Fußball-Bundesliga 2008/09

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Bundesliga 2008/09
Logo der Bundesliga
Meister VfL Wolfsburg
Champions League VfL Wolfsburg
FC Bayern München
Champions-League-
Qualifikation
VfB Stuttgart
Europa-League-
Qualifikation
Hertha BSC
Hamburger SV
Werder Bremen
Pokalsieger Werder Bremen
Relegation ↓ Energie Cottbus (0:2 und 0:3 gegen 1. FC Nürnberg)
Absteiger Energie Cottbus
Karlsruher SC
Arminia Bielefeld
Mannschaften 18
Spiele 306  + 2 Relegationsspiele
Tore 894  (ø 2,92 pro Spiel)
Zuschauer 12.822.484  (ø 41.904 pro Spiel)
Torschützenkönig Grafite (VfL Wolfsburg)
Bundesliga 2007/08

Die Bundesliga 2008/09 war die 46. Spielzeit der höchsten deutschen Spielklasse im Fußball der Männer. Die Saison begann am 15. August 2008 mit einem Heimspiel des amtierenden Meisters FC Bayern München gegen den Hamburger SV (2:2) und endete am 23. Mai 2009 mit dem 34. Spieltag.[1] Gleichzeitig mit der Eliteklasse der DFL startete auch die 2. Bundesliga in die Spielzeit 2008/09.

Bereits drei Wochen zuvor wurde der Premierenspieltag der neuen 3. Liga ausgetragen, mit deren Einführung es auch erstmals seit 16 Jahren zu einer wesentlichen Veränderung des Modus der Bundesliga kam. So fanden zum Saisonende wie bereits zwischen 1982 und 1991 Relegationsspiele zwischen dem Tabellensechzehnten der Bundesliga und dem Tabellendritten der Zweiten Liga statt, deren Sieger in der Spielzeit 2009/10 für die Bundesliga spielberechtigt ist.

Deutscher Meister wurde erstmals der VfL Wolfsburg, der sich am 34. Spieltag mit einem 5:1-Sieg im Heimspiel gegen Werder Bremen den Titel sicherte. Der VfL ist der erste Verein seit 39 Jahren, der sich neu in die Liste der deutschen Fußballmeister eintragen konnte. Absteigen mussten Arminia Bielefeld, der Karlsruher SC und FC Energie Cottbus, der in den Relegationsspielen dem 1. FC Nürnberg unterlag.

Saisonverlauf[Bearbeiten]

Meisterschaftsentscheidung[Bearbeiten]

Der VfL Wolfsburg feiert nach dem letzten Spieltag die Meisterschaft

Meister der Saison 2008/09 wurde der VfL Wolfsburg, was für viele als Überraschung galt. Dieser Erfolg war eng verknüpft mit dem Trainer Felix Magath, der die Niedersachsen schon ein Jahr zuvor als Fünfter in den UEFA-Pokal geführt hatte – in den beiden Saisons zuvor wären die Wolfsburger jeweils als 15. fast abgestiegen. Wenige Spieltage vor Schluss hatte Magath allerdings trotz des Titelkampfes bekannt gegeben, in der kommenden Saison für Schalke 04 zu arbeiten. Nach Ende der Hinrunde belegte Wolfsburg nur Rang neun, als beste Rückrundenmannschaft holte sie den Rückstand auf und gewann den Titel. Ähnlich ambivalent zeigte sich der VfL auch in anderer Hinsicht: In der Auswärtstabelle belegte er lediglich Platz acht, im eigenen Stadion verpasste er allerdings nur zwei Punkte. Höchste Siege dort waren das 5:1 gegen den FC Bayern München, das 5:1 gegen Werder Bremen und das 4:0 gegen 1899 Hoffenheim.

Der von vielen als Favorit eingestufte FC Bayern München spielte nach dem Double des Vorjahres unter den Erwartungen vieler. Ohne einmal Tabellenführer gewesen zu sein, hatten die Münchner, die ihren neuen Trainer Jürgen Klinsmann fünf Spieltage vor Schluss durch Jupp Heynckes ersetzt hatten, im letzten Spiel zwar noch Chancen auf die Meisterschaft, beendeten die Saison dann aber ohne Titel.

