Friedrich Griese (Schriftsteller)

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(1932)

Friedrich Griese (* 2. Oktober 1890 in Lehsten; † 1. Juni 1975 in Lübeck) war ein deutscher Schriftsteller. Heute weitgehend vergessen, galt er in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als der bedeutendste Autor Mecklenburger Heimatliteratur.

Im Nationalsozialismus wurde er als Blut und Boden-Dichter hoch geehrt, als welcher er heute auch von der Literaturgeschichte gewertet wird.

Leben[Bearbeiten]

Herkunft, Jugend[Bearbeiten]

Friedrich Griese wurde als Sohn eines Bauern und späteren Tagelöhners in Lehsten (Kreis Waren/Mecklenburg) geboren. Er besuchte - nachdem er zweimal die Aufnahmeprüfung nicht bestand - die Lehrerseminare in Neukloster und Lübtheen[1] und arbeitete ab 1913 als Volksschullehrer in Stralendorf bei Parchim. Im Ersten Weltkrieg meldete Griese sich freiwillig als Soldat. Nach einer Verwundung fast taub, wurde er 1916 aus dem Kriegsdienst entlassen und arbeitete bis 1926 wieder in Stralendorf als Lehrer.

Weimarer Republik[Bearbeiten]

Von Herbst 1926 bis Frühjahr 1931 war Griese Lehrer an einer Knaben-Volksschule in Kiel. Zur Förderung seiner dichterischen Tätigkeit wurde Griese 1931 zum Rektor ernannt und mit vollen Bezügen vom Schuldienst beurlaubt. Ein erstes Buch publizierte er 1921 (Feuer).[2]

Grieses Werk umfasst über 50 Titel, 14 Romane, zehn Bände mit Erzählungen und sieben separat erschienene, sechs Dramen, vier autographische Schriften, vier Bücher über Mecklenburg und zwei Biographien - neben Reden, Aufsätzen, Hörspielen, Märchen und einigen Gedichten. Seine Bücher wurden ins Englische, Finnische, Niederländische, Norwegische, Rumänische, Schwedische und Tschechische übersetzt, auszugsweise auch ins Italienische ("Winter", "Inverno").

Beeindruckt von „nordischen“ Autoren wie Hamsun und Lagerlöf, aber auch von Schopenhauer und dem antisemitischen Rasseideologen Houston Stewart Chamberlain begann Griese zu schreiben. In seinem ersten Roman Feuer (1921) behandelt er mit autobiographischem Einschlag das Thema "Kriegsheimkehrer". Schon hier ist Grieses literarisches Hauptthema, die mythisierende Verklärung des bäuerlichen Lebens, zu finden. Mit weiteren Romanen sowie Theaterstücken traf er schon in der Weimarer Zeit den Geschmack der national-konservativen Leserschaft, wobei auch die wichtige Stellung, die Sexualität in seinen Büchern einnimmt, eine Rolle gespielt haben wird. Sein erster großer Romanerfolg war Winter (1927), für den er zwei Auszeichnungen erhielt und der auch nach 1945 mehrfach wieder aufgelegt wurde. Das Buch schildert den Untergang eines mecklenburgischen Dorfes, dem nur ein junges Paar, die Bauerntochter Grita und Jona, Sohn eines slawischen Knechts, entgeht.

Von 1921 bis 1933 hatte Griese fünfzehn Bücher publiziert. „Allein schon vom Volumen her waren zwei Drittel des Grieseschen Gesamtschaffens bereits erschienen, bevor das Dritte Reich erschien.“ Marcel Reich-Ranicki hebt hervor, dass sich Grieses Bücher „durch atmosphärische Dichte, durch intensive Stimmungen und eine einfache und sehr anschauliche Sprache“ auszeichnen. Der Literaturwissenschaftler Stefan Busch urteilt dagegen: „Die dort entworfene bäuerliche Welt enthält unverkennbar reaktionäre Züge, auch finden sich faschistische Ideologeme wie Fremdenhass, Irrationalismus und Antimodernismus“.[3]

