Friedrich August Ludwig von der Marwitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Friedrich August Ludwig von der Marwitz (* 29. Mai 1777 in Berlin; † 6. Dezember 1837 in Friedersdorf, Kreis Küstrin) war ein preußischer General und Politiker.

Herkunft und Leben[Bearbeiten]

Er stammte aus der Familie von der Marwitz, ein uradliges Geschlecht der Neumark. Dieses wurde urkundlich zuerst 1259 erwähnt und stammte aus dem Dorf Marwitz (heute polnisch Marwice) bei Landsberg an der Warthe. Seit Jahrhunderten wählten viele männliche Nachkommen dieser Familie eine Militärlaufbahn: Mehrere Hundert davon wurden Offiziere im preußischen Heer, darunter erreichten 14 den Rang eines Generals. Zwei Onkel von Friedrich August Ludwig wurden außer ihm sehr bekannt: Gustav Ludwig von der Marwitz und Johann Friedrich Adolf von der Marwitz, der in Ungnade fiel, weil er sich weigerte, das erbeutete Jagdschloss zu Hubertusburg zu plündern. Das preußische Infanterie-Regiment Nr. 61 trug bis 1918 den Namen der Familie.

Friedrich August Ludwig von der Marwitz

Er war eines von fünf Kindern des Königlichen Kammerherrn und späteren Hofmarschalls Behrend Friedrich August von der Marwitz (1740–1793) und seiner Gemahlin Susanne Sophie Marie Louise geb. von Dorville (1756–1808). Geboren im familieneigenen Palais in der Wilhelmstraße in Berlin, trat Friedrich August 1790 – also im Alter von 13 Jahren – beim preußischen Regiment Gensdarmes ein. Ein Jahr darauf wurde er bereits Kornett und nahm 1802 den Abschied im Rang des Premierleutnants. Doch schon 1805 und 1806 trat er als Rittmeister und Adjutant des Fürsten Hohenlohe wieder in das Regiment ein. In dieser Position spielte er in den napoleonischen Kriegen eine wichtige Rolle: so z. B. 1806 in der Schlacht bei Jena und Auerstedt. Nach der Kapitulation der Festung Prenzlau wurde er zusammen mit Hohenlohe von Franzosen gefangengenommen. Doch ihm gelang die Flucht über Dänemark und Schweden bis nach Memel in Ostpreußen. Dort versuchte er anfangs vergeblich, die Erlaubnis des ebenfalls dorthin geflüchteten Königs Friedrich Wilhelm III. zur Gründung eines Freikorps zu bekommen.

1807 erhielt Marwitz endlich die ersehnte Erlaubnis und gründete ein Freikorps, das sich am Kampf gegen Napoleon beteiligen sollte. Dieses bestand aus 300 Infanteristen und 500 Reitern, was für damalige Verhältnisse recht groß war. Mit diesem gelangte er nach Rügen und plante, an dem Vorstoß der Preußen, Engländer und Schweden gegen die Franzosen und Sachsen nach der Mark Brandenburg teilzunehmen. Als es zum Frieden von Tilsit kam, musste er sein Korps jedoch auflösen, da das preußische Heer durch die Bedingungen des Friedens erheblich verkleinert wurde. Nun zog er sich als Privatmann in das verwüstete Friedersdorf zurück, wo er sich niederließ.

Angesichts der Niederlagen gegen Napoleon versuchte Preußen in den folgenden Jahren durch einige umfassende Verwaltungs-, Bildungs- und Militärreformen seine innere Stabilität zu verbessern und Anschluss an die gewandelte moderne Kriegsführung zu gewinnen. Initiator waren besonders umfassend der politisch unabhängige Reichsritter vom Stein und – in abgeschwächter Form – der spätere Karl August Fürst von Hardenberg. Ihre Maßnahmen, besonders die Aufhebung der Erbuntertänigkeit der Bauern, stießen jedoch bei den märkischen Adeligen auf erbitterten Widerstand. Marwitz war als Landmarschall der grundbesitzenden Lebuser Stände einer der Führer dieser Opposition. 1811 ließ Hardenberg ihn zusammen mit Friedrich Ludwig Karl Graf Finck von Finckenstein als Frondeure verhaften und auf der Festung Spandau festsetzen, jedoch schon nach fünf Wochen u. a. wegen Interventionen des Kronprinzen, des späteren Friedrich Wilhelm IV., wieder entlassen.