Der VfB Stuttgart war, gemessen an den eigenen Erwartungen, schwach in die Saison gestartet, was zur Entlassung des Meistertrainers von 2007, Armin Veh, führte. Nachfolger wurde Markus Babbel, der noch keinen Trainerschein besaß. Unter ihm konnten sich die Schwaben bis in den Meisterschaftskampf hocharbeiten, verloren aber am letzten Spieltag das direkte Duell um Platz zwei bzw. eins – je nach Resultat von Wolfsburg – bei Bayern München mit 1:2.

Als weitere Überraschung neben dem VfL Wolfsburg galt Hertha BSC. Erstmals in der Vereinsgeschichte führten die von Lucien Favre trainierten Berliner in der Rückrunde sogar mehrere Spieltage die Tabelle an. An den letzten Spieltagen verspielten sie allerdings die Qualifikation zur Champions League und belegten Rang vier (0:0 gegen Schalke, 0:4 beim Karlsruher SC).

Mittelfeld[Bearbeiten]

Der Hamburger SV unter dem zu Saisonbeginn gekommenen Trainer Martin Jol spielte lange Zeit um die Meisterschaft mit. Als besonderer Saisonhöhepunkt galten die sogenannten Norddeutschen Festspielwochen, als Hamburg viermal innerhalb von 19 Tagen in verschiedenen Wettbewerben gegen den Erzrivalen Werder Bremen antreten musste, wobei der HSV sowohl im DFB-Pokal als auch im UEFA-Cup ausschied. Zum Abschluss gewann Bremen auch im Bundesliga-Heimspiel am 10. Mai mit 2:0. Allerdings blieb Hamburg erstmals seit sechs Jahren in der Liga vor den Bremern. Das 3:2 in Frankfurt in der 90. Minute am letzten Spieltag bedeutete Platz fünf vor Dortmund, das sich unter dem neuen Trainer Jürgen Klopp mit dem sechsten Tabellenplatz deutlich verbessern konnte, auch wenn der erhoffte internationale Startplatz ausblieb. Dabei bedeuteten die 59 Punkte der Borussia die höchste Zahl der Bundesligageschichte, mit der jemals der fünfte Tabellenplatz verfehlt wurde.

Der Aufsteiger 1899 Hoffenheim hatte in der Hinrunde unter großer medialer Aufmerksamkeit die Herbstmeisterschaft errungen. In der Rückrunde zeigte sich das Team von Ralf Rangnick dann aber deutlich schwächer und rutschte auf Platz sieben ab. Der von Fred Rutten geführte FC Schalke 04, der mit gewissen Titelambitionen gestartet war, blieb von Anfang an hinter vielen Erwartungen und Anforderungen zurück, was zur Entlassung des Trainers führte. Mit dem achten Platz erreichte Schalke zum ersten Mal seit neun Jahren keinen europäischen Wettbewerb. Auch Bayer Leverkusen, das ein Jahr zuvor schon wegen des siebten Platzes den Trainer gewechselt hatte, erreichte unter Bruno Labbadia die Ziele nicht. Die Mannschaft von Werder Bremen hingegen schwächelte von Beginn an und belegte am Ende mit Platz zehn den schlechtesten Platz seit zehn Jahren. Im UEFA-Pokal kam sie allerdings bis in das Finale, und mit dem Gewinn des DFB-Pokals gelang am Ende doch noch der Einzug in den internationalen Wettbewerb. Auch Hannover 96 konnte sein Ziel, die Qualifikation für die Europa League, nicht erreichen. Die Niedersachsen litten in dieser Saison bei einer leicht überdurchschnittlichen Heimbilanz vor allem unter ihrer Auswärtsschwäche.