Nationalsozialismus[Bearbeiten]

(1935)

1933 unterzeichnete Griese wie 87 weitere deutsche Schriftsteller das an Adolf Hitler gerichtete Gelöbnis treuester Gefolgschaft. Grieses eigentliche Erfolgszeit als Autor begann erst mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten und ihre Bündnispartner. "Nach 1933" wurde er "offiziell empfohlen."[4] Die von ihm propagierte „Einheit zwischen dem Blut und dem Boden“[5] als nationale Lebensgrundlage machte ihn zum wichtigen Vertreter der antizivilisatorischen Strömung innerhalb der NS-Literatur.

Nach der Umwandlung der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste zur "gesäuberten" Deutschen Akademie der Dichtung wurde im Mai 1933 Griese als neues Akademie-Mitglied berufen.[6] In der Folge erhielt und akzeptierte er nach Meinung des Literaturwissenschaftlers Karl Otto Conrady mehr Preise als jeder andere Schriftsteller im Dritten Reich.[7] Für 1937 und 1939 sind Beiträge Grieses auf Tagungen des NS-„Amts für Schrifttumspflege“ im Amt Rosenberg belegt. Der NSDAP trat er erst 1942 bei.[8]

Als er 1934 gemeinsam mit Konrad Beste den Lessingpreis erhalten sollte, begründeten die Preisrichter ihre Entscheidung damit, er stelle die "Doppelgestalt des deutschen Schicksals, das Schicksal 'Blud und Boden' und das Schicksal 'Krieg'" weltanschaulich wie künstlerisch auf einem Niveau "hoch über dem Durchschnitt der allgemeinen Heimat- oder Kriegsschriftstellerei" dar. Griese sei "wegweisend".[9] 1935 wurde er in parteiüberprüfte "Deutsche Führerlexikon" aufgenommen.[10]

Nach Mecklenburg kehrte Griese 1935 zurück. Der Reichsstatthalter und spätere Gauleiter Friedrich Hildebrandt veranlasste, dass ihm die mecklenburgische Landesregierung die Markower Mühle bei Parchim schenkte.[11]

Die Auflagenzahlen seiner Bücher stiegen in den 1930er Jahren auf mehrere hunderttausend, woran auch Sonderausgaben für die Wehrmacht einen großen Anteil hatten.[12] Am erfolgreichsten waren seine historische Erzählung Die Wagenburg (1935) und der „Roman eines starken Geschlechts“ Die Weißköpfe (1939). In dem Aufsatz Unsere Arbeit ist Glaube, erschienen in der „Schriftenreihe der NSDAP“, beschreibt er das dörfliche Leben als Modell für völkische Lebensgemeinschaft. Griese war 1936/37 Herausgeber der Mecklenburgischen Monatshefte.

1940 verlieh Adolf Hitler ihm die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft, die zweithöchste Auszeichnung für Künstler, die im Nationalsozialismus vergeben wurde.[13]

Nach Darstellung von Jutta Ditfurth[14] hatte Friedrich Griese 1936/1937 einige Monate lang eine "leidenschaftliche Affäre" mit Ingeborg Meinhof, der Tochter seines Freundes Johannes Guthardt und der Mutter von Ulrike Meinhof. „Als Griese nach einer Weile Werner Meinhof über die Beziehung informierte, kam es zu schrecklichen Auseinandersetzungen“, schreibt Jutta Ditfurth. Alois Prinz[15] erwähnt die „kurze, aber heftige Affäre“ ebenfalls, allerdings ohne Nennung des Namens Griese. Nach Angaben von Jutta Ditfurth hat Griese ihre gemeinsame Liebesgeschichte in seinem Roman Bäume im Wind (1937) verarbeitet.

