Fuchskaute
| Fuchskaute | ||
|---|---|---|
|
Fuchskaute von Westen. Links die Nordkuppe, rechts die Südkuppe. Im Vordergrund Häuser von Bretthausen, dahinter Willingen |
||
| Höhe | 656,5 m ü. NHN | |
| Lage | Rheinland-Pfalz | |
| Gebirge | Hoher Westerwald, Westerwald | |
| Dominanz | 27,7 km → Jagdberg (Rothaargebirge) | |
| Schartenhöhe | 222 m ↓ AS Haiger/Burbach (A 45)[1] | |
| Geographische Lage | 50° 39′ 34″ N, 8° 6′ 9″ O50.659538.102622656.5Koordinaten: 50° 39′ 34″ N, 8° 6′ 9″ O | |
|
|
||
| Typ | erloschener Vulkan | |
| Gestein | Basalt | |
| Besonderheiten | höchster Berg des Westerwaldes | |
Die Fuchskaute ist ein erloschener Vulkan und mit 656,5 m ü. NN[2] der höchste Berg von Westerwald und Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz (Deutschland).
Der Name Fuchskaute bezieht sich auf einen Ort, an dem der Fuchs seine Kaute (Fuchshöhle) hat.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographische Lage
Im Hohen Westerwald, einem Hochplateau des Rheinischen Schiefergebirges im Westerwald, erhebt sich die Fuchskaute etwa auf halber Luftlinie zwischen Bad Marienberg im Westen und Breitscheid im Osten in der Gemarkung Willingen. An ihrem Osthang verläuft die Landesgrenze zu Hessen; die Grenze zu Nordrhein-Westfalen liegt ein paar Kilometer nördlich. Knapp 3 km nordnordöstlich befindet sich das Dreiländereck von Hessen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Die Fuchskaute hat eine nördliche (656,4 m ü. NN[2]) und eine südliche Kuppe (656,5 m ü. NN[2]). An den Flanken ihrer Basalthochebene entspringen mehrere Fließgewässer, unter ihnen die Nister (Große Nister).
[Bearbeiten] Schutzgebiete
Auf der Ostflanke des Bergs bis hoch auf die südliche seiner beiden Kuppen zieht sich zum Schutz von Heideflächen das Naturschutzgebiet Fuchskaute (NSG-Nr. 163164)[3][4], das 1984 gegründet wurde und 40,16 ha groß ist. Die südlichen Bereiche des Bergs sind Teil des Vogelschutzgebiets Hoher Westerwald (VSG-Nr. 5314-450).[3]
[Bearbeiten] Fauna und Flora
An und auf der Basalthochebene der Fuchskaute haben das raue Klima und eine traditionelle Art der Weidenutzung Wiesen entstehen lassen, wie sie sonst typisch für die Alpen sind. Fast 300 Blütenpflanzen- und Baumarten, 300 Schmetterlings- und fast 50 verschiedene Vogelarten wurden hier gezählt.
[Bearbeiten] Tourismus
An der Fuchskaute befindet sich ein Skilanglaufgebiet mit gespurten Loipen. Bis 1975 (oder 1980) fanden dort mit Motorrädern regelmäßig Sandbahnrennen statt. Aufgrund der Umweltbelastungen wurden diese eingestellt.
In der Umgebung der Fuchskaute gibt es auf rund 250 km Länge gut ausgebaute und markierte Wanderwege, die unter anderem zu den Naturschutzgebieten „Wacholderheide“, in die Holzbachschlucht und zur Krombachtalsperre führen. Über die Fuchskaute verlaufen auch der Westerwaldsteig und die Südschleife des Rothaarsteigs.
[Bearbeiten] Türme
Früher stand auf der Fuchskaute ein Aussichtsturm, von dem man unter anderem die Aussicht im Westerwald genießen konnte.
Der Amateurfunkdienst betreibt auf der Südkuppe der Fuchskaute zwei Sendetürme.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Dominanzen und Prominenzen nach Highrisepages.de
- ↑ a b c WRRL_Hessen
- ↑ a b Kartendienste des BfN
- ↑ Rechtsverordnung der Bezirksregierung Koblenz über das NSG „Fuchskaute“ vom 4. September 1995
Bacher Lay | Breitenbachtalsperre | Brinkenweiher | Dreifelder Weiher | Eisenbachwiesen | Fuchskaute | Haidenweiher | Hasenwiese | Hartenberg/Steincheswiese | Holzbachdurchbruch | Holzbachtal | Im Kumpf | Irrlichtsweiher | Krombachtalsperre | Malberg | Nisteraue | Schimmelsbachtal | Seebachtal | Spießweiher | Steinbruch am Breiten Berg | Stelzenbachwiesen | Tongrube Beckershaid | Wacholderheide bei Westernohe | Wiedaue bei Borod | Wölferlinger Weiher