Franz Beckenbauer

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Franz Beckenbauer

Franz Beckenbauer im Januar 2014

Spielerinformationen
Voller Name Franz Anton Beckenbauer
Geburtstag 11. September 1945
Geburtsort MünchenDeutschland
Größe 181 cm
Position Libero
Vereine in der Jugend
1951–1959
1959–1964
SC 1906 München
FC Bayern München
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1964–1977
1977–1980
1980–1982
1983
FC Bayern München
New York Cosmos
Hamburger SV
New York Cosmos
427 (60)
80 (17)
28 0(0)
25 0(2)
Nationalmannschaft
1964
1965
1965–1977
DFB-Jugendauswahl
Deutschland B
Deutschland
3 0(3)
2 0(0)
103 (14)
Stationen als Trainer
1984–1990
1990–1991
1994
1996
Deutschland (Teamchef)
Olympique Marseille
FC Bayern München
FC Bayern München
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Franz Anton Beckenbauer (* 11. September 1945 in München-Giesing) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, -trainer und -funktionär. Seit 2009 ist er Ehrenpräsident des FC Bayern München.[1] Zudem war er Präsident des Organisationskomitees der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, Präsident des FC Bayern München sowie Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG. Von 1998 bis 2010 gehörte er als einer der DFB-Vizepräsidenten dem DFB-Präsidium an.

Die beiden größten Erfolge Beckenbauers waren die Gewinne der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 als Mannschaftskapitän und der WM 1990 als Teamchef.

Von 1965 bis 1983 spielte er als Profifußballer in mehreren Vereinen und hatte den Ruf eines internationalen Ausnahmesportlers. Nach seiner aktiven Karriere als Fußballer war er als Teamchef und Sportfunktionär, Werbeträger, Geschäftsmann und Kolumnist tätig.

Privatleben[Bearbeiten]

Franz Beckenbauer wurde 1945 als Sohn des Postobersekretärs Franz Beckenbauer sen. (1905–1977) und dessen Frau Antonie (* 23. Juni 1913; † 11. Januar 2006) in München-Giesing geboren.

Er war von 1966 bis 1990 in erster Ehe verheiratet. Aus der Ehe stammen zwei Söhne, darunter Stephan Beckenbauer, sowie ein Sohn aus einer früheren Beziehung, der von seiner Frau adoptiert wurde. Von 1977 bis 1988 war die Fotografin Diana Sandmann Beckenbauers Lebensgefährtin. Ende der 1980er Jahre war er mit einer Sekretärin des FC Bayern München liiert; aus dieser Beziehung ging ein weiteres Kind hervor. Die 1990 geschlossene Ehe mit seiner zweiten Ehefrau Sybille wurde 2004 geschieden. Am 23. Juni 2006, dem Tag der letzten Vorrundenspiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, heiratete Beckenbauer ein drittes Mal. Aus der Verbindung stammen zwei Kinder.

Beckenbauer wohnte in den 1970ern in Grünwald und lebt seit 1982 im österreichischen Oberndorf in Tirol, während er beruflich nach wie vor in Deutschland tätig ist. Die österreichische Post gab am 12. April 2006 eine Briefmarke für 75 Cent zu Beckenbauers Ehren heraus (Michel-Nr. 2579). Das für die Marke verwendete Bild wurde von Andy Warhol 1977 während Beckenbauers Zeit bei Cosmos New York gemalt.[2]

Beckenbauer ist ein leidenschaftlicher Golfspieler mit Handicap 8 (Stand: 2009).

Karriere[Bearbeiten]

Spieler in Vereinen[Bearbeiten]

Jugend (bis 1964)[Bearbeiten]

Beckenbauer erlernte das Fußballspiel beim SC 1906 München. Als 13-Jähriger plante er 1958 den Wechsel zum TSV 1860 München. Als er jedoch während eines Spieles für den MSC mit einem Löwen-Spieler aneinandergeriet und dieser ihm eine Ohrfeige gab, änderte Beckenbauer seine Pläne und wechselte stattdessen zum FC Bayern München.[3]

FC Bayern München (1964 bis 1977)[Bearbeiten]

Im Alter von 18 Jahren debütierte Beckenbauer in der ersten Mannschaft der Bayern am 1. Spieltag der Aufstiegsrunde zur Bundesliga (6. Juni 1964) gegen den FC St. Pauli. Das Spiel endete 4:0 und Beckenbauer erzielte dabei sein erstes Pflichtspieltor.[4][5]

1964 gehörte er zur bundesdeutschen Olympia-Auswahl, die in zwei Qualifikationsspielen der DDR-Nationalmannschaft unterlegen war.

Als Linksaußen oder im Mittelfeld spielte er in seiner ersten Saison in der Regionalliga Süd 1964/65 ab dem 8. Spieltag in der Stammformation der Bayern. Am 20. September 1964 erzielte er mit dem 4:1 und 5:1-Endstand gegen den ESV Ingolstadt-Ringsee seine ersten Regionalliga-Tore, insgesamt gelangen ihm 16 Tore, davon 5 per Elfmeter. Am Ende der Saison belegte Bayern München mit 55:17 Punkten und 146:32 Toren Platz 1 und stieg durch den Gruppensieg in der Aufstiegsrunde in die Bundesliga auf. Schon in der Regionalliga Süd spielte er zusammen mit Sepp Maier und Gerd Müller, mit denen er in den Folgejahren den deutschen Fußball bestimmte.