Abstiegskampf[Bearbeiten]

Tabellenletzter wurde Arminia Bielefeld; die Entlassung Michael Frontzecks und die Beschäftigung Jörg Bergers für ein Spiel hatte dies nicht verhindern können, im Gegenteil: Die Ostwestfalen lagen lange Zeit auf dem 16. Tabellenplatz, der zur Relegation berechtigt. Am letzten Spieltag rutschten sie durch ein 2:2 gegen Hannover 96 auf den letzten Platz. Der zweite direkte Absteiger war als Tabellen-Vorletzter der Karlsruher SC unter Trainer Edmund Becker. Bojan Prašnikar, der den FC Energie Cottbus im Vorjahr noch vor dem Abstieg retten konnte, belegte mit seinem Team am Ende den Relegationsplatz und unterlag in den beiden Entscheidungsspielen dem 1. FC Nürnberg (0:3 und 0:2), wobei der Trainer bereits nach dem Hinspiel seinen Rücktritt ankündigte. Erfolgreicher war Hans Meyer, der schon in der Hinrunde Jos Luhukay als Trainer des derzeitigen Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach abgelöst hatte und die „Fohlen“ auf Platz 15 führte, seinen Vertrag allerdings nach der Saison auflösen ließ. Auch der VfL Bochum, der am Ende Vierzehnter wurde, hatte an einigen Tagen auf einem Abstiegsplatz gelegen. Wenig spektakulär war die Saison für Hannover 96, den 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt verlaufen, welche in der Abschlusstabelle die Plätze elf bis dreizehn einnahmen, was besonders für den Aufsteiger Köln als Erfolg gilt.

Bemerkenswert waren die niedrigen Punktzahlen der Abstiegskandidaten: Nie zuvor seit der Einführung des dritten Absteigers 1974 schaffte ein Team mit weniger als 34 Punkten (gerechnet nach der Dreipunkteregel) den Klassenerhalt. In dieser Saison erreichten dies hingegen gleich drei Teams: Frankfurt, Bochum und Mönchengladbach. (In der folgenden Saison schafften dies zwei weitere Teams, Hannover und (über die Relegation) Nürnberg; 2012/13 dann der FC Augsburg und die TSG Hoffenheim über die Relegation, 2013/14 der VfB Stuttgart und der HSV über die Relegation.)

Statistiken[Bearbeiten]

Abschlusstabelle[Bearbeiten]

Teilnehmende Vereine im Überblick
Tabellenführer Fußball-Bundesliga 2008-2009.svg
Rang Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
01. VfL Wolfsburg 34 21 06 07 80:41 +39 69
02. FC Bayern München (M/P) 34 20 07 07 71:42 +29 67
03. VfB Stuttgart 34 19 07 08 63:43 +20 64
04. Hertha BSC 34 19 06 09 48:41 +07 63
05. Hamburger SV 34 19 04 11 49:47 +02 61
06. Borussia Dortmund 34 15 14 05 60:37 +23 59
07. TSG 1899 Hoffenheim (N) 34 15 10 09 63:49 +14 55
08. FC Schalke 04 34 14 08 12 47:35 +12 50
09. Bayer 04 Leverkusen 34 14 07 13 59:46 +13 49
10. Werder Bremen 34 12 09 13 64:50 +14 45
11. Hannover 96 34 10 10 14 49:69 −20 40
12. 1. FC Köln (N) 34 11 06 17 35:50 −15 39
13. Eintracht Frankfurt 34 08 09 17 39:60 −21 33
14. VfL Bochum 34 07 11 16 39:55 −16 32
15. Bor. Mönchengladbach (N) 34 08 07 19 39:62 −23 31
16. Energie Cottbus 34 08 06 20 30:57 −27 30
17. Karlsruher SC 34 08 05 21 30:54 −24 29
18. Arminia Bielefeld 34 04 16 14 29:56 −27 28
Deutscher Meister und Teilnahme an der UEFA Champions League 2009/10: VfL Wolfsburg
Teilnahme an der UEFA Champions League: FC Bayern München
Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation: VfB Stuttgart
Teilnahme an der Qualifikation zur UEFA Europa League 2009/10: Hertha BSC, Hamburger SV
DFB-Pokal-Sieger und Teilnahme an der Qualifikation zur UEFA Europa League: SV Werder Bremen
Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga: FC Energie Cottbus
Abstieg in die 2. Bundesliga 2009/10: Karlsruher SC, Arminia Bielefeld
(M) Deutscher Meister 2007/08
(P) DFB-Pokal-Sieger 2007/08
(N) Aufsteiger aus der 2. Bundesliga 2007/08

Tabellenverlauf[Bearbeiten]

Platzierungen Bundesliga 2008-2009.svg

Relegation[Bearbeiten]

Energie Cottbus erreichte den 16. Platz in der Saison 2008/09 und trat am 28. und 31. Mai 2009 gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga, den 1. FC Nürnberg, an. Energie Cottbus unterlag dem „Club“ in beiden Partien und stieg ab.

