Fußball-Bundesliga 2011/12

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Dieser Artikel behandelt die Bundesligasaison 2011/12 der Männer. Für die Saison in der Bundesliga der Frauen siehe Bundesliga 2011/12 (Frauen).
Bundesliga 2011/12
Logo der Bundesliga
Meister Borussia Dortmund
Champions League Borussia Dortmund
FC Bayern München
FC Schalke 04
Champions League
Qualifikation
Borussia M'gladbach
Europa League Bayer 04 Leverkusen
Europa League
Qualifikation
VfB Stuttgart
Hannover 96
Pokalsieger Borussia Dortmund
Relegation ↓ Hertha BSC (1:2 und 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf)
Absteiger Hertha BSC
1. FC Köln
1. FC Kaiserslautern
Mannschaften 18
Spiele 306  + 2 Relegationsspiele
Tore 875  (ø 2,86 pro Spiel)
Zuschauer 13.805.496  (ø 45.116 pro Spiel)
Torschützenkönig Klaas-Jan Huntelaar
(FC Schalke 04)
Bundesliga 2010/11
Die teilnehmenden Vereine 2011/12
Jürgen Klopp, Bruno Labbadia und Michael Weiner vor dem 4:4 zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart

Die Bundesliga 2011/12 war die 49. Spielzeit der höchsten deutschen Spielklasse im Fußball der Männer. Am 32. von 34 Spieltagen verteidigte Borussia Dortmund die Meisterschaft.[1]

Die Saison begann am 5. August 2011 mit dem Spiel des amtierenden Meisters Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV (3:1) und endete mit dem letzten Spieltag am 5. Mai 2012. Zwischen dem 10. und dem 15. Mai 2012 schloss sich die Relegation zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf (1:2 und 2:2) an. Vom 19. Dezember 2011 bis 20. Januar 2012 wurde die Saison durch die Winterpause unterbrochen.[2] Aufsteiger FC Augsburg ist der 51. Teilnehmer seit Gründung der Bundesliga.

Deutschland überholte in der Vorsaison Italien in der UEFA-Fünfjahreswertung, weshalb sich erstmals seit der Saison 2001/02 wieder vier Mannschaften für die UEFA Champions League qualifizieren konnten: Die drei Erstplatzierten der Saison waren direkt für die UEFA Champions League 2012/13 qualifiziert, der Viertplatzierte nahm an der Playoff-Runde zur Qualifikation zur UEFA Champions League 2012/13 teil. Da beide Finalisten des DFB-Pokals 2011/12 bereits sicher für die Champions League qualifiziert waren, qualifizierte sich neben den Mannschaften auf den Plätzen fünf und sechs auch der Tabellensiebte für die UEFA Europa League 2012/13.

Herbstmeister nach dem 17. Spieltag wurde der FC Bayern München. Als Deutscher Meister stand Borussia Dortmund am 32. Spieltag nach einem 2:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach fest, der FC Bayern München stand am selben Spieltag als Vizemeister und der 1. FC Kaiserslautern als erster Absteiger fest.

Borussia Dortmund holte mit 81 Punkten die bis dahin höchste jemals in einer Saison erreichte Punktzahl. Ein Jahr später wurde dieser Rekord durch Bayern München übertroffen. Mit 47 Punkten in der Rückrunde stellte Dortmund einen Bundesligarekord auf. Mit 25 Saisonsiegen stellte der BVB daneben den bisherigen Allzeitrekord des FC Bayern München (aus der Saison 1972/73) ein. Dieser Rekord wurde ein Jahr später durch den FC Bayern München übertroffen. Dortmund blieb mit 28 Spielen in Serie am längsten innerhalb einer Spielzeit ungeschlagen. Mit durchschnittlich 80.522 Zuschauern im Signal Iduna Park wurde ein neuer Besucherrekord in der Bundesligageschichte aufgestellt, der gleichzeitig für die Saison 2011/12 auch europaweiten Bestwert bedeutet.

Stephan Hain erzielte am 28. Januar 2012 für den FC Augsburg beim Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern 20 Sekunden nach seiner Einwechslung das schnellste Tor eines Einwechselspielers der Bundesligageschichte. Den Rekord teilt er sich mit dem Australier Dave Mitchell, der am 8. November 1986 ebenfalls 20 Sekunden nach seiner Einwechslung für Eintracht Frankfurt beim Spiel gegen den Aufsteiger FC Homburg den Endstand zum 1:1 erzielte. Beide Tore wurden in der 65. Minute erzielt.[3]

Der höchste Sieg der Saison 2011/12 war das 7:0 des FC Bayern München gegen den SC Freiburg am 5. Spieltag (10. September 2011). Die torreichsten Begegnungen der Saison mit jeweils acht Toren waren: Werder Bremen gegen SC Freiburg (5:3 am 3. Spieltag, 20. August 2011), FC Bayern München gegen TSG 1899 Hoffenheim (7:1 am 25. Spieltag, 10. März 2012) und Borussia Dortmund gegen VfB Stuttgart (4:4 am 28. Spieltag, 30. März 2012).