In der ersten Bundesliga-Saison verlor der FC Bayern München am 14. August 1965 (1. Spieltag) das erste Stadtderby der Bundesliga-Geschichte gegen den TSV 1860 München mit 0:1, und hatte am Ende als Dritter drei Punkte Rückstand auf die Sechziger.[6] Dafür gewannen die Bayern am 4. Juni 1966 das Finale um den DFB-Pokal, wobei Beckenbauer das Tor zum 4:2-Endstand gegen den Meidericher SV erzielte. Beckenbauer war auch der erste Spieler der Bayern, der einen Strafstoß verwandelte,[7] nachdem er zuvor beim ersten überhaupt zugesprochenen an Tilkowski gescheitert war.[8]

1967 konnte er mit dem FC Bayern als zweite deutsche Mannschaft überhaupt den Europapokal der Pokalsieger gewinnen und den DFB-Pokal verteidigen. Die Saison 1967/68 verlief jedoch eher enttäuschend: In der Bundesliga konnte nur der 5. Platz erreicht werden, im DFB-Pokal schied man im Halbfinale beim Zweitligisten VfL Bochum aus und die Nationalmannschaft konnte sich nach einem 0:0 in Albanien, bei dem Beckenbauer aber nicht mitwirkte, nicht für die Europameisterschaft in Italien qualifizieren.

Beckenbauer (links), Cajkovski (Mitte), 1967

1969 gewann er erstmals die Deutsche Meisterschaft mit dem FC Bayern, die zweite für die Münchner nach 1932. Als zweite deutsche Mannschaft gewann sie im Jahr der Meisterschaft auch den Pokal (Double). Dies war zuvor nur dem FC Schalke 04 1937 gelungen. Der Traum vom Europapokal der Landesmeister war aber schon in der ersten Runde nach einem 2:0 und 0:3 gegen den AS Saint-Étienne beendet.

In dieser Zeit wechselte Beckenbauer von der Position des Mittelfeldspielers auf den Liberoposten, von wo er jedoch weiterhin das Angriffsspiel seines Teams ankurbelte. Insbesondere die Doppelpässe mit Gerd Müller sorgten immer wieder für Verwirrung in der gegnerischen Abwehr. Zudem öffnete er durch lange Pässe das Spiel, wobei er das Außenristspiel perfektionierte. 1971 wurde erneut der DFB-Pokal gewonnen, in der Bundesliga konnte aber die erstmalige Titelverteidigung durch Borussia Mönchengladbach nicht verhindert werden. Am letzten Spieltag wurde durch ein 0:2 in Duisburg die Meisterschaft noch verspielt.

Von 1972 bis 1974 gelangen ihm mit dem FC Bayern dann aber als erstem deutschem Verein drei Meistertitel in Folge. 1974 war sein erfolgreichstes Jahr. Zunächst konnte am 33. Bundesliga-Spieltag der Meistertitel gesichert werden, dann gewann er mit dem FC Bayern als erste deutsche Mannschaft den Europapokal der Landesmeister. Außerdem holte er mit der Nationalmannschaft den Weltmeisterschaftstitel.

1975 und 1976 konnte er mit den Bayern den Europapokal der Landesmeister verteidigen und 1976 den Weltpokal gewinnen.

New York Cosmos (1977 bis 1980)[Bearbeiten]

Trikot Beckenbauers bei den New York Cosmos

Im Jahre 1977 wechselte er – auch aus privaten Gründen – zu New York Cosmos in die NASL. Seine damalige Ehekrise und die Beziehung zu der Sportfotografin Diana Sandmann wurden von der Bild-Zeitung, für die er später als Kolumnist tätig wurde, „ausgeschlachtet“, da für Bild als auch einige DFB-Funktionäre ein geschiedener Nationalmannschaftskapitän zu jener Zeit nicht akzeptabel war.

Im damaligen Fußball-Entwicklungsland USA spielte er an der Seite von Pelé und wurde dreifacher NASL-Meister (1977, 1978, 1980) und in die „National Soccer Hall of Fame“ aufgenommen.[9]

Hamburger Sportverein (1980 bis 1982)[Bearbeiten]

Ende Oktober 1980 kehrte er in die Fußball-Bundesliga zurück und unterschrieb beim Hamburger SV. Sein Debüt für den HSV und sein Bundesliga-Comeback gab er gegen den VfB Stuttgart am 15. November 1980.[10] Bevor er seine Laufbahn in der Bundesliga 1982 beendete, gewann Beckenbauer mit dem HSV seinen fünften deutschen Meistertitel.

Im Laufe seiner Bundesligakarriere absolvierte Beckenbauer 424 Bundesligaspiele, davon 396 für den FC Bayern München und 28 für den Hamburger SV. Alle 44 Bundesligatore erzielte er für die Bayern. Mit vier Eigentoren belegte er lange Platz drei in der ewigen Eigentorschützen-Tabelle der Bundesliga.

