Freistaat Sachsen-Altenburg
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Freistaat Sachsen-Altenburg war ein Freistaat im (heutigen) östlichen Thüringen, der von 1918, der Abdankung des Herzogs von Sachsen-Altenburg, bis 1920, zur Gründung des Landes Thüringen, bestand. In seinem Flächenzuschnitt war er mit dem Herzogtum Sachsen-Altenburg identisch.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Nach der Abdankung des Herzoges Ernst II. am 13. November 1918, wurde der Freistaat Sachsen-Altenburg gegründet. Die Residenzstadt Altenburg wurde daraufhin zur Landeshauptstadt des neuen Freistaates. Leitender Staatsminister der Übergangsregierung wurde Wilhelm Tell. Nach der Landtagswahl, die am 26. Januar 1919 stattfand, bildeten die Parteien SPD und DDP die neue Regierung. Sie setzte sich mit Ausnahme Wilhelm Tells aus der Übergangsregierung zusammen. Der neue Staatsminister war August Frölich. Der Landtag des Freistaates Sachsen-Altenburg beschloss am 26. April 1919 ein Gesetz zur vorläufigen Regelung der Verfassung. Am 1. Mai 1920 ging der Freistaat im Land Thüringen auf.
[Bearbeiten] Fläche
1.323 km²
[Bearbeiten] Bevölkerung
- 1919: 209.904 (159 je km²)
[Bearbeiten] Religion
- Evangelisch 96,2 %
- Römisch-Katholisch 3,4 %
- andere Christliche Konfessionen 0,2 %
- Juden 0,1 %
- Sonstige 0,2 %
[Bearbeiten] Städte
| Stadt | Einwohner (1919) |
|---|---|
| Altenburg | 37.289 |
| Schmölln | 10.924 |
| Eisenberg | 10.030 |
| Meuselwitz | 9.171 |