Datum Heim Ergebnis Gast Tore
28. Mai 2009 Energie Cottbus 0:3 (0:1) 1. FC Nürnberg 0:1 Boakye (13.), 0:2 Eigler (56.), 0:3 Boakye (89.)
31. Mai 2009 1. FC Nürnberg 2:0 (2:0) Energie Cottbus 1:0 Eigler (29.), 2:0 Mintál (37.)

Kreuztabelle[Bearbeiten]

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet.

2008/09 VfL Wolfsburg FC Bayern München VfB Stuttgart Hertha BSC Hamburger SV Borussia Dortmund TSG 1899 Hoffenheim FC Schalke 04 Bayer 04 Leverkusen Werder Bremen Hannover 96 1. FC Köln Eintracht Frankfurt VfL Bochum Borussia Mönchengladbach Energie Cottbus Karlsruher SC Arminia Bielefeld
VfL Wolfsburg 5:1 4:1 2:1 3:0 3:0 4:0 4:3 2:1 5:1 2:1 2:1 2:2 2:0 3:0 3:0 1:0 4:1
FC Bayern München 4:2 2:1 4:1 2:2 3:1 2:1 0:1 3:0 2:5 5:1 1:2 4:0 3:3 2:1 4:1 1:0 3:1
VfB Stuttgart 4:1 2:2 2:0 1:0 2:1 3:3 2:0 0:2 4:1 2:0 1:3 2:0 2:0 2:0 2:0 3:1 0:0
Hertha BSC 2:2 2:1 2:1 2:1 1:3 1:0 0:0 1:0 2:1 3:0 2:1 2:1 2:0 2:1 0:1 4:0 1:1
Hamburger SV 1:3 1:0 2:0 1:1 2:1 1:0 1:1 3:2 2:1 2:1 0:1 1:0 3:1 1:0 2:0 2:1 2:0
Borussia Dortmund 0:0 1:1 3:0 1:1 2:0 0:0 3:3 1:1 1:0 1:1 3:1 4:0 1:1 2:1 1:1 4:0 6:0
TSG 1899 Hoffenheim 3:2 2:2 0:0 0:1 3:0 4:1 1:1 1:4 0:0 2:2 2:0 2:1 0:3 1:0 2:0 4:1 3:0
FC Schalke 04 2:2 1:2 1:2 1:0 1:2 1:1 2:3 1:2 1:0 3:0 1:0 1:0 1:0 3:1 4:0 2:0 0:0
Bayer 04 Leverkusen 2:0 0:2 2:4 0:1 1:2 2:3 5:2 2:1 1:1 4:0 2:0 1:1 1:1 5:0 1:1 0:1 2:2
Werder Bremen 2:1 0:0 4:0 5:1 2:0 3:3 5:4 1:1 0:2 4:1 3:1 5:0 3:2 1:1 3:0 1:3 1:2
Hannover 96 0:5 1:0 3:3 2:0 3:0 4:4 2:5 1:0 1:0 1:1 2:1 1:1 1:1 5:1 0:0 3:2 1:1
1. FC Köln 1:1 0:3 0:3 1:2 1:2 0:1 1:3 1:0 0:2 1:0 2:1 1:1 1:1 2:4 1:0 0:0 1:1
Eintracht Frankfurt 0:2 1:2 2:2 0:2 2:3 0:2 1:1 1:2 0:2 0:5 4:0 2:2 4:0 4:1 2:1 2:1 1:1
VfL Bochum 2:2 0:3 1:2 2:3 1:1 0:2 1:3 2:1 2:3 0:0 0:2 1:2 2:0 2:2 3:2 2:0 2:0
Borussia Mönchengladbach 1:2 2:2 1:3 0:1 4:1 1:1 1:1 1:0 1:3 3:2 3:2 1:2 1:2 0:1 1:3 1:0 1:1
Energie Cottbus 2:0 1:3 0:3 1:3 1:2 0:1 0:3 0:2 3:0 2:1 3:1 0:2 2:3 1:1 0:1 1:0 2:1
Karlsruher SC 2:1 0:1 0:2 4:0 3:2 0:1 2:2 0:3 3:3 1:0 2:3 0:2 0:1 1:0 0:0 0:0 0:1
Arminia Bielefeld 0:3 0:1 2:2 1:1 2:4 0:0 0:2 0:2 2:1 2:2 2:2 2:0 0:0 1:1 0:2 1:1 1:2

