Fribourg-Gottéron
| HC Fribourg-Gottéron | |
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| Grösste Erfolge | |
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| Vereinsinfos | |
| Geschichte | HC Gottéron (1937 – 1967) HC Fribourg (1967 – 1980) HC Fribourg-Gottéron (1980 – 1997) HC Fribourg-Gottéron SA (seit 1997) |
| Stammverein | HC Fribourg-Gottéron |
| Vereinsfarben | blau, weiss |
| Liga | National League A |
| Spielstätte | BCF-Arena |
| Kapazität | 6'900 Plätze (davon 2'200 Sitzplätze) |
| Geschäftsführer | Raphaël Berger |
| Cheftrainer | Hans Kossmann |
| Kapitän | Sandy Jeannin / Shawn Heins |
| Saison 2010/11 | Platz 8 (Vorrunde), Play-off Viertelfinale |
Der HC Fribourg-Gottéron (kurz Fribourg-Gottéron, ehemals HC Gottéron und danach HC Fribourg) ist ein schweizerischer Eishockeyclub aus Freiburg. Seit 1997 besteht der Club als AG. Der Klub ist nach dem Fluss Gottéron (dt. Galtera) benannt, in dessen Nähe in der Freiburger Unterstadt die ersten Spiele ausgetragen wurden.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Gründung des HC Gottéron erfolgte am 1. Dezember 1937 in der Freiburger Unterstadt. Im Au-Quartier befanden sich Fischzuchtteiche, worauf sich im Winter der Eissport entwickelte. Erste offizielle Meisterschaftsspiele erfolgten bereits im Jahr 1941 und in der Saison 1946/67 konnte der HC die Serie B gewinnen und in die Serie A aufsteigen. Mit dem Aufstieg in die Nationalliga B zog Professionalität in den Verein und 1956 sammelten die Einwohner des Au-Quartiers Geld für die Gründung der Genossenschaft HG Gottéron Patinoire, welches die zukünftige Eishockeybahn des Clubs werden sollte. Die Spielstätte konnte schliesslich auf einem Grundstück – dem so genannten „Les Augustins“ – erbaut werden, welches gleichzeitig Namensgeber des Eisstadions war. Les Augustins blieb bis zur Einweihung der neuen Patinoire de Saint-Léonard im Jahre 1982 in Betrieb.
Nachdem der Verein stadtweite Bekanntheit errang, nannte er sich 1967 zunächst in HC Fribourg um. Im Jahr 1980 erfolgte unter Trainer Gaston Pelletier der Aufstieg in die Nationalliga A und es kam zum letzten Namenswechsel – fortan ging die Mannschaft unter dem Namen HC Fribourg-Gottéron an den Start. Gegen den Widerstand der Bevölkerung liess die Stadt ein neues Eisstadion in der Peripherie bauen. Das Eisstadion St-Léonard öffnete 1982 seine Tore und in der darauf folgenden Saison wurde der HC unter Trainer Paul-André Cadieux Schweizer Vizemeister. 1986/87 wurde zwar Jean-François Sauvé NLA-Topscorer mit 91 Punkten, trotzdem erreichte der Club nur den siebten Platz. Zum Ende der Saison wies die Bilanz des Clubs einen Verlust von CHF 900'000.- aus, Ende Januar 1988 bereits CHF 1.3 Mio. Innerhalb eines Monats mussten CHF 500'000 gefunden werden, anderenfalls hätte der Zwangsabstieg in die vierte Liga erfolgt. Durch eine grosse Spendenaktion erhielt der Club genügend Mittel für ein weiteres Agieren in der NLA.
1990/91 wurde das «Dream-Team» Wjatscheslaw Bykow und Andrei Chomutow verpflichtet, die über Jahre Leistungsträger der Freiburger wurden und zwischen 1991/92 und 1993/94 drei Vizemeisterschaften erreichten. Zur Spielzeit 1995/96 musste Fribourg-Gottéron zum ersten Mal in die NLA-Playouts, konnte aber gegen den HC Lausanne die Klasse halten. 1997 wurde der HCF zur Aktiengesellschaft. Das anfängliche Aktienkapital von CHF 2 Mio. stieg auf CHF 3.5 Mio. und liegt heute bei CHF 2'353'630.[1] Sportlich gesehen wurde durch den zweiten Platz in der Hauptrunde und dem Halbfinaleinzug gegen den HC Davos die Teilnahme zur European Hockey League erreicht, in deren Folge in der Vorrunde nach einem vierten Platz das Aus kam. Für die kommende Spielzeit beschloss die Vereinsführung, die Nachwuchsförderung zu intensivieren und vermehrt Junioren einzusetzen.