New York Cosmos (1983)[Bearbeiten]

1983 ließ er sich noch einmal zu einer letzten Saison bei Cosmos New York als Spieler überreden. Sein allerletztes Pflichtspiel als Spieler bestritt er am 12. September 1983 im NASL-Viertelfinale gegen Le Manic de Montréal (0:1).

Spieler in der Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Die Anfänge (1964 bis 1966)[Bearbeiten]

Das Nationaltrikot trug Beckenbauer erstmals am 8. März 1964 für die DFB-Jugendauswahl, die in Lörrach durch seine beiden Tore mit 2:1 gegen die Schweiz gewann.[11] Für diese Auswahlmannschaft wirkte er auch in zwei Gruppenspielen des UEFA-Juniorenturniers, am 26. und 30. März 1964 mit: In Enschede gewann die deutsche Auswahl (mit einem Treffer von ihm) über die von Schweden mit 2:1 und in Apeldoorn ging das Spiel gegen den Gastgeber mit 1:3 verloren. Für die B-Nationalmannschaft debütierte er am 10. März 1965, als er in Hannover gegen die Niederlande (1:1) – für Günter Netzer eingewechselt wurde. Sein zweiter und letzter Einsatz für das B-Team fand am 1. September 1965 (in Köln) beim 3:0 gegen die Sowjetunion statt.

Zu seinem A-Länderspiel-Debüt kam er am 26. September 1965 in Stockholm im WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden nach nur sechs Bundesliga-Spielen. Mit dem 2:1-Sieg konnte sich Deutschland für die Fußball-Weltmeisterschaft 1966 in England qualifizieren. In seinem fünften Länderspiel, am 23. März 1966 gegen die Niederlande schoss er seine ersten beiden Tore für die Nationalmannschaft (Endstand 4:2).

Weltmeisterschaft 1966[Bearbeiten]

Bei der WM in England 1966 ging sein Stern auf, als er, obwohl im defensiven Mittelfeld positioniert, sehr offensiv spielte. Gleich im ersten Spiel gegen die Schweiz steuerte er zwei Tore zum 5:0 bei, insgesamt erzielte er vier Tore und belegte mit drei anderen Spielern den 3. Platz in der Torschützenliste. Im Endspiel gegen England wurde er gegen Bobby Charlton, den damaligen Superstar der Engländer, als Sonderbewacher gestellt. Später sagte man, durch diese Manndeckeraufgabe des damals 20-jährigen Beckenbauer habe sich Deutschland der Siegchance im Endspiel beraubt. Allerdings war Bobby Charlton von seinem Trainer beauftragt worden, Franz Beckenbauer zu bewachen, sodass sich die beiden weitgehend neutralisierten. Für seine Leistungen wurde er zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt, was er 1968, 1974 und 1976 erneut werden sollte.

Am 1. Juni 1968 konnte Deutschland durch ein Tor von Beckenbauer erstmals gegen England und 15 Tage später erstmals gegen Brasilien gewinnen.

Weltmeisterschaft 1970[Bearbeiten]

Bei der Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko durfte Beckenbauer aber noch nicht auf der geliebten Liberoposition spielen, da dort zunächst noch Willi Schulz und später Karl-Heinz Schnellinger agierten. Im Viertelfinale gegen England konnte er durch sein Anschlusstor zum 1:2 die Wende einleiten (Endstand 3:2 n. V.). Im Halbfinale, dem Jahrhundertspiel gegen Italien, zog er sich eine schwere Schulterverletzung zu und musste, da das Auswechselkontingent erschöpft war, mit verbundener Schulter weiterspielen. Im Spiel um den 3. Platz kam er daher nicht mehr zum Einsatz.

Erst in den darauffolgenden Jahren wurde er auch von Bundestrainer Helmut Schön auf seiner Lieblingsposition eingesetzt. Am 25. April 1971 führte er beim Spiel in Istanbul gegen die Türkei erstmals die Nationalmannschaft als Kapitän aufs Feld. Der eigentliche Nachfolger Uwe Seelers war aber Wolfgang Overath, sodass Beckenbauer zunächst nur in den Spielen ohne Overath Kapitän war. Erst 1972, als Overath verletzungsbedingt fehlte, wurde er endgültig zum Kapitän, behielt diese Rolle dann aber auch nach dessen Rückkehr.

Europameister 1972[Bearbeiten]

1972 führte der Münchener als Kapitän und Libero Deutschland zum Europameistertitel durch einen 3:0-Endspielsieg gegen die UdSSR. Er wurde daraufhin als zweiter Deutscher (nach Gerd Müller 1970) zu Europas Fußballer des Jahres gewählt.

Mit seinem 73. Länderspiel am 24. November 1973 in Stuttgart (Deutschland – Spanien 2:1) wurde er Rekordnationalspieler des DFB. Er überbot damit den Rekord von Uwe Seeler und wurde erst am 17. November 1993 von Lothar Matthäus abgelöst.

