Friedhöfe an der Bergmannstraße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dreifaltigkeitsfriedhof, aus Richtung Bergmannstraße
Dreifaltigkeitsfriedhof, Grab Vollbrecht

Die Friedhöfe an der Bergmannstraße sind vier aneinander angrenzende Friedhöfe in Berlin-Kreuzberg, zwischen Südstern und Marheinekeplatz. Dazu gehören:

Die Friedhöfe sind durch Mauern, an denen Erbbegräbnisstätten platziert sind, voneinander getrennt. Die Friedhofsmauern wurden nach 1945 mit Durchbrüchen versehen, beispielsweise zwischen Dreifaltigkeits- zum Friedrichswerderschem Kirchhof. Hier dient die Säulenarchitektur des ehemaligen Mausoleums der Familie Urban als vornehmer Durchgang.

Die Veränderung der Bestattungsgewohnheiten ist deutlich sichtbar, viele Grabstellen sind nicht belegt. Waren die Plätze früher den Mitgliedern der jeweiligen Kirchengemeinden vorbehalten, so kann sich heute jeder unter Berücksichtigung der Auflagen des Denkmalschutzes dort bestatten lassen. Auch die Zugehörigkeit zur evangelischen Konfession ist heute keine Bedingung mehr.

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Hammer: Friedhöfe in Berlin – Ein kunst- und kulturgeschichtlicher Führer, S. 86–93. Jaron Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-89773-132-0

52.4870813.40203Koordinaten: 52° 29′ 13″ N, 13° 24′ 7″ O