Fußball-Bayernliga

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Bayernliga
Verband Bayerischer Fussballverband.svg Bayerischer Fußball-Verband
Erstaustragung 1945/46
Hierarchie 5. Liga
Mannschaften 36
Meister SpVgg Bayreuth (Nord),
VfR Garching (Süd)
Rekordmeister SpVgg Bayreuth
(acht Titel, zuletzt 2014)
Region Gebiet der BayernligaVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat
Landesligen Bayern (VI):
Landesliga Nordwest
Landesliga Nordost
Landesliga Mitte
Landesliga Südwest
Landesliga Südost

Die Bayernliga ist die zweithöchste Liga im bayerischen Fußball. Bis zur Einführung der Regionalliga Bayern im Jahr 2012 war sie die höchste Liga. Sie wurde erstmals in der Spielzeit 1945/46 ausgetragen und stellte bis 1950 die zweite Ebene im deutschen Ligasystem dar, danach bis zur Gründung der drittklassigen Regionalliga im Jahr 1994 die dritte Ebene. Anschließend war sie bis zur Einführung der 3. Liga im Jahr 2008 auf der vierten Ebene angesiedelt, seitdem auf der fünften. Seit der Spielzeit 2012/13 wird die Bayernliga wieder in zwei regionalen Gruppen Nord und Süd ausgespielt.[1]

Modus[Bearbeiten]

Die Bayernliga umfasst in der Regel 18 Mannschaften pro Staffel, insgesamt also 36. In der Saison 2012/13 waren es 37 Mannschaften, 18 in der Nord- und 19 in der Südstaffel. Die Meister steigen nach Saisonende direkt in die Regionalliga Bayern auf, die Zweitplatzierten bestreiten eine Relegationsrunde mit dem Sechzehnten und Siebzehnten der Regionalliga Bayern um zwei Startplätze in der Regionalliga. Die zwei Letztplatzierten jeder Staffel steigen in die Landesliga ab. Die Landesliga ist seit 2012 in die fünf Staffeln Nordwest, Nordost, Mitte, Südwest und Südost eingeteilt, die Meister der fünf Staffeln steigen direkt in die Bayernliga auf. Die fünf Vizemeister der Landesligen spielen in einer Relegationsrunde mit den Fünfzehnten und Sechzehnten der Bayernligen, sowie dem schlechteren Tabellenvierzehnten drei weitere Startplätze in der Bayernliga aus.[2]

Spielzeiten und Meister[Bearbeiten]

Der FC Memmingen steht an erster Stelle der ewigen Bayernliga-Tabelle.[3] Der FC Augsburg (bis 1969 unter dem Namen BC Augsburg) und die SpVgg Bayreuth sind mit jeweils sieben Meisterschaften Rekordmeister der Bayernliga. Danach folgt der TSV 1860 München mit fünf Meisterschaften, wobei 1860 zweimal die Meisterschaft mit der zweiten Mannschaft gewann.

Bis 1950 stieg der Meister direkt in die Oberliga Süd auf. Bis 1963 konnte der Bayernligameister – zumeist über eine Aufstiegsrunde gegen Meister benachbarter Amateurligen – in die 2. Oberliga Süd aufsteigen. 1947, 1948 und von 1954 bis 1963 gab es eine Nord- und eine Südstaffel der Bayernliga, die beiden Staffelmeister spielten den Meistertitel im direkten Vergleich aus (außer 1954), der Titelträger ist zuerst genannt. Von 1964 bis 1974 stieg der Meister der Bayernliga direkt in die Regionalliga Süd auf – bis 1981 in die 2. Bundesliga Süd. Von 1982 bis 1994 nahm der Bayernligameister zusammen mit den Meistern benachbarter Oberligen an einer Aufstiegsrunde teil, deren Sieger in die 2. Bundesliga aufstieg. Von 1995 bis 2012 stieg der Bayernligameister bzw. der Bestplatzierte, der aufstiegsberechtigt war, wieder direkt in die Regionalliga Süd auf. Seit 2013 steigen beide Meister direkt auf in die höchste bayerische Spielklasse, die Regionalliga Bayern, es wird kein gesamtbayerischer Meister ausgespielt.

Als zweite Spielklasse:

Als dritte Spielklasse:

Als vierte Spielklasse:

Als fünfte Spielklasse:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spielklassenreform: aktuelle Beschlüsse auf bfv.de vom 11. Juli 2011, abgerufen am 12. Juli 2011
  2. Auf- und Abstiegsregelung der Regionalliga Bayern, der Bayernligen und der Landesligen - Spieljahr 2012/2013- (PDF-Datei; 117 kB) auf fupa.net, abgerufen am 9. August 2012
  3. Ewige Tabelle der Bayernliga (PDF-Datei; 13 kB); Stand: Saison 2009/10