Friede, Freude, Eierkuchen
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Friede, Freude, Eierkuchen ist heute eine Redewendung, die eine nur oberflächlich intakte, scheinbar friedlich-sorglose Fassade innerhalb einer Gesellschaft beschreibt. Sie wird oft eingesetzt, um auszudrücken, dass jemand Probleme nicht als Behinderung sieht, sondern dass er sein Leben genau so weiter führt wie vorher.
Der Ursprung dieser Redewendung ist nicht eindeutig geklärt. Die Gesellschaft für deutsche Sprache e.V., Wiesbaden, konnte auch mit dem Ausschreiben einer Preisaufgabe keine Erklärung finden. Eine Erklärung könnte jedoch in den Feiern zur Beendigung des 2. Weltkrieges liegen. Die Zutaten für einen Eierkuchen waren für die meisten Bürger erschwinglich und leicht zu bekommen.
Friede, Freude, Eierkuchen war auch das von Dr. Motte ausgerufene Motto der ersten Love Parade im Jahre 1989, das anfangs in erster Linie nötig war, um die Parade als Demonstration deklarieren zu können. Dabei stand Friede für Abrüstung, Freude für Musik als Mittel der Völkerverständigung und Eierkuchen für eine gerechte Nahrungsmittelproduktion.