Torschützenliste[Bearbeiten]

In der Hinrunde hatte der Hoffenheimer Vedad Ibišević mit 18 Treffern Aufsehen erregt, der sich jedoch in der Winterpause eine schwere Verletzung zuzog und für den Rest der Saison ausfiel. Torschützenkönig wurde Grafite vom Meister VfL Wolfsburg mit 28 Toren. Grafite und sein Mannschaftskollege Edin Džeko brachen in dieser Spielzeit mehrere Bundesligarekorde: Sie schafften es zum ersten Mal in der Bundesligageschichte, dass zwei Spieler aus dem gleichen Verein jeweils über zwanzig Tore schossen. Mit ihren Treffern am letzten Spieltag wurden sie auch noch zum erfolgreichsten Sturmduo der Bundesligageschichte. Mit insgesamt 54 von 80 erzielten Toren waren beide Stürmer maßgeblich am Titelgewinn des VfL Wolfsburg beteiligt. Enttrohnte Rekordhalter waren die Bayern Gerd Müller mit 40 und Uli Hoeneß mit 13 Toren in der Saison 1971/72.

Der erfolgreichste Torjäger der Saison 2008/09: Grafite
Pl. Nat. Spieler[2] Verein Tore
1 BrasilienBrasilien Grafite VfL Wolfsburg 28
2 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Edin Džeko VfL Wolfsburg 26
3 DeutschlandDeutschland Mario Gómez VfB Stuttgart 24
4 DeutschlandDeutschland Patrick Helmes Bayer 04 Leverkusen 21
5 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Vedad Ibišević TSG 1899 Hoffenheim 18
6 PeruPeru Claudio Pizarro Werder Bremen 17
7 SlowenienSlowenien Milivoje Novakovič 1. FC Köln 16
8 SenegalSenegal Demba Ba TSG 1899 Hoffenheim 14
ItalienItalien Luca Toni FC Bayern München
10 DeutschlandDeutschland Kevin Kurányi FC Schalke 04 13
PolenPolen Artur Wichniarek Arminia Bielefeld

Scorerliste[Bearbeiten]

Pl. Nat. Spieler[3] Verein Gesamt Tore Vorlagen
1 BrasilienBrasilien Grafite VfL Wolfsburg 39 28 11
2 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Edin Džeko VfL Wolfsburg 36 26 10
3 DeutschlandDeutschland Mario Gómez VfB Stuttgart 32 24 8
4 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Zvjezdan Misimović VfL Wolfsburg 27 7 20
5 DeutschlandDeutschland Patrick Helmes Bayer 04 Leverkusen 26 21 5
6 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Vedad Ibišević 1899 Hoffenheim 25 18 7
7 SenegalSenegal Demba Ba 1899 Hoffenheim 21 14 7
DeutschlandDeutschland Stefan Kießling Bayer 04 Leverkusen 12 9
FrankreichFrankreich Franck Ribéry Bayern München 9 12
10 ItalienItalien Luca Toni Bayern München 20 14 6
SchweizSchweiz Alexander Frei Borussia Dortmund 12 8

Meiste Torvorlagen[Bearbeiten]

Zvjezdan Misimović stellte mit seinen 20 Vorlagen einen neuen Rekord auf. Der Kicker erfasst seit 1988 die Zahl der Vorlagen, bislang lag der Rekord bei 17.[4]

