Fußball-Weltmeisterschaft/Rekorde

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Dieser Artikel beschreibt Rekorde bei den Fußball-Weltmeisterschaften der Herren. Für die Rekorde bei den Weltmeisterschaften der Frauen siehe Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen.

Alter der Spieler[Bearbeiten]

  • Der jüngste Teilnehmer bei einer WM: Norman Whiteside (Nordirland) im Alter von 17 Jahren bei der WM 1982
  • Der jüngste Teilnehmer, der bei einer WM ein Tor schoss: Pelé (Brasilien) im Alter von 17 Jahren bei der WM 1958
  • Der jüngste Teilnehmer, der Weltmeister wurde: Pelé (Brasilien) im Alter von 17 Jahren bei der WM 1958
  • Der jüngste Teilnehmer, der bei einer WM des Feldes verwiesen wurde: Rigobert Song (Kamerun) im Alter von 17 Jahren bei der WM 1994
  • Der jüngste Spieler, der in einem Qualifikationsspiel zum Einsatz kam: Souleymane Mamam (Togo) im Alter von 13 Jahren und 310 Tagen im Mai 2001
  • Der älteste Teilnehmer, der bei einer WM ein Tor schoss: Roger Milla (Kamerun) im Alter von 42 Jahren bei der WM 1994
  • Der älteste Teilnehmer, der Weltmeister wurde: Dino Zoff (Italien) im Alter von 40 Jahren bei der WM 1982

Trainer[Bearbeiten]

  • Luiz Felipe Scolari ist der erste Trainer, der 12 WM-Spiele in Folge gewonnen hat, 7 × mit Brasilien (2002) und 5 × (davon eins im Elfmeterschießen) mit Portugal (2006). Die Serie endete bei der WM 2006 im Halbfinale durch eine Niederlage gegen Frankreich.
  • Luiz Felipe Scolari ist der zweite Trainer, der mit zwei Ländern das Halbfinale erreicht hat. 2002 mit Brasilien und anschließendem Titel gegen Deutschland, 2006 mit Portugal und anschließender Niederlage im Spiel um Platz 3 (1:3) gegen Deutschland. Der erste war Guus Hiddink mit den Niederlanden 1998 und 2002 mit Südkorea, wo er jeweils im Halbfinale gescheitert ist (und danach auch beide Male das Spiel um Platz 3 verlor).
  • Die meisten Teilnahmen als Trainer: 6, Carlos Alberto Parreira (Brasilien/2 ×, Kuwait/1 ×, VAE/1 ×, Saudi-Arabien/1 ×, Südafrika/1 ×)
  • Die meisten Spiele als Trainer:
  1. Helmut Schön (Deutschland, 1966–1978) – 25
  2. Carlos Alberto Parreira (Brasilien, 1982–2010) – 23
  3. Bora Milutinović (Jugoslawien/Serbien, 1986–2002) und Mário Zagallo (Brasilien, 1970–1998) – je 20

Platzverweise[Bearbeiten]

  • Erster Platzverweis: Placido Galindo (Peru) bei der WM 1930 in der 54. Minute des Spiels Rumänien gegen Peru (Endstand 3:1), die erste rote Karte erhielt Carlos Caszely aus Chile bei der WM 1974 im Spiel gegen Deutschland, die erste rote Karte in einem WM-Finale erhielt Pedro Monzón (Argentinien) im Endspiel gegen Deutschland 1990.
  • Die meisten roten Karten: Rigobert Song (Kamerun) und Zinédine Zidane (Frankreich) – je zweimal bei insgesamt 3 WM-Teilnahmen
  • Die meisten Platzverweise gab es im Achtelfinale zwischen Portugal und den Niederlanden bei der WM 2006 (4 Gelb-Rote Karten, 2 pro Team)
  • Der schnellste Platzverweis: José Batista (Uruguay) im Spiel Uruguay gegen Schottland bei der WM 1986 (Endstand 0:0) nach 56 Sekunden durch Schiedsrichter Quiniou (Frankreich).
  • 1990 und 2002 sahen Srecko Katanec bzw. Claudio Caniggia auf der Ersatzbank sitzend die Rote Karte.
  • 2006 erhielt der Argentinier Cufré für eine Tätlichkeit nach Spielende einen Platzverweis, ohne im Spiel eingesetzt worden zu sein.
  • Die meisten gelben Karten gab es im Spiel Deutschland – Kamerun bei der WM 2002 (14 gelbe und 2 gelb-rote) sowie dem Spiel Portugal – Niederlande bei der WM 2006 (12 gelbe und 4 gelb-rote). Erwähnenswert hierbei sei auch das WM-Finalspiel 2010 zwischen den Niederlanden und Spanien, in dem nach von Kritikern zufolge milder Kartenvergabe nur 13 gelbe und 1 gelb-rote vergeben wurde.
  • WM 2006 – Mit 18 gelb-roten Karten wurde ein neuer WM-Rekord aufgestellt.

Strafstöße[Bearbeiten]

Johan Neeskens verwandelt den Elfmeter in der 1. Minute des Finales 1974
  • Erster verwandelter Elfmeter: Manuel Rosas (Mexiko) am 19. Juli 1930 in der 42. Minute [1](in anderen Quellen werden auch die 31. oder 38. Minute genannt) zum 1:3 gegen Argentinien (Endstand 3:6). Zuvor hatte der mexikanische Torhüter Óscar Bonfiglio in der 23. Minute einen Handelfmeter von Fernando Paternóster gehalten.[2] Im ca. zwei Stunden zuvor stattgefundenen Spiel Frankreich – Chile hatte der französische Torhüter Alex Thépot in der 30. Spielminute einen Foulelfmeter von Guillermo Saavedra gehalten.[3]
  • Die meisten Elfmetertore: Gabriel Batistuta, Eusébio und Rob Rensenbrink – je 4 Tore
  • Der schnellste in einem WM-Spiel gegebene Elfmeter war der in der 1. Minute im Finale Deutschland – Niederlande bei der WM 1974; Johan Neeskens verwandelte ihn zum 1:0 für die Niederlande. Die deutsche Mannschaft hatte vor dem Gegentreffer keine einzige Ballberührung. Es war zugleich der erste Elfmeter, der in einem WM-Finale verwandelt wurde.
  • Der späteste entscheidende Elfmeter in der regulären Spielzeit war der Elfmeter im Achtelfinale Italien – Australien bei der WM 2006; Francesco Totti verwandelte ihn in der fünften Minute der Nachspielzeit zum 1:0 für Italien. In folgenden Spielen wurde auf Elfmeter in der 90. bzw. 120. Minute entschieden:
    • WM 1962: MexikoCSSR zum 3:1 für Mexiko
    • WM 1974: Deutschland – Schweden zum 4:2 für Deutschland
    • WM 1994: Argentinien – Griechenland zum 4:0 für Argentinien
    • WM 1998: SüdafrikaSaudi-Arabien zum 2:2, das Ergebnis war aber für das Fortkommen im Turnier nicht mehr relevant
    • WM 1998: Italien – Österreich, der Anschlusstreffer Österreichs zum 2:1
    • WM 2002: Achtelfinale SpanienIrland zum 1:1-Ausgleichstreffer für Irland, das Spiel wurde dann von Spanien im Elfmeterschießen gewonnen.
    • WM 2010: Achtelfinale NiederlandeSlowakei in der 3. Minute der Nachspielzeit zum 1:2-Anschlusstreffer für die Slowakei, das Spiel wurde unmittelbar danach beendet.
    • WM 2010: Viertelfinale Uruguay – Ghana in der letzten Minute der Nachspielzeit der Verlängerung beim Stand von 1:1. Asamoah Gyan, der in der Vorrunde 2 Elfmeter verwandelt hatte, verschoss, und im folgenden Elfmeterschießen verlor Ghana mit 2:4, wobei Gyan den 1. Elfmeter für Ghana verwandelte.
  • Weitere entscheidende Elfmeter in den Schlussminuten gab es in folgenden Spielen:
    • WM 1998: Vorrunde Brasilien – Norwegen 88. Minute zum 1:2, dadurch wurde Norwegen Zweiter und qualifizierte sich für das Achtelfinale
  • Ghana ist die erste Mannschaft, die allein durch Elfmetertore die K.-o.-Runde erreichte. Asamoah Gyan erzielte 2010 den 1:0 Siegtreffer gegen Serbien und den 1:1 Ausgleich gegen Australien per Handelfmeter. Erst im Achtelfinale gelangen Ghana zwei Tore aus dem Spiel heraus.
  • Iker Casillas ist der erste Torhüter, der bei zwei Weltmeisterschaften einen Elfmeter halten konnte: 2002 im Achtelfinale gegen Irland und 2010 im Viertelfinale gegen Paraguay.
  • Spanien erhielt bisher bei Weltmeisterschaften die meisten Elfmeter zugesprochen: 16, von denen nur 2 (2010) verschossen wurden.[4]
  • Asamoah Gyan ist der erste Spieler, der bei 2 Weltmeisterschaften je einen Elfmeter verschoss, 2006 gegen Tschechien in der Vorrunde, 2010 gegen Uruguay im Viertelfinale.

Tore[Bearbeiten]

  • Das erste Weltmeisterschaftstor: Lucien Laurent (1907–2005, Frankreich) nach 19 Minuten gegen Mexiko bei der WM 1930.
  • Das erste Golden Goal bei einer WM schoss Laurent Blanc im Achtelfinale bei der WM 1998 gegen Paraguay zum 1:0 für Frankreich.
  • Der erste Spieler, der bei einer WM einen „lupenreinen“ Hattrick schoss: Edmund Conen (Deutschland) am 27. Mai 1934 im Spiel gegen Belgien, Endstand 5:2.
  • Die meisten Tore in einem Spiel: Oleg Salenko (Russland) – 5 Tore im Spiel gegen Kamerun, Endstand: 6:1 (1994).
  • Die meisten Spiele ohne Gegentor: Peter Shilton (1982–1990) (England) und Fabien Barthez (1998–2006) (Frankreich) – 10.
  • Die meisten Tore in einem Weltmeisterschaftsturnier: Just Fontaine (Frankreich) – 13 Treffer in 6 Begegnungen bei der WM 1958
  • Die meisten Kopfballtore in einem Weltmeisterschaftsturnier: Miroslav Klose (Deutschland) – 5 von 5 Treffern durch Kopfbälle in 7 Begegnungen bei der WM 2002.
  • Die meisten Gegentore: Antonio Carbajal (Mexiko) 25 in 11 Spielen zwischen 1950 und 1966, davon nur ein Spiel ohne Gegentor
  • Erster Spieler mit mindestens je vier Toren bei drei Weltmeisterschaften: Miroslav Klose: 2002 (5), 2006 (5), 2010 (4)
  • Erster Spieler mit mindestens je drei Toren bei drei Weltmeisterschaften: Jürgen Klinsmann: 1990 (3), 1994 (5), 1998 (3)
  • Erster Spieler mit mindestens je einem[5] und zwei Toren bei vier Weltmeisterschaften: Uwe Seeler: 1958 (2), 1962 (2), 1966 (2) und 1970 (3)
  • Die erfolgreichsten WM-Torschützen insgesamt (Umfangreichere Liste: Fußball-Weltmeisterschaft#Rekordspieler):
1. Ronaldo (Brasilien) – 15 Treffer bei vier Endrunden (1994, 1998, 2002, 2006)
2. Gerd Müller (Deutschland) – 14 Tore bei zwei Endrunden (1970, 1974) und Miroslav Klose (Deutschland) – 14 bei drei Endrunden (2002, 2006, 2010)
4. Just Fontaine (Frankreich) – 13 Tore bei einer Endrunde (1958)
  • Die meisten Tore insgesamt: Brasilien (210), die meisten Gegentore insgesamt: Deutschland (117)
  • Die schnellsten Weltmeisterschaftstore nach Spielbeginn:
1. Hakan Şükür (Türkei) nach 11 s im Spiel gegen Südkorea 2002
2. Vaclac Masek (Tschechoslowakei) nach 15 s im Spiel gegen Mexiko 1962
3. Ernst Lehner (Deutschland) nach 24 s im Spiel gegen Österreich 1934
4. Bryan Robson (England) nach 27 s im Spiel gegen Frankreich 1982
5. Bernard Lacombe (Frankreich) nach 37 s im Spiel gegen Italien 1978
6. Celso Ayala (Paraguay) nach 52 s im Spiel gegen Nigeria 1998
  • Das schnellste Tor nach einer Einwechslung: Ebbe Sand (Dänemark) nach 16 Sekunden gegen Nigeria bei der WM 1998.