Inhaltsverzeichnis

Statistiken [Bearbeiten]

Abschlusstabelle [Bearbeiten]

Tabellenführer

Rang Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
01. Borussia Dortmund (M) 34 25 06 03 80:25 +55 81
02. FC Bayern München 34 23 04 07 77:22 +55 73
03. FC Schalke 04 (P) 34 20 04 10 74:44 +30 64
04. Borussia Mönchengladbach 34 17 09 08 49:24 +25 60
05. Bayer 04 Leverkusen 34 15 09 10 52:44 +08 54
06. VfB Stuttgart 34 15 08 11 63:46 +17 53
07. Hannover 96 34 12 12 10 41:45 04 48
08. VfL Wolfsburg 34 13 05 16 47:60 –13 44
09. Werder Bremen 34 11 09 14 49:58 09 42
10. 1. FC Nürnberg 34 12 06 16 38:49 –11 42
11. TSG 1899 Hoffenheim 34 10 11 13 41:47 06 41
12. SC Freiburg 34 10 10 14 45:61 –16 40
13. 1. FSV Mainz 05 34 09 12 13 47:51 04 39
14. FC Augsburg (N) 34 08 14 12 36:49 –13 38
15. Hamburger SV 34 08 12 14 35:57 –22 36
16. Hertha BSC (N) 34 07 10 17 38:64 –26 31
17. 1. FC Köln 34 08 06 20 39:75 –36 30
18. 1. FC Kaiserslautern 34 04 11 19 24:54 –30 23
Deutscher Meister, DFB-Pokal-Gewinner und Teilnahme an der UEFA Champions League 2012/13: Borussia Dortmund
Teilnahme an der UEFA Champions League 2012/13: FC Bayern München, FC Schalke 04
Teilnahme an der Qualifikation zur UEFA Champions League 2012/13: Borussia Mönchengladbach
Teilnahme an der UEFA Europa League 2012/13: Bayer 04 Leverkusen
(stellvertretend für den Sieger des DFB-Pokalfinales 2012 (Borussia DortmundFC Bayern München 5:2 (3:1), der eigentlich für die Gruppenphase qualifiziert wäre, aber im kommenden Jahr in der Champions League spielt)
Teilnahme an der Qualifikation zur UEFA Europa League 2012/13: VfB Stuttgart, Hannover 96
Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga: Hertha BSC
Abstieg in die 2. Bundesliga 2012/13: 1. FC Köln, 1. FC Kaiserslautern
(M) Deutscher Meister 2010/11: Borussia Dortmund
(P) DFB-Pokal-Sieger 2010/11: FC Schalke 04
(N) Aufsteiger der Saison 2010/11: Hertha BSC, FC Augsburg

Saisonverlauf [Bearbeiten]

Platzierungen Bundesliga 2011-2012.svg

Kreuztabelle [Bearbeiten]

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet.

