Fritz Dopfer

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Fritz Dopfer Ski Alpin
Fritz Dopfer im Januar 2008
Fritz Dopfer im Januar 2008
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland (seit 2007)
OsterreichÖsterreich Österreich (bis 2007)
Geburtstag 24. August 1987
Geburtsort InnsbruckÖsterreich
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Verein SC Garmisch
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
Bronze Schladming 2013 Mannschaft
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 28. Oktober 2007
 Gesamtweltcup 11. (2012/13, 2013/14)
 Riesenslalomweltcup 7. (2011/12, 2013/2014)
 Slalomweltcup 7. (2012/13, 2013/14)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 2 1
 Slalom 0 1 1
letzte Änderung: 26. Oktober 2014

Fritz Dopfer (* 24. August 1987 in Innsbruck) ist ein österreichisch-deutscher Skirennläufer. Er ist auf die Disziplinen Riesenslalom und Slalom spezialisiert. Dopfer ist ausgebildeter Zollwachtmeister und gehört dem Skiteam der deutschen Bundeszollverwaltung an.

Biografie[Bearbeiten]

Dopfer wurde als Sohn ausgebildeter Skilehrer geboren. Er besitzt die Staatsbürgerschaften Österreichs und Deutschlands, da sein Vater Deutscher und seine Mutter Österreicherin ist. Seine Kindheit verbrachte er zunächst im bayerischen Schongau. Als er zehn Jahre alt war, zogen die Eltern mit ihm nach Tirol, wo er sich zu einem talentierten Nachwuchsskifahrer entwickelte. Dopfer besuchte das Skigymnasium in Stams, das er 2007 mit der Matura abschloss. Er wurde in den B-Kader des Österreichischen Skiverbandes aufgenommen und bestritt sechs Rennen im Europacup. In seiner Altersklasse Jugend II wurde er 2006 österreichischer Juniorenmeister im Slalom und 2007 im Riesenslalom.[1] Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2007 in Altenmarkt-Zauchensee fuhr er im Slalom und im Riesenslalom jeweils auf den siebten Platz, in der Kombination wurde er Fünfter.

Im Frühjahr 2007 wechselte Dopfer zum Deutschen Skiverband. Mit diesem Schritt versprach er sich bessere Entwicklungschancen. Zum Auftakt der Saison 2007/2008 feierte Dopfer in Sölden sein Weltcupdebüt, verfehlte aber mit Rang 51 die Qualifikation für den Finaldurchgang. Im Januar 2008 folgte mit dem zweiten Platz im Europacup-Riesenslalom in Hinterstoder der erste Podestplatz im Europacup. In der Saison 2010/2011 erreichte er drei zweite Plätze und damit Rang drei in der Riesenslalomwertung und Platz vier im Europacup-Gesamtklassement.

Im März 2009 wurde Dopfer Deutscher Meister im Slalom und ein Jahr später Deutscher Meister im Riesenslalom. Am 30. Januar 2010 fuhr er beim Riesenslalom in Kranjska Gora auf Platz 17 und gewann damit erstmals Weltcuppunkte. Das beste Weltcupergebnis in der folgenden Saison 2010/2011 war ein zwölfter Platz im Riesenslalom von Kranjska Gora. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen, seinem ersten Großereignis, wurde er als jeweils bester Deutscher 15. im Riesenslalom und 21. im Slalom. Am Ende der Saison 2010/2011 wurde er zum zweiten Mal Deutscher Slalommeister. Am 4. Dezember 2011 erzielte Dopfer seine erste Podestplatzierung im Weltcup, als er in Beaver Creek im Riesenslalom auf den dritten Platz fuhr. Es war der erste Weltcup-Podestplatz eines deutschen Läufers in dieser Disziplin seit Tobias Barnerssoi am 8. Januar 1994. Ebenfalls Dritter wurde Dopfer fünf Wochen später beim Lauberhornslalom in Wengen. Damit kam er in der Saison 2011/2012 erstmals unter die besten zehn im Slalom- und Riesenslalomweltcup sowie die besten 20 im Gesamtweltcup. Beim Riesentorlauf in Adelboden am 12. Januar 2013 wurde er Zweiter und landete damit abermals auf dem Podest.

Bei der Weltmeisterschaft 2013 in Schladming konnte Dopfer mit Bronze im Mannschaftswettbewerb seine erste WM-Medaille gewinnen. Im Jahr darauf qualifizierte er sich erstmals für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen und erreichte bei den Wettkämpfen in Rosa Chutor den vierten Platz im Slalom, wobei er nur fünf Hundertstelsekunden hinter Bronzemedaillengewinner Henrik Kristoffersen zurücklag. Kurz danach wurde er beim Weltcuptorlauf von Kranjska Gora Zweiter. Zum Auftakt der Saison 2014/2015 wurde Dopfer erneut Zweiter beim Riesenslalom von Sölden.

Privates[Bearbeiten]

Dopfer ist seit 2012 mit der Skirennläuferin Lena Dürr liiert.[2]

Erfolge[Bearbeiten]

Fritz Dopfer im Riesenslalom (2008)

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

Europacup[Bearbeiten]

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fritz Dopfer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Medaillengewinne von Fritz Dopfer bei österreichischen Juniorenmeisterschaften. ÖSV-Siegertafel, abgerufen am 9. Dezember 2011.
  2. Dürr & Dopfer - die Liebesabfahrt! tz, 22. Oktober 2013, abgerufen am 16. Dezember 2014.