Pl. Nat. Spieler[5] Verein Vorlagen
1 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Zvjezdan Misimović VfL Wolfsburg 20
2 DeutschlandDeutschland Mesut Özil Werder Bremen 15
3 NiederlandeNiederlande Arnold Bruggink Hannover 96 13
DeutschlandDeutschland Marko Marin Borussia Mönchengladbach
5 FrankreichFrankreich Franck Ribéry Bayern München 12
DeutschlandDeutschland Bastian Schweinsteiger Bayern München
7 TschechienTschechien Martin Fenin Eintracht Frankfurt 11
BrasilienBrasilien Grafite VfL Wolfsburg
UngarnUngarn Tamás Hajnal Borussia Dortmund
10 SchweizSchweiz Tranquillo Barnetta Bayer 04 Leverkusen 10
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Edin Džeko VfL Wolfsburg
DeutschlandDeutschland Christian Gentner VfL Wolfsburg
DeutschlandDeutschland Markus Steinhöfer Eintracht Frankfurt

Zuschauertabelle[Bearbeiten]

Der höchste Zuschauerschnitt der Liga lag im Signal-Iduna-Park bei 74.830
Den niedrigsten Schnitt hatte Energie Cottbus mit 16.709 Zuschauern pro Spiel

Mit 1.272.108 Besucher in der gesamten Saison hatte Borussia Dortmund die meisten Zuschauer und übertraf damit den eigenen Rekord aus der Saison 2007/08 mit 1.232.669 Zuschauern.[6]

Verein Zuschauer pro Spiel Auslastung
01. Borussia Dortmund 1.272.108 74.830 92,89 %
02. FC Bayern München 1.173.000 69.000 100,0 %
03. FC Schalke 04 1.043.580 61.387 99,84 %
04. Hamburger SV 931.165 54.774 96,10 %
05. Hertha BSC 886.668 52.157 70,10 %
06. VfB Stuttgart 883.646 51.979 91,19 %
07. 1. FC Köln 838.300 49.311 97,89 %
08. Borussia Mönchengladbach 805.397 47.376 87,63 %
09. Eintracht Frankfurt 799.200 47.011 89,89 %
10. Hannover 96 711.616 41.859 85,42 %
11. Werder Bremen 686.376 40.375 95,32 %
12. TSG 1899 Hoffenheim 477.300 28.076 98,00 %
13. Karlsruher SC 477.113 28.065 94,50 %
14. VfL Wolfsburg 465.929 27.407 91,36 %
15. Bayer 04 Leverkusen 442.750 26.044 75,00 %
16. VfL Bochum 433.762 25.515 81,45 %
17. Arminia Bielefeld 398.900 23.465 85,95 %
18. FC Energie Cottbus 284.047 16.709 73,46 %
Gesamt 13.010.857 42.519 94,50 %

Spielstätten[Bearbeiten]

Verein Stadion Kapazität Verein Stadion Kapazität
Borussia Dortmund Signal Iduna Park 80.552 Hannover 96 AWD-Arena 49.000
Hertha BSC Olympiastadion Berlin 74.400 Werder Bremen Weserstadion 42.358
FC Bayern München Allianz Arena 69.901 VfL Bochum rewirpowerSTADION 31.328
FC Schalke 04 Veltins-Arena 61.482 VfL Wolfsburg Volkswagen Arena 30.000
Hamburger SV HSH Nordbank Arena 57.000 Karlsruher SC Wildparkstadion 29.699
VfB Stuttgart Mercedes-Benz Arena 57.000 Arminia Bielefeld SchücoArena 27.300
Borussia Mönchengladbach Stadion im Borussia-Park 54.067 TSG 1899 Hoffenheim Carl-Benz-Stadion / Rhein-Neckar-Arena 27.000 / 30.0001
Eintracht Frankfurt Commerzbank-Arena 52.300 Energie Cottbus Stadion der Freundschaft 22.746
1. FC Köln RheinEnergieStadion 50.374 Bayer Leverkusen BayArena / LTU arena 22.500 / 51.5002
1 Bis zur Fertigstellung der Rhein-Neckar-Arena im Januar 2009 trug die TSG 1899 Hoffenheim ihre Heimspiele in der Hinrunde im Mannheimer Carl-Benz-Stadion aus.
2 Wegen der laufenden Aus-und Umbauarbeiten der BayArena trug Bayer Leverkusen seine Heimspiele in der Rückrunde in der Düsseldorfer LTU arena aus.

