Friedrich Jentzen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Friedrich Jentzen (* 13. Juni 1815 in Schwerin; † 17. Mai 1901 ebenda) war ein deutscher Maler und Lithograf.

Leben[Bearbeiten]

Friedrich Jentzen besuchte mit Unterstützung der Herzogin Helene von Orléans die Akademie von Berlin, wo er sich unter dem Dekorationsmaler Carl Wilhelm Gropius und dem Marinemaler Wilhelm Krause zum Architektur- und Landschaftsmaler ausbildete.

Dann begab er sich nach München und studierte drei Jahre lang Architektur und Ornamentik an der Münchner Akademie, gab Zeichenunterricht am Hof zu Schwerin und unternahm 1855 eine Studienreise nach Rom, wo er ein Bild des römischen Forums malte, dem im Lauf der Jahre eine Reihe anderer Architekturbilder, größtenteils aus Deutschland, folgte, die von korrekter Zeichnung, harmonischem Kolorit und trefflicher Beleuchtung sind.

Dahin gehören: der spätromanische Kreuzgang in Steingaden im südlichen Bayern, der Dom in Magdeburg, das (mehrmals wiederholte) Schloss in Schwerin, das Innere der Schlosskirche daselbst, das Innere des Doms in Güstrow, ein Kreuzgang bei Fackel- und Mondlicht, Waldlandschaft bei Moselhorn, Schlosshof zu Heidelberg, Korridor aus dem Rathaus zu Lübeck, Treppenhaus im Schloss zu Würzburg, Gerolstein im Eifelgebirge u. a.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Friedrich Jentzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt.

Um danach auf den Meyers-Artikel zu verweisen, kannst du {{Meyers Online|Band|Seite}} benutzen.