Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen

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Prinz Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen

Friedrich Eugen Johann Prinz von Hohenzollern-Sigmaringen (* 25. Juni 1843 auf Schloss Inzigkofen; † 2. Dezember 1904 in München) war Mitglied des Hauses Hohenzollern-Sigmaringen und preußischer General der Kavallerie.

Leben[Bearbeiten]

Er war der vierte Sohn des Fürsten Karl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen und der Prinzessin Josephine (1813–1900), Tochter des Großherzogs Karl von Baden. Ende September 1859 folgte der Wechsel nach Bonn, wo der Prinz seine Ausbildung abschloss. In den Jahren 1861 bis 1864 unternahm Friedrich längere Reisen nach Österreich, Italien, in die Schweiz sowie nach England. In den 1860er und 1870er Jahren schlossen sich weitere Reisen nach Italien, Ägypten und Griechenland an.

Im Herbst 1862 begann Prinz Friedrich Eugen seine militärische Karriere in der preußischen Armee. Sein erster Verband war das in Düsseldorf stationierte Westfälische Ulanenregiment Nr. 5, dem er als Leutnant zugeteilt wurde. Mit diesem Verband nahm er 1866 auch am preußisch-österreichischen Krieg teil. Mit der Versetzung zum 1. Garde-Dragonerregiment und der Beförderung zum Rittmeister war im Frühjahr 1870 der Umzug Friedrichs nach Berlin verbunden. Bereits wenige Monate später wurde der Verband nach Westen verlegt und nahm am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teil.

Fürst Karl Anton dachte darüber nach, ob nicht nur sein ältester Sohn Leopold, sondern auch Friedrich für die spanische Thronkandidatur in Frage käme. Leopold zeigte anfangs kaum Interesse, da auch seine Frau, die Portugiesin Antonia (1845–1913), schon aus Patriotismus dies ablehnte. Königin Victoria und Kaiser Wilhelm I. waren eher skeptisch. Karl Antons Hoffnung auf Friedrich erwies sich als irrig. Karl meldete dem Kaiser Wilhelm I.: “Prinz Friedrich bestände mit aller Entschiedenheit auf Ablehnung gegen Annahme der Spanischen Krone”.[1]

Familie[Bearbeiten]

Am 21. Juni 1879 heiratete er in Regensburg Prinzessin Louisa von Thurn und Taxis (1859–1948), Tochter von Erbprinz Maximilian Anton (1831–1867) und der Herzogin Helene in Bayern (1834–1890), einer Nichte der Kaiserin Elisabeth von Österreich. Das Paar hatte keine Kinder. In der Familie galt Friedrich als ruhig, fast phlegmatisch, doch auch klug, herzlich und witzig.

Er wurde am 6. Dezember 1904 in der Erlöserkirche in Sigmaringen beigesetzt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Helene in Bayern - Prinzessin Luisa

Siehe auch[Bearbeiten]