Friedrich Martin Berwerth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Friedrich Martin Berwerth (* 16. November 1850 in Schäßburg, Siebenbürgen; † 22. September 1918 in Wien) war ein österreichischer Mineraloge und Petrograph.

Berwerth, der Sohn eines Apothekers, studierte in Wien und Graz Chemie und wurde 1873 an der Universität Heidelberg promoviert. Danach war er Assistent am mineralogisch-petrographischen Institut der Universität Wien bei Gustav Tschermak, der ihn auch ins k.k. Hof-Mineralienkabinett holte, dem späteren Naturhistorischen Hofmuseum. 1897 wurde er Leiter der petrographisch-mineralogischen Abteilung und 1905 Direktor des k. k. Naturhistorischen Hofmuseums. 1918 ging er in den Ruhestand. Gleichzeitig wurde er nach der Habilitation in Petrographie (1888) im Jahr 1894 außerordentlicher und 1907 ordentlicher Professor an der Universität Wien.

Er hatte den Hofrat-Titel.

In späteren Jahren befasste er sich vor allem mit Meteoriten.

1901 gründete er mit Friedrich Becke die Wiener Mineralogische Gesellschaft. Auf seine Initiative wurde 1908 die Deutsche Mineralogische Gesellschaft gegründet.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]