Friedrich von Baden-Durlach

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Friedrich von Baden-Durlach, Gemälde von Johann Rudolf Huber, um 1715.

Friedrich Erbprinz von Baden-Durlach (* 7. Oktober 1703; † 26. März 1732) verstarb vor seinem Vater und kam deshalb nie zur Regierung in Durlach. Er war der Vater des späteren Grossherzogs Karl Friedrich.

Leben[Bearbeiten]

Friedrich war der zweite Sohn von Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach und der Magdalena Wilhelmine von Württemberg (* 7. November 1677; † 30. Oktober 1742), der Tochter des Herzogs Wilhelm Ludwig von Württemberg. Nach dem frühen Tod seines älteren Bruders Karl Magnus (1701-1712) wurde er Erbprinz. Sein Vater sorgte für eine gute Ausbildung und schickte ihn auf ausgedehnte Reisen nach Frankreich, Holland und England. 1724 wurde er zum Oberst der schwäbischen Kreistruppen ernannt und 1728 zum Generalwachtmeister. Während einer Reise seines Vaters 1729 nach Holland übernahm Friedrich dessen Vertretung. Friedrich hatte eine schwache Konstitution und starb an einer „heftigen Brustkrankheit“[1] – vermutlich Lungentuberkulose.

Ehe und Nachkommen[Bearbeiten]

Friedrich heiratete am 3. Juli 1727 Anna Charlotte Amalie von Nassau-Dietz-Oranien (* 13. Oktober 1710; † 17. September 1777), die Tochter des Prinzen Wilhelm Friso von Nassau-Dietz-Oranien. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, Karlsruhe 1764–1770, Bd. 5, S. 160 - 172

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. s. Sachs S. 170

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Friedrich von Baden-Durlach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, Karlsruhe 1764–1770, Bd. 5 (Online in der Google-Buchsuche)