Fußball-Europameisterschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Disambig-dark.svg Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Fußball-Europameisterschaft (Begriffsklärung) aufgeführt.

Als Fußball-Europameisterschaft oder offiziell UEFA European Football Championship (kurz UEFA Euro oder umgangssprachlich auf deutsch auch EM) bezeichnet man die seit 1960 alle vier Jahre stattfindenden Turniere für Fußball-Nationalmannschaften der Männer der nationalen Fußballverbände, die dem europäischen Fußballverband UEFA angehören. Seit dem ersten Turnier erhält der Sieger den Coupe Henri Delaunay (deutsch: Henri-Delaunay-Pokal), der ab 2008 in einer leicht veränderten, etwas größeren Ausführung dem jeweiligen Europameister als Wanderpokal verliehen wird.

Vorläufer der Europameisterschaft war der Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften. Amtierender Europameister ist Spanien. Gastgeber der nächsten Europameisterschaft im Jahr 2012 sind Polen und die Ukraine.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Idee einer Europameisterschaft wurde von Henri Delaunay, dem Generalsekretär des französischen Fußballverbands Fédération Française de Footbal, bereits 1927 vorgeschlagen und zunächst im Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften umgesetzt. Die Qualifikation zum ersten UEFA-Turnier in Frankreich begann im Jahr 1958, kurz nach deren Gründung. Delaunay zu Ehren trägt der Siegerpokal bis heute seinen Namen.

Die Details im Ablauf wurden im Laufe der Zeit mehrmals geändert und für eine größere Teilnehmerzahl angepasst. Reichten der Sowjetunion 1960 – auf Grund eines Verzichts der spanischen Mannschaft im Viertelfinale – noch vier Spiele, um Europapokalsieger zu werden, so sind nun – außer für die Veranstalter – insgesamt 18 Spiele notwendig.

Der amtierende Europameister musste sich zunächst – im Gegensatz zu früheren WM-Turnieren – immer wieder neu qualifizieren, was Spanien (1968), Italien (1972) und Frankreich (1988) nicht gelang. Auf Grund der geringeren Teilnehmerzahl der Endrunde in den ersten Jahren war es in dieser Zeit schwieriger, sich für die Europameisterschaft zu qualifizieren als für die Weltmeisterschaft.

Der Sieger der Fußball-Europameisterschaft ist seit 1992 genauso wie der Weltmeister, der Gastgeber und die Sieger der anderen fünf kontinentalen Wettbewerbe (Afrikameisterschaft, Asienmeisterschaft, Copa América, CONCACAF Gold Cup und OFC-Nationen-Pokal) für den nächsten Konföderationen-Pokal qualifiziert.

[Bearbeiten] Austragung

Der Wettbewerb ist in eine vorgeschaltete Qualifikation und ein finales Turnier im Gastgeberland aufgeteilt.

[Bearbeiten] Aktueller Modus

Es nehmen seit 1996 insgesamt 16 Mannschaften an der Endrunde einer Europameisterschaft teil, die zuvor in der EM-Qualifikationsrunde erfolgreich waren. Sie werden in vier Gruppen mit je vier Mannschaften aufgeteilt. Jede Mannschaft absolviert, da innerhalb einer Gruppe jede Mannschaft gegen jede spielt, drei Gruppenspiele. Die ersten beiden Teams aus jeder Gruppe ziehen in das Viertelfinale ein, ab dort gilt das K.-o.-System, der Verlierer jedes Spiels scheidet aus. Ein kleines Finale um den Dritten Platz zwischen den Verlierern der Halbfinalspiele, so wie bei der Fußball-Weltmeisterschaft, wird seit 1980 nicht mehr ausgetragen. Ab der Europameisterschaft 2016 werden statt 16 Mannschaften in 4 Gruppen insgesamt 24 Mannschaften in 6 Gruppen antreten. Für das Achtelfinale werden sich dann neben den Gruppenersten und -zweiten aus jeder Gruppe auch die insgesamt vier besten Gruppendritten qualifizieren.

[Bearbeiten] Historisch

In den noch „Europapokal der Nationen“ genannten Turnieren von 1960 und 1964 wurde die Endrunde nur unter vier Mannschaften ausgetragen. Zur Qualifikation fanden einschließlich des Viertelfinales reine K.-o.-Runden in Hin- und Rückspielen in den Heimatländern der beteiligten Mannschaften statt. Erst das Halbfinale und Finale waren Einzelspiele in einem Gastgeberland, das sich jedoch im laufenden Wettbewerb für das Halbfinale noch qualifizieren musste.