2011/12 Borussia Dortmund FC Bayern München FC Schalke 04 Borussia Mönchengladbach Bayer 04 Leverkusen VfB Stuttgart Hannover 96 VfL Wolfsburg Werder Bremen 1. FC Nürnberg TSG 1899 Hoffenheim SC Freiburg 1. FSV Mainz 05 FC Augsburg Hamburger SV Hertha BSC 1. FC Köln 1. FC Kaiserslautern
Borussia Dortmund 1:0 2:0 2:0 1:0 4:4 3:1 5:1 1:0 2:0 3:1 4:0 2:1 4:0 3:1 1:2 5:0 1:1
FC Bayern München 0:1 2:0 0:1 3:0 2:0 2:1 2:0 4:1 4:0 7:1 7:0 0:0 2:1 5:0 4:0 3:0 2:0
FC Schalke 04 1:2 0:2 1:0 2:0 3:1 3:0 4:0 5:0 4:0 3:1 4:2 1:1 3:1 3:1 4:0 5:1 1:2
Borussia Mönchengladbach 1:1 3:1 3:0 2:2 1:1 2:1 4:1 5:0 1:0 1:2 0:0 1:0 0:0 1:1 0:0 3:0 1:0
Bayer 04 Leverkusen 0:0 2:0 0:1 1:2 2:2 1:0 3:1 1:0 0:3 2:0 0:2 3:2 4:1 2:2 3:3 1:4 3:1
VfB Stuttgart 1:1 1:2 3:0 0:3 0:1 3:0 3:2 4:1 1:0 2:0 4:1 4:1 2:1 1:2 5:0 2:2 0:0
Hannover 96 2:1 2:1 2:2 2:1 0:0 4:2 2:0 3:2 1:0 2:1 0:0 1:1 2:2 1:1 1:1 4:1 2:1
VfL Wolfsburg 1:3 0:1 2:1 0:0 3:2 1:0 4:1 3:1 2:1 1:2 3:2 2:2 1:2 2:1 2:3 1:0 1:0
Werder Bremen 0:2 1:2 2:3 2:2 1:1 2:0 3:0 4:1 0:1 1:1 5:3 0:3 1:1 2:0 2:1 3:2 2:0
1. FC Nürnberg 0:2 0:1 4:1 1:0 1:4 2:2 1:2 1:3 1:1 0:2 1:2 3:3 1:0 1:1 2:0 2:1 1:0
TSG 1899 Hoffenheim 1:0 0:0 1:1 1:0 0:1 1:2 0:0 3:1 1:2 2:3 1:1 1:1 2:2 4:0 1:1 1:1 1:1
SC Freiburg 1:4 0:0 2:1 1:0 0:1 1:2 1:1 3:0 2:2 2:2 0:0 1:2 1:0 1:2 2:2 4:1 2:0
1. FSV Mainz 05 1:2 3:2 2:4 0:3 2:0 3:1 1:1 0:0 1:3 2:1 0:4 3:1 0:1 0:0 1:3 4:0 4:0
FC Augsburg 0:0 1:2 1:1 1:0 1:4 1:3 0:0 2:0 1:1 0:0 0:2 2:2 2:1 1:0 3:0 2:1 2:2
Hamburger SV 1:5 1:1 1:2 0:1 1:1 0:4 1:0 1:1 1:3 2:0 2:0 1:3 0:0 1:1 2:2 3:4 1:1
Hertha BSC 0:1 0:6 1:2 1:2 3:3 1:0 0:1 1:4 1:0 0:1 3:1 1:2 0:0 2:2 1:2 3:0 1:2
1. FC Köln 1:6 1:4 1:4 0:3 0:2 1:1 2:0 0:3 1:1 1:2 2:0 4:0 1:1 3:0 0:1 1:0 1:1
1. FC Kaiserslautern 2:5 0:3 1:4 1:2 0:2 0:2 1:1 0:0 0:0 0:2 1:2 1:0 3:1 1:1 0:1 1:1 0:1

Relegation [Bearbeiten]

Die beiden Relegationsspiele zwischen dem Sechzehnten der Bundesliga und dem Dritten der 2. Bundesliga wurden am 10. Mai 2012 und am 15. Mai 2012 ausgetragen und live im Fernsehsender Das Erste, Das Erste HD sowie vom Pay-TV-Sender Sky auf den Programmen Sky Sport HD 1, Sky 3D und Sky Sport live ausgestrahlt. Bei der zweiten Partie kam es in der Nachspielzeit zu Tumulten, als tausende Fans noch vor dem Abpfiff das Spielfeld stürmten und unter anderem Bengalische Feuer zündeten. Schiedsrichter Wolfgang Stark unterbrach daraufhin das Spiel. Nur mit Mühe konnten die Fans von Ordnern und Polizei zurückgedrängt werden und die Partie nach einer circa 20-minütigen Unterbrechung für etwa anderthalb weitere Minuten Spielzeit angepfiffen werden.[4] Bereits zuvor musste die Partie zweimal wegen auf den Tribünen gezündeten Bengalischer Feuerwerke, die auf das Spielfeld geworfen wurden, unterbrochen werden. Aufgrund der Vorkommnisse im Rückspiel hat der DFB verschiedene Ermittlungen gegen Verein, Veranstalter und auch wegen Fehlverhaltens einzelner Spieler auf beiden Seiten aufgenommen. Nach dem Spiel erstattete Stark Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen den Spieler Lewan Kobiaschwili von Hertha BSC, der ihn auf den Weg in die Kabine geschlagen haben soll.[5][6][7]

Datum Heim Ergebnis Gast Tore
10. Mai 2012 Hertha BSC 1:2 (1:0) Fortuna Düsseldorf 1:0 Hubník (19.), 1:1 Bröker (64.), 1:2 Ramos (71., Eigentor)
15. Mai 2012 Fortuna Düsseldorf 2:2 (1:1) Hertha BSC 1:0 Beister (1.), 1:1 Ben-Hatira (23.), 2:1 Jovanović (59.), 2:2 Raffael (85.)

