Frontier Airlines

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Frontier Airlines
Frontier airlines logo14.png
Airbus A319-100 der Frontier Airlines
IATA-Code: F9
ICAO-Code: FFT
Rufzeichen: FRONTIER
Gründung: 1994
Sitz: Denver,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Unternehmensform: Incorporation
Leitung: Bryan Bedford (CEO)
Vielfliegerprogramm: EarlyReturns
Flottenstärke: 54 (+ 80 Bestellungen)
Ziele: National und kontinental
Webseite: frontierairlines.com

Frontier Airlines ist eine US-amerikanische Billigfluggesellschaft mit Sitz in Denver.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ursprüngliche Frontier Airlines hatte ihre Basis am damaligen Stapleton International Airport in Denver. Die 1985 erfolgte Übernahme durch People Express missglückte und zwang die vereinigten Fluggesellschaften kurz darauf zu einer Fusion mit Continental Airlines.

1994 gründeten ehemalige Frontier-Manager das Nachfolgeunternehmen. Wie beim Vorgänger setzte man zunächst auf eine Flotte von bis zu fünf Boeing 737-Jets, mit April 2005 wurde jedoch der vollständige Wechsel zu Airbus-Maschinen der Typen Airbus A319 und Airbus A318 vollzogen. Frontier Airlines war Erstkunde für den Airbus A318 im Jahr 2003 und besaß bis zu neun Flugzeuge dieses Baumusters.

Am 10. April 2008 meldete Frontier Airlines Insolvenz unter Chapter 11 an, der Flugbetrieb wurde aber unter Gläubigerschutz weitergeführt.[1] Am 13. August 2009 gewann Republic Airways Holdings den Bieterwettstreit um Frontier Airlines. Diese war seither und bis September 2013 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Republic Airways Holdings und verließ im Herbst 2009 den Gläubigerschutz unter Chapter 11.[2]

Im Sommer 2013 musterte Frontier Airlines ihre letzten Exemplare des Airbus A318-100 aus.[3]

Im September 2013 verkaufte die bisherige Eigentümerin Republic Airways Holdings Frontier an den Investor Indigo.[4]

Flugziele[Bearbeiten]

Von ihrem Heimatflughafen Denver International Airport aus bietet Frontier Flüge innerhalb der Vereinigten Staaten, beispielsweise nach Fort Lauderdale, Indianapolis, Sacramento und Boston, sowie nach Mexiko und Costa Rica an.

Flotte[Bearbeiten]

Ein Airbus A320-200 der Frontier Airlines

Mit Stand Juli 2014 besteht die Flotte der Frontier Airlines aus 54 Flugzeugen[3]:

Bestellungen[5]

Trivia[Bearbeiten]

  • Gemäß ihrem Slogan A Whole Different Animal haben Frontier-Maschinen Bilder von unterschiedlichen Wildtieren auf dem Leitwerk. Grundsätzlich wurden Arten ausgewählt, die entweder in den Rocky Mountains heimisch sind oder in den angeflogenen Gegenden vorkommen. Jedes Tier trägt einen symbolischen Namen (z.B. Grizwald the Grizzly) und es werden jedem Vertreter ganz besondere Eigenschaften zugeordnet. Die besten Tieraufnahmen wurden in Wettbewerben ausgewählt und auf dem Leitwerk angebracht. In der Anfangsphase trugen die Boeing 737-200 der Gesellschaft zwei verschiedene Tiere auf jeder Seite. Diese suggerierten in der Anfangsphase der damals jungen Fluggesellschaft nicht ganz unbeabsichtigt eine größere Flotte.
  • Viele Flugzeuge von Frontier Airlines sind mit einem System zur Internetnutzung an Bord von Gogo Inflight Internet ausgestattet, wodurch auch während eines Fluges – zur Zeit jedoch nur innerhalb der USA – das Surfen im Internet gegen eine Gebühr möglich ist.[6]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Märkische Oderzeitung zur Insolvenz
  2. Frontier Airlines – Restructure Information (englisch) 16. September 2009
  3. a b ch-aviation.com - Frontier Airlines (englisch) abgerufen am 16. Juli 2014
  4. austrianaviation.net - Republic ist "Fass ohne Boden" los 2. Oktober 2013
  5. airbus.com - Order and Deliveries "Republic Airways Holdings" (englisch) abgerufen am 10. Juli 2013
  6. Gogoair.com Teilnehmende Fluggesellschaften, abgerufen am 4. Januar 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frontier Airlines – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien