Friederike von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Friederike von Schleswig-Holstein- Sonderburg-Glücksburg

Friederike von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (* 9. November 1811 auf Schloss Gottorf; † 10. Juli 1902 in Alexisbad) heiratete 1834 Herzog Alexander Carl von Anhalt-Bernburg und wurde so Herzogin von Anhalt-Bernburg.

Leben[Bearbeiten]

Friederikes Eltern waren Friedrich Wilhelm von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1785–1831) und Luise Karoline von Hessen-Kassel (1789–1867), Tochter von Karl von Hessen-Kassel.

Nachdem Herzog Alexander Karl an einer schweren Schizophrenie erkrankte, wurde sie bis zu dessen Tod 1863 Mitregentin. Nach dem Tod des Herzogs wurde das Herzogtum Anhalt-Bernburg mit dem Herzogtum Anhalt-Dessau vereinigt und Herzogin Friederike lebte daraufhin bis zu ihrem Tod am 10. Juli 1902 auf Schloss Ballenstedt.

Sie widmete sich stark sozialen Belangen sowie der Entwicklung des Bergbaus im Herzogtum. Ihr Bruder Christian (1818–1906) wurde 1863 als Christian IX. König von Dänemark.

Eines der drei ehemaligen Gymnasien in Bernburg (Saale) war nach ihr benannt.

Literatur[Bearbeiten]