Fritz Bleiweiß

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Fritz Bleiweiß (* 27. November 1911 in Berlin; † 27. Juni 1989 in Forchheim) war ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der in den 1930er Jahren im 50-km-Gehen erfolgreich war.

Bleiweiß hatte bei den Europameisterschaften 1934 in Turin aufgegeben. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin belegte er Platz sechs in 4:36:48,4 h, der schnellsten Zeit, die er je erreichte. Bei den Europameisterschaften 1938 in Paris erreichte er nach 4:45:24,0 h den vierten Platz.

Auf seiner Spezialstrecke über 50 Kilometer wurde Bleiweiß zweimal Deutscher Meister: 1936 und 1940. 1949 konnte er sich als Zweitplatzierter letztmals ganz vorn einreihen. 1947 siegte Bleiweiß bei den Deutschen Meisterschaften im 25-km-Gehen.

Fritz Bleiweiß gehörte in den 1930er Jahren dem Verein Berliner Athletik-Klub an, später startete er auch für den MTV Braunschweig.[1] In seiner Wettkampfzeit war er 1,75 m groß und 75 kg schwer.

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Leichtathletik - Deutsche Meisterschaften (50km Gehen - Herren) auf sport-komplett.de, abgerufen am 23. August 2013.