Nach dem Ende des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Am 22. Juni 1945 wurde Griese aufgrund einer Anklage des Parchimer Kulturdezernenten Adolf Lentze von der deutschen Polizei verhaftet und dem sowjetischen NKWD übergeben. Zunächst wurde er im sogenannten GPU-Keller in Parchim festgehalten, dann am 6. Juli ohne Prozess und Urteil für fünf Monate in das Zuchthaus (Landesstrafanstalt) Alt-Strelitz verlegt. Von dort kam er in das sowjetische Speziallager Fünfeichen in Neubrandenburg, das er schwer erkrankt am 13. Februar 1946 verlassen konnte. Unmittelbar nach seiner Freilassung, die Griese dem Leiter der Informationsabteilung in der Sowjetischen Militäradministration für Mecklenburg-Westpommern, Oberst A. Serebriski, verdankte, wurde er am 22. und 25. Februar 1946 von russischen Ärzten in einem sowjetischen Straflazarett in Schwerin an einer Phlegmone operiert und am 6. März nach Parchim entlassen.[16] Obwohl sich Autoren wie Johannes R. Becher und Willi Bredel[17], der Philosoph Eduard Spranger[18] sowie der Publizist Rudolf Pechel[19] für seine Freilassung eingesetzt hatten, stand seine Vergangenheit zunächst einer Zukunft als Autor im Ostteil Deutschlands entgegen.

Schon 1935 bekam er auf Veranlassung des Reichsstatthalters und späteren Gauleiters Friedrich Hildebrandt von der mecklenburgischen Landesregierung das Grundstück Markower Mühle bei Parchim geschenkt.[20] Zu den Beschuldigungen nach 1945 gehörte auch, die vom Gauleiter erhaltene Markower Mühle sei unrechtmäßig vom Staat enteignet worden, wie er gewusst habe. Die Behauptung gilt als ungeklärt.[21] Die Mühle wurde ihm entzogen und dem FDGB übergeben, der dort ein Kindersanatorium einrichtete.[22] Das Grundstück wurde Griese 1954 rückübertragen und seine Enteignung 1945 als "unter falschen Voraussetzungen getroffen" korrigiert.[23] 1947 wurde Griese wieder entlassen, anschließend wechselte er nach Westdeutschland und zog dort nach Herrnburg bei Lübeck.[24] In der DDR wurde Grieses Unsere Arbeit ist Glaube von 1940 auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.[25] Dagegen konnte seine Erzählung Das Kind des Torfmachers von 1937 auch dort erscheinen (1955).

Er stellte sich in Westdeutschland um und vermied nun Blut-und-Boden-Bezüge. Seine alten Bücher und neue Werke erschienen ab 1947/48 zunächst weiter in zahlreichen Auflagen und Buchklub-Ausgaben. Bis Ende der 1960er Jahre war Griese in bundesdeutschen Schulbüchern zu finden. Dass Griese "einer der schlichtesten Köpfe unter den NS-Literaten" gewesen sei, habe ihm nun einen Vorteil verschafft, meint der Literaturwissenschaftler Stefan Busch unter Verweis auf ein Diktum von Günter Scholdt, denn Grieses Mangel an analytischer Kompetenz sei nun zu seinem Vorteil in eine höhere moralische Qualität umgedeutet worden.[26] 1960 wurde er in Lübeck zum Gründungspräsidenten der Fritz Reuter Gesellschaft e. V. bestimmt. Als dann mit der kulturellen Wende seit den ausgehenden 1960er Jahre dezidiert nationalsozialistische, völkische und national-konservative Verfasser aus den Lesebüchern und Sortimenten (abgesehen vom politisch einschlägigem Versandhandel) verschwanden, verschwand auch Griese.[27] Seine letzten beiden Bücher 1970 (Leben in dieser Zeit 1890–1968) und 1974 (Eure guten Jahre) wurden nurmehr in Kleinauflagen verlegt.

