Friesisch-Gesetz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zweisprachiges Ortsschild Deutsch/Friesisch in Niebüll
Basisdaten
Titel: Gesetz zur Förderung des Friesischen im öffentlichen Raum
Kurztitel: Friesisch-Gesetz
Abkürzung: FriesischG
Art: Landesgesetz
Geltungsbereich: Schleswig-Holstein
Rechtsmaterie: Verwaltungsrecht
Fundstellennachweis: GS Schl.-H. II, Gl.Nr. 188-1
Erlassen am: 13. Dezember 2004
(GVOBl. Schl.-H. S. 481)
Inkrafttreten am: 24. Dezember 2004
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Friesisch-Gesetz (Friesisch: Friisk Gesäts; Gesäts fort stipen foont friisk önj e öfentlikhäid; deutsch: Gesetz zur Förderung des Friesischen im öffentlichen Raum – FriesischG [1]) ist ein vom Südschleswigschen Wählerverband (SSW) und vor allem vom Landtagsabgeordneten Lars Harms eingebrachtes und am 11. November 2004 vom Landtag Schleswig-Holstein verabschiedetes Gesetz, das unter anderem folgende Punkte regelt:

  • Friesisch ist im Kreis Nordfriesland und auf Helgoland (Kreis Pinneberg) neben Deutsch die zweite im Amtsgebrauch zugelassene Sprache
  • das Bekenntnis zur friesischen Volksgruppe ist frei
  • Friesische Sprachkenntnisse werden bei der Einstellung in den öffentlichen Dienst berücksichtigt
  • Beschilderung an Gebäuden kann zweisprachig sein
  • Die Farben und das Wappen der Friesen können im Kreis Nordfriesland neben den Landesfarben und dem Landeswappen verwendet werden. Die friesischen Farben sind Gold-Rot-Blau. (§5)
  • Ortstafeln können zweisprachig angefertigt werden

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Friesisch-Gesetz – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Friesisch-Gesetz auf Wikisource
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!