Die Meistermannschaft des VfL Wolfsburg[Bearbeiten]

1. VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg Logo.svg

Trainer und Funktionäre[Bearbeiten]

Verein Trainer Co-Trainer Manager/ Sportdirektor Präsident/ Vorstandschef Aufsichtsrats-/ Verwaltungsratschef
Hertha BSC Hertha BSC Lucien Favre Harald Gämperle Dieter Hoeneß Werner Gegenbauer Bernd Schiphorst
Arminia Bielefeld Arminia Bielefeld Michael Frontzeck Frank Geideck
Frank Eulberg
Detlev Dammeier Hans-Hermann Schwick Hans-Hermann Schwick
VfL Bochum VfL Bochum Marcel Koller Frank Heinemann
Nicolas Michaty
? Thomas Ernst
Ansgar Schwenken
Werner Altegoer
Werder Bremen Werder Bremen Thomas Schaaf Matthias Hönerbach
Wolfgang Rolff
Klaus Allofs Jürgen L. Born Willi Lemke
Energie Cottbus Energie Cottbus Bojan Prašnikar Guido Hoffmann
Franklin Bittencourt
Steffen Heidrich Ulrich Lepsch Friedhelm Wiegelmann
Borussia Dortmund Borussia Dortmund Jürgen Klopp Željko Buvač
Peter Krawiets
Michael Zorc Hans-Joachim Watzke Reinhard Rauball
Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt Friedhelm Funkel Armin Reutershahn ? Heribert Bruchhagen Herbert Becker
Hamburger SV Hamburger SV Martin Jol Cornelius Jol
Željko Petrović
Ricardo Moniz
Michael Lindemann
Claus Reitmaier
Dietmar Beiersdorfer Bernd Hoffmann Horst Becker
Hannover 96 Hannover 96 Dieter Hecking Dirk Bremser Christian Hochstätter Martin Kind Rainer Feuerhake
1899 Hoffenheim TSG 1899 Hoffenheim Ralf Rangnick Peter Zeidler
Achim Sarstedt
Tomislav Marić
Jan Schindelmeiser Jochen A. Rotthaus ?
Karlsruher SC Karlsruher SC Edmund Becker Ralf Becker Rolf Dohmen Hubert H. Raase Peter Mayer
1. FC Köln 1. FC Köln Christoph Daum Roland Koch Michael Meier Wolfgang Overath Rolf Martin Schmitz
Bayer 04 Leverkusen Bayer 04 Leverkusen Bruno Labbadia Eddy Sözer Rudi Völler Wolfgang Holzhäuser ?
Borussia Mönchengladbach Borussia Mönchengladbach Jos Luhukay (bis 5. Oktober 2008)
Christian Ziege (5. bis 17. Oktober 2008)

Hans Meyer (seit 18. Oktober 2008)

Markus Gellhaus (bis 5. Oktober 2008)

Jürgen Raab
Christian Ziege (19. Oktober bis 15. Dezember 2008)

Christian Ziege (bis 18. Oktober 2008)

Max Eberl (seit 19. Oktober 2008)

Rolf Königs ?
FC Bayern München FC Bayern München Jürgen Klinsmann (bis 27. April 2009)

Jupp Heynckes (seit 27.April 2009)

Martin Vasquez (bis 27. April 2009)

Hermann Gerland (seit 27.April 2009)

Uli Hoeneß Karl-Heinz Rummenigge Franz Beckenbauer
FC Schalke 04 FC Schalke 04 Fred Rutten (bis 26. März 2009) Michael Büskens
Youri Mulder
Andreas Müller Josef Schnusenberg ?
VfB Stuttgart VfB Stuttgart Armin Veh (bis 23. November 2008)
Markus Babbel (seit 23. November 2008)
Alfons Higl
Markus Babbel (bis 23. November 2008)

