Friedrich Schwindl

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Friedrich Schwindl (* 3. Mai 1737 in Amsterdam; † 7. August 1786 in Karlsruhe) war ein niederländischer Komponist und Musiker.

Leben[Bearbeiten]

Friedrich Schwindl war als Violinist, Flötist, Pianist, Dozent und Komponist tätig. 1763 traf er den jungen Mozart in Brüssel. Unter anderem war er Konzertmeister des Markgrafen von Wied-Runkel, am Hofe von Colloredo und 1770 am Hof von Wilhelm V. in Den Haag. Im Jahr 1776 ließ er sich in Genf nieder, wo er eine Musikschule gründete. 1780 zog er nach Karlsruhe, wo er bis zu seinem Tod als Konzertmeister der Markgräflich Badischen Hofkapelle arbeitete und für diese zwei Singspiele schrieb.

Seine Werke waren seinerzeit sehr in Mode und wurden von Johann Nepomuk Hummel in Amsterdam herausgegeben. Er schrieb unter anderem Sinfonien im Stil der Mannheimer Schule, Kammermusik, Vokalduette und Trios sowie Oratorien und verschiedene Chorwerke. Die Singspiele Die drei Pächter (1778) und Das Liebesgrab (1779) wurden beide in Mühlhausen aufgeführt.

Werke[Bearbeiten]

  • Trios
    • 24 Menuette für 2 Violinen und Bass
  • Quartette
    • 6 Streichquartette, op.7
    • 6 Quintette für 2 Flöten, 2 Violinen und Cembalo
  • Konzerte
    • Flötenkonzert D-Dur
  • Sinfonien
    • Symphonie périodique
  • Singspiele
    • „Die drei Pächter" (1778)
    • „Das Liebesgrab" (1779)

Weblinks[Bearbeiten]

biografische Angaben