French Kiss

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Filmdaten
Deutscher Titel French Kiss
Originaltitel French Kiss
Produktionsland Vereinigte Staaten,
Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 111 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Lawrence Kasdan
Drehbuch Adam Brooks
Produktion Charles Okun,
Meg Ryan
Musik James Newton Howard
Kamera Owen Roizman
Schnitt Joe Hutshing
Besetzung

French Kiss (engl. für Zungenkuss, wörtlich Französischer Kuss) ist eine britisch-amerikanische, romantische Screwball-Komödie aus dem Jahr 1995 des Regisseurs Lawrence Kasdan, in der eine „Ex-Amerikanerin und Kanadierin in Spe“ nach Frankreich reist, um ihren untreuen Freund zurückzuerobern, und dabei eine neue Unabhängigkeit an sich entdeckt.

Handlung[Bearbeiten]

Die US-Amerikanerin Kate lebt mit ihrem kanadischen Verlobten Charlie zusammen in Toronto und bemüht sich um die kanadische Staatsangehörigkeit. Als Charlie aus beruflichen Gründen nach Frankreich reisen muss, weigert sich Kate mitzukommen, da sie panische Angst vor dem Fliegen hat. Wenige Tage später meldet sich Charlie telefonisch und verkündet ihr, er habe sich in eine Französin verliebt und werde Kate daher verlassen. Trotz ihrer Ängste fliegt Kate nach Paris. Im Flugzeug lernt sie den kleinkriminellen Franzosen Luc kennen, der den amerikanischen Vorurteilen über Franzosen entspricht – ein schmuddeliger Macho mit einem Hang zum Obszönen. Er versteckt in Kates Gepäck unbemerkt eine Weinrebe, in deren Umhüllung er eine gestohlene Halskette verborgen hat, damit Kate diese für ihn durch die französischen Grenzkontrollen schmuggelt.

Daher weicht Luc Kate vorerst nicht mehr von der Seite und gibt vor, ihr helfen zu wollen, Charlie zurückzuerobern. Hinter Luc ist auch der Polizist Jean-Paul her, dem Luc einmal das Leben gerettet hat, und der ihn nun als Gegenleistung vor dem Gefängnis bewahren, aber zugleich die Kette sicherstellen will. Nach einigen erfolglosen Versuchen von Luc, Kate die Kette wieder abzunehmen, kommen sich die beiden einander näher.

Dank Lucs Hilfe schafft es Kate beinahe, Charlie wieder für sich zurückzugewinnen, gibt ihm aber dann doch einen Korb. Auch Luc, der die gleiche Nacht eigentlich mit Charlies neuer Verlobten verbringen sollte, denkt dabei nur an Kate. Am nächsten Morgen geben dies aber weder Kate noch Luc zu, und Kate behandelt Luc mit der gleichen selbstsicheren Unbekümmertheit, mit der sie Charlie um den Finger wickeln konnte.

An diesem Morgen soll Kate außerdem die Kette veräußern, angeblich ein Erbstück von Lucs Großmutter. Sie hat allerdings von Jean-Paul erfahren, dass die Kette gestohlen war und Luc nicht verhaftet würde, wenn er die Kette zurückgibt. Daraufhin überzeugt sie Luc, dass sie die Kette selbst verkaufen wolle; sie könne als Frau einen höheren Preis heraushandeln, damit Luc mit dem Geld sein erträumtes Weingut finanzieren kann. Im einem Schmuckgeschäft trifft sich Kate mit Jean-Paul, gibt ihm die Kette zurück und erhält einen Scheck des Juweliers über ihre eigenen Ersparnisse. Als Jean-Paul sie fragt, warum sie das für Luc tue, den sie doch nie wieder sehen würde, erwidert Kate, das wisse sie nicht.

Luc ist zwar enttäuscht über den vermeintlichen niedrigen Preis, freut sich aber trotzdem. Kate fährt zum Flughafen ab, angeblich weil Charlie auf sie warte. Kurz darauf sieht Luc jedoch Charlie und Juliette beim Küssen am Strand. Jean-Paul taucht hinter ihm auf und kündigt an, ihm eine Liebesgeschichte zu erzählen, dessen Ende Luc selbst beitragen könne.

Der Zuschauer erfährt die Geschichte nicht, doch in der vorletzten Szene kommt Luc in das Flugzeug, in dem Kate vermutlich auf ihren Rückflug wartet. Er gesteht ihr seine Liebe und die beiden kaufen sich zusammen den ersehnten Weinberg in Frankreich.

Kritiken[Bearbeiten]

„Unheilbar romantischer Spaß mit witzigen Wortgefechten und augenzwinkernden Topstars. Fazit: Geht gut runter, spritziges Bukett.“

Cinema[1]

„Eine romantische Komödie auf den Spuren klassischer Vorbilder, aber ohne deren Charme und zu sehr amerikanischen Klischee-Figuren verpflichtet.“

Lexikon des Internationalen Films[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Kevin Kline und Meg Ryan wurden für den American Comedy Award als Lustigste Hauptdarsteller nominiert, konnten sich aber nicht gegen John Travolta (Schnappt Shorty) und Alicia Silverstone (Clueless – Was sonst!) durchsetzen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cinema.de
  2. French Kiss im Lexikon des Internationalen Films. Abgerufen am 2. Januar 2012