Fortuna Düsseldorf galt mehr als einen Monat nur vorläufig als Bundesligist in der Saison 2012/13. Hertha BSC legte gegen die Wertung des Ergebnisses am 16. Mai Protest ein.[8] Der DFB bestätigte den fristgerechten Eingang des Protests und hat sich am Freitag, dem 18. Mai, damit auseinandergesetzt. Da die Beweisaufnahme viel Zeit beanspruchte, folgte das Urteil erst am 21. Mai. Die offizielle Aufstiegsfeier von Fortuna Düsseldorf, die für den 19. Mai geplant war, wurde abgesagt.[9] Der Einspruch von Hertha BSC wurde in erster Instanz abgelehnt, jedoch ging Hertha BSC gegen die Entscheidung in Berufung. Das DFB-Bundesgericht bestätigte am 25. Mai das erstinstanzliche Urteil. [10] Hertha kündigte im Vorfeld an, bei einer erneuten Niederlage wieder in Berufung gehen zu wollen, was aber die Vereinsmitglieder bei einer Versammlung ablehnten. Die nächsten Instanzen wären das ständige Schiedsgericht und weiter der Internationale Sportgerichtshof CAS gewesen. Am 19. Juni 2012 wurde von Hertha BSC bekannt gegeben, keinen weiteren Protest gegen die Wertung des Rückspiels einzulegen, womit der endgültige Abstieg in die 2. Bundesliga offiziell war.[11]

Torschützenliste [Bearbeiten]

Torschützenkönig und Topscorer 2011/12: Klaas-Jan Huntelaar

Bei gleicher Anzahl von Treffern sind die Spieler alphabetisch nach Nachnamen bzw. Fußballernamen geordnet. Mit seinen 29 Toren ist Klaas-Jan Huntelaar der erste niederländische Torschützenkönig in der Bundesliga-Geschichte.

Pl. Nat. Spieler[12] Verein Tore
01 NiederlandeNiederlande Huntelaar, Klaas-JanKlaas-Jan Huntelaar FC Schalke 04 29
02 DeutschlandDeutschland Gómez, MarioMario Gómez FC Bayern München 26
03 PolenPolen Lewandowski, RobertRobert Lewandowski Borussia Dortmund 22
04 PeruPeru Pizarro, ClaudioClaudio Pizarro Werder Bremen 18
DeutschlandDeutschland Podolski, LukasLukas Podolski 1. FC Köln 18
DeutschlandDeutschland Reus, MarcoMarco Reus Borussia Mönchengladbach 18
07 OsterreichÖsterreich Harnik, MartinMartin Harnik VfB Stuttgart 17
08 DeutschlandDeutschland Kießling, StefanStefan Kießling Bayer 04 Leverkusen 16
09 SpanienSpanien Raúl FC Schalke 04 15
10 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Ibišević, VedadVedad Ibišević TSG 1899 Hoffenheim (5)
VfB Stuttgart (8)
13
JapanJapan Kagawa, ShinjiShinji Kagawa Borussia Dortmund 13

Scorerliste [Bearbeiten]

Bei gleicher Anzahl von Scorerpunkten sind die Spieler alphabetisch nach Nachnamen bzw. Fußballernamen geordnet.

Pl. Nat. Spieler[13] Verein Gesamt Tore Vorlagen
01 NiederlandeNiederlande Huntelaar, Klaas-JanKlaas-Jan Huntelaar FC Schalke 04 35 29 06
02 DeutschlandDeutschland Gómez, MarioMario Gómez FC Bayern München 28 26 02
PolenPolen Lewandowski, RobertRobert Lewandowski Borussia Dortmund 28 22 06
04 PeruPeru Pizarro, ClaudioClaudio Pizarro Werder Bremen 26 18 08
DeutschlandDeutschland Reus, MarcoMarco Reus Borussia Mönchengladbach 26 18 08
06 DeutschlandDeutschland Podolski, LukasLukas Podolski 1. FC Köln 25 18 07
07 FrankreichFrankreich Ribéry, FranckFranck Ribéry FC Bayern München 24 12 12
08 OsterreichÖsterreich Harnik, MartinMartin Harnik VfB Stuttgart 22 17 05
JapanJapan Kagawa, ShinjiShinji Kagawa Borussia Dortmund 22 13 09
10 DeutschlandDeutschland Kießling, StefanStefan Kießling Bayer 04 Leverkusen 20 16 04
KroatienKroatien Mandžukić, MarioMario Mandžukić VfL Wolfsburg 20 12 08
SpanienSpanien Raúl FC Schalke 04 20 15 05

Meiste Torvorlagen (Assists) [Bearbeiten]

Bei gleicher Anzahl von Assists sind die Spieler alphabetisch nach Nachnamen bzw. Fußballernamen geordnet.