Serien[Bearbeiten]

Mannschaften[Bearbeiten]

  • Die längste Siegesserie: Brasilien mit 11 Spielen 2002–2006
  • Die längste Serie ohne Niederlage: Brasilien mit 13 Spielen 1958–1966
  • Die längste Serie an Vorrundenspielen ohne Niederlage: Brasilien mit 23 Spielen 1970–1998
  • Die längsten Serien mit mindestens einem Tor pro Spiel: Brasilien (1930–1958) und Deutschland (1934–1958 und 1986–1998) je 18
  • Die längste Serie an Spielen ohne Gegentreffer: Italien mit 5 Spielen 1990 und Schweiz mit 4 Spielen bei der WM 2006 und einem Spiel bei der WM 2010
  • Die meisten WM-Spielminuten in Folge ohne Gegentor: Schweiz mit 559 Minuten (2. Juli 1994 – 21. Juni 2010)
  • Die längste Unentschiedenserie: Belgien mit 5 Spielen 1998–2002
  • Die längste Niederlagenserie: Mexiko mit 9 Spielen 1930–1958
  • Die längste Serie ohne einen Sieg: Bulgarien mit 16 Spielen 1962–1994
  • Die längste Serie ohne eigenes Tor: Bolivien mit 5 Spielen 1930–1994

Spieler[Bearbeiten]

  • Die meisten Siege (ohne Siege in Elfmeterschießen):
1. Cafu 16
2. Lothar Matthäus, Wolfgang Overath und Ronaldo je 15
5. Miroslav Klose, Franz Beckenbauer, Lúcio und Paolo Maldini je 14
1. Diego Maradona 16
2. Dino Zoff 14
3. Paolo Maldini und Kazimierz Deyna je 13

Spiele[Bearbeiten]

  • Die meisten Spiele: Deutschland (99)
  • Die meisten Siege: Brasilien (67)
  • Die meisten Remis-Spiele: Italien (21; inkl. Spiele, die durch Elfmeterschießen entschieden wurden)
  • Die meisten Niederlagen: Mexiko (24 in 49 Spielen)
  • Die meisten Spiele ohne Gegentor: Brasilien (39)
  • Die meisten Spiele, um Weltmeister zu werden, benötigte Brasilien 2002: 18 Qualifikations- und sieben Endrundenspiele.
  • Die wenigsten Spiele (4) benötigten Uruguay 1930 und 1950 sowie Italien 1938, da sie entweder als Veranstalter (1930) bzw. Weltmeister (1938) automatisch qualifiziert waren oder zwei Gegner nicht antraten (1950).
  • In den Endrunden spielten Brasilien und Schweden am häufigsten gegeneinander. In sieben Begegnungen bei sechs WM-Turnieren gewann Brasilien fünfmal, zwei Spiele endeten unentschieden.
  • Im Finale trafen am häufigsten (je 2 ×) Deutschland und Argentinien (1986 und 1990) sowie Brasilien und Italien (1970 und 1994) aufeinander.
  • Die häufigste Paarung im Spiel um Platz 3: Deutschland – Uruguay (1970 und 2010)
  • Die häufigsten Halbfinalpaarungen (je 2 ×) waren Deutschland gegen Frankreich (1982 und 1986) und Deutschland gegen Italien (1970 und 2006)
  • Die häufigste Viertelfinalpaarung (3 ×) war Deutschland gegen Jugoslawien (1954–1962)
  • Die häufigsten Achtelfinalpaarungen waren: Brasilien gegen Polen bzw. Chile, Deutschland gegen Belgien und Mexiko gegen Bulgarien bzw. Argentinien (je 2 ×). Zudem bestritten Deutschland und die Schweiz sowie Kuba und Rumänien 1938 zwei Achtelfinalspiele, da die ersten 1:1 bzw. 3:3 n. V. endeten und anschließend wiederholt wurden.
  • Die häufigsten Vorrundenpaarungen waren Brasilien gegen Schottland und Frankreich gegen Mexiko (je 4 ×)

Torreiche Spiele[Bearbeiten]

  • Die höchsten Siege:
    • Ungarn – Südkorea 9:0 (1954)
    • Jugoslawien – Zaire 9:0 (1974)
    • Ungarn – El Salvador 10:1 (1982)
    • Schweden – Kuba 8:0 (1938)
    • Uruguay – Bolivien 8:0 (1950)
    • Deutschland – Saudi-Arabien 8:0 (2002)
    • Türkei – Südkorea 7:0 (1954)
    • Uruguay – Schottland 7:0 (1954)
    • Polen – Haiti 7:0 (1974)
    • Portugal – Nordkorea 7:0 (2010)
  • Die torreichsten Spiele:
    • 12 Tore: Österreich – Schweiz 7:5 bei der WM 1954 (siehe Hitzeschlacht von Lausanne)
    • 11 Tore: Ungarn – El Salvador 10:1 (1982), Ungarn – Deutschland 8:3 (1954), Brasilien – Polen 6:5 n. V. (1938)
    • 10 Tore: Frankreich – Paraguay 7:3 (1958)
  • Das torreichste erste Spiel einer WM: Italien – USA 7:1 am 27. Mai 1934
  • Höchstes Ergebnis in einem Eröffnungsspiel einer WM (Seit 1966 gibt es offiziell Eröffnungsspiele): Deutschland – Costa Rica 4:2 (2:1) am 9. Juni 2006
  • Das torreichste Finale: Brasilien – Schweden 5:2 am 29. Juni 1958
  • Die torreichsten Unentschieden: England – Belgien 4:4 n. V. (3:3, 2:1) (1954/Vorrunde), Kolumbien – Sowjetunion 4:4 (1962/Vorrunde)

Liste der jeweils höchsten Siege bei allen WM-Turnieren[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle enthält jeweils den höchsten Sieg bei den 19 bisherigen WM-Turnieren. Bei mehreren gleich hohen Ergebnissen ist der erste Sieg dieser Höhe gelistet. Bei einzelnen WM-Turnieren gab es teilweise höhere Siege als die höchsten bei anderen Turnieren.

Jahr Spiel Ergebnis Runde
1930 Uruguay ArgentinienArgentinien ArgentinienVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 06:1[6] Halbfinale
1934 Italien Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) ItalienVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 07:1 Achtelfinale
1938 Frankreich SchwedenSchweden SchwedenKubaKuba Kuba 08:0 Viertelfinale
1950 Brasilien UruguayUruguay UruguayBolivienBolivien Bolivien 08:0 Vorrunde
1954 Schweiz Ungarn 1949Ungarn UngarnKorea SudSüdkorea Südkorea 09:0 Vorrunde
1958 Schweden TschechoslowakeiTschechoslowakei TschechoslowakeiArgentinienArgentinien Argentinien 06:1 Vorrunde
1962 Chile Ungarn 1949Ungarn UngarnBulgarienBulgarien Bulgarien 06:1 Vorrunde
1966 England DeutschlandDeutschland DeutschlandSchweizSchweiz Schweiz 05:0 Vorrunde
1970 Mexiko MexikoMexiko MexikoEl SalvadorEl Salvador El Salvador 04:0 Vorrunde
1974 Deutschland Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien JugoslawienZaireZaire Zaire 09:0 Vorrunde
1978 Argentinien DeutschlandDeutschland DeutschlandMexikoMexiko Mexiko 06:0[7] Vorrunde
1982 Spanien Ungarn 1957Ungarn UngarnEl SalvadorEl Salvador El Salvador 10:1 Vorrunde
1986 Mexiko SowjetunionSowjetunion SowjetunionUngarn 1957Ungarn Ungarn 06:0 Vorrunde
1990 Italien TschechoslowakeiTschechoslowakei TschechoslowakeiVereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 05:1[8] Vorrunde
1994 USA RusslandRussland RusslandKamerunKamerun Kamerun 06:1 Vorrunde
1998 Frankreich SpanienSpanien SpanienBulgarienBulgarien Bulgarien 06:1 Vorrunde
2002 Japan-Südkorea DeutschlandDeutschland DeutschlandSaudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien 08:0 Vorrunde
2006 Deutschland ArgentinienArgentinien ArgentinienSerbien und MontenegroSerbien und Montenegro Serbien und Montenegro 06:0 Vorrunde
2010 Südafrika PortugalPortugal PortugalKorea NordNordkorea Nordkorea 07:0 Vorrunde

Liste der höchsten Siege der jeweiligen Runde[Bearbeiten]

Runde Jahr Spiel Ergebnis
Vorrunde (1930 und ab 1950) 1982, Spanien Ungarn 1957Ungarn UngarnEl SalvadorEl Salvador El Salvador 10:1
Achtelfinale (ohne vorherige Vorrunde, nur 1934 und 1938) 1934, Italien Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) ItalienVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 07:1
Achtelfinale (nach der Vorrunde, ab 1986) 1986, Mexiko SpanienSpanien SpanienDanemarkDänemark Dänemark 05:1
Viertelfinale (nach einem Achtelfinale, 1934 und 1938, sowie ab 1986) 1938, Frankreich SchwedenSchweden SchwedenKubaKuba Kuba 08:0
Viertelfinale (nach der Vorrunde, 1954 bis 1970) 1958, Schweden
1966, England
FrankreichFrankreich FrankreichNordirlandNordirland Nordirland
DeutschlandDeutschland DeutschlandUruguayUruguay Uruguay
04:0
Zwischenrunde (nach der Vorrunde, nur 1974 bis 1982) 1978, Argentinien ArgentinienArgentinien ArgentinienPeruPeru Peru 06:0
Halbfinale (nach der Vorrunde, nur 1930) 1930, Uruguay UruguayUruguay UruguayJugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien
ArgentinienArgentinien ArgentinienVereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
06:1
Halbfinale (nach dem Viertelfinale) 1954, Schweiz DeutschlandDeutschland Deutschland - OsterreichÖsterreich Österreich 06:1
Spiel um Platz 3 1994, USA SchwedenSchweden SchwedenBulgarienBulgarien Bulgarien 04:0
Finalrunde (nur 1950) 1950, Brasilien BrasilienBrasilien BrasilienSchwedenSchweden Schweden 07:1
Finale 1958, Schweden BrasilienBrasilien BrasilienSchwedenSchweden Schweden 05:2

Anmerkung: Von Spielen mit gleicher Tordifferenz wurde das Spiel mit den meisten Toren gelistet.