Weltmeister 1974[Bearbeiten]

Beckenbauer bei der WM 1974
Franz Beckenbauer mit Gerd Müller (links) und Helmut Schön (rechts) nach dem Finale der WM 1974

1974 führte Beckenbauer bei seiner dritten Weltmeisterschaft die Mannschaft bis ins Endspiel. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in den Gruppenspielen, u. a. einem 0:1 im einzigen Vergleich mit der DDR-Nationalmannschaft gelang es ihm, die Mannschaft in der „Nacht von Malente“ zu einer Leistungssteigerung in der erstmals ausgetragenen Zwischenrunde (2. Finalrunde) anzustacheln, sodass nach Siegen gegen Jugoslawien, Schweden und Polen das Finale gegen die Niederlande erreicht und mit 2:1 gewonnen wurde.

Europameisterschaft 1976[Bearbeiten]

1976 führte er die Nationalmannschaft erneut ins Endspiel der Europameisterschaft. Dort unterlag die Mannschaft aber in seinem 100. Länderspiel gegen die Tschechoslowakei in der Nacht von Belgrad im Elfmeterschießen. Dennoch wurde er nochmals zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Es war seine vierte Endspielteilnahme mit der Nationalmannschaft. Er ist der erste Europäer, dem dies gelang, und der bisher einzige (Stand: vor der EM 2016), der in je zwei EM- und WM-Endspielen stand.

Karriereende in der Nationalmannschaft (1977)[Bearbeiten]

Der Wechsel in die USA 1977 zu Cosmos New York bedeutete das Ende seiner Zeit als Nationalspieler, da zu der Zeit im Ausland tätige Spieler nach den Erfahrungen bei der WM 1974, als ein nicht austrainierter Günter Netzer von Real Madrid zur WM kam, nicht berücksichtigt wurden. Dies galt umso mehr angesichts des Rufs der US-amerikanischen Liga als „Operettenliga“ (so DFB-Präsident Hermann Neuberger). Zudem erhielt er von Cosmos keine Freigabe für die WM 1978. So war sein 103. Länderspiel am 23. Februar 1977 (0:1 gegen Frankreich) sein letztes.

In den zwölf Jahren als Nationalspieler bestritt er 103 Länderspiele und schoss 14 Tore. Er kam dabei in 91 % der ausgetragenen Spiele zum Einsatz. Kein anderer Spieler mit 80 oder mehr Länderspielen erreichte diese Quote. Er stand in allen seinen Länderspielen in der Startaufstellung und wurde lediglich sechsmal ausgewechselt.

Teamchef der deutschen Fußball-Nationalmannschaft (1984 bis 1990)[Bearbeiten]

Einstand[Bearbeiten]

Nachdem bei der Europameisterschaft 1984 eine deutsche Mannschaft bei einem Turnier erstmals bereits in der Gruppenphase ausschied, übernahm Beckenbauer die Verantwortung für die deutsche Nationalmannschaft als Nachfolger des zurückgetretenen Jupp Derwall. Da er keine anerkannte Trainerlizenz besaß, fungierte er in der neu geschaffenen Position als Teamchef, wobei ihm ein Bundestrainer als Co-Trainer zur Seite gestellt wurde. Diese Funktion übernahm zunächst Horst Köppel, später Holger Osieck. Das erste Spiel der von ihm betreuten Nationalmannschaft fand am 12. September 1984 in Düsseldorf statt und wurde mit 1:3 gegen Argentinien verloren. Damit war er der erste Teamchef, dessen Mannschaft das erste Spiel verlor. Dennoch schaffte er mit der Mannschaft gegen Portugal, Schweden und die Tschechoslowakei die Qualifikation zur WM, musste aber, nachdem die Qualifikation schon erreicht war, mit einem 0:1 gegen Portugal in Stuttgart die erste Niederlage in einem WM-Qualifikationsspiel einstecken.

Weltmeisterschaft 1986[Bearbeiten]

Die von Beckenbauer zusammengestellte Mannschaft fuhr ohne große Erwartungen zur Weltmeisterschaft 1986. Trotz mäßiger Spiele, beispielsweise einem 0:2 gegen Dänemark in der Vorrunde, führte er die Mannschaft ins WM-Endspiel. Obwohl sie dort gegen Argentinien eines ihrer besten Spiele bei der WM zeigte und einen 0:2-Rückstand kurz vor Ende egalisieren konnte, verlor das deutsche Team mit 2:3.

Während der WM kam es zu einem Eklat im deutschen Lager, als Beckenbauer von Ersatztorhüter Uli Stein in Anspielung auf seine frühere Werbetätigkeit für die Firma Knorr als „Suppenkasper“ bezeichnet wurde. Stein wurde daraufhin als erster Nationalspieler während einer WM aus dem Kader geworfen und musste die Heimreise antreten.

Europameisterschaft 1988[Bearbeiten]

Bei der Europameisterschaft 1988 im eigenen Land galt Deutschland dagegen als einer der Favoriten, musste aber im Halbfinale gegen die Niederlande, den späteren Europameister, eine 1:2-Niederlage einstecken, womit sich die Niederländer für die Endspielniederlage von 1974 revanchieren konnten.

Weltmeister 1990[Bearbeiten]

Beckenbauer schaffte die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1990 erst im letzten Spiel gegen Wales, das knapp mit 2:1 geschlagen wurde. Deutschland wurde in der Gruppe Zweiter hinter den Niederlanden.