1813 trat Marwitz wieder in die preußische Armee ein und beteiligte sich nun an der Ausbildung einer Landwehr. Eine ihrer Brigaden führte er erfolgreich in der Schlacht bei Wittenberg am 7. Juni 1813. Nach den Kämpfen bei Magdeburg wurde er mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. 1815 zum Oberst befördert, kommandierte er nun eine Kavalleriebrigade und focht mit dem 8. Ulanen-Regiment in den Schlachten bei Ligny, Wavre und Waterloo und im Gefecht bei Namur gegen das napoleonische Heer der „100 Tage“, wofür er den Orden Pour le Mérite mit Eichenlaub erhielt. Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege wurde er Kommandeur der 5. Kavalleriebrigade. 1817 wurde er zum Generalmajor befördert und hatte diesen Posten zehn Jahre inne. 1827 schied er hochgeachtet als Generalleutnant aus der Armee aus.

Bis zu seinem Tod 1837 bewirtschaftete Marwitz dann sein Gut Friedersdorf. Daneben betätigte er sich politisch als Landtagsmarschall des brandenburgischen Provinziallandtags. Im Alter wurde er vom Kronprinzen, dem späteren König Friedrich Wilhelm IV., mit Aufmerksamkeiten und Ehrungen bedacht.

Marwitz hatte Angst, lebendig begraben zu werden und hinterließ daher sehr genaue Anweisungen bezüglich seiner Bestattung. Die Leiche sollte „in einem luftigen Zimmer“ liegen, bis „sich deutliche Spuren von Verwesung zeigten“, erst dann durfte sie bestattet werden. Er wollte in seiner „vollen Generals-Mundierung nebst Orden“ begraben werden, sein Säbel sollte während des Trauergottesdienstes auf einem Kissen neben dem Sarg liegen. Auch zur Begräbniszeremonie, Prozessionsordnung im Trauerzug usw. gab es minutiöse Vorschriften, an die man sich auch hielt. Seine Vorfahren wurden noch in der Familiengruft derer von Marwitz in der Friedersdorfer Kirche begraben, er selbst, seine beiden Frauen, seine Brüder und Söhne liegen auf dem von ihm angelegten Familienfriedhof an der Mauer der Kirche. Der älteste Grabstein ist der seiner ersten Frau, die von ihm folgendes Epitaph erhielt: „Hier liegt mein Glück. Caroline Franziska Gräfin Brühl ward geboren 1783, den 23. März, vermählt 1803, den 12. May an Friedrich August Ludwig von der Marwitz Erbherrn auf Friedersdorf. Der verließ sie gesund am 14. März 1804. Vierzehn Tage nach einer glücklichen Entbindung, kehrte am 16ten zurück und fand sie tot! Sie war die Freude aller, die sie kannten.“

Politische Haltung[Bearbeiten]

Als Politiker vertrat Marwitz den altpreußischen Adel. Er war – wie die meisten dieser Adeligen – ein vehementer Gegner der Reformpolitik der Minister Freiherrn vom Stein und Fürst Hardenberg, in denen er – ähnlich wie Ludwig Yorck von Wartenburg – eine Gefahr für die Privilegien des Adels und des vom Adel gestützten preußischen Staates erblickte. Das Königreich müsse nach seiner Ansicht vom Adel dominiert bleiben.

1811 verfasste er die Lebuser Denkschrift. Darin ließ er die Stände des Lebuser Landes den König fragen, ob „unser altes, ehrwürdiges Brandenburg-Preußen ein neumodischer Judenstaat werden solle?“. Marwitz wandte sich dagegen, die Erbuntertänigkeit der Bauern vom Gutsherrn durch Geldzahlungen abzulösen und Adelsgüter auch für Bürgerliche zum Erwerb freizustellen. Marwitz befürchtete, dass damit das damals aufstrebende städtische Bürgertum oder Banken – daher die polemische Formulierung vom „Judenstaat“ –, die wenig kapitalstarken Adeligen durch Aufkaufen von Grundeigentum aus ihren angestammten Besitztümern verdrängen würde.

Dagegen agitierte er für seine Rechtsposition, dass der adelige Großgrundbesitz zugleich die unaufgebbare Machtbasis der herrschenden Hohenzollern sei. Nach Marwitz Meinung brachen die Neuerungen alte ungeschriebene Verträge (u. a. mit Friedrich Wilhelm III. bei dessen Amtsantritt), die der Adel einst mit dem preußischen König geschlossen habe und mit denen er seine Machtansprüche an den König delegiert habe.