Rangliste der Länder mit den meisten pro Spiel erzielten Toren bei einer WM[Bearbeiten]

  1. Ungarn 1949Ungarn Ungarn1954 (27 Tore in 5 Spielen; 5,4 pro Spiel)
  2. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland1954 (25 Tore in 6 Spielen; 4,2 pro Spiel)
  3. Ungarn 1957Ungarn Ungarn1982 (12 Tore in 3 Spielen; 4,0 pro Spiel)
  4. FrankreichFrankreich Frankreich1958 (23 Tore in 6 Spielen; 3,8 pro Spiel)
  5. Brasilien 1889Brasilien Brasilien1950 (22 Tore in 6 Spielen; 3,7 pro Spiel)
  6. Brasilien 1968Brasilien Brasilien1970 (19 Tore in 6 Spielen; 3,2 pro Spiel)

K.-o.-Spiele[Bearbeiten]

  • Die meisten K.-o.-Spiele (inkl. Entscheidungs- und Platzierungsspiele, ohne Gruppenspiele mit anschließender Verlängerung bei Unentschieden) bestritten (Stand 11. Juli 2010):
1. Deutschland 47, davon 32 gewonnen, 1 × Remis (Spiel wurde anschließend wiederholt)
2. Brasilien 37, davon 27 gewonnen, 1 × Remis (Spiel wurde anschließend wiederholt)
3. Italien 32, davon 23 gewonnen, 1 × Remis (Spiel wurde anschließend wiederholt)
  • Die meisten Spiele mit Verlängerung:
1. Italien 11 × – 5 × gewonnen, 3 × im Elfmeterschießen verloren, je 1 × durch Golden Goal verloren, im Elfmeterschießen gewonnen und ohne Entscheidung mit anschl. Wiederholungsspiel
2. Deutschland 9 × – 4 × im Elfmeterschießen gewonnen, 3 × verloren, je 1 × gewonnen und ohne Entscheidung mit anschl. Wiederholungsspiel
3. England 8 × – je 3 × gewonnen und im Elfmeterschießen verloren, je 1 × gewonnen und ohne Entscheidung in der Gruppenphase 1954
4. Frankreich 7 × – je 2 × gewonnen, davon 1 × durch Golden Goal, im Elfmeterschießen gewonnen und verloren, 1 × verloren
5. Argentinien 6 × – 3 × im Elfmeterschießen gewonnen, 2 × gewonnen, 1 × im Elfmeterschießen verloren
5. Brasilien 6 × – je 2 im Elfmeterschießen gewonnen und ohne Entscheidung (1 × mit anschl. Wiederholungsspiel und 1 × in der Gruppenphase 1954), je 1 × gewonnen und im Elfmeterschießen verloren
  • Die meisten Niederlagen in K.-o.-Spielen (inkl. Entscheidungs- und Platzierungsspiele, Stand 11. Juli 2010):
1. Deutschland 14, davon 3 in der Verlängerung
2. England 11, davon 3 durch Elfmeterschießen und 1 × in der Verlängerung
3. Niederlande 10, davon 3 × in der Verlängerung und 1 × durch Elfmeterschießen
4. Brasilien 9, davon 1 durch Elfmeterschießen
4. Uruguay 9, davon 1 × in der Verlängerung
6. Argentinien 8, davon 1 durch Elfmeterschießen
6. Italien 8, davon 3 durch Elfmeterschießen und 1 × in der Verlängerung durch Golden Goal
8. Frankreich 7, davon 2 durch Elfmeterschießen und 1 × in der Verlängerung
8. Jugoslawien 7, davon 1 × durch Elfmeterschießen
8. Mexiko 7, davon 2 × durch Elfmeterschießen, 1 × in der Verlängerung
11. Spanien 6, davon 2 × im Elfmeterschießen, 1 × in der Verlängerung

Elfmeterschießen[Bearbeiten]

  • Die meisten Elfmeterschießen: Deutschland, Argentinien, Frankreich und Italien (je 4)
  • Die meisten gewonnenen Elfmeterschießen: Deutschland 4 von 4
  • Die meisten verlorenen Elfmeterschießen: England (3 von 3) und Italien (3 von 4)
  • Die meisten Tore in Elfmeterschießen fielen bei der WM 1990. Dort waren die Elfmeterschützen in 4 Elfmeterschießen 28 Mal erfolgreich.
  • Die meisten Elfmeterschießen bei einer WM: 1990 und 2006 (je 4 Elfmeterschießen).
  • Die wenigsten Tore im Elfmeterschießen gab es bei der WM 1982. Dort waren die Schützen im ersten Elfmeterschießen der WM-Geschichte (Halbfinale Deutschland – Frankreich) neunmal erfolgreich, es gab aber 1982 auch nur 4 Spiele, in denen ein Elfmeterschießen möglich gewesen wäre. Später waren es immer 16 Spiele und bei jeder WM gab es mindestens 2 Spiele, die im Elfmeterschießen entschieden wurden.
  • 2 Finale wurden durch Elfmeterschießen entschieden: bei der WM 1994 siegte Brasilien, nachdem es weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung ein Tor gab, mit 3:2 im Elfmeterschießen. 2006 siegte Italien, nachdem es nach der Verlängerung 1:1 stand, mit 5:3 im Elfmeterschießen.
  • Die höchste Quote von Elfmeterschießen (Stand 11. Juli 2010) gibt es im Viertelfinale. Seit 1986 (der ersten WM, bei der im Achtel- und Viertelfinale Elfmeterschießen möglich wurden) bzw. 1982 (der ersten WM, bei der im Halbfinale und Finale Elfmeterschießen möglich wurden) wurden 35,7 % der Viertelfinalspiele im Elfmeterschießen entschieden. Es folgen das Finale und das Halbfinale mit je 25 % sowie das Achtelfinale mit 10,7 %. Im Spiel um Platz 3 gab es dagegen noch nie ein Elfmeterschießen. Insgesamt wurden bisher 19 % der K.-o.-Spiele, bei denen ein Elfmeterschießen möglich war, durch dieses entschieden.
  • Die meisten gehaltenen Elfmeter im Elfmeterschießen: Harald Schumacher/Deutschland (1982/1986) und Sergio Goycochea/Argentinien (1990) hielten jeweils in je 2 Elfmeterschießen insgesamt je 4 Elfmeter.
  • Die wenigsten Elfmeter (3 von 7) wurden im Elfmeterschießen des Achtelfinales Schweiz – Ukraine bei der WM 2006 verwandelt. Zunächst hielt Pascal Zuberbühler gegen Andrij Schewtschenko, die ersten drei Schweizer gingen alle leer aus, während die folgenden drei Ukrainer trafen. Somit stand der Sieger vorzeitig fest, die restlichen 3 Schützen mussten nicht mehr zur Ergebniskosmetik antreten. Damit ist die Schweiz das erste Team, das bei einem Elfmeterschießen während einer WM keinen einzigen Treffer erzielen konnte.
  • Die meisten Elfmeter (9) wurden in den Elfmeterschießen der Spiele Spanien – Belgien (WM 1986), Irland – Rumänien (WM 1990), Rumänien – Schweden (WM 1994) und Deutschland – Frankreich (WM 1982) verwandelt. In den ersten beiden Spielen verfehlte einer der ersten zehn Schützen, in den beiden anderen Spielen zwei, wodurch ein weiteres Paar Schützen antreten musste.
  • WM-Rekord von Portugals Torwart Ricardo Pereira – Noch nie hielt ein Torwart 3 Elfmeter in einem Spiel. (Viertelfinale der WM 2006 – England – Portugal 1:3 n. E.)

Zuschauer[Bearbeiten]

  • Das Spiel mit den wenigsten Zuschauern: Rumänien – Peru mit 300 Zuschauern bei der WM 1930[9][10]
  • Das Spiel mit den meisten Zuschauern: Das letzte Spiel der Finalrunde der WM 1950 Uruguay-Brasilien 173.850 Zuschauer (Maracanã)
  • Die meisten Zuschauer gab es bei der WM 1994 in den USA, 3.587.538 Zuschauer sahen die 52 Spiele, das ist ein Schnitt von 68.991 pro Spiel

Gastgeber[Bearbeiten]

Diese Gastgeber wurden

Der Gastgeber schied am häufigsten aus oder verlor entscheidend gegen den späteren

  • Weltmeister: 6 × (Frankreich 1938 vs. Italien im Viertelfinale, Brasilien 1950 vs. Uruguay in der Finalrunde, Schweden 1958 vs. Brasilien im Finale, Chile 1962 vs. Brasilien im Halbfinale, die USA 1994 vs. Brasilien im Achtelfinale, Deutschland 2006 vs. Italien im Halbfinale)
  • Vizeweltmeister: 5 × (Mexiko 1970 und 1986 vs. Italien bzw. Deutschland im Viertelfinale, Spanien 1982 vs. Deutschland in der Zwischenrunde, Italien 1990 vs. Argentinien im Halbfinale, Südkorea 2002 vs. Deutschland im Halbfinale)
  • Dritten: 2 × (die Schweiz 1954 vs. Österreich im Viertelfinale, Japan 2002 vs. die Türkei im Achtelfinale)
  • Vierten: 1 × (Südafrika 2010 vs. Uruguay in der Vorrunde)

Bisher waren erst zwei Länder Gastgeber, die zuvor schon einmal Weltmeister waren: Deutschland 1974 und 2006, Italien 1990. (2014 Weltmeisterschaft in Brasilien)

Vier Länder waren 2 × Gastgeber: Mexiko 1970/1986, Italien 1934/1990, Frankreich 1938/1998 und Deutschland 1974/2006.

1934 musste sich auch Italien als Gastgeber qualifizieren.

Italien spielte am häufigsten (9 ×) gegen den Gastgeber (1938, 1954/2 ×, 1962, 1970, 1978, 1998, 2002, 2006). Italien gewann am häufigsten (4 ×) gegen den Gastgeber (1938, 1970, 1978, 2006). Deutschland setzte sich inkl. des Elfmeterschießens 1986 gegen Mexiko ebenfalls 4 × gegen die Gastgeber durch (1962, 1982, 1986 und 2002) und verlor zweimal (1958 und 1966) gegen die Gastgeber.

Der Gastgeber stellte viermal (1950, 1978, 1990 und 2006) den Torschützenkönig, sowie 1 × (1962) einen Spieler (Leonel Sánchez), der ebenso viele Tore wie der ausgeloste Torschützenkönig erzielte.

Neulinge[Bearbeiten]

Die WM-Neulinge (ab 1934)

Anmerkungen: Kursiv gesetzte Mannschaften nahmen bis dato nur 1x teil, mit "*" gekennzeichnete Mannschaften gelten als Nachfolger anderer Mannschaften (gekennzeichnet mit "**"), die bereits früher teilgenommen haben, mit # gekennzeichnete Staaten haben nun einen anderen Namen.

Weltmeister[Bearbeiten]

Der amtierende Weltmeister

  • konnte den Titel verteidigen: 2 × (Italien/1938, Brasilien/1962)
  • wurde Zweiter: 2 × (Argentinien/1990, Brasilien/1998)
  • wurde Dritter: –
  • wurde Vierter: 3 × (Uruguay/1954, Deutschland/1958, Brasilien/1974)
  • schied im Viertelfinale oder der 2. Finalrunde (8 Mannschaften) aus: 4 × (England/1970, Deutschland/1978, Deutschland/1994, Brasilien/2006)
  • schied in der 2. Finalrunde (12 Mannschaften) aus: 1 × (Argentinien/1982)
  • schied im Achtelfinale aus: 1 × (Italien/1986)
  • schied in der Vorrunde aus: 4 × (Italien/1950 und 2010, Brasilien/1966, Frankreich/2002)
  • schied torlos in der Vorrunde aus: 1 × (Frankreich/2002)
  • nahm nicht teil: 1 × (Uruguay/1934)
  • wurde Europameister: 2 × (Frankreich/2000, Spanien/2012)
  • wurde Südamerikameister (Copa América): 1 × (Brasilien 2005)
  • musste sich 2006 erstmals für die WM qualifizieren: (Brasilien)

Weltmeister wurde eine Mannschaft

  • als Gastgeber und ehemaliger Weltmeister: 1 × (Deutschland/1974)
  • als Gastgeber: 6 × (Uruguay/1930, Italien/1934, England/1966, Deutschland/1974, Argentinien/1978, Frankreich/1998)
  • im Land eines ehemaligen Weltmeisters: 2 × (Deutschland 1990 in Italien, Italien 2006 in Deutschland)
  • im Land eines späteren Weltmeisters: 3 × (Italien 1938 in Frankreich und 1982 in Spanien, Uruguay 1950 in Brasilien)
  • als ehemaliger oder amtierender Weltmeister: 11 × (Italien/1938, Uruguay/1950, Brasilien/1962, Brasilien/1970, Deutschland/1974, Italien/1982, Argentinien/1986, Deutschland/1990, Brasilien/1994, Brasilien/2002, Italien/2006)
  • nur 3 × wurde eine Mannschaft Weltmeister, die nicht Gastgeber und nicht schon einmal vorher Weltmeister war (Deutschland/1954, Brasilien/1958, Spanien/2010)
  • als Europameister: 2 × (Deutschland 1974, Spanien 2010)
  • als Südamerikameister (Copa América): noch nie
  • auf dem Gebiet einer anderen Konföderation: Brasilien 4 × (1958 in Europa, 1970 und 1994 in Mittel- und Nordamerika, 2002 in Asien), Argentinien 1 × (1986 in Mittelamerika), Spanien 1 × (2010 in Afrika)
  • nie als Gastgeber: Brasilien (alle 5 Titel wurden im Ausland gewonnen, bei der Heim-WM 1950 wurde Brasilien Zweiter) und Spanien (bei der Heim-WM 1982 konnte der Titel nicht gewonnen werden.)
  • die ihr Auftaktspiel verloren hatte: 1 × (Spanien 0:1 gegen die Schweiz, Südafrika 2010). Deutschland, Argentinien und Italien erreichten zwar 1982, 1990 bzw. 1994 auch nach einer Auftaktniederlage das Finale, verloren dieses aber.
  • die absolut und relativ die wenigsten Tore zum Erreichen des Titels benötigte: Spanien/2010 mit 8 Toren in 7 Spielen = 1,14/Spiel. Der bisherige Minusrekord waren 11 Tore (Italien/1938, England/1966 und Brasilien/1994) bzw. 1,57 Tore/Spiel (Brasilien/1994).
  • die nur in einem Stadion spielte: Uruguay (1930 im Estadio Centenario), England (1966 im Wembley-Stadion)

Deutschland und England spielten am häufigsten (6 ×) gegen den späteren Weltmeister (Deutschland: 1966/Finale, 1982/Finale, 1986/Finale, 2002/Finale, 2006/Halbfinale, 2010/Halbfinale; England: 1958/Vorrunde, 1962/Viertelfinale, 1970/Vorrunde, 1986/Viertelfinale, 1990/Halbfinale, 2002/Viertelfinale).