Bei der WM in Italien traf man wieder auf die Niederlande, diesmal im Achtelfinale des Turniers. Es gelang dabei die erfolgreiche Revanche für die EM-Halbfinalniederlage von 1988 durch einen 2:1-Sieg. Aufbauend auf mehreren Italien-Legionären, hatte Beckenbauer für die Weltmeisterschaft eine spielstarke Mannschaft zusammengestellt, die schon im ersten Spiel mit einem überragenden Lothar Matthäus 4:1 gegen Jugoslawien gewann und damit ungewöhnlich gut startete. Bei früheren Turnieren hatte es meist Probleme in den ersten Spielen gegeben. Wie schon vier Jahre zuvor gelang es Beckenbauer, sein Team in das Finale zu führen, und wieder hieß der Endspielgegner Argentinien. In einem einseitigen Spiel, in dem Teamchef Beckenbauer den argentinischen Topstar Diego Maradona durch Guido Buchwald ausschalten ließ, konnte Deutschland durch ein Tor zum 1:0-Sieg kurz vor Ende der regulären Spielzeit zum dritten Mal Weltmeister werden. Damit gelang Franz Beckenbauer ein seltenes Kunststück: Er war nach Mario Zagallo der Zweite, der sowohl als Spieler als auch als Teamchef Weltmeister wurde. In Erinnerung blieben insbesondere die Szenen, als er nach Ende des Spieles allein und in Gedanken verloren über den Platz wanderte, während die Spieler Ehrenrunden drehten. Nach der gewonnenen WM erhielt Beckenbauer vom DFB eine Trainerlizenz ehrenhalber.[12] Er trat als erster Teamchef nach einem gewonnenen Pflichtspiel (dem WM-Endspiel) zurück.

Trainer und sportlicher Direktor in Vereinen (1990 bis 1996)[Bearbeiten]

Im November 1990 wird Franz Beckenbauer mit dem Bambi ausgezeichnet

In der Saison 1990/91 arbeitete Beckenbauer für Olympique Marseille (zunächst als „Cheftrainer“, später dann als technischer Direktor) und erreichte mit diesen das Endspiel des Europapokals der Landesmeister gegen Roter Stern Belgrad, das aber nach einem 0:0 n. V. mit 3:5 im Elfmeterschießen verloren wurde.

Nachdem er 1991 Vizepräsident bei Bayern München geworden war, wurde er zweimal Interimscoach bei diesem Verein für die entlassenen Erich Ribbeck beziehungsweise Otto Rehhagel. Dabei errang er im Sommer 1994 mit dem FC Bayern München den deutschen Meistertitel sowie 1996 den UEFA-Pokal.

Funktionär und Sportpolitiker (seit 1991)[Bearbeiten]

Am 25. November 1991 wurde Beckenbauer zum Vizepräsidenten des FC Bayern München gewählt. Von 1994 bis 2009 war er Präsident des Vereins.

Neben seinen Engagements für den FC Bayern München war er von 1998 bis 2010 einer der Vizepräsidenten des DFB. Als Vorsitzender des Bewerbungskomitees unterstützte er erfolgreich die Bewerbung Deutschlands um die Weltmeisterschaft 2006 und wurde anschließend Leiter des Organisationskomitees für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006.

Beckenbauer kündigte Anfang 2005 an, bei der nächsten Wahl um das Präsidentenamt der UEFA zu kandidieren. Nachdem die UEFA-Kommission im estnischen Tallinn am 21. April 2005 entschieden hatte, die Wahl von 2006 auf 2007 zu verschieben, stand der Kandidatur von Franz Beckenbauer, der noch bis Ende 2006 Präsident des Organisationskomitees der WM 2006 war, nichts mehr im Wege. Allerdings hatte Beckenbauer stets betont, nicht gegen den damaligen Präsidenten Lennart Johansson anzutreten, falls dieser nochmals kandidiert. Bei der Wahl am 26. Januar 2007 in Düsseldorf trat dann Johansson erneut an und Beckenbauer kandidierte nicht. Gegenkandidat von Johansson war der ehemalige französische Fußballnationalspieler und Funktionär Michel Platini. Platini gewann die Wahl mit 27 zu 23 Stimmen.

Von Januar 2007 bis Juni 2011 war Beckenbauer Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees.[13] Seit April 2011 ist Beckenbauer Vorsitzender der FIFA Task Force Football 2014, die sich mit der Entwicklung und Zukunft des Fußballs beschäftigt. Weitere Mitglieder sind unter anderem Pelé und Bobby Charlton.[14] Am 13. Juni 2014 wurde Beckenbauer von der FIFA mit einer 90-Tage-Sperre belegt und ihm jegliche Aktivität im Fußball verboten. Als Grund gab der Weltverband einen „mutmaßlichen Verstoß gegen das Ethikreglement“ an. Er habe nicht mit dem Ethikkomitee der FIFA kooperiert und Fragen, die auf Englisch und Deutsch gestellt worden seien, nicht beantwortet.[15] Beckenbauer begründete dies damit, dass er Probleme im Gebrauch der englischen Sprache habe. Er habe mitgeteilt, die wichtigsten Fragen auf Deutsch beantworten zu wollen, dies sei nicht genehmigt worden. Deshalb habe er sich außerstande gesehen, der Forderung der Ethikkommission nachzukommen. Seine geplante Reise zur WM in Brasilien sagte Beckenbauer ab[16] und kündigte an, die Fragen nun zu beantworten.[17]