Marwitz war überzeugt, dass der Adel wie von jeher in alter preußischer Tradition alle Offiziersstellen der Armee innehaben solle und diese Vormachtstellung in der sozialen Struktur des Staates erhalten bleiben müsse. Dieses entsprach den Interessen vieler Adelsfamilien: In Preußen war eine Erbaufteilung von Landgütern wegen des kargen, unfruchtbaren Bodens unwirtschaftlich. So stand in den Adelsfamilien für die jüngeren Brüder der Erben häufig nur die Offizierslaufbahn als Karriereweg offen.

Marwitz blieb diesen Positionen auch nach Umsetzung der Reformen bis ins hohe Alter treu. Auch in den letzten Lebensjahren bekämpfte er unermüdlich die Ergebnisse der Stein-Hardenbergschen Reformen. Daher sagte Theodor Fontane über ihn:

„Die Marwitze haben dem Lande manchen braven Soldaten, manchen festen Charakter gegeben, keinen aber braver und fester, als Friedrich August Ludwig von der Marwitz, dessen Auftreten einen Wendepunkt in unserem staatlichen Leben bedeutet. Erst von Marwitz´ Zeiten ab existiert in Preußen ein politischer Meinungskampf.“

Marwitzens Zeitgenosse, Friedrich Erhardt von Röder, schrieb über ihn in seinen Memoiren von 1807:

"Er war ein ungewöhnlicher Mensch und Soldat, kräftig an Leib und Seele, ritterlich, voll Verstand und Scharfblick, geistreich, lebendig, mit gründlichen Kenntnissen ausgestattet, ein wahrer Christ“.

Heinrich von Treitschke, bekannter Historiker, charakterisierte Marwitz um 1880 wie folgt:

„Das Urbild des brandenburgischen Junkers, einer der tapfersten Offiziere und der tollste Reiter in der Armee, grob, schroff und knorrig, (...) voll feuriger Vaterlandsliebe, aber auch voll harter Vorurteile, so naiv in seinem Standesstolze, daß er an die rechtliche Meinung seines Gegners kaum je zu glauben vermochte“.

Die erwähnten Vorurteile und der Standesstolz waren eben jene alten Rechtspositionen, die Marwitz festhielt, obwohl sie längst nicht mehr der sozialen Realität entsprachen. Das Vaterland, das er liebte, blieb das vom Adel dominierte Preußen, nicht etwa ein deutscher Nationalstaat, den die bürgerliche Nationalbewegung vor 1848 anstrebte – obwohl beide Seite an Seite gegen Napoleon kämpften.

Der Historiker Gordon A. Craig sieht Marwitz daher als typischen Vertreter des territorialen Feudalismus gegen den bürgerlichen Liberalismus und bewertet seine Wirkung wie folgt:

Auch in der Niederlage (wenn man die nur teilweise Verwirklichung seiner Hoffnungen so nennen kann) blieb Stein auf der politischen Bühne Deutschlands eine dominierende Figur, ein Symbol der Hoffnung dafür, daß Preußen doch noch jenen Weg einschlagen werde, den die Länder Westeuropas genommen hatten. Er war der Gründervater eines neuen deutschen Liberalismus, der Mann, dessen „Testament“ jedes Mal, wenn sich in Deutschland die Kräfte der Bewegung wieder zu rühren anschickten, beschworen und neu veröffentlicht wurde. Aber vielleicht war Marwitz doch der bedeutendere von beiden, jedenfalls im Kontext eines Buches mit dem Titel „Das Ende Preußens“.

Dass der spätere König Preußens, Friedrich Wilhelm IV., Marwitz in dessen letzten Lebensjahren so stark ehrte, wies schon voraus auf die zukünftige Rolle des agrarischen Adels im Kaiserreich von 1871. Dort organisierten sich die Adelsinteressen seit 1890 im „Bund der Landwirte“. Auch nach 1918 behielten die mitteldeutschen aristokratischen Grundeigentümer, die Marwitz seinerzeit repräsentierte, politischen Einfluss, besonders in den letzten Jahren des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg.