Deutschland wurde 1954 als bisher einzige Mannschaft Weltmeister, die nur gegen Mannschaften des eigenen Kontinents spielte. Brasilien wurde 1958, 1994 und 2002 dagegen als bisher einzige Mannschaft Weltmeister, die nur gegen Mannschaften anderer Konföderationen spielte.

Spiele der Weltmeister gegeneinander[Bearbeiten]

1962 trafen mit Italien und Deutschland in der Vorrunde (0:0) erstmals zwei ehemalige Weltmeister bei einer WM aufeinander. Auch im zweiten Spiel zweier ehemaliger Weltmeister war Deutschland beteiligt: Im Viertelfinale 1966 traf Deutschland auf den ersten Weltmeister Uruguay und gewann durch das 4:0 somit als erster ehemaliger Weltmeister bei einer WM gegen einen ehemaligen Weltmeister. Das Spiel England gegen Brasilien in der Vorrunde der WM 1970 war das 1. Spiel eines amtierenden Weltmeisters gegen einen ehemaligen Weltmeister bei einer WM. Die meisten Spiele (je 6) zwischen ehemaligen bzw. amtierenden Weltmeistern bei einer WM gab es 1970 und 1990, die wenigsten (0) 1950 (1 ehemaliger und der amtierende nahmen teil), 1954 (1 ehemaliger und der amtierende nahmen teil) und 1974 (3 ehemalige und der amtierende nahmen teil) sowie 1934 (der amtierende Weltmeister nahm nicht teil) und 1938 (nur der amtierende Weltmeister nahm teil). Nach 1934 stand immer mindestens ein ehemaliger oder aktueller Weltmeister im Halbfinale oder in den Finalspielen (wenn es keine Halbfinalspiele gab). Nur zweimal standen im Halbfinale nur ehemalige Weltmeister: 1970 waren es Brasilien, Deutschland, Italien und Uruguay; 1990 Argentinien, Deutschland, England und Italien.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 trafen Frankreich und Uruguay bereits in der Vorrunde aufeinander. Deutschland und England trafen im Achtelfinale aufeinander. Das 1:4 war die höchste Niederlage Englands in einem WM-Spiel, für Deutschland der bisher höchste Sieg gegen England. Deutschland und Argentinien trafen wie 2006 im Viertelfinale aufeinander. Deutschland und Uruguay trafen wie 1970 im Spiel um Platz 3 erneut aufeinander. Mit Spanien kam 2010 ein neuer Weltmeister hinzu. Auch Spanien spielte bei den bisherigen Weltmeisterschaften schon gegen alle ehemaligen Weltmeister. 2010 spielte Spanien im Halbfinale gegen Deutschland.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 treffen mit England, Italien und Uruguay erstmals drei ehemalige Weltmeister in einer Vorrundengruppe aufeinander (in der Tabelle markiert) und erstmals nehmen 7 ehemalige und der aktuelle achte Weltmeister teil.

In der folgenden Tabelle sind auch Spiele berücksichtigt, bei denen ein Partner noch nicht Weltmeister war.

Darstellung jeweils als Siege-Unentschieden-Niederlagen. Deutschland spielte bisher am häufigsten gegen die anderen Weltmeister (28 ×) und erzielte die meisten Tore gegen die anderen Weltmeister, musste aber auch die meisten Gegentore hinnehmen. Argentinien und Deutschland trafen bisher 6 × bei WM-Turnieren aufeinander, nur Brasilien und Schweden bestritten mehr WM-Spiele gegeneinander (7). Argentinien und Italien, Brasilien und Spanien sowie Frankreich und Uruguay trafen am häufigsten in der Vorrunde aufeinander (je 3 ×). Argentinien traf zudem am häufigsten (9 ×) in der Vorrunde auf einen der anderen Weltmeister, Brasilien am seltensten (3 ×). Italien spielte jeweils fünfmal gegen die beiden anderen der drei besten Mannschaften, Brasilien und Deutschland, während diese beiden in 17 Turnieren, an denen beide teilnahmen, erst einmal aufeinander trafen. Deutschland blieb in insgesamt sechs Spielen gegen Italien und Brasilien bisher sieglos.

England hat die höchste Torquote gegen die anderen Weltmeister: 33,8 % der 77 englischen WM-Tore fielen gegen diese, allerdings musste England auch die meisten seiner 55 WM-Tore (55,8 %) gegen die anderen Weltmeister hinnehmen. Dagegen konnte Spanien nur 18,2 % seiner 88 WM-Tore gegen die anderen Weltmeister erzielen und Brasilien kassierte nur 30,7 % seiner 88 WM-Gegentore durch einen der anderen Weltmeister.

Stand: 11. Juli 2010 ArgentinienArgentinien Argentinien BrasilienBrasilien Brasilien DeutschlandDeutschland Deutschland EnglandEngland England FrankreichFrankreich Frankreich ItalienItalien Italien SpanienSpanien Spanien UruguayUruguay Uruguay Summe
ArgentinienArgentinien Argentinien 1 – 1 – 2
3 : 5
1 – 1 – 4
5 : 11
2 – 0 – 3
5 : 8
2 – 0 – 0
3 : 1
1 – 2 – 2
4 : 6
1 – 0 – 0
2 : 1
1 – 0 – 1
3 : 4
9 – 4 – 12
25 : 36
BrasilienBrasilien Brasilien 2 – 1 – 1
5 : 3
1 – 0 – 0
2 : 0
3 – 1 – 0
6 : 2
1 – 0 – 3
6 : 7
3 – 0 – 2
9 : 7
3 – 1 – 1
10 : 5
1 – 0 – 1
4 : 3
14 – 3 - 8
42 : 27
DeutschlandDeutschland Deutschland 4 – 1 – 1
11 : 5
0 – 0 – 1
0 : 2
3 – 1 – 1
10 : 8
2 – 0 – 1
8 : 9
0 – 2 – 3
4 : 9
2 – 1 – 1
5 : 4
3 – 1 – 0
9 : 3
14 – 6 – 8
47 : 40
EnglandEngland England 3 – 0 – 2
8 : 5
0 – 1 – 3
2 : 6
1 – 1 – 3
8 : 10
2 – 0 – 0
5 : 1
0 – 0 – 1
1 : 2
0 – 1 – 1
0 : 1
0 – 1 – 1
2 : 4
6 – 4 – 11
26 : 29
FrankreichFrankreich Frankreich 0 – 0 – 2
1 : 3
3 – 0 – 1
7 : 6
1 – 0 – 2
9 : 8
0 – 0 – 2
1 : 5
2 – 0 – 3
5 : 6
1 – 0 – 0
3 : 1
0 – 2 – 1
1 : 2
7 – 2 – 11
27 : 31
ItalienItalien Italien 2 – 2 – 1
6 : 4
2 – 0 – 3
7 : 9
3 – 2 – 0
9 : 4
1 – 0 – 0
2 : 1
3 – 0 – 2
6 : 5
2 – 1 – 0
4 : 2
1 – 1 – 0
2 : 0
14 – 6 – 6
36 : 25
SpanienSpanien Spanien 0 – 0 – 1
1 : 2
1 – 1 – 3
5 : 10
1 – 1 – 2
4 : 5
1 – 1 – 0
1 : 0
0 – 0 – 1
1 : 3
0 – 1 – 2
2 : 4
0 – 2 – 0
2 : 2
3 – 6 – 9
16 : 26
UruguayUruguay Uruguay 1 – 0 – 1
4 : 3
1 – 0 – 1
3 : 4
0 – 1 – 3
3 : 9
1 – 1 – 0
4 : 2
1 – 2 – 0
2 : 1
0 – 1 – 1
0 : 2
0 – 2 – 0
2 : 2
4 – 7 – 6
18 : 23
  • Anmerkung: Ohne Tore im Elfmeterschießen; die Entscheidung im Elfmeterschießen wurde als Sieg bzw. Niederlage gewertet.

Spiele der Titelverteidiger gegen den Nachfolger[Bearbeiten]

Fünfmal kam es bei Weltmeisterschaften zu Spielen zwischen dem Titelverteidiger und seinem unmittelbaren Nachfolger:

  • 1970: Brasilien – England 1:0 in der Vorrunde
  • 1982: Italien – Argentinien 2:1 in der Zwischenrunde
  • 1986: Argentinien – Italien 1:1 in der Vorrunde
  • 1990: Deutschland – Argentinien 1:0 im Finale
  • 1998: Frankreich – Brasilien 3:0 im Finale

Kontinentalmeister bei Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Der amtierende Europameister (ausgetragen seit 1960, derzeit Spanien)

  • wurde Weltmeister: 2 × (Deutschland/1974, Spanien/2010)
  • wurde Vizeweltmeister: 2 × (Italien/1970, Deutschland/1982)
  • wurde Dritter: 1 × (Frankreich/1986)
  • schied im Viertelfinale aus: 2 × (UdSSR/1962 gegen den Gastgeber, Deutschland/1998)
  • schied im Achtelfinale aus: 1 × (Niederlande/1990 gegen den späteren Weltmeister)
  • schied in der Vorrunde aus: 2 × (Spanien/1966, Frankreich/2002)
  • konnte sich nicht qualifizieren: 3 × (Tschechoslowakei/1978, Dänemark/1994, Griechenland/2006)
2010 standen sich mit Spanien und Deutschland erstmals seit 1962 wieder die Finalisten der vorherigen EM in einem WM-Spiel gegenüber. 1962 trafen sich die UdSSR und Jugoslawien aber schon in der Vorrunde und die Europameisterschaft hieß 1960 noch Europapokal der Länder.

Der amtierende Südamerikameister (ausgetragen seit 1910, derzeit Uruguay)

  • wurde Vizeweltmeister: 3 × (Argentinien/1930, Brasilien/1950, Brasilien/1998)
  • wurde Vierter: 1 × (Uruguay/1970 nach Halbfinalniederlage gegen den späteren Weltmeister)
  • schied im Viertelfinale aus: 2 × (Brasilien/2006 und 2010, jeweils gegen den späteren Vizeweltmeister)
  • schied in der 2. Finalrunde (8 Mannschaften) aus: 1 × (Peru/1978)
  • schied im Achtelfinale aus: 4 × (Argentinien/1934, Uruguay/1986 gegen den späteren Weltmeister, Brasilien/1990 gegen den amtierenden Weltmeister, Argentinien/1994)
  • schied in der Vorrunde aus: 3 × (Argentinien/1958 u. a. gegen den amtierenden Weltmeister, Uruguay/1962 gegen den Europameister, Uruguay/1974)
  • konnte sich für die WM nicht qualifizieren: 4 × (Paraguay/1954, Bolivien/1966, Paraguay/1982, Kolumbien/2002)
  • nahm nicht teil: 1 × (Argentinien/1938)
  • 13 × wurde der Südamerikameister vor einer WM durch einen neuen Meister abgelöst.

