Friede von Apameia

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Territoriale Veränderungen in Kleinasien 188 v. Chr.

Der Friede von Apameia war ein in der kleinasiatischen Ortschaft Apameia Kibotos 188 v. Chr. geschlossener Friede zwischen der Römischen Republik und dem Seleukidenreich.

Dem Frieden ging die Schlacht bei Magnesia 190 v. Chr. voraus, in der die Römer unter den Feldherren Lucius Cornelius Scipio, später Scipio Asiaticus genannt, und Publius Cornelius Scipio Africanus mit den verbündeten Truppen aus Pergamon über den Seleukidenkönig Antiochos III. siegten.

In diesem Frieden verpflichtete sich König Antiochos III., 12.000 Talente in 12 Jahresraten an die Römer zu zahlen, außerdem die Kriegsschiffe bis auf 10 auszuliefern. Der kleinasiatische Besitz fiel an die römischen Verbündeten in Asien, Rhodos und Pergamon, die als asiatische Mittelstaaten zu Gegenspielern des Seleukidenreichs aufgebaut wurden.

Der Frieden von Apameia bedeutete den Aufstieg Roms zur bestimmenden Macht im östlichen Mittelmeer. Die Bestimmungen des Friedensvertrages sind bei Polybios (Polybios 21, 42, 1–27) und bei Livius (Livius 38, 38) überliefert.

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