Friedrich Wilhelm Rauschenberg

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Friedrich Wilhelm Rauschenberg (* 1. Dezember 1853 in Bremen; † 28. September 1935 in Bremen) war ein deutscher Architekt.

Biografie[Bearbeiten]

Rauschenberg war der Sohn eines Baumeisters. Er absolvierte das Alte Gymnasium in Bremen und studierte ab 1852 Architektur.

1882 eröffnete er ein Büro in Bremen am Rutenhof. Er plante viele, oft aufwendige, Wohn- und Geschäftshäuser im Stil der Neorenaissance. 1881/82 plante er mit viel Zierrat die Wettersäulen, die am Bischofstor, an der Rembertistraße und im Fedelhören in Bremen Aufstellung fanden und die 1958 abgebrochen wurden. Nach seinen Plänen entstand die Bremer Gewerbebank in der damaligen Kaiserstraße. Für den Bremer Bürgerpark entwarf er die Rickmers- und die Niemannbrücke. Das 1889/90 von Johann Georg Poppe entworfene Parkhaus (1907 durch Feuer zerstört) führte er aus.

Ab 1893 arbeitete er in München und danach in Karlsruhe. 1903 kehrte er nach Bremen zurück und war mit Andreas Heinrich Wilhelm Müller Teilhaber eines Architektenbüros. Das Büro plante und baute Wohn-, Miet- und Landhäuser u. a. von 1905 bis 1907 im Jugendstil das Ensemble Wiener Hof an der Weberstraße Nr. 7 bis 21. Er war in dieser Zeit auch stadtplanerisch tätig. Er soll auch Regierungsbaumeister gewesen sein.

Literatur[Bearbeiten]