Der amtierende Afrikameister (ausgetragen seit 1957, zuletzt Ägypten, derzeit Nigeria)

  • schied im Achtelfinale aus: 1 × (Nigeria/1994 gegen den späteren Vizeweltmeister)
  • schied in der Vorrunde aus: 2 × (Zaire/1974, Kamerun/2002)
  • war für die WM nicht qualifiziert: 8 × (Sudan/1970, Ghana/1978, Ghana/1982, Ägypten/1986, Algerien/1990, Ägypten/1998, Ägypten/2006, Ägypten/2010)
  • trat nicht zur Qualifikation an: 3 × (Ägypten/1957, Äthiopien/1962, Ghana/1965)
  • 13 × wurde der Afrikameister vor einer WM durch einen neuen Meister abgelöst, 1 × (Ägypten 2010) konnte er vor der WM seinen Titel verteidigen, sich aber nicht für die WM qualifizieren.

Der amtierende Asienmeister (ausgetragen seit 1956, zuletzt Irak, derzeit Japan)

  • schied im Achtelfinale aus: 1 × (Japan/2002)
  • schied in der Vorrunde aus: 4 × (Iran/1978, Kuwait/1982, Saudi-Arabien/1998, Japan/2006)
  • konnte sich nicht qualifizieren: 5 × (Iran/1974, Saudi-Arabien/1986, Saudi-Arabien/1990, Japan/1994, Irak/2010)
  • trat nicht zur Qualifikation an: 2 × (Südkorea/1958, Iran/1970)
  • konnte sich in der Europa-Qualifikation nicht qualifizieren: 1 × (Israel/1966)
  • konnte sich im Vergleich mit einer europäischen Mannschaft nicht qualifizieren: 1 × (Südkorea/1962)

Der amtierende Nord- und Mittelamerikameister (ausgetragen seit 1941, zuletzt Mexiko, derzeit die USA)

  • schied im Viertelfinale aus: 1 × (USA/2002 gegen den späteren Vizeweltmeister)
  • schied im Achtelfinale aus: 4 × (Costa Rica/1990, Mexiko/1994, Mexiko/1998 gegen den Europameister, Mexiko/2010)
  • schied in der Vorrunde aus: 6 × (Mexiko/1966, Haiti/1974, Mexiko/1978, Honduras/1982, Kanada/1986, USA/2006)
  • konnte sich nicht qualifizieren: 2 × (Costa Rica/1962, Costa Rica/1970)
  • nahm nicht an der Qualifikation teil: 3 × (Costa Rica/1950, Costa Rica/1954, Haiti/1958)
  • 7 × wurde der Nord- und Mittelamerikameister vor einer WM durch einen neuen Meister abgelöst.

Der amtierende Ozeanienmeister (ausgetragen seit 1973, derzeit Tahiti)

  • schied im Achtelfinale aus: 1 × (Australien/2006)
  • schied ungeschlagen in der Vorrunde aus: 1 × (Neuseeland/2010)
  • schied in der Qualifikation gegen einen Südamerikavertreter aus: 1 × (Australien/2002)
  • schied in der Qualifikation gegen einen Asienvertreter aus: 1 × (Australien/1998)
  • konnte sich nicht qualifizieren: 3 × (Neuseeland/1974, Australien/1982, Tahiti 2014)
  • 2 × wurde der Ozeanienmeister vor einer WM durch einen neuen Meister abgelöst.

Olympiasieger bei Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Der amtierende Olympiasieger (ausgetragen seit 1908, derzeit Mexiko/Olympiamannschaft)

  • wurde Weltmeister: 2 × (Uruguay (9)/1930, Italien (4)/1938)
  • wurde Vizeweltmeister: 1 × (Ungarn (14)/1954)
  • wurde Dritter: 3 × (Schweden (5)/1950, Polen (9)/1974, Frankreich (3)/1986)
  • wurde Vierter: 1 × (Jugoslawien (6) /1962)
  • schied im Viertelfinale aus: 5 × (UdSSR (8)/1958, Ungarn (6)/1966, Spanien (5)/1994, Argentinien (7)/2006 und (5)/2010)
  • schied im Achtelfinale aus: 1 × (Nigeria (12)/1998)
  • schied in der Vorrunde aus: 2 × (Tschechoslowakei (4)/1982, UdSSR (3)/1990, Kamerun (9)/2002)
  • konnte sich nicht qualifizieren: 2 × (Ungarn/1970, DDR/1978)

Anmerkungen:

  • Nicht bei allen Olympischen Spielen nahmen die A-Nationalmannschaften teil. Nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1988 waren diese aber insbesondere bei den Staaten des Ostblocks mit der A-Nationalmannschaft identisch, die in dieser Zeit die Olympiasiege unter sich ausmachten. Schon ab 1984 durften auch Profi-Spieler an Olympischen Spielen teilnehmen, zunächst nur solche, die noch nicht an einer WM teilgenommen hatten, später wurden Altersbeschränkungen und eine Maximalzahl von älteren Spielern eingeführt. Für eine Reihe von Spielern war die Olympiamannschaft dann auch das Sprungbrett in die A-Nationalmannschaft. Die meisten Olympiasieger standen 1954 im Kader von Ungarn (Die Anzahl der Spieler aus dem Olympiakader im WM-Kader ist in Klammern hinter dem Ländernamen angefügt).
  • 1932 fand kein Fußballwettbewerb bei den Olympischen Spielen statt, so dass 1934 kein Olympiasieger an der WM teilnehmen konnte. Vielfach werden die Olympiasiege vor 1930 mit einem WM-Titel gleichgesetzt, so trägt Uruguay zusätzlich zu den 2 Sternen für die WM-Siege 1930 und 1950, zwei Sterne für die Olympiasiege 1924 und 1928 im Verbands-Logo. Bei den allerersten Olympischen Spielen und den Zwischenspielen 1906 nahmen aber teilweise Vereinsmannschaften oder gemischte Mannschaften (Spieler aus verschiedenen Ländern) teil.
  • Nur 1936 wurde der Weltmeister auch Olympiasieger. Im italienischen Olympiakader stand aber kein Spieler des WM-Kaders von 1934. Lediglich der Trainer Vittorio Pozzo war bei beiden Turnieren im Amt und mit Sergio Bertoni, Alfredo Foni, Ugo Locatelli und Pietro Rava wurden vier Olympiasieger von 1936 auch 1938 Weltmeister.

Konföderationen-Pokal-Sieger bei Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Der amtierende Konföderationen-Pokal-Sieger (ausgetragen seit 1992, derzeit Brasilien)

  • wurde nie Weltmeister
  • wurde Zweiter: 1998 (Brasilien)
  • schied im Viertelfinale aus: 2006 und 2010 (Brasilien)
  • schied im Achtelfinale aus: Argentinien (1994)
  • schied in der Vorrunde aus: 2002 (Frankreich)

Zwei Konföderationen-Pokal-Sieger wurde vor der folgenden Weltmeisterschaft abgelöst: Dänemark (1995) und Mexiko (1999)

Weltmeister bei Kontinentalmeisterschaften[Bearbeiten]

Bei der Copa América: Der amtierende Weltmeister

  • gewann die Copa América: 1997 und 2004 (Brasilien),
  • wurde Zweiter: 1959a und 1995 (Brasilien),
  • wurde Dritter: 1953 (Uruguay), 1959b (Brasilien) und 1989 (Argentinien),
  • wurde Vierter: 1963 (Brasilien), 1987 (Argentinien)
  • schied in der Gruppenphase aus: 1979 (Argentinien)
  • Bei 21 Austragungen war der Weltmeister aus Europa und nahm somit nicht teil, 13 Austragungen fanden zudem vor der ersten Weltmeisterschaft statt. Nach der ersten Weltmeisterschaft 1930 dauerte es fünf Jahre bis zur nächsten Copa America, Uruguay verlor 1934 den WM-Titel wieder

Bei der Fußball-Europameisterschaft: Der amtierende Weltmeister

  • gewann die Europameisterschaft: 2000 (Frankreich), 2012 (Spanien)
  • wurde Zweiter: 1976 und 1992 (Deutschland)
  • wurde Dritter: 1968 (England)
  • schied im Viertelfinale aus: 2008 (Italien)
  • konnte sich für die EM nicht qualifizieren: 1984 (Italien)
  • Bei sieben EM-Austragungen war der amtierende Weltmeister aus Südamerika und nahm somit nicht teil

Weltmeister beim Konföderationen-Pokal[Bearbeiten]

Der Weltmeister

  • gewann: 1997 und 2005 (Brasilien), 2001 (Frankreich)
  • wurde Zweiter: 2013 (Spanien)
  • schied in der Vorrunde aus: 2003 (Brasilien), 2009 (Italien)
  • nahm nicht teil: 1992 (Deutschland), 1995 (Brasilien), 1999 (Frankreich)

Finale[Bearbeiten]

Rangliste der Endspielteilnahmen in Folge[Bearbeiten]

1. BrasilienBrasilien Brasilien (1994, 1998, 2002) (3, davon 2 gewonnen)
1. DeutschlandDeutschland Deutschland (1982, 1986, 1990) (3, davon 1 gewonnen)
3. ItalienItalien Italien (1934, 1938) (2, davon beide gewonnen)
3. BrasilienBrasilien Brasilien (1958, 1962) (2, davon beide gewonnen)
3. ArgentinienArgentinien Argentinien (1986, 1990) (2, davon 1 gewonnen)
3. NiederlandeNiederlande Niederlande (1974, 1978) (2, davon keines gewonnen)

Rangliste der Vize-Weltmeister[Bearbeiten]

Rang Anzahl Land bei WM
1 4 DeutschlandDeutschland Deutschland 1966, 1982, 1986, 2002
2 3 NiederlandeNiederlande Niederlande 1974, 1978, 2010
3 2 ArgentinienArgentinien Argentinien 1930, 1990
    BrasilienBrasilien Brasilien 1950, 1998
    ItalienItalien Italien 1970, 1994
    TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 1934, 1962
    Ungarn 1918Ungarn / Ungarn 1949Ungarn Ungarn 1938, 1954
8 1 SchwedenSchweden Schweden 1958
    FrankreichFrankreich Frankreich 2006

Platzierungen insgesamt[Bearbeiten]

  • 12: Deutschland (3 × Weltmeister, 4 × Vizeweltmeister, 4 × Dritter, 1 × Vierter)
  • 10: Brasilien (5 × Weltmeister, 2 × Vizeweltmeister, 2 × Dritter, 1 × Vierter)
  • 08: Italien (4 × Weltmeister, 2 × Vizeweltmeister, 1 × Dritter, 1 × Vierter)

Finalteilnahmen[Bearbeiten]

  • 7: Brasilien*, Deutschland
  • 6: Italien
  • 4: Argentinien
  • 3: Niederlande
  • 2: Frankreich, Tschechoslowakei, Ungarn, Uruguay*
  • 1: England, Schweden, Spanien
* 1950 wurde der Weltmeister im letzten Spiel der Finalrunde in Rio zwischen den ungeschlagenen Teams von Brasilien und Uruguay ermittelt, wobei die Gastgeber überraschend unterlagen, die auch bei einem Remis Weltmeister geworden wären (siehe Maracanaço)

Siegquote im Finale[Bearbeiten]

  1. England, Spanien und Uruguay (1,0)
  2. Brasilien (0,83)
  3. Italien (0,67)
  4. Argentinien und Frankreich (0,5)
  5. Deutschland (0,43)
  6. Niederlande, Schweden, Ungarn & Tschechoslowakei (je 0,0)

Finalentscheidungen[Bearbeiten]

  • In der normalen Spielzeit: 12 × (1930, 1938, 1954, 1958, 1962, 1970, 1974, 1982, 1986, 1990, 1998, 2002)
  • In der Verlängerung: 4 × (1934, 1966, 1978, 2010)
  • Durch Elfmeterschießen: 2 × (1994, 2006)

Verwarnungen im Finale[Bearbeiten]

Rangliste der Verwarnungen:

  1. Niederlande: 14 (1974/3, 1978/3, 2010/8[11]), zudem eine gelb-rote Karte 2010
  2. Deutschland: 8 (1954/0, 1966/0, 1974/1, 1982/3, 1986/2, 1990/1, 2002/1)
  3. Frankreich: 7 (1998/4, 2006/3)
  4. Argentinien: 7 (1930/0, 1978/1, 1986/4, 1990/2)
  5. Italien: 6 (1934/0, 1938/0, 1970/1, 1982/2, 1994/2, 2006/1)
  6. Spanien: 5 (alle 2010)
  7. Brasilien: 5 (1958/0, 1962/0, 1970/1, 1994/2, 1998/1, 2002/1)
  8. England : 1 (1966)
  9. Schweden: 0 (1958)
  10. Tschechoslowakei: 0 (1934 und 1962)
  11. Ungarn: 0 (1938 und 1954)
  12. Uruguay: 0 (1930)
Anmerkung: Bei den Spielen von 1930 bis 1962 werden in den Spielberichten der FIFA und der Literatur keine Verwarnungen genannt. Die erste belegte Verwarnung erhielt Martin Peters 1966 im Finale England – Deutschland.