Da im Laufe der Jahre viele Schulden angehäuft wurden, wurde am 22. November 2006 ein neuer Vorstand gewählt, der den Verein sanieren sollte. Sportlich wirkte sich der Sparkurs – das Aktienkapital wurde auf CHF 2'153'630 reduziert[1] – zunächst mit dem Erreichen des Klassenerhalts 2006 und 2007 aus. Nach der Saison integrierte die Aktiengesellschaft mit der Restauration einen neuen Geschäftszweig in den Stammverein, der den Verein konsolidieren sollte. Zudem trennte sich die Gesellschaft von ihrer Juniorenabteilung, welche sich fortan in der Stiftung «Slava Bykov» organisierte. Diese Trennung sollte die Zukunftsfähigkeit der Nachwuchsabteilung sichern, indem sie unabhängig der AG agierte. Zudem entspricht diese auch der Auflage der Stadt, die bei der Übergabe des Pachtvertrages des Restaurants der Patinoire an die Aktiengesellschaft gefordert hat, dass sie das Nettoergebnis der jeweiligen Jahresrechnung des Restaurants der Stiftung zukommen lässt.[1]
2007/08 zog die Mannschaft in das Halbfinale ein, musste sich dort aber dem HC Servette Genève geschlagen geben. Nach der erfolgreichsten Saison der letzten zehn Jahren drang der HCF 2008/09 erneut bis ins Halbfinale vor, unterlag aber schliesslich dem HC Davos in 4:3 Spielen. Das heutige Jahresbudget der ersten Mannschaft liegt bei 11 Millionen CHF.
Seit der Saison 2010/2011 trägt die Spielstätte des Clubs den Namen BCF-Arena, da die Namensrechte an der Eishalle mit dem damaligen Namen Patinoire de Saint-Léonard an die Freiburger Kantonalbank (französisch Banque Cantonale de Fribourg) für drei Jahre verkauft wurden.
[Bearbeiten] Aktuelles Kader 2011/2012
[Bearbeiten] Torhüter
| # | Name | Nationalität | Geburtstag |
|---|---|---|---|
| 39 | Cristobal Huet | 3. September 1975 | |
| 29 | Simon Rytz | 14. September 1983 | |
| 0 | Jonathan Waeber | 16. April 1993 |
[Bearbeiten] Verteidigung
| # | Name | Nationalität | Geburtstag |
|---|---|---|---|
| 2 | Marc Abplanalp | 7. November 1984 | |
| 0 | Florent Aubé | 25 August 1992 | |
| 16 | Michal Barinka | 12. Juni 1984 | |
| 0 | Pierrick Beutler | 4. Juli 1993 | |
| 61 | Alain Birbaum | 11. Oktober 1985 | |
| 25 | Franco Collenberg | 25. Januar 1985 | |
| 5 | Lukas Gerber | 7. September 1982 | |
| 44 | Shawn Heins | 24. Dezember 1973 | |
| 55 | Romain Loeffel | 10. März 1991 | |
| 82 | Michael Ngoy | 10. Januar 1982 |
[Bearbeiten] Stürmer
| # | Name | Nationalität | Geburtstag |
|---|---|---|---|
| 93 | Cédric Botter | 23. Januar 1985 | |
| 15 | Sandro Brügger | 11. November 1991 | |
| 89 | Andrei Bykow | 10. Februar 1988 | |
| 23 | Jan Cadieux | 17. März 1980 | |
| 96 | Christian Dubé | 25. April 1977 | |
| 22 | Simon Gamache | 3. Januar 1981 | |
| 57 | Adam Hasani | 3. Juni 1989 | |
| 58 | Sandy Jeannin | 28. Januar 1976 | |
| 27 | Mike Knoepfli | 9. April 1982 | |
| 92 | Pascal Leist | 14. Juli 1992 | |
| 12 | Silvan Lüssy | 10. September 1980 | |
| 26 | Melvin Merola | 5. April 1993 | |
| 94 | Arnaud Montandon | 19. September 1991 | |
| 13 | Benjamin Plüss | 3. März 1979 | |
| 18 | Pavel Rosa | 7. Juni 1977 | |
| 86 | Julien Sprunger | 4. Januar 1986 | |
| 17 | Tristan Vauclair | 13. Februar 1985 |
[Bearbeiten] Staff (Trainer und Assistenztrainer)
| Name | Nationalität | Geburtstag |
|---|---|---|
| Hans Kossmann | 14. März 1962 | |
| René Matte | 8. Juni 1972 |
[Bearbeiten] Gesperrte Trikotnummern
- #4 Christian Hofstetter
- #10 Mario Rottaris
- #19 Philippe Marquis
- #85 Gil Montandon
- #90 Wjatscheslaw Bykow
- #91 Andrei Chomutow
[Bearbeiten] Bekannte (ehemalige) Spieler
(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)
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[Bearbeiten] Spielstätten
Die BCF-Arena ist die Heimspielstätte des HC Fribourg-Gottéron. Die Eishalle wurde 1983 als Patinoire de Saint-Léonard erbaut und fasste damals 7'720 Zuschauer. Schon im ersten Jahr des Bestehens war die Halle das erste Mal ausverkauft, seither wurde diese Marke 60 mal erreicht, davon allein 25 mal in der Saison 2009/2010. 2004 wurden in das bestehende Bauwerk Logen und VIP-Räume eingebaut, so dass die Zuschauerkapazität auf 7'144 sank, davon 2'109 Sitz- und 5'033 Stehplätze. Ein weiterer Einbau von Logen und die Erweiterung der Sitzplatzkapazität wurde 2009 durchgeführt. Dadurch sank die Zuschauerkapazität auf 7'000, davon 2'200 Sitzplätze. Auf die Saison 2010/2011 wurde die Stehplätze zugunsten von neuen Sitzplätzen weiter reduziert, dadurch sank die Kapazität um weitere 100 Plätze auf 6'900.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c gotteron.ch: Geschichte des HC Fribourg-Gottéron, Zugriff am 29. Juni 2009
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