From Dusk Till Dawn 3 – The Hangman’s Daughter

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Filmdaten
Deutscher Titel From Dusk Till Dawn 3 – The Hangman’s Daughter
Originaltitel From Dusk Till Dawn 3: The Hangman’s Daughter
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2000
Länge 94 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie P.J. Pesce
Drehbuch Álvaro Rodríguez
Produktion Michael S. Murphey
Gianni Nunnari
Meir Teper
Musik Nathan Barr
Kamera Michael Bonvillain
Schnitt Lawrence A. Maddox
Besetzung

From Dusk Till Dawn 3 ist das 2000 entstandene Prequel des Kultfilms From Dusk Till Dawn und seines Nachfolgers From Dusk Till Dawn 2 – Texas Blood Money. Dieser dritte Teil, mit dem Untertitel The Hangman’s Daughter, wurde jedoch (wie schon Teil 2) nur auf Videokassette und DVD veröffentlicht; in Deutschland allerdings erst im Juni 2004. Er spielt handlungstechnisch etwa 100 Jahre vor dem Original. Der Film erzählt vom Ursprung einiger der Vampir-Charaktere, die bereits aus From Dusk Till Dawn weitgehend bekannt sind.

Handlung[Bearbeiten]

1913 ist der amerikanische Journalist und Schriftsteller Ambrose Bierce auf dem Weg, um sich dem Revolutionär Pancho Villa anzuschließen. In einer mexikanischen Kleinstadt im Bundesstaat Chihuahua wird er Zeuge der Geschehnisse rund um Johnny Madrid, einen lokalen Räuberhauptmann, der mit Hilfe von Cathrine Reece, die seine Schülerin werden möchte, seinem bereits wartenden Henker entwischen kann – und obendrein dessen bildhübsche Tochter Esmeralda gleich mitnimmt. Madrid und Esmeralda verbindet eine unsichere Liebesbeziehung. Unter der Leitung des Scharfrichters macht der Mob danach Jagd auf den entflohenen Banditen und seine Bande. Diese wiederum überfallen auf Anraten Reeces die Kutsche von Bierce und dem gläubigen Ehepaar Newlie. Trotz der Enttäuschung darüber, dass Bierce nichts Wertvolles bei sich trägt, lassen sie die drei – und Reece – am Leben. Kurze Zeit später ist Madrid vom Nachwuchsoutlaw jedoch so genervt, dass er sie aufhängt. Sie wird jedoch einige Zeit später vom Mob des Henkers gerettet. Nach und nach treffen sämtliche Protagonisten im Heiligtum der Vampir-Königin Quixtla ein. Die Vampirin will Esmeralda in die Halbwesen-Prinzessin Santanico Pandemonium transformieren, was ihr nach einem langen Kampf, bei dem die Newlies, der Henker und die meisten Outlaws sterben, auch gelingt. Trotzdem können Bierce und Madrid scheinbar fliehen.

Ein Nachspann zeigt den ungealterten Bierce in einer modernen Bar, wie er einer genervten Urlaubsbekanntschaft das Herz herausreißt, um zu beweisen, dass es Vampire gibt. Der Epilog lässt den Schluss zu, dass dies der letzte Teil des From Dusk Till Dawn - Epos bleiben wird, denn das Thema "mexikanische Huren-Vampire" sei jetzt ausführlich genug behandelt.

Trivia[Bearbeiten]

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Der Film besitzt große strukturelle Ähnlichkeit mit From Dusk Till Dawn: Flüchtige Outlaws überfallen drei Zivilisten, worunter ein gescheiterter Prediger ist. Es gibt eine Reise durch die mexikanische Wüste, bis sie zu einem abgelegenen Lokal kommen, das in Wahrheit ein alter aztekischer Tempel ist. Das Lokal wird von Vampiren betrieben und ist ein Sündenpfuhl, in dem es allerlei Ausschweifungen gibt. Der Barman, natürlich auch ein Vampir, ist immer noch bzw. war schon immer derselbe. Es kommt zu einer wüsten Gemetzelorgie im Hauptraum. Es gelingt den Protagonisten mithilfe eines selbstgebauten Kreuzes sich in einem Kellerraum zu verschanzen. Am Schluss gibt es nur zwei Überlebende.
In Übereinstimmung mit den beiden Vorgängerfilmen ist die Bar der Vampire von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen geöffnet. Diese Öffnungszeiten sind nach wie vor auf Englisch angeschrieben ("Open From Dusk Till Dawn"), obwohl die Bar diesmal nicht "Titty Twister" sondern "La Tetilla del Diablo" heißt.
Darüber hinaus verweist der Film noch auf andere Western-Filme. So deuten die automatischen Pistolen des Outlaws Madrid auf den Outlaw Silence aus Sergio Corbuccis Leichen pflastern seinen Weg und die Szenen, in denen Reece Madrid vom Galgen schießt bzw. Madrid Reece auf dem Wüsten-Friedhof aufhängt, zitieren Sergio Leones Zwei glorreiche Halunken.

Kritik[Bearbeiten]

„Stimmige Horrorkomödie, die das Sujet der beiden Vorgängerfilme [...] in die Vergangenheit verlagert, was die Nähe zum Western noch augenfälliger macht. Ein Genre-Mix voller Zitate und expliziter Splatter-Effekte.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. From Dusk Till Dawn 3 – The Hangman’s Daughter im Lexikon des Internationalen Films