Familie[Bearbeiten]

Von Caroline Francisca (* 23. März 1783; † 28. März 1804) (Enkelin des Ministers Heinrich von Brühl) bekam er eine Tochter. Mit der zweiten Frau, Charlotte geb. Gräfin von Moltke, (1780–1848), die er 1809 heiratete, scheint er in keiner so glücklichen Ehe gelebt zu haben, bekam aber mit ihr neun Kinder, von denen acht das Wochenbett überlebten. Von seinen drei Söhnen wurde der jüngste, Bernhard (1824–1880) Majoratsherr auf Friedersdorf, der zweite war Schüler an der Ritterakademie von Brandenburg und starb 15 Jahre alt, der älteste starb als Kind. Außerdem überlebten vier Töchter. Die älteste Tochter Karoline Franziska (* 28. Februar 1804; † 1888) heiratete am 1824 den damaligen Rittmeister Albert von Arnstedt (1794–1875, ein Enkel von Adam Friedrich von Arnstedt). Die Tochter Maria (* 5. März 1821) heiratet Hermann Rochus von Lynar (* 4. Februar 1797; † 31. Dezember 1878).

Werke[Bearbeiten]

  • Aus dem Nachlasse Friedrich August Ludwig's von der Marwitz auf Friedersdorf, Königlich Preußischen General-Lieutenants a. D.. Mittler, Berlin 1852
  • Ein märkischer Edelmann im Zeitalter der Befreiungskriege, Gesammelte Schriften, herausgegeben von Dr. Meusel, 1–3, Berlin 1908 bis 1913
  • Jena 1806. Aus gleichzeitigen Tagebuchaufzeichnungen, Berlin: Junker und Dünnhaupt 1937.
  • Nachrichten aus meinem Leben 1777–1808 (Märkischer Dichtergarten). Hrsg. und mit einem Nachw. von Günter de Bruyn. 1. Auflage. Buchverlag Der Morgen, Berlin 1989, ISBN 3-371-00243-8.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Erich Born: Marwitz, Ludwig von der. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 16, Duncker & Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-00197-4, S. 318–320 (Digitalisat).
  • Peter Brandt u. a. (Hrsg.): Preußen, Versuch einer Bilanz. Rowohlt, Reinbek, 1981
  • Günter de Bruyn: Jubelschreie, Trauergesänge. Deutsche Befindlichkeiten. Fischer, Frankfurt/M. 1994, ISBN 3-596-12154-X
  • Günter de Bruyn: Mein Brandenburg. Nicolai, Berlin 1997, ISBN 3-87584-649-4
  • Günter de Bruyn: Die Finckensteins. Eine Familie im Dienste Preußens. Siedler, München 2004, ISBN 3-88680-613-8 (enthält eine Reihe von Verweisen auf FAL und seinen Bruder Alexander)
  • Gordon A. Craig: Das Ende Preußens. Acht Porträts. Beck, München 2001, 3-406-45964-1 (darin Kap. I „Scheitern der Reform: Stein und Marwitz“)
  • Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Phaidon-Verlag, Essen 2001, ISBN 3-88851-278-6
  • Madelaine von Buttlar: Die politischen Vorstellungen des Friedrich August Ludwig von der Marwitz. Ein Beitrag zur Genesis und Gestalt konservativen Denkens in Preußen. Lang, Frankfurt/M. 1980, ISBN 3-8204-6441-7
  • Walther von Diest: Geschichte der Familie von der Marwitz. Selbstverlag, Kolberg 1929.
  • André Espiau de la Maïstre: Claudel et Bernhard von der Marwitz. In: Romanische Forschungen. Band 75, 1964, Heft 3/4, S. 400f.
  • Karl Feldmeyer: Schwierige Heimkehr. Neusiedler auf altem Boden. Siedler, Berlin 1997, ISBN 3-88680-615-4
  • Olga Fienbork: Ein brennend und scheinend Licht. Vom Leben und Dienen der Adelheid von der Marwitz. Oranien-Verlag, Herborn 1962
  • Ewald Frie: Friedrich August Ludwig von der Marwitz. 1777–1837. Biografien eines Preußen. Schöningh, Paderborn 2001, ISBN 3-506-72730-3 (zugleich Habilitationsschrift, Universität Essen, 2000)
  • Georg F. Goltz: Geschichte des Königlich preußischen dritten Ulanen-Regimentes. Schubert, Fürstenwalde 1841
  • Bernhard Gölz: Altständischer Konservatismus und preußische Reformen, Ludwig von der Marwitz. In: Politische Vierteljahresschrift (PVS). Band 25, 1984, S. 359–377.