Pl. Nat. Spieler[13] Verein Vorlagen
1 FrankreichFrankreich Ribéry, FranckFranck Ribéry FC Bayern München 12
2 VenezuelaVenezuela Arango, JuanJuan Arango Borussia Mönchengladbach 11
3 JapanJapan Kagawa, ShinjiShinji Kagawa Borussia Dortmund 09
DeutschlandDeutschland Kroos, ToniToni Kroos FC Bayern München 09
5 PolenPolen Błaszczykowski, JakubJakub Błaszczykowski Borussia Dortmund 08
PeruPeru Farfán, JeffersonJefferson Farfán FC Schalke 04 08
OsterreichÖsterreich Fuchs, ChristianChristian Fuchs FC Schalke 04 08
UngarnUngarn Hajnal, TamásTamás Hajnal VfB Stuttgart 08
KroatienKroatien Mandžukić, MarioMario Mandžukić VfL Wolfsburg 08
DeutschlandDeutschland Müller, ThomasThomas Müller FC Bayern München 08
PeruPeru Pizarro, ClaudioClaudio Pizarro Werder Bremen 08
BrasilienBrasilien Raffael Hertha BSC 08
DeutschlandDeutschland Reus, MarcoMarco Reus Borussia Mönchengladbach 08

Zuschauertabelle [Bearbeiten]

Mit 1.368.860 Besuchern in der gesamten Saison hatte Borussia Dortmund erneut die meisten Zuschauer und übertraf damit die Zahl aus der Vorsaison mit 1.345.560 Zuschauern.[14] Auch die Gesamtzahl der Stadionbesucher war mit 13.805.496 höher als je zuvor.[15]

Verein Zuschauer pro Spiel Auslastung ausverkauft
01. Borussia Dortmund 01.368.860 80.521 099,75 % 13/17
02. FC Bayern München 01.173.000 69.000 100,00 % 17/17
03. FC Schalke 04 01.040.714 61.218 099,26 % 12/17
04. VfB Stuttgart 00.936.524 55.089 091,15 % 04/17
05. Hamburger SV 00.908.910 53.465 093,80 % 03/17
06. Hertha BSC 00.908.630 53.448 072,01 % 02/17
07. Borussia Mönchengladbach 00.881.376 51.845 095,91 % 04/17
08. 1. FC Köln 00.807.200 47.482 094,96 % 06/17
09. Hannover 96 00.762.035 44.825 091,48 % 07/17
10. 1. FC Kaiserslautern 00.721.382 42.434 085,24 % 03/17
11. 1. FC Nürnberg 00.713.463 41.968 086,44 % 02/17
12. Werder Bremen 00.693.733 40.807 096,02 % 07/17
13. 1. FSV Mainz 05 00.559.470 32.910 096,70 % 10/17
14. FC Augsburg 00.514.406 30.259 098,69 % 10/17
15. Bayer 04 Leverkusen 00.484.397 28.493 094,32 % 08/17
16. TSG 1899 Hoffenheim 00.476.450 28.026 092,96 % 07/17
17. VfL Wolfsburg 00.469.446 27.614 092,05 % 08/17
18. SC Freiburg 00.385.500 22.676 090,70 % 09/17
GESAMT 13.805.496 45.116 092,86 % 132/306

Spielstätten [Bearbeiten]

Verein Stadion Kapazität Verein Stadion Kapazität
Borussia Dortmund Signal Iduna Park 80.720 Hannover 96 AWD-Arena 49.000
Hertha BSC Olympiastadion Berlin 74.220 1. FC Nürnberg Easycredit-Stadion 48.553
FC Bayern München Allianz Arena 69.901 SV Werder Bremen Weserstadion 42.500
FC Schalke 04 Veltins-Arena 61.673 1. FSV Mainz 05 Coface Arena 34.034
VfB Stuttgart Mercedes-Benz Arena 60.441 FC Augsburg SGL arena 30.660
Hamburger SV Imtech Arena 57.000 Bayer 04 Leverkusen BayArena 30.210
Borussia Mönchengladbach Stadion im Borussia-Park 54.057 TSG 1899 Hoffenheim Wirsol Rhein-Neckar-Arena 30.150
1. FC Köln RheinEnergieStadion 50.000 VfL Wolfsburg Volkswagen Arena 30.000
1. FC Kaiserslautern Fritz-Walter-Stadion 49.780 SC Freiburg Badenova-Stadion/Mage Solar Stadion (Umbenennung zur Rückrunde) 25.000

