Fußball-Oberliga Niederrhein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Oberliga Niederrhein
Logo
Verband Fußballverband Niederrhein
Erstaustragung 1956
Mannschaften 18
Meister SV Hönnepel-Niedermörmter
Website http://www.fvn.de/Vorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Region Gebiet der Verbandsliga NiederrheinVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat
Landesliga Niederrhein (VI) (3 Staffeln)

Die Oberliga Niederrhein (bis 2008 Verbandsliga Niederrhein, bis 2012 Niederrheinliga) ist die höchste Spielklasse des Fußball-Verbands Niederrhein. Sie bildet damit die Ebene der Oberliga, der zurzeit fünfthöchsten Klasse im deutschen Ligasystem .

Geschichte[Bearbeiten]

Die Liga wurde 1956 mit sechzehn Klubs als höchste Liga des Fußballverbands Niederrhein gegründet. Zuvor waren die drei heute noch unter der Verbandsliga existierenden Landesligen die höchsten Spielklassen des Verbandes.

Zum Zeitpunkt der Einführung war die Verbandsliga Niederrhein die dritthöchste deutsche Fußballklasse. Mit Einführung der Oberliga Nordrhein 1978 und der Regionalliga West/Südwest im Jahr 1994 wurde die Verbandsliga Niederrhein zunächst zur vierthöchsten und später zur fünfthöchsten Spielklasse in Deutschland. Im Zuge der Umstrukturierung des Ligensystems in Deutschland und der damit verbundenen Einführung der 3. Liga stellte sie seit der Saison 2008/09 unter der NRW-Liga nur noch die sechsthöchste Spielklasse dar.

Der Meister der Niederrheinliga qualifizierte sich für die NRW-Liga. Die drei letztplatzierten Mannschaften stiegen in die aus drei Staffeln bestehende Landesliga Niederrhein ab.

Im Zuge der Regionalliga-Reform 2012 wird die bisher sechstklassige Niederrheinliga (Verbandsligaebene) ab der Saison 2012/13 als fünftklassige Oberliga fungieren. Zusammen mit der neuen Mittelrheinliga und der wieder eingeführten Fußball-Oberliga Westfalen wird sie dann den Unterbau zur geografisch verkleinerten Regionalliga West bilden und somit teilweise die aufgelöste NRW-Liga ersetzen.

Durch die Reform gibt es in der Saison 2011/12 einige Umstellungen. So qualifizierten sich die dreizehn bestplatzierten Vereine direkt für die fünftklassige Oberliga Niederrhein, ebenso wie die Meister der drei Landesliga-Gruppen. Der Niederrheinliga-Meister erhielt zudem die Möglichkeit sich in Relegationsspielen gegen einen der auf Platz 4 bis 7 liegenden Vereine der NRW-Liga für die Regionalliga West zu qualifizieren. Dies gelang dem FC Kray, der sich gegen den favorisierten KFC Uerdingen durchsetzen konnte und somit von der sechst- in die vierthöchste Spielklasse aufstieg. Auf Grund des Abschneidens der FVN-Vereine in der NRW-Liga und des Teilnahmeverzichts vom 1. FC Viersen, konnten der Tabellen-14. und -15. in die Oberliga Niederrhein aufrücken. Die Vereine auf den Plätzen 16 bis 18 stiegen in die Landesliga ab. Die Niederrheinliga startete 2012/13 mit 20 Mannschaften.

Die Gründungsmitglieder der Verbandsliga Niederrhein 1956/57[Bearbeiten]

Folgende 16 Mannschaften spielten in der ersten Saison in der Verbandsliga Niederrhein:

TSV Eller 04VfL BenrathGrün-Weiß ViersenSpVgg GräfrathTuRU DüsseldorfDuisburger FV 08TuS LintfortSpVgg HochheideHomberger SVSC Kleve 63TuS Duisburg 48/99Sterkrade 06/07BV Osterfeld1. FC Mülheim-StyrumSV BorbeckTSG Karnap

Mannschaften der Saison 2012/13[Bearbeiten]

Fußball-Oberliga Niederrhein (Deutschland)
Neuss
Neuss
Düsseldorf
Düsseldorf
Oberhausen
Oberhausen
Goch
Goch
Dinslaken
Dinslaken
Kalkar
Kalkar
Hilden
Hilden
Krefeld
Krefeld
RAT
RAT
Rhede
Rhede
Speldorf0
Speldorf

0
Homberg
Homberg
Wülfrath
Wülfrath
Wuppertal
Wuppertal
Essen
Essen
Hamborn
Hamborn
Niederrheinliga 2011/12
RAT = Ratingen

Für die Saison 2012/13 in der Oberliga Niederrhein waren qualifiziert:

Vereine aus der NRW-Liga

Vereine aus der Niederrheinliga

Aufsteiger aus den Landesligen

Die bisherigen Meister[Bearbeiten]

Die Liga hieß von 1956 bis 2008 Verbandsliga Niederrhein, von 2008 bis 2012 Niederrheinliga und seit 2012 Oberliga Niederrhein.

Union Solingen und der VfB Homberg sind Rekordmeister der Verbandsliga Niederrhein mit je vier Titeln.