Medienfigur[Bearbeiten]

Beckenbauer in Costa Rica (2007)

Schon 1966 versuchte er seinen Ruhm als Fußballer auch als Sänger zu vermarkten und nahm eine Schallplatte mit dem Titel Gute Freunde kann niemand trennen auf. Mit dieser Single kam er Ende 1966 in den Charts bis auf den 31. Platz. Der Titel wird auch heute gelegentlich eingespielt, wenn über ihn berichtet wird. Für den Lebensmittelhersteller Knorr machte er Werbung für Suppen (Slogan: „Kraft in den Teller – Knorr auf den Tisch“) im Vertragswert von 12.000 Mark.[18] 1971 spielte er in der TV-Komödie Olympia-Olympia unter der Regie von Kurt Wilhelm mit.

Nach seiner aktiven Zeit als Sportler und Teamchef nutzte er seine Popularität als Fernsehkommentator sowie für eine eigene Kolumne bei der Bild-Zeitung und wirbt im In- und Ausland für zahlreiche Produkte. Der Slogan „Ja, is' denn heut’ scho’ Weihnachten?“ aus dem Werbespot des Mobilfunknetzbetreibers e·plus[19] wurde geradezu sprichwörtlich und lief drei Jahre im deutschen Fernsehen. Ein weiterer bekannter Werbeslogan ist „Da legst di nieder“, der in der O2-Werbung verwendet wurde und darüber hinaus Gegenstand eines Rechtsstreits zwischen O2 Germany und e·plus war.[20]

Beckenbauer wurde zu seinem 60. Geburtstag mit einer Gala im ZDF geehrt.

Erfolge[Bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten]

Deutsche Nationalmannschaft

FC Bayern München

Hamburger SV

Cosmos New York

Trainer[Bearbeiten]

Deutsche Nationalmannschaft

FC Bayern München

Olympique Marseille

Erfolge als Sportfunktionär[Bearbeiten]

  • Der FC Bayern München hat unter seiner Präsidentschaft die Position als führender Fußballverein in Deutschland ausgebaut.
  • Das Organisationskomitee der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde von ihm geleitet. Auch aufgrund seines Engagements wurde sie in Deutschland ausgetragen.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Außerdem wurde zu Ehren von Franz Beckenbauer im Jahr 2007 vom FC Bayern München mit dem Franz-Beckenbauer-Cup ein Pokal-Wettbewerb nach ihm benannt, in dessen weiterem Verlauf es im Jahre 2010 zu einem nachträglichen Abschiedsspiel Beckenbauers kam. Beckenbauer führte den Anstoß aus, nahm jedoch nicht regulär am Spiel teil.[23]

Sonstiges[Bearbeiten]

Spitzname „Der Kaiser“[Bearbeiten]

Seit 1968 wird Beckenbauer von den Medien und Fans als „Kaiser“ bezeichnet. Häufig wird als Herkunft der Bezeichnung folgende Anekdote erzählt: Anlässlich eines Freundschaftsspiels des FC Bayern München in Wien wurde er für Fotoaufnahmen neben einer Büste des ehemaligen österreichischen Kaisers Franz I. platziert. In einem von Sepp Graf verfassten Artikel wurde er als „Fußball-Kaiser“ bezeichnet, woraufhin sich die Bezeichnung „Kaiser“ rasch verbreitete und verselbständigte.

Diese Begründung für den Spitznamen von Franz Beckenbauer ist legendär und wird von Beckenbauer auch gerne erzählt. Ein Artikel der Zeitung Welt am Sonntag beschreibt hingegen eine andere Version der Herkunft des Namens. Demnach habe die ebenfalls aus dem Axel Springer-Verlag stammende Bild-Zeitung Beckenbauer am 10. Juni 1969 als „Kaiser der Nation“ in Anlehnung an seinen Doppelpasspartner Gerd Müller, den „Bomber der Nation“ betitelt, nachdem die Bayern zum ersten Mal Meister geworden waren und Beckenbauer zum dritten Mal in Folge von Reportern die beste Saison-Durchschnittsnote aller Ligaspieler bekommen hatte. Dieser Titel verfestigte sich, als Beckenbauer am 14. Juni 1969 im Pokalendspiel gegen den FC Schalke 04 seinen Gegenspieler Reinhard Libuda, genannt der König von Westfalen, gefoult hatte, woraufhin ihn die Schalker Fans fortwährend ausbuhten. Aus Provokation jonglierte er vor der Schalker Fankurve den Ball etwa 40 Sekunden in der Luft. Die Presse suchte eine Steigerung zum „König von Westfalen“, der Kaiser war geboren.[24]

Franz Beckenbauers ehemaliger Wohnsitz in Oberndorf in Tirol befand sich am Kaiserweg. Allerdings wurde die Straße nicht nach ihm, sondern nach dem Wilden Kaiser benannt, der sich in Sichtweite seines Tiroler Bauernhauses befindet.[25]

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Zur Unterstützung behinderter, bedürftiger und unverschuldet in Not geratener Menschen gründete er die Franz-Beckenbauer-Stiftung. Franz Beckenbauer engagierte sich auch für das Team der Augsburger Benefiz-Fußballelf Datschiburger Kickers, die sich dem Fundraising für wohltätige Zwecke verschrieben hat.