Sponsoren [Bearbeiten]

Verein Ausrüster Hauptsponsor
1. FC Kaiserslautern Uhlsport Allgäuer Latschenkiefer
1. FC Köln Reebok Rewe
1. FC Nürnberg Adidas Areva
1. FSV Mainz 05 Nike entega
Bayer 04 Leverkusen Adidas SunPower
Borussia Dortmund Kappa Evonik
Borussia Mönchengladbach Lotto Postbank
FC Augsburg JAKO AL-KO
FC Bayern München Adidas Deutsche Telekom
FC Schalke 04 Adidas Gazprom
Hamburger SV Adidas Emirates
Hannover 96 JAKO TUI
Hertha BSC Nike Deutsche Bahn
SC Freiburg Nike Ehrmann
TSG 1899 Hoffenheim Puma Suntech
VfB Stuttgart Puma GAZİ
VfL Wolfsburg Adidas Volkswagen
Werder Bremen Nike Targobank

Die Meistermannschaft von Borussia Dortmund [Bearbeiten]

1. Borussia Dortmund
Borussia Dortmund logo.svg

Trainerwechsel [Bearbeiten]

Verein Trainer Grund Datum Tabellenplatz Nachfolger
Bayer Leverkusen Logo.svg Bayer Leverkusen DeutschlandDeutschland Jupp Heynckes Vertragsende 30. Juni 2011[16] Sommer-
pause
DeutschlandDeutschland Robin Dutt[17]
Logo FC Bayern München.svg Bayern München NiederlandeNiederlande Andries Jonker (Interimstrainer) Vertragsende der Interimszeit 30. Juni 2011[18] DeutschlandDeutschland Jupp Heynckes[16]
Logo-SC Freiburg.svg SC Freiburg DeutschlandDeutschland Robin Dutt Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen 30. Juni 2011[17] DeutschlandDeutschland Marcus Sorg[19]
Logo TSG Hoffenheim.svg 1899 Hoffenheim DeutschlandDeutschland Marco Pezzaiuoli Einvernehmliche Vertragsauflösung 30. Juni 2011[20] DeutschlandDeutschland Holger Stanislawski[21]
1. FC Köln.svg 1. FC Köln DeutschlandDeutschland Volker Finke Ende der Interimszeit 30. Juni 2011[22] NorwegenNorwegen Ståle Solbakken[22]
HSV-Logo.svg Hamburger SV DeutschlandDeutschland Michael Oenning Entlassung 19. September 2011[23] 18. ArgentinienArgentinien Rodolfo Cardoso (Interimstrainer)[23]
Schalke 04 Logo.svg FC Schalke 04 DeutschlandDeutschland Ralf Rangnick Rücktritt 22. September 2011[24] 09. NiederlandeNiederlande Huub Stevens[25]
HSV-Logo.svg Hamburger SV ArgentinienArgentinien Rodolfo Cardoso (Interimstrainer) Ende der Interimszeit 10. Oktober 2011[26] 18. DanemarkDänemark Frank Arnesen (Interimstrainer)[26]
HSV-Logo.svg Hamburger SV DanemarkDänemark Frank Arnesen (Interimstrainer) Ende der Interimszeit 17. Oktober 2011[27] 18. DeutschlandDeutschland Thorsten Fink[27]
Hertha BSC Logo.svg Hertha BSC DeutschlandDeutschland Markus Babbel Entlassung 18. Dezember 2011[28] 11. DeutschlandDeutschland Michael Skibbe[29]
Logo-SC Freiburg.svg SC Freiburg DeutschlandDeutschland Marcus Sorg Entlassung 29. Dezember 2011[30] 18. DeutschlandDeutschland Christian Streich[30]
Logo TSG Hoffenheim.svg 1899 Hoffenheim DeutschlandDeutschland Holger Stanislawski Entlassung 9. Februar 2012[31] 08. DeutschlandDeutschland Markus Babbel[32]
Hertha BSC Logo.svg Hertha BSC DeutschlandDeutschland Michael Skibbe Entlassung 12. Februar 2012[33] 15. DeutschlandDeutschland Otto Rehhagel[34]
1FC Kaiserslautern Wappen 2010.svg 1. FC Kaiserslautern DeutschlandDeutschland Marco Kurz Entlassung 20. März 2012[35] 18. BulgarienBulgarien Krassimir Balakow[36]
Bayer Leverkusen Logo.svg Bayer Leverkusen DeutschlandDeutschland Robin Dutt Entlassung 1. April 2012[37] 07. FinnlandFinnland Sami Hyypiä (Teamchef)

