Friedrich Leuckart

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Friedrich Andreas Sigismund Leuckart (* 26. August 1794 in Helmstedt; † 25. August 1843 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Mediziner und Naturforscher.

Leben[Bearbeiten]

Leuckart studierte von 1812 bis 1816 Medizin an der Universität Göttingen und wurde dort 1813 Mitglied des Corps Brunsviga Göttingen.[1] 1823 wurde er Privatdozent und 1829 Professor an der Universität Heidelberg.

Leuckart wurde 1832 Professor der Physiologie, vergleichenden Anatomie und Zoologie an der Universität Freiburg im Breisgau. 1828 wurde Leuckart zum Mitglied der Leopoldina berufen. Sein Neffe war der Zoologe Rudolf Leuckart.

Werke[Bearbeiten]

  • Zoologische Bruchstücke, 1819–42, 3 Hefte
  • Versuch einer naturgemäßen Eintheilung der Helminthen, Heidelberg 1827;
  • Einleitung in die Organiatrik und insbesondere die Zoïatrik oder Thierarzneikunde : für Vorlesungen über Thierarzneikunde und als Vorbereitung zum Studium derselben : nebst Angabe der wichtigeren allgemeinen, teutschen und ausländischen, thierarzneilichen Schriften. Heidelberg: Winter, 1832;
  • Allgemeine Einleitung in die Naturgeschichte. Stuttgart: E. Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung, 1832;
  • Über die Verbreitung der übriggebliebenen Reste einer vorweltlichen organischen Schöpfung, Freiburg i.Br. 1835;
  • Untersuchung über das Zwischen-Kieferbein des Menschen in seiner normalen und abnormen Metamorphose : ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des Menschen nebst Betrachtungen über das Zwischenkieferbein der Thiere. Stuttgart: Schweizerbart, 1840.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1960, 40, 13.