1964 kam es anlässlich der Verleihung des Mecklenburger Kulturpreises der Landsmannschaft Mecklenburg an Griese zu einer öffentlichen Auseinandersetzung über seine Aktivitäten im Nationalsozialismus. Der Literaturwissenschaftler Karl Otto Conrady kritisierte die Preisvergabe[28] Conrady kategorisierte ihn bei dieser Gelegenheit als Blut-und-Boden-Dichter. Griese entgegnete, er habe sich immer nur mit der „Zusammengehörigkeit zwischen dem Boden und all seinem Lebendigen und dem Menschen“ beschäftigt.“ Conrady verschweige, dass er darin „auch die stumme Kreatur, das Tier, und überhaupt alles Lebendige“ einbezogen habe.[29] Dessen ungeachtet gilt Griese inzwischen der Literaturgeschichte allgemein als exemplarischer Vertreter des rassistisch-antisemitischen Topos "Blut-und-Boden" in Deutschland.[30] „Rassismus lag Griese fern“, konstatierte jedoch Stefan Busch.[31] 1976 sieht ihn ein Standardwerk der Literaturwissenschaft gemeinsam mit Erwin Guido Kolbenheyer, Hanns Johst oder Wilhelm Grimm nurmehr als einen der Wegbereiter und Vertreter des "literarischen Nationalsozialismus".[32]

Griese akzeptierte seine Inhaftierung als Strafe für die von Deutschen begangenen Verbrechen, an denen auch er mitschuldig sei, da er, wie er bekundete, geschwiegen habe. „Damals ließ ich es dabei, es war ja nicht ich, der davon betroffen wurde. ... Demnach wird mir die Wiederholung der Lehre mit vollem Recht zuteil.“[33] Griese war, so schreibt Marcel Reich-Ranicki in seinem Nachruf, „kein Prophet des Nationalsozialismus, wohl aber sein williges Werkzeug“.[34]

Heute sind Grieses Bücher vergessen und nur noch antiquarisch erhältlich. Stefan Busch vertritt den Standpunkt, die Frage, ob Grieses Schriften "auch nur einen Satz wert" wären, könne inzwischen "klar verneint" werden.[35]

In seinem Geburtsort Lehsten sowie in Lübeck und Groß Grönau wurden nach der Wende Straßen nach Friedrich Griese benannt. Sein vormaliges Wohnhaus bei Parchim, die „Markower Mühle“, trägt seit 1990 ebenfalls seinen Namen.

Der Erlanger Theologe Karlmann Beyschlag (1923-2011) ist Friedrich Griese in dessen letzten Lebensjahren ein enger geistiger Wegbegleiter gewesen.[36] Beigesetzt wurde Griese auf dem Friedhof am Ratzeburger Dom. Die Ende 2009 aufgelassene Grabstätte wurde 2010 auf Initiative der Fritz Reuter Gesellschaft und mit finanzieller Unterstützung der privaten Jost-Reinhold-Stiftung wiederhergestellt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

In Lehsten, Möllenhagen, Groß Grönau bei Lübeck in Niedersachsen sind Straßen nach Griese benannt, in Parchim (Mecklemburg) bis zur Schließung 2012 trägt das Kindersanatorium Markower Mühle den Namen.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Feuer, 1921
  • Ur, 1922
  • Das Korn rauscht, 1923
  • Alte Glocken, 1925
  • Die letzte Garbe, 1927
  • Winter, 1927
  • Die Flucht, 1928
  • Sohn seiner Mutter, 1929
  • Tal der Armen, 1929
  • Der ewige Acker, 1930
  • Der Herzog, 1931
  • Das Dorf der Mädchen, 1932
  • Mensch, aus Erde gemacht, 1932
  • Der Saatgang, 1932
  • Das letzte Gesicht, 1934
  • Mein Leben, 1934
  • Die Wagenburg, 1935
  • Die Prinzessin von Grabow, 1936
  • Bäume im Wind, 1937
  • Das Kind des Torfmachers, 1937
  • Wind im Luch, 1937
  • Im Beektal singt es, 1938
  • Fritz Reuter, 1938
  • Die Weißköpfe, 1939
  • Johannes Gillhoff Ein Lebensbild, 1940
  • Die Dörfer der Jugend, 1947
  • Der Zug der großen Vögel, 1951
  • Der Wind weht nicht, wohin er will, 1960
  • Das nie vergessene Gesicht, 1962
  • So lange die Erde steht, 1965
  • Leben in dieser Zeit, 1970
  • Eure guten Jahre, 1974

