Militärhistorische Freilichtmuseen – insbesondere solche zur Geschichte des Gebirgskriegs im Ersten Weltkrieg finden sich in beträchtlicher Zahl in den Dolomiten, den Lienzer Dolomiten, in den Karnischen Alpen, der Adamello-Presanella-Gruppe und dem Monte Pasubio.

Archäologische Freilichtmuseen[Bearbeiten]

Archäologische Freilichtmuseen sind entweder für die Öffentlichkeit zugängliche Grabungsstätten oder lebensgroße Modelle prähistorischer Anlagen (Häuser, Herde etc.). Das Spektrum reicht in Europa von altsteinzeitlichen Siedlungen über Bronze- und Eisenzeitdörfern wie beispielsweise Keltendörfer (Keltendorf Mitterkirchen) und römischen Villen bis zu mittelalterlichen Siedlungen. Einige Archäologische Freilichtmuseen versuchen die Geschichte des jeweiligen Zeitraums lebendig werden zu lassen (Gammel Lejre). Das Freilichtmuseum Ukranenland lässt das Frühmittelalter der Slawen lebendig werden. Analoges gilt für eine Anzahl an Museen zur römischen Zeit, der Wikingerzeit und zum Mittelalter.

Weitere Typen von Freilichtmuseen[Bearbeiten]

In Mödlareuth und in Behrungen gibt es Freilichtmuseen mit Resten der deutsch-deutschen Grenze.

Freilichtmuseen mit meist moderner Kunst sind Skulpturengärten, in denen meist großformatige Plastiken aufgestellt sind. Ein typischer Vertreter ist das Hakone-Open-Air-Museum (Japan).

Lebendige Museen[Bearbeiten]

Video vom Keltertag im Freilichtmuseum Roscheider Hof
Schmieden im Freilichtmuseum Ukranenland, Torgelow

Waren die ersten Gründungen von volkskundlichen Freilichtmuseen wie beispielsweise das Museumsdorf Cloppenburg in ihrer ursprünglichen Konzeption darauf ausgerichtet, prachtvolle Bauernhäuser in einem Park auszustellen, so steht spätestens seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg auch die Darstellung der Lebensumwelt im Mittelpunkt der musealen Bemühungen. In einer der letzten Neugründungen, dem Bergischen Freilichtmuseum Lindlar, sind die Gebäude fast nur noch Mittel zum Zweck. Hauptinteresse ist die Darstellung der Landwirtschaft in der Zeit um 1900.

Um dies zu erreichen, bevölkern in vielen Freilichtmuseen zumindest während der Saison Tiere, im Idealfall historische Haustierrassen der jeweils dargestellten Region, das Museum. In einigen Museen wie z. B. dem Freilichtmuseum am Kiekeberg wohnen sie in den historischen Ställen. Gärten und Felder geben einen Eindruck von den Nutzpflanzen der dargestellten Region des dargestellten Zeitschnitts. Idealerweise dient ein Freilichtmuseum auch als "Genreservoir", indem es bedrohte Haustier- und Nutzpflanzenarten vermehrt und zum Beispiel Pflanzenmärkte durchführt.[4] Die Grenzen dieser Darstellung liegen eher bei den Menschen. Dies sind Museumsmitarbeiter, die abends aus ihrem Kostüm schlüpfen. Den versoffenen Tagelöhner wird man also ebenso wenig finden wie den verlausten fahrenden Händler.

Neben dem Bemühen, eine Landwirtschaft prinzipiell am Laufen zu halten, steht das Bemühen, Techniken aus der Landwirtschaft und dem Handwerk den Besuchern durch Vorführungen zu vermitteln. Einige große Museen, z.B. das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen, haben die – in den letzten Jahren durch Sparmaßnahmen jedoch stark eingeschränkte – Möglichkeit, nahezu tägliche Vorführungen durch Museumspersonal anzubieten. Auch kleinere Museen veranstalten Aktionstage zu verschiedenen Themen wie "Bauerntag", "Handwerkertag", "Keltertag", "Kaltblutfest", "Traktorenfest", etc. Die Grenzen derartiger Vorführungen liegen vor allem darin, dass viele Berufe und historische Techniken aus strafrechtlichen, arbeitsrechtlichen oder umweltrechtlichen Gründen heute so nicht durchführbar sind. Man denke nur an Gerber (giftige Chemikalien), Flößer (Lebensgefahr beim Triften im Wildwasser), Lehrer (Körperverletzung von Schülern), Scharfrichter, etc.

Eine Reihe von Freilichtmuseen besitzen eine Eisenbahn (Straßenbahn, Feldbahn, Industriebahn, Torfbahn), die meist (nur) an speziellen Fahrtagen in Betrieb genommen wird.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Alessia Pelillo (Hrsg.): Führer der archäologischen Freilichtmuseen in Europa. liveARCH project; Museo Civico Archeologico Etnologico di Modena, Modena 2009 (übersetzt von Maurizio Boni), DNB 1010806165.
  • Alfred Bedal (Hrsg.): Freilichtmuseum und Hausforschung. Welches Gewicht haben die Freilichtmuseen für die Haus- und Bauforschung? Berichte der Tagung der Arbeitsgemeinschaft der regionalen ländlichen Freilichtmuseen Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg in Schwäbisch Hall vom 9. bis 11. November 2011 (Museumsmagazin Band 10), Konrad Theiss, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2728-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Freilichtmuseum – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Freilichtmuseen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kleiner Museumsführer- Mecklenburgisches Volkskundemuseum Schwerin-Muess, S. 4-6
  2. Näheres siehe beim Wikipedia-Artikel zu diesem Museum
  3. Miklós Cseri, Endre Füzes (Red.): Ungarisches Freilichtmuseum Szentendre. Szabadtéri Néprajzi Múzeum, Szentendre 1997, ISBN 963-7376-34-0 (formal falsche ISBN), S. 12.
  4. Kleiner Museumsführer- Mecklenburgisches Volkskundemuseum Schwerin-Muess, S. 6