Fresh Sound Records

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Fresh Sound, oder Fresh Sound Records, ist ein spanisches Jazz-Label, das seinen Sitz in Barcelona hat, spezialisiert auf Wiederveröffentlichungen des US-amerikanischen Jazz.

Fresh Sound wurde 1983 zunächst als Reissue-Label für Jazz aus den 1950er Jahren von Jordi Pujol gegründet. Es erschienen vergriffene Alben der klassischen Jazzlabel wie RCA Victor, Columbia, Capitol, Pacific Jazz, Liberty, Barclay, ABC-Paramount, Decca, Atlantic, Fantasy, Blue Note, Roost, Roulette, Bethlehem, Argo sowie Jazzaufnahmen inzwischen weitgehend vergessener Kleinlabel wie von Andex, Hi-Hat, GNP, Everest, HiFi Jazz, Lighthouse, Counterpoint, Signature, Jubilee, Esoteric, Dawn und andere.

Das Label brachte Neuveröffentlichungen vergriffener Aufnahmen von Manny Albam, Chet Baker, Pete Candoli, June Christy, Buck Clayton, Sonny Criss, Miles Davis and the Hi-Hat All Stars, Blossom Dearie, Maynard Ferguson, Coleman Hawkins, Bobby Jaspar, Mark Murphy, Jack Nimitz, Charlie Parker, Art Pepper, Gene Quill, Kurt Rosenwinkel, Annie Ross, Paul Quinichette, Jimmy Raney, Shorty Rogers, Pete Rugolo, Howard Rumsey’s Lighthouse All Stars, Cy Touff, Stu und Claude Williamson. Fresh Sound veröffentlichte auch rare Sessions von US-amerikanischen Künstlern, die in Spanien entstanden waren, wie die Barcelona-Sessions von Don Byas und George Johnson 1947/1949, Aufnahmen der Madrid Jazz Group aus den Jahren 1964 bis 1981 und Frank Wess’ Session von 1992 mit der Paris-Barcelona Swing Connection.

In den 1990er Jahren weitete das Unternehmen seine Aktivitäten auf jüngere Künstler aus (Fresh Sound New Talents) und veröffentlichte seitdem CDs von Ambrose Akinmusire, Seamus Blake/Kurt Rosenwinkel, Rebecca Martin, Brad Mehldau, Dave Liebman und dem Lluis Vidal Trio, Chris Cheek, Max Johnson, Vinny Golia sowie spanischer Jazz-Musiker wie Pablo Ablanedo, Omer Avital, Gorka Benitez, Albert Bover, Vardan Ovsepian und Nat Su.

Für seine herausragende Künstler-Katalogarbeit und seine Wiederveröffentlichungen wurde das Label von der französischen Académie du Jazz mit dem Prix de la Meilleure Réédition ou du Meilleur Inédit sprich Prix Maurice Cullaz 2012 ausgezeichnet.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Palmarès 2012 de l'Académie du Jazz, francetv.fr vom 16. Januar 2013, abgerufen 3. Februar 2013 (französisch)