DeutschlandDeutschland Sascha Lewandowski (Trainer)[37]

1. FC Köln.svg 1. FC Köln NorwegenNorwegen Ståle Solbakken Entlassung 12. April 2012[38] 16. DeutschlandDeutschland Frank Schaefer[38]
Logo FC Augsburg.svg FC Augsburg NiederlandeNiederlande Jos Luhukay Rücktritt 5. Mai 2012[39] 14. (Saisonende) DeutschlandDeutschland Markus Weinzierl[40]

Eingesetzte Schiedsrichter [Bearbeiten]

(Stand: Saisonende 2011/12)
Name Geboren Landesverband Anz. d.
Spiele
Yellow card.svg Yellow Red Card.svg Red card.svg Anmerkung
Aytekin, DenizDeniz Aytekin 21. Juli 1978 Bayern 17 59 0 2 FIFA-Schiedsrichter
Brych, FelixFelix Brych 03. Aug. 1975 Bayern 19 56 3 1 FIFA-Schiedsrichter
Dingert, ChristianChristian Dingert 14. Juli 1980 Südwest 12 48 1 0
Drees, JochenJochen Drees 15. Mär. 1970 Südwest 09 39 0 4
Fritz, MarcoMarco Fritz 03. Okt. 1977 Württemberg 14 45 1 2 FIFA-Schiedsrichter seit 2012
Gagelmann, PeterPeter Gagelmann 09. Juni 1968 Bremen 16 41 1 3
Manuel Gräfe 21. Sep. 1973 Berlin 17 78 4 1 FIFA-Schiedsrichter
Hartmann, RobertRobert Hartmann 08. Sep. 1979 Bayern 09 36 0 0
Thorsten Kinhöfer 27. Juni 1968 Westfalen 18 75 3 2 FIFA-Schiedsrichter
Kircher, KnutKnut Kircher 02. Feb. 1969 Württemberg 17 63 0 0 FIFA-Schiedsrichter
Meyer, FlorianFlorian Meyer 21. Nov. 1968 Niedersachsen 19 59 1 1 FIFA-Schiedsrichter
Günter Perl 23. Dez. 1969 Bayern 17 49 0 1
Rafati, BabakBabak Rafati 28. Mai 1970 Niedersachsen 04 10 0 0 FIFA-Schiedsrichter bis Ende 2011
Schmidt, MarkusMarkus Schmidt 31. Aug. 1973 Württemberg 13 45 0 3
Sippel, PeterPeter Sippel 06. Okt. 1969 Bayern 14 43 2 5 FIFA-Schiedsrichter bis Ende 2011
Stark, WolfgangWolfgang Stark 20. Nov. 1969 Bayern 19 65 2 3 FIFA-Schiedsrichter
Stieler, TobiasTobias Stieler 02. Juli 1981 Hessen 03 06 0 0 in der Winterpause für Rafati nachnominiert
Weiner, MichaelMichael Weiner 21. Mär. 1969 Niedersachsen 15 53 1 3 FIFA-Schiedsrichter
Welz, TobiasTobias Welz 11. Juli 1977 Hessen 15 44 0 0
Wingenbach, MarkusMarkus Wingenbach 26. Nov. 1978 Rheinland 08 34 0 0
Winkmann, GuidoGuido Winkmann 27. Nov. 1973 Niederrhein 15 61 3 4
Zwayer, FelixFelix Zwayer 19. Mai 1981 Berlin 16 59 0 1 FIFA-Schiedsrichter seit 2012
Gesamt: 306 1068 22 36

