Friedrich Hartjenstein (Architekt)

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Friedrich Hartjenstein (* 4. April 1881 in Peine; † nach 1941) (Vollständiger Name: Friedrich Wilhelm Hartjenstein. Vorname gelegentlich auch als Fritz angegeben) war ein deutscher Architekt in Hannover.

Friedrich Hartjenstein war der Sohn des Sekretärs der Hildesheimer Handwerkskammer. Nach dem Schulbesuch in Hildesheim studierte er an der Technischen Hochschule Hannover.[1]

Sein Sohn Lothar Hartjenstein (* 1908; † 7. Oktober 1994 in Düsseldorf) wurde ebenfalls Architekt und entwarf als SS-Untersturmbannführer im November 1942 einen Generalbebauungsplan für das Konzentrationslager Auschwitz.[2]

Werk[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Matrikel der Höheren Gewerbeschule, der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule zu Hannover 1881–1911. Band 2, Hahn 1988, ISBN 978-3-77525854-8, S. 718.
  2. Niels Gutschow: Ordnungswahn. Architekten planen im „eingedeutschten Osten“ 1939–1945. (= Bauwelt Fundamente, Bd. 115.) Birkhäuser, Basel 2001, ISBN 978-3-76436390-1, S. 191f.
  3. Satzung für den Denkmalbereich „Hindenburgstraße, Bad Oeynhausen“ vom 04.08.1983 (PDF; 713 kB), Stand Oktober 1991, abgerufen am 7. Juni 2010
  4. Architektenkammer Niedersachsen (Hrsg.): Architektur in Hannover seit 1900. Callwey, München 1981, ISBN 3-7667-0599-7, Objekt B 3.
  5. Martin Wörner, Ulrich Hägele, Sabine Kirchhof: Architekturführer Hannover. Reimer, Berlin 2000, ISBN 3-496-01210-2.
  6. Niedersächsische Volkszeitung vom 17. August 1936