Christian Kolodziej
Rainer Widmayer (seit 23. November 2008)

Horst Heldt Erwin Staudt Dieter Hundt
VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg Felix Magath Josef Eichkorn
Bernd Hollerbach
Felix Magath ? Hans Dieter Pötsch

Eingesetzte Schiedsrichter[Bearbeiten]

(Stand: Saisonende 2008/09)
Name Geboren
Landesverband
Anz. d.
Spiele
Yellow card.svg
Yellow Red Card.svg
Red card.svg
Anmerkung
Aytekin , Deniz Deniz Aytekin 21.07.1978 Bayern 10 36 1 2
Brych, FelixFelix Brych 03.08.1975 Bayern 18 54 0 1 FIFA-Schiedsrichter
Drees, JochenJochen Drees 15.03.1970 Südwest 14 51 2 2
Fandel, HerbertHerbert Fandel 09.03.1964 Rheinland 14 56 5 2 FIFA-Schiedsrichter
Helmut Fleischer 22.03.1964 Bayern 16 50 2 0
Gagelmann, PeterPeter Gagelmann 09.06.1968 Bremen 16 57 5 0
Gräfe, ManuelManuel Gräfe 21.09.1973 Berlin 18 87 1 2 FIFA-Schiedsrichter
Kempter, MichaelMichael Kempter 28.01.1983 Südbaden 18 82 0 2
Kinhöfer, ThorstenThorsten Kinhöfer 27.06.1968 Westfalen 20 86 2 3 FIFA-Schiedsrichter
Kircher, KnutKnut Kircher 02.02.1969 Württemberg 17 64 1 0 FIFA-Schiedsrichter
Meyer, FlorianFlorian Meyer 21.11.1968 Niedersachsen 20 83 2 0 FIFA-Schiedsrichter
Perl, GünterGünter Perl 23.12.1969 Bayern 16 52 1 1
Rafati, BabakBabak Rafati 28.05.1970 Niedersachsen 15 57 2 2 FIFA-Schiedsrichter
Schmidt, MarkusMarkus Schmidt 31.08.1973 Württemberg 12 54 0 2
Seemann, MarcMarc Seemann 20.04.1973 Niederrhein 08 26 0 2
Sippel, PeterPeter Sippel 06.10.1969 Bayern 16 64 2 3 FIFA-Schiedsrichter
Stark, WolfgangWolfgang Stark 20.11.1969 Bayern 20 55 3 0 FIFA-Schiedsrichter
Wagner, LutzLutz Wagner 27.05.1963 Hessen 10 33 2 2
Weiner, MichaelMichael Weiner 21.03.1969 Niedersachsen 18 64 0 2 FIFA-Schiedsrichter
Winkmann, GuidoGuido Winkmann 27.11.1973 Niederrhein 10 45 1 2

Anstoßzeiten[Bearbeiten]

In der Saison 2008/09 wurden die einzelnen Begegnungen eines Spieltages üblicherweise wie folgt angepfiffen:

  • Eine Begegnung am Freitag um 20:30 Uhr
  • Sechs Begegnungen am Samstag um 15:30 Uhr (sowie alle Begegnungen der letzten beiden Spieltage)
  • Zwei Begegnungen am Sonntag um 17:00 Uhr

In Englischen Wochen gab es zudem auch Dienstags- und Mittwochsspiele.

Um zu gewährleisten, dass kein Verein lediglich einen Ruhetag zwischen nationalen und internationalen Spielen hat, war es in dieser Saison erstmals möglich, ein Samstagsspiel am Sonntag bzw. ein Sonntagsspiel am Samstag stattfinden zu lassen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spielplan bei bundesliga.de: http://www.bundesliga.de/media/native/dfl/spielplan/bl-saison_2008-2009.pdf
  2. Torschützenliste bei kicker online
  3. Scorerliste bei kicker online
  4. Zvjezdan Misimovic: Der Vorarbeiter (kicker online, 15. Juni 2009)
  5. Torvorlagen bei kicker online
  6. Zuschauertabelle auf kicker online