Hörspiel[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Gerd Simon, "Art, Auslese, Ausmerze ..." etc. Ein bisher unbekanntes Wörterbuch-Unternehmen aus dem SS-Hauptamt im Kontext der Weltanschauungslexika des 3. Reichs (Publikationen der Gesellschaft für interdisziplinäre Forschung, Bd. 1), Tübingen 2000, S. 26, siehe: [1].
  2. Dazu siehe: Personenartikel Friedrich Griese in: Kulturportal Mecklenburg-Vorpommern, [2].
  3. Zit. nach: Lübecker Nachrichten, 2. Oktober 1970; FAZ, 3. Juni 1975; Stefan Busch: "Und gestern, da hörte uns Deutschland", Würzburg 1998, S. 55.
  4. Stefan Busch, "Und gestern, da hörte uns Deutschland, S. 37.
  5. Griese: Mein Leben. Von der Kraft der Landschaft. Berlin 1934, S. 64.
  6. Ernst Klee, Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt am Main 2007, S. 179.
  7. Karl Otto Conrady: Ein Disput um eine Preisverleihung an Friedrich Griese: sind wir wieder so weit?, in: ders.: Literatur und Germanistik als Herausforderung. Skizzen und Stellungnahmen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1974, S. 215–226, hier: 217f.
  8. Gerd Simon, "Art, Auslese, Ausmerze ..." etc. Ein bisher unbekanntes Wörterbuch-Unternehmen aus dem SS-Hauptamt im Kontext der Weltanschauungslexika des 3. Reichs (Publikationen der Gesellschaft für interdisziplinäre Forschung, Bd. 1), Tübingen 2000, S. 27, siehe: [3].
  9. Hanna Leitgeb, Der ausgezeichnete Autor: städtische Literaturpreise und Kulturpolitik in Deutschland 1926-1971, Berlin u. a. 1994, S. 125.
  10. Ernst Klee, Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt am Main 2007, S. 179.
  11. Ernst Klee, Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt am Main 2007, S. 179.
  12. Stefan Busch, "Und gestern, da hörte uns Deutschland", Würzburg 1998, S. 37.
  13. Gerd Simon, "Art, Auslese, Ausmerze ..." etc. Ein bisher unbekanntes Wörterbuch-Unternehmen aus dem SS-Hauptamt im Kontext der Weltanschauungslexika des 3. Reichs (Publikationen der Gesellschaft für interdisziplinäre Forschung, Bd. 1), Tübingen 2000, S. 27, siehe: [4].
  14. Jutta Ditfurth: Ulrike Meinhof. Die Biografie. Ullstein, Berlin 2007.
  15. Alois Prinz: ''Lieber wütend als traurig. Die Lebensgeschichte der Ulrike Marie Meinhof; Beltz und Gelberg, Weinheim 2003.
  16. Reinhard Rösler: Autoren, Debatten, Institutionen: literarisches Leben in Mecklenburg-Vorpommern 1945 bis 1952. 2003, S. 33ff, ISBN 978-3932696282
  17. Stefan Busch: "Und gestern, da hörte uns Deutschland", Würzburg 1998, S. 45.
  18. Friedrich Griese: Das Blut und der Boden. In: Die Zeit vom 24. Juli 1964, abgerufen am 14. September 2014
  19. Karl Otto Conrady: Weiter sind wir noch nicht. In: Die Zeit vom 24. Juli 1964, abgerufen am 14. September 2014
  20. Ernst Klee, Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt am Main 2007, S. 179.
  21. Stefan Busch, "Und gestern, da hörte uns Deutschland", Würzburg 1998, S. 43.