Für die „UEFA Euro“ in Italien 1968, Belgien 1972 und Jugoslawien 1976 wurden Qualifikationsspiele in acht Gruppen vorgeschaltet. Die 8 Gruppensieger ermittelten in den Viertelfinalspielen durch Hin- und Rückspiel vier Teilnehmer. Die Endrunde wurde wie in den beiden Vorgängerturnieren ausgetragen.

Ab der Euro in Italien 1980 war der Ausrichter für eine auf acht Mannschaften erweiterte Endrunde automatisch qualifiziert. In sieben Gruppen qualifizierten sich noch sieben weitere Teilnehmer, die dann mit der Mannschaft des Gastgebers in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Die Gruppenersten spielten im Finale, die Gruppenzweiten um den 3. Platz.

Auch die Turniere in Frankreich 1984, der BR Deutschland 1988 und Schweden 1992 fanden mit acht Endrundenteilnehmern statt. Zur Ermittlung der Finalisten wurden nun Halbfinalspiele zwischen den Erst- und Zweitplatzierten der beiden Gruppen durchgeführt. Dafür entfiel das Spiel um den Dritten Platz, das folglich 1980 letztmals ausgetragen wurde.

Da mit dem Zerfall der Sowjetunion zu Anfang der 1990er Jahre die Zahl der UEFA-Mitglieder deutlich gestiegen war und auch die Vermarktung immer größeren Erfolg hatte, fand ab dem Turnier von 1996 in England die EM-Endrunde mit 16 Teilnehmern in 4 Gruppen und einem K.-o.-System ab dem Viertelfinale statt. Die Qualifikation wurde je nach Teilnehmerzahl und zu vergebenden Endrundenplätzen (15 bei Turnieren mit einem Gastgeberland, 14 bei Turnieren in zwei Ländern) in unterschiedlich vielen Qualifikationsgruppen mit eventuellen Relegationsspielen der Gruppenzweiten durchgeführt.

[Bearbeiten] Varianten des K.-o.-Systems

Bis 1968 gab es in den Halbfinalspielen bei einem Unentschieden nach Verlängerung den Losentscheid, Finalspiele wurden bei einem Unentschieden nach Verlängerung wiederholt. 1976 wurde das Elfmeterschießen eingeführt, das im Finale desselben Jahres auch sofort angewandt werden musste. Ab 1996 galt die Golden-Goal-Regel, durch die die Finalspiele 1996 und 2000 entschieden wurden. 2004 wurde diese Regel durch die Silver-Goal-Regel ersetzt, die nur einmal, im Halbfinale zwischen Griechenland und Tschechien, zur Anwendung kam und nach dem Turnier sofort wieder abgeschafft wurde. Seit der Euro 2008 werden Endrunden-Partien wieder mit garantierten zweimal 15 Minuten Verlängerung und ggf. anschließendem Elfmeterschießen entschieden.

[Bearbeiten] Austragungsort

Das Recht, die Fußball-Europameisterschaft auszurichten, wechselt stetig und wird von der UEFA nach einer internen Bewertung der Bewerbungen vergeben.

Die letzte Fußball-Europameisterschaft fand 2008 in Österreich und in der Schweiz statt. Für die Europameisterschaft 2012 wurden am 18. April 2007 Polen und die Ukraine als Austragungsländer gewählt.

[Bearbeiten] Die Turniere im Überblick

Jahr Gastgeber Finale Spiel um Platz drei
Europameister Ergebnis Zweiter Platz Dritter Platz Ergebnis Vierter Platz
1960
Details
Flagge von FranceFrance Frankreich Flag of the Soviet Union 1955.svg
Sowjetunion
2:1 n.V. Flag of SFR Yugoslavia.svg
Jugoslawien
Flag of Czechoslovakia.svg
Tschechoslowakei
2:0 Flag of France.svg
Frankreich
1964
Details
Flagge von Spain 1945 1977Spain 1945 1977 Spanien Flag of Spain 1945 1977.svg
Spanien
2:1 Flag of the Soviet Union 1955.svg
Sowjetunion
Flag of Hungary.svg
Ungarn
3:1 n.V. Flag of Denmark.svg
Dänemark
1968
Details
Flagge von ItalyItaly Italien Flag of Italy.svg
Italien
1:1 n.V.
2:0
(Wiederholungsspiel)
Flag of SFR Yugoslavia.svg
Jugoslawien
Flag of England.svg
England
2:0 Flag of the Soviet Union 1955.svg
Sowjetunion
1972
Details
Flagge von BelgiumBelgium Belgien Flag of Germany.svg
Deutschland
3:0 Flag of the Soviet Union 1955.svg
Sowjetunion
Flag of Belgium.svg
Belgien
2:1 Flag of Hungary.svg
Ungarn
1976
Details
Flagge von SFR YugoslaviaSFR Yugoslavia Jugoslawien Flag of Czechoslovakia.svg
Tschechoslowakei
2:2 n.V.
5:3 i.E.
Flag of Germany.svg
Deutschland
Flag of the Netherlands.svg
Niederlande
3:2 n.V. Flag of SFR Yugoslavia.svg
Jugoslawien
1980
Details
Flagge von ItalyItaly Italien Flag of Germany.svg
Deutschland
2:1 Flag of Belgium.svg
Belgien
Flag of Czechoslovakia.svg
Tschechoslowakei
1:1
9:8 i.E.
Flag of Italy.svg
Italien
 
