Fritz Koenig

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Bildhauer Fritz Koenig. Zu anderen Personen siehe Fritz König.
„Große Säulenkaryatide“ (1967) in Braunschweig

Fritz Koenig (* 20. Juni 1924 in Würzburg) ist ein deutscher Bildhauer.

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Leben und Werk [Bearbeiten]

Koenig wurde 1924 In Würzburg geboren, 1930 zog er nach Landshut. Von 1946 bis 1952 studierte er an der Kunstakademie München Bildhauerei bei Anton Hiller. 1959 nahm er an der documenta II in Kassel teil, 1964 an der documenta III. 1964 wurde er als Professor für Plastisches Gestalten an die Technische Hochschule München berufen, wo er bis 1992 an der Ausbildung der Architekten mitwirkte.[1] Er lebt und arbeitet seit 1961 auf einem Vollblutaraber-Gestüt in Ganslberg bei Landshut.

Zum Teil sind seine Skulpturen aus einfachen geometrischen Figuren aufgebaut. Faszinierend, aber auch bedrückend, sind seine menschlichen Darstellungen. Der Kopf ist eine einfache Stahlkugel, der Torso wird durch wenige zylindrische Stäbe gebildet. Sein Entwurf für das Berliner Holocaust Mahnmal zeigt diese stilisierten Köpfe und Knochen aufgeschüttet zu einem Wall.

Die beschädigte Sphere im New Yorker Battery Park

In die Schlagzeilen kam Fritz Koenig nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wegen der von ihm 1967-1971 geschaffenen großen Kugelkaryatide. Die goldene Kugel mit dem Werknamen The Sphere überstand schwer beschädigt den Einsturz der Türme des World Trade Centers. Im Inneren der aufgerissenen Kugel wurden unter anderem Wrackteile der in die Türme gestürzten Flugzeuge gefunden. Am 11. März 2002 wurde die Skulptur als temporäres Mahnmal im New Yorker Battery Park aufgestellt.

Koenig ist der Stifter des Landshuter Skulpturenmuseums im Hofberg.

Bedeutende Werke [Bearbeiten]

Auszeichnungen [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Fritz Koenig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fotos [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Fritz Koenig wird 80 Jahre, Pressemitteilung der TU München

Weblinks [Bearbeiten]