Friedrich Wilhelm Helwing

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Friedrich Wilhelm Helwing

Friedrich Wilhelm Helwing (* 1758 in Lemgo; † 1833) war ein lippischer Diplomat und Politiker.

Friedrich Wilhelm Helwing war Sohn des Lemgoer Gymnasialdirektors Christian Friedrich Helwing (1725–1800) und Schwager des preußischen Staatsmannes Christian Wilhelm von Dohm. Er war der erste Kommissar der 1786 gegründeten Lippischen Leihekasse. Dieses Amt übte 30 Jahre lang aus.[1]

Friedrich Wilhelm Helwing war Diplomat des Fürstentums Lippe. Bei den Verhandlungen zur Gründung des Deutschen Bundes auf dem Wiener Kongress vertrat Regierungsrat Helwig Lippe-Detmold. Die Deutsche Bundesakte trägt seine Unterschrift. Friedrich Wilhelm Helwing vertrat 1816 bis 1818 die Fürstentümer Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen, beide Reuß (ältere und jüngere Linie), Liechtenstein, Lippe-Detmold, Schaumburg-Lippe und Waldeck beim Bundestag und nahm deren Kuriatstimme wahr.

Von 1829 bis 1832 war er Staatsminister des Fürstentums Lippe.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Über uns, Sparkasse Paderborn-Detmold, abgerufen am 27. August 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Friedrich Wilhelm Helwing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Lippischer Gesandter beim Deutschen Bund
1816–1818
Friedrich von Leonhardi