  • Harald von Koenigswald: Pflicht und Glaube. Bildnis eines preußischen Lebens. Hesse & Becker, Leipzig 1936
  • Christian Graf von Krockow: Porträts berühmter deutscher Männer. Von Martin Luther bis zur Gegenwart. List, München 2002, ISBN 3-471-79446-8, S. 147–188
  • Georg Maercker: Die von der Marwitz im brandenburg-preußischen Heere. Mittler, Berlin 1891
  • Ludwig von der Marwitz: Ein märkischer Edelmann im Zeitalter der Befreiungskriege. Mittler, Berlin
    • Band 1: Lebensbeschreibung. 1908
    • Band 2: Tagebücher, politische Schriften und Briefe. 1913
    • Band 3: Politische Schriften und Briefe. 1913
  • Heinrich von Minnigerode: Ludwig von der Marwitz und die Wesenseinheit von Politik und Krieg. Kohlhammer, Stuttgart 1941
  • Hans-Günter v. Neree: Friedrich August Ludwig v. der Marwitz: Seine Vorfahren und seine Gesamtnachkommenschaft bis 1966. 1966
  • Wolfgang Neugebauer: Die Schulreform des Junkers Marwitz. Reformbestrebungen im brandenburgisch-preußischen Landadel vor 1806. In: Peter Albrecht, Ernst Hinrichs (Hrsg.): Das niedere Schulwesen im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. Niemeyer, Tübingen 1995, ISBN 3-484-17520-6
  • Bernhard von PotenMarwitz, Ludwig von der. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 20, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 530 f.
  • Kurt von Priesdorff (Hrsg.): Soldatisches Führertum. Band 4, Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 1937, S. 323, Nr. 1335
  • Hermann von Redern: Zur Geschichte der Familie von der Marwitz. Regesten, Stammtafeln und andere Materialien. Heymann, Berlin 1879
  • Friedrich Schinkel (Hrsg.): Preußischer Adel. Aus den nachgelassenen Schriften Friedrich August Ludwigs von der Marwitz. Korn, Breslau 1932
  • Friedrich Schnapp: Der bindende rechtswidrige Befehl oder: Hat Johann Friedrich Adolph von der Marwitz sich rechtmäßig verhalten? In: Klaus Anderbrügge u. a. (Hrsg.): Dienst an der Hochschule. Festschrift für Dieter Leuze zum 70. Geburtstag. Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-10695-4, S. 469-485
  • Hans-Joachim Schoeps: Preußen. Geschichte eines Staates. Olms, Hildesheim 2001, ISBN 3-487-11421-6 (Nachdruck der Ausgabe Berlin 1968) 1997
  • Joachim Siegert: Freiheit oder Bindung im Zeitalter der Reformen. Stein und Hardenberg – Marwitz und Adam Müller. Eine wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Studie. Dissertation, Universität München, 1951
  • Heinrich von Treitschke: Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Phaidon-Verlag, Essen 1997, ISBN 3-88851-224-7
  • Peter Wruck: Welches Preußen? Fontanes Auseinandersetzung mit seinem Liebling Friedrich August Ludwig von der Marwitz.
  • Gerd Zuchold: Schlösser und Herrenhäuser. Baugeschichte und Familienhistorie zu Theodor Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. FO Edition, Berlin 1998, ISBN 3-930842-41-6
  • Bericht des Majors v. d. Marwitz, Adjutanten des Generals d.Inf. Fürsten zu Hohenlohe-Ingelfingen an die Immediat-Untersuchungskommission. Geschichtliche Erzählung der vom 12. bis 14. Oktober 1806 bei Jena vorgefallenen Begebenheiten und der Schlacht vom 14. October, in: Großer Generalstab, Kriegsgeschichtliche Abt. II (Hrsg.): 1806. Das preußische Offizierkorps und die Untersuchung der Kriegsereignisse, 2. Aufl. Berlin, 1906, 151–181.
  • Berlin-Brandenburgische Geschichtswerkstatt e.V. (Hrsg.): Adelige Rückkehrer im Land Brandenburg. Ihr heutiges Engagement und das Wirken ihrer Vorfahren 1806–2000. Metropol-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-932482-74-3

Weblinks[Bearbeiten]