Rangliste der Kontinentalvergleiche im Endspiel[Bearbeiten]

  1. Südamerika gegen Europa 9 ×, dabei sieben Siege für Südamerika (1958, 1962, 1970, 1978, 1986, 1994, 2002) und zwei für Europa (1990 und 1998)
  2. Europa gegen Europa 8 × (1934, 1938, 1954, 1966, 1974, 1982, 2006, 2010)
  3. Südamerika gegen Südamerika 1 × (1930)
  4. kein Endspiel 1950

Gruppenzweite und -dritte im Finale[Bearbeiten]

Deutschland (1954, 1974 und 1986), Tschechoslowakei (1962), Argentinien (1978), Italien (1982) und Frankreich (2006) erreichten als Gruppenzweite der Vorrunde das Finale. Deutschland traf dabei 1954 auf den Gruppengegner Ungarn und gewann den Titel, die Tschechoslowakei traf 1962 auf den Gruppengegner Brasilien und verlor das Finale. Italien musste 1982 im Halbfinale den Gruppengegner Polen ausschalten, um ins Finale zu kommen.

Zwischen 1986 und 1994 qualifizierten sich auch die vier besten Gruppendritten für das Achtelfinale, von diesen erreichten Argentinien (1990) und Italien (1994) das Finale. Zudem wurde Belgien 1986 Vierter.

Nachbarn im Finale[Bearbeiten]

  • 1930 (Argentinien), 1938 (Italien), 1954 (Deutschland), 1974 (Niederlande) und 2006 (Frankreich) standen Nachbarn des Gastgebers im Finale.
  • 1930 (Uruguay/Argentinien), 1974 (Deutschland/Niederlande) und 2006 (Italien/Frankreich) waren beide Finalteilnehmer Nachbarn.
  • 1938 und 1954 wurden die im Finale stehenden Nachbarn des Gastgebers auch Weltmeister. Zudem konnte 1950 der Nachbar Uruguay in Brasilien Weltmeister werden, dort gab es aber kein echtes Finale.
  • Die heutigen[12] Nachbarn Österreichs standen am häufigsten im Finale (17 ×: 7 × Deutschland, 6 × Italien, 2 × die Tschechoslowakei, 2 × Ungarn), da 4 × (1934, 1938, 1954 und 1982) beide Finalisten Nachbarn Österreichs waren, gab es je 13 Endspiele, in denen mindestens ein Nachbar Österreichs bzw. der Schweiz standen. In 12 davon standen Nachbarn Österreichs und der Schweiz. Die Nachbarn der Schweiz und Frankreichs konnten am häufigsten gewinnen (4 × Italien, 3 × Deutschland, 1 × Frankreich/Spanien), die Nachbarn Österreichs wurden am häufigsten Vizeweltmeister (4 × Deutschland, je 2 × Italien, die Tschechoslowakei und Ungarn).
  • Folgende Länder grenzen nur an Weltmeister:
Schottland, Wales (beide England), Dänemark (Deutschland), Portugal (Spanien), Andorra (Frankreich & Spanien), Monaco (Frankreich), San Marino, Vatikanstadt (beide Italien) und Uruguay (Brasilien & Argentinien). Von diesen Ländern sind Monaco und der Vatikan aber nicht Mitglied der FIFA.

Besonderheiten im Finale[Bearbeiten]

  • Es gibt vier Spieler, die in zwei Finalspielen als Torschütze in Erscheinung traten: Die Brasilianer Vavá (1958, 1962) und Pelé (1958, 1970) sowie der Franzose Zinédine Zidane (1998, 2006) erzielten dabei jeweils drei Treffer, Deutschlands Paul Breitner zwei (1974, 1982).
  • Diego Maradona ist der einzige Spieler, der in zwei Finals (1986 und 1990) je eine gelbe Karte erhielt.
  • Argentinien, Frankreich und die Niederlande sind die einzigen Mannschaften, aus denen Spieler im Finale einen Feldverweis erhielten: Fabián Monzón (rote Karte) und Gustavo Dezotti (rote Karte) 1990 für Argentinien, Desailly (gelb/rot) 1998 und Zidane (rote Karte) 2006 für Frankreich sowie John Heitinga (gelb/rot) 2010.
  • Cafu ist der erste Spieler, der in drei WM-Finalspielen (1994, 1998 und 2002) stand.
  • 1994 und 2006 sind die bis jetzt einzigen Finals (Brasilien – Italien 3:2 bzw. Italien – Frankreich 5:3 ), die im Elfmeterschießen entschieden werden mussten.
  • 1934, 1966, 1978 und 2010 sind die bisher einzigen Finals, die in der Verlängerung entschieden wurden.
  • Pelé, der beim Titelgewinn 1962 verletzt zuschauen musste, hält den Rekord für die längste Zeitspanne zwischen zwei Finalteilnahmen. Zwischen seiner ersten (1958) und seiner letzten (1970) Endspielteilnahme lagen 12 Jahre.
  • Die meisten Tore pro Spiel um Weltmeister zu werden benötigte Deutschland 1954 (3,83 Tore pro Spiel), die wenigsten schoss Spanien 2010 (1,14/Spiel).
  • Die meisten Tore pro Spiel um das Finale zu erreichen benötigte Ungarn 1954 (6,25 Tore pro Spiel), die wenigsten Argentinien 1990 (0,83/Spiel, einziger Finalist mit weniger als 1 Tor pro Spiel auf dem Weg ins Finale).
  • Zehnmal schoss der unterlegene Finalist auf dem Weg ins Finale mehr Tore pro Spiel als der Weltmeister: Argentinien (1930), Brasilien (1998), Deutschland (1966 und 1982), Niederlande (1974, 1978 und 2010), Tschechoslowakei (1934), Ungarn (1938 und 1954).
  • Die meisten Tore in einem WM-Finale (ohne Elfmeterschießen): 7 Tore im Endspiel 1958 zwischen Schweden und Brasilien (2:5).
  • Die wenigsten Tore in einem WM-Finale (ohne Elfmeterschießen): kein Tor im Endspiel 1994 zwischen Brasilien und Italien; dies ist bisher das einzige Finale, in dem kein Finalist ein Tor erzielen konnte.
  • Nur 1958 schossen beide Finalisten auf dem Weg ins Finale gleich viele Tore: Im Schnitt 2 pro Spiel.
  • Deutschland wurde 1990 als erste Mannschaft Weltmeister, ohne im Finale ein Gegentor zu kassieren (1:0) und damit war Argentinien der erste Finalist, der im Endspiel kein Tor erzielen konnte.
  • Der größte relative Unterschied zwischen den beiden Finalisten auf dem Weg ins Finale bestand 1990 zugunsten des Weltmeisters (Deutschland schoss die 2,8-fache Anzahl der Tore Argentiniens) bzw. 1966 zu Gunsten des Vizeweltmeisters (Deutschland schoss die 1,86-fache Anzahl der Tore Englands).
  • 2010 stand erstmals keine südamerikanische Mannschaft in einem außerhalb Europas stattfindenden Finale.
  • Spanien ist der erste Weltmeister, dem dazu vier 1:0-Siege in der K.-o.-Runde genügten, und der erste Weltmeister nach einer Niederlage im ersten Spiel. Zudem ist Spanien das erste europäische Team, das außerhalb Europas Weltmeister wurde.
  • Das Finale 1974 in München war das erste, welches nicht in der Hauptstadt des Gastgebers (damals Bonn) ausgetragen wurde. Dies war auch bei weiteren Weltmeisterschaften der Fall: WM 1994 (Pasadena statt Washington, D.C.); WM 2002 (Yokohama statt Tokio) und bei der WM 2010 (Johannesburg statt Pretoria).
  • Nur Deutschland (1982,1986) und die Niederlande (1974,1978) sind bei Weltmeisterschaften hintereinander Zweiter/Vizeweltmeister geworden. Deutschland und die Niederlande verloren jeweils das zweite Finale gegen Argentinien.

Spiele um Platz 3[Bearbeiten]

Platzierungen insgesamt[Bearbeiten]

1. Deutschland (4 × Dritter, 1 × Vierter)

2. Frankreich, Schweden & Brasilien (2 × Dritter, 1 × Vierter)

3. Polen (2 × Dritter)

Besonderheiten[Bearbeiten]

  • Bis einschließlich zur WM 2006 war jedes Spiel um Platz 3 einmalig. Bei der Weltmeisterschaft 2010 wiederholte sich das Spiel um Platz 3 von der WM 1970.
  • Deutschland ist das erste Land, das zwei Mal in Folge Dritter wurde. Zudem ist Deutschland das einzige Land, das nach einem dritten Platz bei der nächsten Weltmeisterschaft Weltmeister wurde.
  • Nur drei Mal wurde ein Gastgeber Dritter (Chile 1962, Italien 1990 und Deutschland 2006) und einmal Vierter (Südkorea 2002).
  • Vier Mal konnte ein Teilnehmer des Spiel um Platz 3 bei der nächsten Weltmeisterschaft Dritter werden (Schweden 1950, Brasilien 1978, Frankreich 1986 und Deutschland 2010).
  • Argentinien wurde immer nach dritten Plätzen von Polen bei der Folge-WM Weltmeister.
  • Die meisten Tore fielen im Spiel um Platz 3 1958, wo Frankreich mit 6:3 Deutschland besiegte.
  • Es wurde bislang nur ein einziges Spiel (1986) in der Verlängerung entschieden.
  • Bei 8 Weltmeisterschaften musste sich der spätere Dritte nur dem späteren Weltmeister im Halbfinale geschlagen geben. Bei vier Weltmeisterschaften verlor der spätere Dritte sowohl gegen den späteren Weltmeister im Halbfinale, als auch in der Vorrunde gegen eine andere Mannschaft: Frankreich (1958 gegen Jugoslawien), Chile (1962 gegen Deutschland), Kroatien (1998 gegen Argentinien), Deutschland (2010 gegen Serbien). Die Türkei verlor 2002 gegen den späteren Weltmeister Brasilien sowohl in der Vorrunde als auch im Halbfinale.
  • 1978 hatten sich der Dritte Brasilien und der Weltmeister Argentinien in einer Finalrunde mit einem torlosen Remis getrennt; Brasilien qualifizierte sich nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz nicht für das Finale. Brasilien ist damit der erste WM-Dritte, der bei einer WM ohne Niederlage blieb. 1990 wurde Italien nach einer Halbfinal-Niederlage im Elfmeterschießen ebenfalls ohne richtige Niederlage Dritter.
  • 1930 gab es kein Spiel um Platz 3. Quellen berichten jedoch, dass ein Spiel stattfinden sollte, Jugoslawien aber auf das Spiel verzichtet habe.
  • 1950 gab es kein wirkliches Spiel um Platz 3, da eine Finalrunde ausgespielt wurde. Jedoch war das letzte Spiel zwischen Schweden und Spanien für die Platzierung um Platz 3 genauso entscheidend.
  • Deutschland ist das einzige Land, das nach einem verlorenen Finale bei der Folgeweltmeisterschaft Dritter wurde (1970 und 2006).
  • Noch nie wurde ein Weltmeister bei der nächsten Weltmeisterschaft Dritter, aber 3 × Vierter (Uruguay/1954, Deutschland/1958 und Brasilien/1974).
  • Deutschland ist das einzige Land, das nach einer WM als Gastgeber bei der nächsten Weltmeisterschaft (2010) Dritter wurde.
  • Der WM-Dritte stellte am häufigsten den Torschützenkönig: 9 ×, sowie 1962 einen Spieler (Leonel Sánchez), der ebenso viele Tore wie der ausgeloste Torschützenkönig erzielte.
  • Es stand immer mindestens eine europäische Mannschaft im Spiel um Platz 3.
  • Nur einmal stand eine Mannschaft (Südkorea) im Spiel um Platz 3, die nicht aus Europa oder Südamerika kam. 1930, als mit den USA ebenfalls eine Mannschaft im Halbfinale verlor, die nicht aus Europa oder Südamerika kam, gab es kein Spiel um Platz 3.
  • Im Vergleich Europa gegen Südamerika im Spiel um Platz 3 steht es 4:3