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Borussia Dortmund zum achten Mal Deutscher Meister. In:welt.de, 21. April 2012, abgerufen am 21. April 2012.
  2. Nächster Bundesliga-Start am 5. August 2011. In: bundesliga.de. 26. November 2010, abgerufen am 7. Februar 2012.
  3. Schnellstes Joker-Tor aller Zeiten: Zwiesler Hain schreibt Geschichte. Passauer Neue Presse, 29. Januar 2012, abgerufen am 7. Februar 2012.
  4. Bundesliga-Relegation: Hertha erwägt Einspruch bei faz.net, 16. Mai 2012 (abgerufen am 16. Mai 2012).
  5. "Referee Stark zeigt Hertha-Spieler an", dpa am 18. Mai 2012
  6. "Spielt Kobiaschwili nie wieder Fußball?", in: BILD online vom 19. Mai 2012
  7. "Schiedsrichter Stark hat Hertha-Spieler angezeigt", in Der Tagesspiegel online vom 18. Mai 2012
  8. Hertha BSC legt Einspruch gegen Relegationsspielwertung ein; Spiegel Online; abgerufen am 16. Mai 2012.
  9. Hertha legt Protest ein – Verhandlung am Freitag, Kicker Online vom 16. Mai 2012
  10. Herthas Forderungen bleiben unerfüllt, kicker.de, 25. Mai 2012, gesichtet am selben Tag
  11. Welt.de: Hertha verzichtet auf Protest und akzeptiert Abstieg
  12. Torjäger. In: bundesliga.de. Abgerufen am 5. Mai 2012 (deutsch).
  13. a b Scorer. bundesliga.de, abgerufen am 5. Mai 2012 (deutsch).
  14. Zuschauertabelle auf kicker online
  15. Saisonstatistiken auf Bundesliga.de
  16. a b Heynckes wird Bayern-Coach. Bundesliga.de. 25. März 2011. Abgerufen am 29. März 2011.
  17. a b Dutt für Heynckes. Bundesliga.de. 21. März 2011. Abgerufen am 29. März 2011.
  18. FC Bayern München beurlaubt Louis van Gaal. Bundesliga.de. 10. April 2012 v. Chr.. Abgerufen am 10. April 2011.
  19. Freiburg setzt mit Sorg auf Kontinuität. Bundesliga.de. 21. März 2011. Abgerufen am 30. April 2011.
  20. Pezzaiuoli verlässt 1899 zum Saisonende. Bundesliga.de. 12. April 2011. Abgerufen am 7. Mai 2011.
  21. Stanislawski wird 1899-Coach. Bundesliga.de. 19. April 2011. Abgerufen am 7. Mai 2011.
  22. a b Solbakken neuer Chef-Trainer in Köln. Bundesliga.de. 14. Mai 2011. Abgerufen am 14. Mai 2011.
  23. a b Oenning nicht mehr HSV-Coach. Bundesliga.de. 19. September 2011. Abgerufen am 19. September 2011.
  24. Rangnick tritt zurück. Bundesliga.de. 22. September 2011. Abgerufen am 22. September 2011.
  25. Der "Jahrhundert-Trainer" ist zurück. Bundesliga.de. 27. September 2011. Abgerufen am 27. September 2011.
  26. a b Frank Arnesen ist neuer Teamchef beim HSV. HSV.de. 10. Oktober 2011. Abgerufen am 10. Oktober 2011.
  27. a b Fink nach Hamburg. Bundesliga.de. 13. Oktober 2011. Abgerufen am 13. Oktober 2011.
  28. Hertha BSC stellt Cheftrainer Markus Babbel frei. Bundesliga.de. 18. Dezember 2011. Abgerufen am 18. Dezember 2011.
  29. Skibbe voller Tatendrang. Bundesliga.de. 22. Dezember 2011. Abgerufen am 22. Dezember 2011.
  30. a b SC Freiburg trennt sich von Sorg. Bundesliga.de. 29. Dezember 2011. Abgerufen am 29. Dezember 2011.
  31. Stanislawski nicht mehr 1899-Coach. Bundesliga.de. 9. Februar 2012. Abgerufen am 9. Februar 2012.
  32. Vertrag bis 2014: Babbel hat unterschrieben. In: kicker Sportmagazin, 10. Februar 2012. 
  33. Hertha trennt sich von Skibbe. Bundesliga.de. 12. Februar 2012. Abgerufen am 12. Februar 2012.
  34. Rehhagel kommt nach Berlin. Bundesliga.de. 18. Februar 2012. Abgerufen am 18. Februar 2012.
  35. Marco Kurz beurlaubt. 1. FC Kaiserslautern. 20. März 2012. Abgerufen am 20. März 2012.
  36. Balakov neuer FCK-Cheftrainer. Bundesliga.de. 22. März 2012. Abgerufen am 22. März 2012.
  37. a b Leverkusen entlässt Trainer Dutt – Hyypiä Nachfolger. Bundesliga.de. 1. April 2012. Abgerufen am 4. April 2012.
  38. a b Solbakken neuer Chef-Trainer in Köln. Sportschau.de. 12. April 2012. Abgerufen am 12. April 2011.
  39. Luhukay verlässt den FCA. Bundesliga.de. 5. Mai 2012. Abgerufen am 5. Mai 2012.
  40. Bestätigt! Weinzierl steigt beim FCA ein: Markus Weinzierl wird wie erwartet neuer Trainer von Bundesligist FC Augsburg. In: kicker Sportmagazin, 17. Mai 2012. Abgerufen am 18. Mai 2012.