Fußball-Weltmeisterschaft 2026

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Endrunde der 23. Fußball-Weltmeisterschaft der Männer (offiziell 2026 FIFA World Cup, offizielle deutsche Schreibweise „FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026“) soll im Jahr 2026 ausgetragen werden. Bisher wurde weder das veranstaltende Land bestimmt noch eine Bewerbungsfrist dafür festgelegt. Mehrere Verbände haben bereits ihr Interesse an einer Austragung der Sportveranstaltung bekundet.

Bewerber[Bearbeiten]

Eine Bewerbungsfrist steht noch nicht fest. Mitglieder des asiatischen Verbandes dürfen sich nicht bewerben, weil die Weltmeisterschaft 2022 in Katar ausgetragen wird. Auch europäische Verbände dürfen sich nicht bewerben, weil die Weltmeisterschaft 2018 von Russland ausgetragen wird.

Folgende Verbände haben Interesse an einer Austragung bekundet:

Ecuador, Peru und Kolumbien[Bearbeiten]

Mehrere Verbände des südamerikanischen Kontinentalverbandes bekunden Interesse an einer gemeinsamen Austragung. Dies sind die Andenstaaten Ecuador, Peru und Kolumbien. Im Falle einer Austragung wäre das die erste Weltmeisterschaft, die von drei Verbänden gleichzeitig ausgetragen wird. Für jeden der drei Verbände wäre es die erstmalige Austragung, Kolumbien hätte die Weltmeisterschaft 1986 ausrichten sollen, musste aber aufgrund von finanziellen Problemen absagen, wodurch Mexiko als Ausrichter einsprang. Der Präsident des peruanischen Sportinstitutes IPD, Arturo Woodman, schlug die Bewerbung vor. Kolumbiens damaliger Staatspräsident Álvaro Uribe Vélez meinte gegenüber der Tageszeitung El Espectador: „Die Austragung wäre ein positiver und konstruktiver Vorschlag, der vorstellbar erscheint“. [1] [2]

Kanada[Bearbeiten]

Victor Montagliani, der Präsident des kanadischen Fußballverbandes Canadian Soccer Association bestätigte, sich Gedanken um eine Bewerbung zu machen. Als Grund gab er an, dass Kanada der einzige G7-Staat ist, der noch nie eine Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen hat. Zurzeit gibt es jedoch nur vier der benötigten zwölf Stadien, die die Mindestkapazität von 60.000 Zuschauern erreichen.[3]

Mexiko[Bearbeiten]

Mexiko, der Verband, der bereits die Weltmeisterschaft 1970 und Weltmeisterschaft 1986 ausgerichtet hat, bekundete Interesse an der Austragung, was durch den Verbandschef Justino Compean bekannt wurde. Mexiko wäre der erste Verband, der drei Mal eine Weltmeisterschaft austrägt.[4]

Weitere Länder[Bearbeiten]

FIFA-Präsident Sepp Blatter sagte, die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2013 könnte ein „echter Test“ für ein Großereignis in Marokko sein.[5] China hat Interesse an einer Austragung bekundet, darf sich jedoch, wie auch das ebenfalls der Asian Football Confederation angehörende Australien, nicht bewerben, weil die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 nach Asien (Katar) vergeben wurde.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sport-Informations-Dienst: Fußball WM: Drei Staaten wollen WM 2026 in die Anden holen. In: handelsblatt.com. Handelsblatt, 15. Juli 2010, abgerufen am 12. Februar 2014.
  2. Kolumbien will sich um Fußball-WM 2026 bewerben. In: oe24.at. Österreich (Tageszeitung), 20. März 2010, abgerufen am 12. Februar 2014.
  3. Dietmar Stork: Kanada will sich für Fußball-WM 2026 bewerben. In: amerika-nachrichten.de. Amerika Nachrichten, 12. Oktober 2013, abgerufen am 13. Februar 2014.
  4. Mexiko will die FIFA-WM 2026. In: laola1.at. LAOLA1 Multimedia GmbH, 21. September 2012, abgerufen am 13. Februar 2014.
  5. Sport-Informations-Dienst: Mögliche Ausrichtung der WM 2026: Blatter sieht Klub-WM als Test für Marokko. In: rp-online.de. Rheinische Post, 21. November 2013, abgerufen am 6. März 2014.
  6. Kandidat für die WM 2026: China denkt über Bewerbung nach. In: fr-online.de. Frankfurter Rundschau, 3. Dezember 2010, abgerufen am 30. März 2014.