Besonderheiten von Halbfinalen[Bearbeiten]

  • Bisher gelang es nur Europa als einzigem Kontinent, und das bei vier Weltmeisterschaften, alle Halbfinalisten zu stellen. Jedes Mal gehörte die deutsche Nationalmannschaft dazu:
    • 1934 in Italien (1. Italien, 2. Tschechoslowakei, 3. Deutschland und 4. Österreich)
    • 1966 in England (1. England, 2. Deutschland, 3. Portugal und 4. UdSSR)
    • 1982 in Spanien (1. Italien, 2. Deutschland, 3. Polen und 4. Frankreich)
    • 2006 in Deutschland (1. Italien, 2. Frankreich, 3. Deutschland und 4. Portugal)
  • Immer wenn zwei südamerikanische Nationalmannschaften das Halbfinale erreichten bzw. unter die letzten Vier kamen, ist eine südamerikanische Nationalmannschaft als Weltmeister hervorgegangen. Dieses ist bis jetzt fünfmal geschehen:
    • 1930 in Uruguay (1. Uruguay, 2. Argentinien, 3./4. USA und Jugoslawien)
    • 1950 in Brasilien (1. Uruguay, 2. Brasilien, 3. Schweden und 4. Spanien)
    • 1962 in Chile (1. Brasilien, 2. CSSR, 3. Chile und 4. Jugoslawien)
    • 1970 in Mexiko (1. Brasilien, 2. Italien, 3. Deutschland und 4. Uruguay)
    • 1978 in Argentinien (1. Argentinien, 2. Niederlande, 3. Brasilien und 4. Italien)

Teilnahmen am Eröffnungsspiel[Bearbeiten]

In bisher 19 Eröffnungsspielen nahm achtmal der Gastgeber teil, achtmal der Weltmeister, dreimal keiner von beiden. Erst zweimal (1934 und 1966) wurde eine der Mannschaften, welche das Eröffnungsspiel bestritten, Weltmeister (Italien bzw. England). Bei den ersten Turnieren gab es kein offizielles Eröffnungsspiel, in dieser Liste wurde das erste ausgetragene Spiel berücksichtigt, da auch die FIFA diese Spiele mittlerweile als Eröffnungsspiele zählt.[13] Ab 1958 eröffnete der Gastgeber das Turnier, 1974 wurde eingeführt, dass der Weltmeister das Turnier eröffnet, ab 2006 beginnt wieder der Gastgeber. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 stellte Mexiko einen neuen Rekord auf und nahm zum 5. Mal an einem Eröffnungsspiel teil.

Ausscheiden je nach gültigen Turnierregeln[Bearbeiten]

  • Mit der Schweiz schied bei der WM 2006 durch Elfmeterschießen zum ersten Mal eine Mannschaft aus, die in drei Gruppenspielen (mit zwei Siegen) sowie im Achtelfinale (mit Verlängerung) kein Gegentor in der regulären Spielzeit hinnehmen musste.
  • Schottland, Belgien und Neuseeland schieden 1974, 1998 bzw. 2010 ungeschlagen nach der Vorrunde als Gruppendritte aus, Schottland dabei nur auf Grund der schlechteren Tordifferenz.
  • Bei der WM 1954 schieden mit Italien und Türkei sowie 1958 mit Ungarn und der Tschechoslowakei durch Entscheidungsspiele Mannschaften aus, obwohl sie das bessere Torverhältnis hatten.
  • Bei der WM 1970[14] schied Schweden und bei der WM 1978 Schottland auf Grund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Uruguay bzw. den Niederlanden aus, obwohl sie den direkten Vergleich gewonnen hatten.
  • Kamerun schied bei der WM 1982 auf Grund der weniger erzielten Tore (gegenüber Italien) aus (1:1 bzw. 2:2), beide Mannschaften spielten drei Remis in der Gruppenphase – daher verlor Kamerun bei der WM 1982 kein einziges Spiel. Italien hingegen kam ohne Sieg in die Zwischenrunde und wurde Weltmeister.
  • England schied bei der WM 1982 ebenfalls ungeschlagen aus dem Turnier aus. Nach drei Siegen in der Vorrunde musste man nach zwei Unentschieden in der Zwischenrunde dem deutschen Team den Vortritt lassen.
  • Brasilien blieb bei der WM 1978 ungeschlagen, in der zweiten Finalrunde zog man allerdings auf Grund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Gastgeber Argentinien nur in das Spiel um Platz 3 ein.
  • Bei der WM 1994 hatten in der Gruppe E alle 4 Mannschaften 4 Punkte und ein ausgeglichenes Torverhältnis; Norwegen schied mit den wenigsten Toren aus, obwohl sie den Gruppenersten (Mexiko) geschlagen hatten. Italien kam als einer der vier besten Gruppendritten weiter (und wurde später Vizeweltmeister). Irland war durch den direkten Vergleich mit Italien bei gleicher Tordifferenz und Zahl der Tore Zweiter geworden.
  • Italien scheiterte bei drei Weltmeisterschaften in Folge im Elfmeterschießen (1990 im Halbfinale, 1994 im Finale, 1998 im Viertelfinale) und sogar bei vier Titelkämpfen hintereinander nicht in der regulären Spielzeit, wenn man das Achtelfinalaus nach Verlängerung 2002 hinzuzählt.
  • Im Achtelfinale schied Mexiko (5 × hintereinander), im Viertelfinale England (6 ×) und im Halbfinale Deutschland (5 ×) am häufigsten aus.
  • Oleg Salenko (Russland) ist bis heute der einzige Torschützenkönig einer Mannschaft, die in der Vorrunde ausgeschieden ist. 1994 erzielte er ebenso wie Christo Stoitschkow, der mit Bulgarien Vierter wurde, 6 Tore, davon 5 im Spiel gegen Kamerun.

Rangliste des Ausscheidens in der 1. Runde (Gruppenphase bzw. Achtelfinale 1934 und 1938):

 1. SchottlandSchottland Schottland 8 × bei 8 Teilnahmen
 2. FrankreichFrankreich Frankreich 7 × bei 13 Teilnahmen (davon 1 × als Welt- und Europameister, 1 × als Vizeweltmeister)
 3. MexikoMexiko Mexiko 7 × bei 14 Teilnahmen
 4. Korea SudSüdkorea Südkorea 6 × bei 8 Teilnahmen
 5. BelgienBelgien Belgien 6 × bei 11 Teilnahmen
 6. ItalienItalien Italien 6 × bei 17 Teilnahmen (davon 2 × als Weltmeister)
 7. KamerunKamerun Kamerun 5 × bei 6 Teilnahmen
 8. BulgarienBulgarien Bulgarien 5 × bei 7 Teilnahmen
 9. ChileChile Chile 5 × bei 8 Teilnahmen
10. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten und TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei/TschechienTschechien Tschechien je 5 × bei 9 Teilnahmen
12. TunesienTunesien Tunesien 4 × bei 4 Teilnahmen
13. RumänienRumänien Rumänien 4 × bei 7 Teilnahmen
14. ParaguayParaguay Paraguay 4 × bei 8 Teilnahmen
15. UngarnUngarn Ungarn und SchweizSchweiz Schweiz 4 × bei 9 Teilnahmen
17. SpanienSpanien Spanien 4 × bei 13 Teilnahmen
18. ArgentinienArgentinien Argentinien 4 × bei 15 Teilnahmen
19. Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien/Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Serbien und Montenegro/SerbienSerbien Serbien 4 × bei 18 Teilnahmen

(Stand: 2010. Fettgedruckte Länder nahmen 2010 teil, kursiv gedruckte schieden 2010 in der Vorrunde aus)

Sonstige Besonderheiten[Bearbeiten]

Belgien ist die einzige Fußballnation mit mehr als 10 Teilnahmen (11 bisher), die für europäische Mannschaften ein schlechtes Omen ist: Immer wenn eine europäische Mannschaft gegen Belgien spielte, konnte sie – auch wenn sie gegen Belgien gewann – nicht Weltmeister werden. Die einzigen Mannschaften, die nach einem Spiel gegen Belgien Weltmeister wurden, sind Argentinien (1986/HF) und Brasilien (2002/AF).

Schiedsrichter[Bearbeiten]

  • Benito Armando Archundia (Mexiko) ist der erste Schiedsrichter, der bei einer WM (2006) fünf Spiele (Brasilien – Kroatien, Frankreich – Südkorea, Tschechien – Italien, Schweiz – Ukraine und Deutschland – Italien) leitete.
  • Horacio Elizondo (Argentinien) ist der einzige Schiedsrichter, der bei einer WM (2006) sowohl das Eröffnungsspiel als auch das Finale leitete und damit gleichzeitig den Rekord von fünf Spielen bei einer WM von Benito Armando Archundia einstellte.
  • Tōru Kamikawa (Japan) ist der erste Profischiedsrichter bei einer WM (2006)
  • Joël Quiniou (Frankreich) leitete die meisten Spiele: 8 (1986–1994) und vergab die schnellste Rote Karte (nach 56 Sekunden, 1986 gegen Uruguays José Batista); ebenfalls 8 Spiele leiteten der Uruguayer Jorge Larrionda und Benito Armando Archundia (beide 2006–2010)
  • Arturo Brizio Carter (1994–1998) stellte die meisten Spieler vom Platz (7)
  • Francisco Mateucci (Uruguay) war mit 27 Jahren der jüngste Schiedsrichter (1930)
  • George Reader (England) war mit 53 Jahren der älteste Schiedsrichter (1950)
  • Das Spiel Argentinien – Mexiko bei der WM 1930 wurde vom bolivianischen Trainer Ulises Saucedo geleitet.
  • Edgardo Codesal Méndez ist der erste Schiedsrichter der im WM-Finale einem Spieler (Pedro Monzón) die Rote Karte zeigte. Zudem verwies er im selben Spiel Gustavo Dezotti als ersten Spieler wegen einer Tätlichkeit im Finale des Feldes (1990).
  • Said Belqola ist der erste Schiedsrichter der im WM-Finale einem Spieler (Marcel Desailly) die Gelb-Rote Karte zeigte.
  • Howard Webb zeigte in einem Endspiel (2010) die meisten gelben Karten. Mit 13 gelben Karten (8 für Niederländer und 5 für Spanier) überbot er den Rekord von Romualdo Arppi Filho (Brasilien) aus dem Spiel Argentinien – Deutschland bei der WM 1986 (4 × gelb für Argentinien, 2 × gelb für Deutschland). Zudem zeigte Webb John Heitinga die Gelb-Rote Karte.
  • Die meisten Endspiele wurden von Engländern geleitet: 3 (William Ling/1954, John Taylor/1974 und Howard Webb/2010), es folgen mit je 2 Endspielen Brasilianer, Franzosen und Italiener.
  • Graham Poll sorgte am 22. Juni 2006 für ein Kuriosum, als er im Spiel Kroatien – Australien bei der WM 2006 den Kroaten Josip Šimunić versehentlich erst nach der dritten Gelben Karte des Feldes verwies.

