Fresendelf

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Fresendelf führt kein Wappen
Fresendelf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Fresendelf hervorgehoben
54.3959.24944444444445Koordinaten: 54° 24′ N, 9° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Amt: Nordsee-Treene
Höhe: 5 m ü. NHN
Fläche: 2,6 km²
Einwohner: 96 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25876
Vorwahl: 04884
Kfz-Kennzeichen: NF
Gemeindeschlüssel: 01 0 54 032
Adresse der Amtsverwaltung: Schulweg 19
25866 Mildstedt
Webpräsenz: www.amt-nordsee-treene.de
Bürgermeister: Hans Peter Lorenzen (WG)
Lage der Gemeinde Fresendelf im Kreis Nordfriesland
Karte

Fresendelf ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde Fresendelf liegt an der Treene und grenzt an Schwabstedt. Etwa drei Kilometer südlich verläuft die Bundesstraße 202 von Norderstapel nach Friedrichstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname bedeutet Friesengraben und wurde im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.[2]

Am 1. Dezember 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Schwabstedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Fresendelf.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2008 hat die Wählergemeinschaft WG alle sieben Sitze in der Gemeindevertretung. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2013 betrug die Wahlbeteiligung 78,0 Prozent.[4]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Für die Wahlperiode 2013–2018 wurde Hans Peter Lorenzen (WG) erneut zum Bürgermeister gewählt.

Sonstiges[Bearbeiten]

Die ursprünglich aus Husum kommende Deutschpunkband Turbostaat benannte den sechsten Song ihrer Platte Stadt der Angst nach dem Ort Fresendelf.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Aufl., Neumünster 1992, S. 257.
  3.  Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 251.
  4. Ergebnis Fresendelf Kommunalwahl 2013