Jahr Gastgeber Finale Halbfinalisten
1984
Details
Flagge von FranceFrance Frankreich Flag of France.svg
Frankreich
2:0 Flag of Spain.svg
Spanien
Flag of Denmark.svg
Dänemark
und Flag of Portugal.svg
Portugal
1988
Details
Flagge von GermanyGermany Deutschland Flag of the Netherlands.svg
Niederlande
2:0 Flag of the Soviet Union.svg
Sowjetunion
Flag of Germany.svg
Deutschland
und Flag of Italy.svg
Italien
1992
Details
Flagge von SwedenSweden Schweden Flag of Denmark.svg
Dänemark
2:0 Flag of Germany.svg
Deutschland
Flag of the Netherlands.svg
Niederlande
und Flag of Sweden.svg
Schweden
1996
Details
Flagge von EnglandEngland England Flag of Germany.svg
Deutschland
2:1 n.GG Flag of the Czech Republic.svg
Tschechien
Flag of England.svg
England
und Flag of France.svg
Frankreich
2000
Details
Flagge von BelgiumBelgium Belgien
Flagge von the Netherlandsthe Netherlands Niederlande
Flag of France.svg
Frankreich
2:1 n.GG Flag of Italy.svg
Italien
Flag of the Netherlands.svg
Niederlande
und Flag of Portugal.svg
Portugal
2004
Details
Flagge von PortugalPortugal Portugal Flag of Greece.svg
Griechenland
1:0 Flag of Portugal.svg
Portugal
Flag of the Netherlands.svg
Niederlande
und Flag of the Czech Republic.svg
Tschechien
2008
Details
Flagge von AustriaAustria Österreich
Flagge von Switzerland within 2to3Switzerland within 2to3 Schweiz
Flag of Spain.svg
Spanien
1:0 Flag of Germany.svg
Deutschland
Flag of Russia.svg
Russland
und Flag of Turkey.svg
Türkei
2012
Details
Flagge von PolandPoland Polen
Flagge von UkraineUkraine Ukraine

[Bearbeiten] Statistik

[Bearbeiten] Teilnehmerübersicht

Rang Nation Europameister Vize-
Europameister
3. Platz (a) 4. Platz (a) Halbfinale (a) Viertel-
finale (b)
Endrunden-
teilnahme (c)
1. Deutschland Deutschland 3 3 0 0 1 0 10
2. Spanien Spanien 2 1 0 0 0 5 8
3. Frankreich Frankreich 2 0 0 1 1 3 7
4. Russland Russland
UdSSR UdSSR(d)
1 (1) 3 (3) 0 1 (1) 1 (0) 1 (1) 9 (6)
5. Tschechien Tschechien
Tschechoslowakei Tschechoslowakei(e)
1 (1) 1 (0) 2 (2) 0 1 (0) 0 7 (3)
6. Italien Italien 1 1 0 1 1 2 7
7. Niederlande Niederlande 1 0 1 0 3 2 8
8. Dänemark Dänemark 1 0 0 1 1 1 7
9. Griechenland Griechenland 1 0 0 0 0 0 3
10. Serbien Serbien
Serbien und Montenegro Serbien und Montenegro
Jugoslawien Jugoslawien(f)
0 2 (0/2) 0 1 (0/1) 0 2 (0/2) 5 (0/5)
11. Belgien Belgien 0 1 1 0 0 1 4
12. Portugal Portugal 0 1 0 0 2 3 5
13. Ungarn Ungarn 0 0 1 1 0 1 2
14. England England 0 0 1 0 1 2 7
15. Schweden Schweden 0 0 0 0 1 2 4
16. Türkei Türkei 0 0 0 0 1 1 3
17. Rumänien Rumänien 0 0 0 0 0 3 4
18. Kroatien Kroatien 0 0 0 0 0 2 3
19. Bulgarien Bulgarien 0 0 0 0 0 1 2
20. Irland Irland 0 0 0 0 0 1 1
20. Österreich Österreich 0 0 0 0 0 1 1
22. Luxemburg Luxemburg 0 0 0 0 0 1 0
22. Wales Wales 0 0 0 0 0 1 0
24. Schweiz Schweiz 0 0 0 0 0 0 3
25. Schottland Schottland 0 0 0 0 0 0 2
26. Lettland Lettland 0 0 0 0 0 0 1
26. Norwegen Norwegen 0 0 0 0 0 0 1
26. Slowenien Slowenien 0 0 0 0 0 0 1
26. Polen Polen 0 0 0 0 0 0 1