Kritik[Bearbeiten]

Kritik an Beckenbauer als Teamchef[Bearbeiten]

Als die Nationalelf beim Vierländerturnier vor Ostern 1988 blamable Leistungen zeigte, bescheinigte Paul Breitner dem Teamchef Beckenbauer eine „Horror-Taktik“ und mutmaßte, der deutsche Fußball könne durch das dilettantische Wirken seiner einstigen Glanzfigur „größeren Schaden erleiden“. Für den „Riesenmist“ der deutschen Spieler sei in erster Linie der Teamchef verantwortlich, der die „Jungs“ so verunsichere, dass „anständiger Fußball gar nicht mehr möglich“ sei. Ein paar Tage später legte Udo Lattek nach. Die Nationalspieler sah Lattek „durch die übermächtige Stellung von Franz blockiert“. Sie würden spüren, dass Beckenbauer „sie verachtet, weil er ja (unbestritten) alles viel besser konnte“. Und: So viele schlechte Spiele wie zuletzt, da war sich Lattek sicher, hätte Beckenbauers Vorgänger Jupp Derwall, der im Juni 1984 wegen Erfolglosigkeit entlassen worden war, „nicht überlebt“.[1]

Kritik wegen „Steuerflucht“[Bearbeiten]

Kritiker wiesen in der Vergangenheit wiederholt darauf hin, dass Beckenbauer Deutschland als optimalen Lebensmittelpunkt schilderte, während er selbst Österreich als Lebensmittelpunkt wählte, und verwiesen in diesem Zusammenhang auf das österreichische Steuersystem.[26] Im Februar 2008 rügte u. a. der damalige deutsche Finanzminister Peer Steinbrück die Steuerflucht gut betuchter Deutscher wie Beckenbauer, Michael Schumacher und anderer. Er mahnte ihre Verpflichtung an, der deutschen Gesellschaft, in der ihre Karrieren ermöglicht wurden, etwas zurückzugeben.[27]

In den 1970er Jahren musste er 1,8 Millionen D-Mark Steuern nachzahlen, nachdem sich eine Steuerspar-Konstruktion als nicht vereinbar mit den deutschen Steuergesetzen erwies.[28]

Kritik wegen Aussage zu „Sklaven in Katar“[Bearbeiten]

Hinsichtlich der Situation auf den Baustellen für die Fußballweltmeisterschaft in Katar stellte er sklavenähnliche Zustände in Abrede.[29] Amnesty International hatte erneut mit erschreckenden Details auf die Arbeitsbedingungen im Golfstaat hingewiesen.[30] Wegen der zynisch wirkenden Äußerung regte sich teils heftige Kritik.

„Ich habe noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar gesehen, also die laufen alle frei rum, weder in Ketten gefesselt und auch mit irgendwelcher Büßerkappe am Kopf, also das habe ich noch nicht gesehen. Also, wo diese Meldungen herkommen, ich weiß es nicht. Also, ich habe mir vom arabischen Raum […] ein anderes Bild gemacht und ich glaube, mein Bild ist realistischer.“

Franz Beckenbauer

Mehrere Journalisten nahmen in ihrer Berichterstattung Bezug auf Berti Vogts. Zitat Florian Hagemann Hannoversche Allgemeine Zeitung: Mit seinem jüngsten Zitat spielt Beckenbauer nun in einer Liga mit Berti Vogts, seinem einstigen Kollegen in der Nationalmannschaft und seinem Nachfolger als Bundestrainer. Während der Weltmeisterschaft 1978 bezeichnete Vogts das von einer Militärdiktatur regierte Gastgeberland Argentinien als „Land, in dem Ordnung herrscht. Ich habe keinen einzigen politischen Gefangenen gesehen“.[31][32]

Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Beckenbauer: Dirigent im Mittelfeld. Copress-Verlag, München 1966
  • Franz Beckenbauer: Einer wie ich. C. Bertelsmann, München 1975, ISBN 3-570-01943-8.
  • Peter Stützer: Der Kaiser Franz Beckenbauer. Delphin-Verlag, Köln 1985, ISBN 3-7735-5257-2.
  • Hans Blickensdörfer: Der Kaiser – Die Franz Beckenbauer Story. Südwest-Verlag, München 1991, ISBN 3-517-01269-6.
  • Franz Beckenbauer: Ich – Wie es wirklich war. C. Bertelsmann, München 1992, ISBN 3-570-02079-7.
  • Franz Beckenbauer: Tour de Franz. Goldmann, Mai 2000, ISBN 3-442-15016-7.
  • Gerd Dembowski: Ja, is' denn heut' scho' Weihnachten? Der Beckenbauer Franzl schaut einmal. In: Marvin Chlada/Gerd Dembowski (Hg.): Die neuen Heiligen 2. Reportagen aus dem Medienhimmel. Alibri, Aschaffenburg 2001, ISBN 978-3-932710-35-3.
  • Silke Wiedemann: Franz Beckenbauer – der Erfolg spielt mit; die Biographie einer Sportler-Legende. Lehrach Dirk Verlag, Düsseldorf 2002, ISBN 3-9806151-6-2.
  • Harald Irnberger: Franz Beckenbauer. Ein Bayer zwischen Wahn und Wirklichkeit. Werner Eichbauer Verlag 2002, ISBN 3-901699-28-7.
  • Torsten Körner: Franz Beckenbauer – der freie Mann. Scherz, Frankfurt 2005, ISBN 3-502-18391-0.
  • Franz Beckenbauer, Dettmar Cramer: Nicht nur ein Spiel!. Rowohlt, Reinbek Mai 2006, ISBN 3-498-00640-1.
  • Petra Kummermehr (Hg.): Das Buch Franz. Botschaften eines Kaisers. Diederichs, München 2011, ISBN 978-3-424-35063-0.
  • Armin Kratzert: Beckenbauer taucht nicht auf. Roman. Kirchheim Verlag, München 2012, ISBN 978-3874101196