Spielorte[Bearbeiten]

  • Nördlichster Spielort: Sandviken (Schweden, 1958), nördlichster Austragungsort eines Qualifikationsspiels: Reykjavík (Island, erstmals 1957, zuletzt 2013)
  • Südlichster Spielort: Mar del Plata (Argentinien, 1978), südlichster Austragungsort eines Qualifikationsspiels: Dunedin (Neuseeland, am 22. März 2013)
  • Westlichster Spielort: Palo Alto (USA, 1994), westlichster Austragungsort eines Qualifikationsspiels: Nukuʻalofa (Tonga, 175° 12' W), erstmals 1996, zuletzt 1997
  • Östlichster Spielort: Sapporo (Japan, 2002), östlichster Austragungsort eines Qualifikationsspiels: Nausori (Fidschi, 178° 54' O), 1992
  • Äquatornächster Spielort: Recife (Brasilien, 1950), (Manaus ab 2014)
  • Häufigster Spielort insgesamt: Mexiko-Stadt (Mexiko, 1970 und 1986, 23 Spiele in 2 Stadien)
  • Häufigster Spielort bei einer WM: Montevideo (Uruguay, 1930, alle 18 Spiele in 3 Stadien)
  • Höchstgelegener Spielort: Toluca (Mexiko, 1970 und 1986, 2.638 m), höchstgelegener Austragungsort eines Qualifikationsspiels: La Paz (Bolivien, 3.600 m, erstmals 1957, zuletzt 2013)
  • Meiste WM-Spiele in einem Land: Deutschland: 102 (38 Spiele 1974 und 64 Spiele 2006)

Siehe auch: Liste der Fußball-Weltmeisterschafts-Spielorte

Sprachen der WM-Teilnehmer[Bearbeiten]

Deutsch, französisch, portugiesisch und spanisch wurde bisher bei allen Weltmeisterschaften von mindestens einem Teilnehmer gesprochen, englisch fehlte 1938. Am häufigsten (31 ×) kam es bisher (Stand 11. Juli 2010) zu spanischsprachigen Duellen und 2010 zu den bisher meisten spanischsprachigen Duellen bei einer Weltmeisterschaft. 2014 kommen in der Vorrunde drei weitere hinzu und erstmals nehmen neun spanischsprachige Mannschaften teil, womit der Rekord von 8 englischsprachigen Mannschaften der WM 2010 überboten wird. Seit 1978 gibt es bei jeder Weltmeisterschaft mindestens ein spanischsprachiges Duell. Nach 1994 gab es keine Begegnung deutschsprachiger Mannschaften mehr. Auch wenn bei allen Weltmeisterschaften portugiesisch gesprochen wurde, gab es bisher nur drei Begegnungen portugiesischsprachiger Mannschaften.

Sprachen 1930 ’34 ’38 ’50 ’54 ’58 ’62 ’66 ’70 ’74 ’78 ’82 ’86 ’90 ’94 ’98 2002 ’06 ’10 ’14 Summe
Arabisch [SP 1] 1 2 1 2 3 2 2 3 2 2 1 1 22
Bosnisch[SP 2] 1 1
Bulgarisch 1 1 1 1 1 1 1 7
Chinesisch 1 1
Dänisch 1 1 1 1 4
Deutsch [SP 3] 1 4 3 1 4 2 2 2 2 2 2 3 2 3 3 3 2 2 2 3 48
Englisch [SP 4] 1 1 2 2 4 1 1 1 2 1 5 4 5 4 7 6 5 8 6 66
Französisch [SP 5] 2 3 3 1 2 1 1 2 1 2 1 3 3 2 3 3 4 4 4 5 50
Griechisch 1 1 1 3
Haitianisch 1 1
Hebräisch [SP 6] 1 1
Igbo [SP 7] 1 1 1 1 1 5
Indonesisch 1 1
Irisch [SP 8] 1 1 1 1 1 1 6
Italienisch [SP 9] 2 1 2 1 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 2 25
Japanisch 1 1 1 1 1 5
Koreanisch [SP 10] 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 11
Niederländisch/Afrikaans [SP 11] 1 2 2 1 1 1 1 1 1 2 2 3 2 1 2 2 25
Nord-Sotho[SP 12] 1 1 1 3
Norwegisch 1 1 1 3
Persisch [SP 13] 1 1 1 1 4
Polnisch 1 1 1 1 1 1 1 7
Portugiesisch [SP 14] 1 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1 1 2 1 1 1 2 3 2 2 27
Rumänisch 1 1 1 1 1 1 1 7
Russisch 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 10
Schottisch 1 1 1 1 1 1 1 1 8
Schwedisch 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 10
Serbokroatisch [SP 15] 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 2 1 2 16
Setswana[SP 12] 1 1 1 3
Siswati[SP 12] 1 1 1 3
Slowakisch [SP 16] 1 1 1 1 1 1 1 7
Slowenisch 1 1 2
Spanisch [SP 17] 7 2 1 6 2 3 6 5 4 3 4 6 5 5 5 6 7 6 7 9 99
Süd-Ndebele[SP 12] 1 1 1 3
Süd-Sotho[SP 12] 1 1 1 3
Tschechisch [SP 18] 1 1 1 1 1 1 1 7
Tshivenda[SP 12] 1 1 1 3
Türkisch 1 1 2
Ukrainisch 1 1
Ungarisch 1 1 1 1 1 1 1 1 1 9
Walisisch 1 1
Zulu[SP 12] 1 1 1 3
Xhosa[SP 12] 1 1 1 3
Xitsonga[SP 12] 1 1 1 3
Summe[SP 19] 14 19 16 16 19 21 19 18 19 19 17 29 29 30 31 46 47 34 46 39
  1. Ägypten, Algerien, Irak, Israel, Kuwait, Marokko, Saudi-Arabien, Tunesien, VAE
  2. Bosnien & Herzegowina
  3. Belgien, DDR, Deutschland, Österreich, Schweiz
  4. Australien, England, Ghana, Irland, Jamaika, Kamerun, Kanada, Neuseeland, Nigeria, Nordirland, Schottland, Südafrika, Trinidad & Tobago, USA, Wales
  5. Belgien, Elfenbeinküste, Frankreich, Haiti, Kamerun, Kanada, Schweiz, Senegal, Togo, Zaire
  6. Israel
  7. Nigeria
  8. Irland, Nordirland
  9. Italien, Schweiz
  10. Nordkorea, Südkorea
  11. Belgien, Niederlande, Südafrika
  12. a b c d e f g h i Südafrika
  13. Iran
  14. Angola, Brasilien, Portugal
  15. (BR/Königreich) Jugoslawien, Serbien & Montenegro, Serbien, Kroatien
  16. Tschechoslowakei von 1945 bis 1992, Slowakei ab 1992
  17. Argentinien, Bolivien, Chile, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Honduras, Kolumbien, Kuba, Mexiko, Paraguay, Peru, Spanien, Uruguay
  18. Tschechoslowakei von 1945 bis 1992, Tschechien ab 1992
  19. Da es in einigen Ländern mehrere Amtssprachen gibt, ist die Anzahl der Sprachen höher als die Anzahl der Teilnehmer
Duelle in gleicher Sprache 1930 ’34 ’38 ’50 ’54 ’58 ’62 ’66 ’70 ’74 ’78 ’82 ’86 ’90 ’94 ’98 2002 ’06 ’10 ’14 Summe
Arabisch 1 1 2
Deutsch 2 2 2 1 1 1 1 1 1 12
Englisch 1 1 2 2 2 2 1 11
Niederländisch 1 1 2
Französisch 1 1 2 1 3 1 9
Italienisch 2 1 3
Portugiesisch 1 1 1 3
Spanisch 5 3 2 2 1 1 2 2 1 1 1 2 2 6 3 34
Summe 5 1 3 4 5 0 4 4 1 1 2 4 4 3 3 2 5 9 9 5 74

Stand: Inkl. Gruppenphase 2014

Qualifikation[Bearbeiten]

  • Erstes WM-Qualifikationsspiel: SchwedenEstland 6:2 am 11. Juni 1933
  • Meiste Spiele: Mexiko – 159 (Stand: 20. November 2013)
  • Meiste Siege: Mexiko – 102 (Stand: 20. November 2013)
  • Meiste Tore: Mexiko – 407 - einzige Mannschaft mit mehr als 400 Toren (Stand: 20. November 2013)
  • Meiste Spiele in Interkontinental-Playoffs: Australien - 12
  • Höchstes Ergebnis: AustralienAmerikanisch Samoa 31:0 am 11. April 2001
  • Höchster Sieg in Interkontinental-Playoffs: Ungarn - Boliven 6:0 am 29. Oktober 1977 in Budapest
  • Höchste Heimniederlage in Interkontinental-Playoffs: Jordanien - Uruguay 0:5 am 13. November 2013 in Amman
  • Bester Torschütze: Ali Daei – 35 Tore in 51 Spielen
  • Meiste Qualifikationsspiele: Iván Hurtado - 73 (1994 − 2010)
  • Häufigste Paarung: Mexiko gegen USA – 27 Spiele (Stand: 15. Oktober 2013)
  • Höchste Teilnehmerzahl: 203 von 208 FIFA-Mitgliedern (für 2014)
  • Häufigste Teilnahmen: Irland (1934 und 1938 als Irischer Freistaat, ab 1950 als Republik Irland), Luxemburg und Portugal je 19 × (bei allen Qualifikationen) - (Stand: 15. Oktober 2013)
  • Häufigste Endrundenteilnahmen ohne Qualifikation: 9× Brasilien - 1930 (generell keine Qualifikation), 1934 und 1938 (Gegner traten nicht an), 1950 und 2014 (als Gastgeber qualifiziert), 1962, 1966, 1974 und 1998 (als Titelverteidiger qualifiziert), 5× Deutschland 1974 und 2006 (als Gastgeber qualifiziert), 1958, 1978 und 1994 (als Titelverteidiger qualifiziert)
  • Schnellstes Tor in der Qualifikation: Davide Gualtieri aus San Marino gegen England nach 9 Sekunden am 17. November 1993 (Endstand 1:7)
  • Meiste Punkte pro Spiel: Deutschland 2,5 in 84 Spielen (Stand: 15. Oktober 2013)
  • Meiste Zuschauer: 162.764 beim Spiel Brasilien gegen Kolumbien 6:0 am 9. März 1977

Quelle: Geschichte der FIFA Weltmeisterschaftsvorrunde (PDF; 817 kB)

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spielbericht Argentinien – Mexiko. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 28. Juli 2013.
  2. Spielbericht Argentinien – Mexiko. In: fussballdaten.de. Fussballdaten Verlags GmbH, abgerufen am 28. Juli 2013.
  3. Spielbericht Chile – Frankreich. In: fussballdaten.de. Fussballdaten Verlags GmbH, abgerufen am 28. Juli 2013.
  4. Klose und Villa rücken Legenden immer näher. In: fifa.com. FIFA, 3. Juli 2010, abgerufen am 28. Juli 2013.
  5. Pelé gelang es 1970 drei Minuten nach Uwe Seeler ebenfalls ein Tor bei seiner 4. WM zu erzielen, 1962 und 1966 gelangen ihm aber nur je 1 Tor
  6. Das mit demselben Ergebnis beendete Spiel Uruguay – Jugoslawien fand einen Tag später statt
  7. In der Zwischenrunde gewann zudem Argentinien mit 6:0 gegen Peru
  8. 5 Tage später gewann Deutschland mit demselben Resultat gegen die Vereinigten Arabischen Emirate
  9. Match Report Rumänien – Peru. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 23. Oktober 2013.
  10. In einer anderen Statistik nennt die FIFA das Spiel Chile – Frankreich in Montevideo (URU) am 19. Juli 1930 als Spiel mit den wenigsten Zuschauern (2000, PDF)
  11. In einigen Zeitungsartikeln war nach dem Spiel auch nur von 7 gelben Karten die Rede, da wurde dann die erste gelbe Karte für John Heitinga nicht mitgezählt. Die FIFA nennt in ihrer zusammenfassenden Statistik sogar nur 6, obwohl 8 Niederländer namentlich erwähnt werden, die eine gelbe Karte erhalten haben. [1]
  12. 1938 war Österreich kein eigenständiger Staat, als die heutigen Nachbarn Italien und Ungarn im Finale standen.
  13. fifa.com: FIFA World Cup Opening Matches (Version vom 29. Juni 2006 im Internet Archive)
  14. Ab der WM 1970 galt für die Platzierung nicht mehr das Torverhältnis sondern die -Differenz (Quelle: Süddeutsche Zeitung WM-Bibliothek 1970)

Weblinks[Bearbeiten]