Frontier Crimes Regulation

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Die Frontier Crimes Regulation (FCR, deutsch Grenzkriminalitätsverordnung) ist Teil des Rechtssystems in Pakistan bzw. Afghanistan.

Geschichte[Bearbeiten]

Diese Regelungen zur Justiz und zum Recht wurden 1872 bzw. 1901 vom britischen Parlament durch die britische Kolonialmacht eingeführt. Es erlaubt noch heute (2010) verwaltungsrechtliche Ermessensentscheidungen und die Anwendung von Gewohnheitsrecht.[1] In Pakistan wurde diese Verordnung erst in den letzten Jahren leicht abgewandelt[2]. Sie besitzt jedoch in den von Islamabad aus verwalteten Stammesgebieten (Federally Administrated Tribal Areas, FATA) sogar bis heute Gültigkeit[3].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.mpil.de/ww/de/pub/forschung/forschung_im_detail/glob_wisstransf/pakistan/projekte/justiz_in_den_stammesgebieten.cfm
  2. http://www.nzz.ch/hintergrund/dossiers/pakistan_musharraf_wahlen/bhutto_pakistan_exil/pakistans_stammesgebiete__ein_schwelender_unruheherd_1.707184.html
  3. http://www.mgfa-potsdam.de/html/einsatzunterstuetzung/downloads/schetter.pdf?PHPSESSID=e966c0924ea685d196f2193c5dbf61f2