Film[Bearbeiten]

  • Libero – Regie: Wigbert Wicker (Deutschland 1973), siehe Libero (Film)
  • 2003 ARD-Legenden: Franz Beckenbauer. Dokumentation, ARD, 45 Min., Regie: Christian Weisenborn
  • 1983 Die Franz Beckenbauer Story – seine größten Spiele. Warner Home Video + DVD, 110 Min., von Werner-Johannes Müller und Pit Weyrich[33]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Franz Beckenbauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Die Wahl zum Ehrenpräsidenten erfolgte bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München am 27. November 2009 (Beckenbauer Ehrenpräsident. fcbayern.de. Abgerufen am 29. November 2009.)
  2. 800.000 Mal „Kaiser“ Franz Beckenbauer, abgerufen am 26. August 2011
  3. Artikel 60 Jahre Franz. Abendzeitung Nr. 116/21, 22. Mai 2009
  4. Ralf Grengel, Rafael Jockenhöfer: 100 Jahre FC Bayern München…und ein Paar Titel mehr. powerplay-Verlag, Berlin. 2001, ISBN 3-9804611-3-0; S. 118
  5. Statistik über das Spiel. In: fussballdaten.de, abgerufen am 26. August 2011
  6. Bundesliga 1966. In: fussballdaten.de
  7. Erster verwandelter Strafstoß der Bayern in der Bundesliga in fussballdaten.de
  8. Erster Strafstoß der Bayern in der Bundesliga in fussballdaten.de
  9. ussoccer.com: Hall of Famers
  10.  Raimund Hinko, Sport Bild (Hrsg.): Das Comeback des Kaisers Nr. 9, 2013.
  11. Der sanfte Pate, Die Zeit, 1. Juni 2006.
  12. br-online
  13. Beckenbauer zieht sich 2011 aus FIFA-Exko zurück. In: dfb.de. DFB, 11. November 2010, abgerufen am 16. Juni 2011.
  14. FIFA Task Force Football 2014: Die Mitglieder. In: fifa.com. FIFA, 14. April 2011, abgerufen am 16. Juni 2011.
  15. Statement of the independent FIFA Ethics Committee. In: fifa.com. FIFA, 13. Juni 2014, abgerufen am 13. Juni 2014.
  16. FIFA sperrt Beckenbauer - "Kaiser" nicht zur WM
  17. http://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-wm-in-katar-franz-beckenbauer-will-mit-fifa-kooperieren-a-975306.html
  18. Unternehmen Beckenbauer, abgerufen am 26. August 2011
  19. e-plus Werbung Franz Beckenbauer Weihnachten 2000, Video des Werbespots auf youtube.com (abgerufen am 18. Juni 2012).
  20. Werbeverbot für E-Plus, Spiegel Online vom 26. August 2003 (abgerufen am 18. Juni 2012).
  21. Torschütze des Monats Februar 1972
  22. Torschütze des Monats März 1974
  23. Süddeutsche Zeitung: Per Außenrist auf Ronaldo
  24. Patrick Krull: Des Kaisers falscher Schluß In: Welt am Sonntag, 11. September 2005
  25. Berliner Zeitung vom 11. September 2010
  26.  Der Kaiser im „BILD-Verhör“. In: Bildblog. 30. Juni 2006 (Online, abgerufen am 9. September 2008).
  27. Steuerflucht – Steinbrück rügt Beckenbauer und Schumacher. In: Focus, 2. Februar 2008, zuletzt abgerufen am 2. April 2013
  28. Steuersünden im deutschen Sport
  29. Video heute journal: „Habe keine Sklaven gesehen“ im Teil Doha: Ausbeutung der Arbeiter (17. November 2013, Minute 17:40) in der ZDFmediathek, abgerufen am 17. Juli 2014
  30. „Lage der Bauarbeiter katastrophal“
  31. Peinliche Aussage Beckenbauers zu Arbeitsbedingungen in Katar Von Florian Hagemann 19.November 2013 HNA
  32. Böses Bauen in Katar Ein geiles Stadion verdrängt das Sklaventhema. von Andreas Rüttenauer 19. November 2013 TAZ
  33. Die Franz Beckenbauer Story bei video.de
Vorgänger Amt Nachfolger

Flórián Albert
Bester Junger Spieler der WM
1966
(nachträgliche Internetwahl)

Teófilo Cubillas