  22. Gerd Simon, "Art, Auslese, Ausmerze ..." etc. Ein bisher unbekanntes Wörterbuch-Unternehmen aus dem SS-Hauptamt im Kontext der Weltanschauungslexika des 3. Reichs (Publikationen der Gesellschaft für interdisziplinäre Forschung, Bd. 1), Tübingen 2000, S. 27, siehe: [5]
  23. Stefan Busch, "Und gestern, da hörte uns Deutschland“, Würzburg 1998, S. 43.
  24. Stefan Busch, "Und gestern, da hörte uns Deutschland", Würzburg 1998, S. 40.
  25. http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-g.html
  26. Zit. nach: Stefan Busch, "Und gestern, da hörte uns Deutschland", Würzburg 1998, S. 13.
  27. Stefan Busch, "Und gestern, da hörte uns Deutschland", Würzburg 1998, S. 21.
  28. Stefan Busch, "Und gestern, da hörte uns Deutschland", Würzburg 1998, S. 30.
  29. Das Blut und der Boden. Eine Antwort von Friedrich Griese, in: Die Zeit, 24.7.1964.
  30. Siehe z. B.: John London, Theatre Under the Nazis, Manchester 2000, S. 23; Hanna Leitgeb, Der ausgezeichnete Autor. Städtische Literaturpreise und Kulturpolitik in Deutschland 1926-1971, Berlin u. a. 1994, S. 125; Frits Boterman/Marianne Vogel, Nederland en Duitsland in het interbellum. Wisselwerking en contacten, Hilversum 2003, S. 168.
  31. Stefan Busch, "Und gestern, da hörte uns Deutschland", Würzburg 1998, S. 57.
  32. Horst Denkler, Karl Prümm, Die deutsche Literatur im Dritten Reich. Thesen - Traditionen – Wirkungen, Stuttgart 1976, S. 63.
  33. Zit. nach: Friedrich Griese: Der Wind weht nicht, wohin er will. Düsseldorf/Köln 1960, S. 95, 75.
  34. FAZ, 3. Juni 1975.
  35. Stefan Busch, "Und gestern, da hörte uns Deutschland", Würzburg 1998, S. 37.
  36. Karlmann Beyschlag: Über: "Eure guten Jahre". Berichte und Betrachtungen von Friedrich Griese. In: Carolinum. Historisch-literarische Zeitschrift Bd. 40.1974, Nr. 68/69. S. 70-73.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Otto Conrady: Ein Disput um eine Preisverleihung an Friedrich Griese: sind wir wieder so weit?; in: derselbe: Literatur und Germanistik als Herausforderung. Skizzen und Stellungnahmen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1974, ISBN 3-518-06714-1, S. 215–226.
  • Wolfgang Kaelcke: Parchimer Persönlichkeiten. Teil 2, 1997 (= Schriftenreihe des Museums der Stadt Parchim, Heft 5).
  • Stefan Busch: „Und gestern, da hörte uns Deutschland“. NS-Autoren in der Bundesrepublik. Kontinuität und Diskontinuität bei Friedrich Griese, Werner Beumelburg, Eberhard Wolfgang Möller und Kurt Ziesel. Königshausen u. Neumann, Würzburg 1998 (= Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte; 13), ISBN 3-8260-1395-6.
  • Annäherung an Friedrich Griese. Leben und Werk. Beiträge zum 1. Lehstener Literaturtag am 15. April 2000. Federchen Verlag, Neubrandenburg 2000, ISBN 3-910170-45-5.
  • Hans Sakowicz / Alf Mentzer: Literatur in Nazi-Deutschland. Ein biographisches Lexikon. Erweiterte Neuauflage. Europa Verlag, Hamburg/Wien 2002, ISBN 3-203-82030-7.
  • Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen: Friedrich Griese und seine Zeit im Lager Fünfeichen, Neubrandenburg 2012.

Weblinks[Bearbeiten]