Friedrich Gustav Lisco

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Friedrich Gustav Lisco (* 12. Februar 1791 in Brandenburg an der Havel; † 5. Juli 1866 in Berlin) war ein deutscher protestantischer Theologe.

Lisco studierte von 1811 bis 1812 an der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und der Berliner Universität, unter anderem bei Friedrich Schleiermacher, August Böckh und Johann Gottlieb Fichte. Ab 1814 wirkte er als Prediger in Berlin. Am 1. November 1839 wurde er zum Ehrendoktor der theologischen Fakultät der Berliner Universität ernannt.

Er gehörte zu den Gründern des Berliner Asylvereins für Obdachlose.

Sein Sohn war der Prediger Emil Gustav Lisco.

Werke[Bearbeiten]

  • Die Offenbarungen Gottes in Geschichte und Lehre nach dem Alten und Neuen Testament, Hamburg 1830
  • Die Parabeln Jesu (1832)
  • Das christliche Kirchenjahr (1834–35)
  • Biblische Betrachtungen über Johannes den Täufer, Berlin 1836
  • Die Herrlichkeit des zwölfjährigen Jesus, Berlin 1836
  • Paulus und Silas im Gefängnisse zu Philippi, Berlin 1836
  • Christenspiegel, Berlin 1837
  • Das christlich apostolische Glaubensbekenntnis, Berlin 1839
  • Katechismus der christlichen Lehre, Berlin 1839
  • Das Ceremonial-Gesetz des Alten Testamentes, Berlin 1842
  • Erbauet euch auf allerheiligsten Glauben, Berlin 1843
  • Die Wunder Jesu Christi : exegetisch-homiletisch bearbeitet. 2., verm. u. verb. Aufl. Berlin: Müller, 1844
  • Mittheilungen über die evangelischen Kirchen und Kirchen-Ministerien Berlins, Berlin 1845
  • Das wohlthätige Berlin, Berlin 1846
  • Das Alte Testament nach der deutschen Übersetzung Dr. Martin Luthers mit Anmerkungen, Einleitungen, einer Harmonie der vier Evangelien..., Berlin 1851
  • Die Bibel mit Erklärungen etc. (1852–53)
  • Zur Kirchengeschichte Berlins, Berlin 1857
  • Christliche Lehre, Berlin 1860
  • Einleitung in die Bibel (1861)
  • Zustände des sittlichen und kirchlichen Lebens in Berlin. Berlin: Lobeck, 1868 (Mikrofiche-Reproduktion: Paris: Bibliothèque Nationale, 1978)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]