(a) Das Spiel um den dritten Platz wurde bis zur sechsten Fußball-EM-Endrunde 1980 in Italien ausgespielt und danach abgeschafft. 1980 gab es in diesem Spiel keine Verlängerung. Mannschaften, die regelbedingt nicht um Platz drei und vier gespielt haben, werden in der Spalte „Halbfinalisten“ aufgelistet.

(b) Bis 1976 wurde das gesamte Turnier im K.-o.-System gespielt, den Begriff „Endrunde“ gibt es erst seit 1980, wobei 1980 bis 1992 keine Viertelfinalspiele ausgetragen wurden. Erst seit der neunten Fußball-EM 1996 in England werden Viertelfinals im Zuge der Endrunde gespielt.

(c) Gesamtanzahl der Teilnahmen an einer Fußball-EM-Endrunde

(d) In Klammern stehen die von der Sowjetunion erzielten Ergebnisse.

(e) In Klammern stehen die von der Tschechoslowakei erzielten Ergebnisse.

(f) In Klammern stehen die von Serbien und Montenegro bzw. Jugoslawien erzielten Ergebnisse.

(Stand: 29. Juni 2008)

[Bearbeiten] Torschützenkönige

Jahr Torschützenkönig(e) Tore
1960 François Heutte (Frankreich Frankreich)
Walentin Iwanow (UdSSR UdSSR)
Wiktor Ponedelnik (UdSSR UdSSR)
Milan Galić (Jugoslawien Jugoslawien)
Dražan Jerković (Jugoslawien Jugoslawien)
2
1964 Jesús María Pereda (Spanien Spanien)
Ferenc Bene (Ungarn Ungarn)
Dezső Novák (Ungarn Ungarn)
2
1968 Dragan Džajić (Jugoslawien Jugoslawien) 2
1972 Gerd Müller (Deutschland Deutschland) 4
1976 Dieter Müller (Deutschland Deutschland) 4
1980 Klaus Allofs (Deutschland Deutschland) 3
1984 Michel Platini (Frankreich Frankreich) 9
1988 Marco van Basten (Niederlande Niederlande) 5
1992 Henrik Larsen (Dänemark Dänemark)
Karl-Heinz Riedle (Deutschland Deutschland)
Dennis Bergkamp (Niederlande Niederlande)
Tomas Brolin (Schweden Schweden)
3
1996 Alan Shearer (England England) 5
2000 Patrick Kluivert (Niederlande Niederlande)
Savo Milošević (Serbien und Montenegro Jugoslawien)
5
2004 Milan Baroš (Tschechien Tschechien) 5
2008 David Villa (Spanien Spanien) 4

[Bearbeiten] Ewige Endrunden-Tabelle

Rang Verband Teilnahmen Spiele Siege Unent-
schieden(a)
Niederlagen Tore Punkte durchschnittliche Punkte pro Spiel
1. Deutschland Deutschland(b) 10 38 19 10 9 55:39 67 1,76
2. Niederlande Niederlande 8 32 17 8 7 55:32 59 1,84
3. Frankreich Frankreich 7 28 14 7 7 46:34 49 1,75
4. Spanien Spanien 8 30 13 9 8 38:31 48 1,60
5. Italien Italien 7 27 11 12 4 27:18 45 1,67
6. Portugal Portugal 5 23 12 4 7 34:22 40 1,74
7. Tschechien Tschechien(c) 7 25 11 5 9 36:32 38 1,52
8. Russland Russland(d) 9 27 11 5 11 31:36 38 1,41
9. England England 7 23 7 7 9 31:28 28 1,22
10. Dänemark Dänemark 7 24 6 6 12 26:38 24 1,00
11. Kroatien Kroatien 3 11 5 3 3 14:13 18 1,64
12. Schweden Schweden 4 14 4 5 5 19:16 17 1,21
13. Griechenland Griechenland 3 12 4 2 6 09:13 14 1,17
14. Belgien Belgien 4 12 4 2 6 13:20 14 1,17
15. Türkei Türkei 3 12 3 2 7 11:18 11 0,92
16. Serbien Serbien(e) 5 14 3 2 9 22:39 11 0,79
17. Schottland Schottland 2 6 2 1 3 04:05 7 1,17
18. Rumänien Rumänien 4 13 1 4 8 08:17 7 0,54
19. Schweiz Schweiz 3 9 1 2 6 05:13 5 0,56
20. Irland Irland 1 3 1 1 1 02:02 4 1,33
21. Norwegen Norwegen 1 3 1 1 1 01:01 4 1,33
22. Bulgarien Bulgarien 2 6 1 1 4 04:13 4 0,67
23. Ungarn Ungarn 2 4 1 0 3 05:06 3 0,75
24. Slowenien Slowenien 1 3 0 2 1 04:05 2 0,67
25. Österreich Österreich 1 3 0 1 2 01:03 1 0,33
26. Polen Polen 1 3 0 1 2 01:04 1 0,33
27. Lettland Lettland 1 3 0 1 2 01:05 1 0,33

Stand: 29. Juni 2008

Die Rangfolge ist nach der 3-Punkte-Regel errechnet.

(a) inkl. Spiele, die anschließend durch Elfmeterschießen entschieden wurden (Tore aus Elfmeterschießen sind nicht berücksichtigt)
(b) Ergebnisse der DFB-Mannschaft (die DFV-Mannschaft aus der DDR spielte nicht für Deutschland)
(c) inkl. Ergebnisse der Tschechoslowakei Tschechoslowakei bis 1992
(d) inkl. Ergebnisse der UdSSR UdSSR bis 1988 und der GUS GUS bis 1992
(e) inkl. Ergebnisse für Jugoslawien Jugoslawien bis 2000 und Serbien und Montenegro Serbien und Montenegro bis 2004

→ siehe auch: Fußball-Europameisterschaft/Teilnehmerübersicht

[Bearbeiten] Rekordspieler

Lilian Thuram
Edwin van der Sar
Rang Spiele Name Jahre (Spiele)
1 16 Flagge FrankreichsFRA Lilian Thuram 1996 (5), 2000 (5), 2004 (4), 2008 (2)
16 Flagge der NiederlandenNED Edwin van der Sar 1996 (4), 2000 (4), 2004 (5), 2008 (3)
3 14 Flagge PortugalsPOR Luís Figo 1996 (4), 2000 (4), 2004 (6)
14 Flagge TschechiensCZE Karel Poborský 1996 (6), 2000 (3), 2004 (5)
14 Flagge FrankreichsFRA Zinédine Zidane 1996 (5), 2000 (5), 2004 (4)
14 Flagge PortugalsPOR Nuno Gomes 2000 (5), 2004 (6), 2008 (3)

Meiste Endrunden-Teilnahmen: Alessandro Del Piero, Lothar Matthäus, Peter Schmeichel, Lilian Thuram, Edwin van der Sar, Aron Winter mit je 4

[Bearbeiten] Rekordtorschützen

Michel Platini
Rang Tore Name Land Jahr(e)
1 9 Michel Platini Frankreich Frankreich 1984
2 7 Alan Shearer England England 1996, 2000
3 6 Patrick Kluivert Niederlande Niederlande 1996, 2000
6 Thierry Henry Frankreich Frankreich 2000, 2004, 2008
6 Nuno Gomes Portugal Portugal 2000, 2004, 2008
6 Ruud van Nistelrooy Niederlande Niederlande 2004, 2008
7 5 Jürgen Klinsmann Deutschland Deutschland 1988, 1992, 1996
5 Zinédine Zidane Frankreich Frankreich 2000, 2004
5 Marco van Basten Niederlande Niederlande 1988
5 Milan Baroš Tschechien Tschechien 2004
5 Savo Milošević Flagge von Serbia and MontenegroSerbia and Montenegro Jugoslawien 2000

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Grüne, Hardy: Fußball EM Enzyklopädie 1960–2008, Agon Sportverlag, Kassel 2004, ISBN 3-89784-241-6
  • IFFHS (Hrsg.): 11 – Zeitschrift für internationale Fußball-Geschichte und Statistik – N° 2, Interball-Verlag, Düsseldorf 1986

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Fußball-Europameisterschaft – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
Persönliche Werkzeuge